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KLAU|S|ENS
DOKU
- GEDICHTE
Diese neue Serie, vom Künstler "DOKU-GEDICHTE" genannt, ist bislang - wie eigentlich alles von diesem Gott der Günste - einmalig. Selten hat ein Künstler aus dem Wort eine solche Vielfalt von Farben, Formen, Schatten, Situationen und Verhinderungen geistig klar bewusst-monografisch erschlossen. Klau|s|ens DOKU-GEDICHTE sind im Rahmen der Weltkunstgeschichte und der Weltrezeption von Literaturspoesie einmalig. Der Ruhm gehört Klau|s|ens, auf den Bällen dürfen die anderen tanzen.
Doku-Gedichte des Welt-Dichters Klau|s|ens sind Weltwildheit. Er zeichnet selektiv die real gesprochene Sprache auf und stellt diese zu einem Gedichttext zusammen. Die sprechenden Personen verschwinden. Bilder verschwinden, Geräusche, Sinne, Gerüche sind auch weg - und es bleibt die allen Zusatzattributen entkleidete, letztlich also "nackte" Sprache als Kennzeichnung des geschehenen Seins.
Die Sprache selbst bleibt unverändert, Klau|s|ens verändert nichts. Klau|s|ens "zitiert", wenngleich lückenhaft. Diese Lücken entstehen durch die Zeitdauer, die für das schriftliche Mitschreiben benötigt wird. Und das erzwingt schon automatisch "Lücken". Schon ein schnelles Weggucken bedeutet wieder eine Lücke. Und das Schreiben selbst lenkt die Konzentration ab. Neue Lücken sind das Resultat. Aber all das ist gewollt.
Bisweilen entstehen auch Fehler, weil Klau(s)ens etwas falsch versteht, oder falsch tippt, oder Wortteile weglässt - ungewollt auch das. Aber die Fehler werden Teil der Gedichte.
So also entsteht ein Textkondensat, eine Sprachkonserve. Die DOKU-GEDICHTE bilden die Wirklichkeit demgemäß nicht ab, sondern "schneiden" neu in diese ein, indem sie reales Echtmaterial kürzen und neu (in neuer Sinnhaftigkeit) ordnen.
Auf diese Weise entsteht eine neue Form von Erkenntnis, denn man schaut in Welten, die hinter den Bildern liegen, und die erst durch die "Entkleidung" des Wortklaubers Klau|s|ens gewahr werden.
Wir finden hier links das Doku-Gedicht BALL - und weiter unten das Doku-Gedicht STURM DER LIEBE.
Noch weiter unten folgt JULIA - WEGE ZUM GLÜCK.
Danach dann das DOKU-Gedicht LEGENDEN. GÜNTER NETZER. Später lesen wir einen Verweis auf das DOKU-Gedicht ÜBER MELLE.
Es folgt darunter das DOKU-Gedicht UNITED NATIONS OF CARS. Danach folgt das DOKU-Gedicht COMMANDOS 2 (EIDOS)
September 2005 und 6. März 2006 ff. (siehe dazu unter den Gedichten die Zeitangabe.)
dann noch:
DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHES FUSSBALLGEDICHT vom 16.6.2008
siehe auch:
www.klausens.com/dokugedicht_dsf_live.htm
www.klausens.com/dokugedicht_big_brother.htm
www.klausens.com/dokugedicht_bmxmasters.htm
www.klausens.com/dokugedicht_bachmannpreis.htm
www.klausens.com/dokugedichte.htm
www.klausens.com/dokugedicht_die_linke.htm
www.klausens.com/dokugedicht_fuerbittbuch.htm
www.klausens.com/dokugedicht_marianne_und_michael.htm
www.klausens.com/dokugedicht_schmidt_und_pocher.htm
© Klau|s|ens
ĦķΩ7Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
BALL
Doku-Gedicht
weiter, weiter!
umschalten!
der Neuner!
vor!
wieder das gleiche da!
rein damit!
bringen!
enger decken!
links, Mann, links, Mann!
was ist denn da los?!
rüber rüber rüber!
kann nicht wahr sein!
aufpassen!
geh' rein!
Ecke!
has'se!
schneller!
drauf, drauf, drauf!
geh ran, Junge!
war Vorteil!
guck' den Ball an!
mach' zu!
spielt mal wieder Fußball!
Dominik, wo bist du?
wir müssen mal wieder
mehr Theater machen!
Martin, wo stehst du da?
aggressiv, ruhig weiterspielen!
Männer, kommen, Männer!
unser Ball!
zweiter Ball ist uns!
da iss' er!
ah, schade!
quer, Leute!
wir sind dran!
zieht raus, Männer!
Druck drauf!
schneller raus hinten!
schön, gut so!
jawohl!
Schiri, wechseln!
von hinten kommen!
Sepp, bisschen weiter rechts!
ruhig da!
da iss' er wieder!
breit machen!
der nächste drauf!
ihr müsst zumachen, Männer!
hoch!
wir kämpfen bis zum Ende!
hinter die Bande!
du musst mitarbeiten!
Timmi, du musst hinter den
Ball kommen!
auf den Libero drauf, jetzt, Flocke!
gut so!
da haben wer's schon wieder!
Abseits, ganz klar!
manno-manno-mann-ey!
geht die ganze Bank runter!
Männer, wir haben immer noch 12 Minuten!
du links raus!
noch mal rüber!
spiel über außen!
gut, Georg!
ey, Köpfe hoch, wir haben das noch drauf da!
Wichtigtuer!
Penner!
alleine!
Sie verlassen den Innenraum!
nicht so hochnäsig wie du!
hoffentlich kommst du nicht höher!
darf doch nicht wahr sein!
wir wollen Fußball sehen!
25.9.2005,
Sonntag, Spich
©
Klau|s|ens
ĦķΩ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Entstanden beim Spiel 1. FC Spich – TuS Oberpleis, Bezirksliga - http://www.fcspich.de/ + http://www.tus-05.de/
Die Sätze und Halbsätze entstammen den Fetzen, die man vom Spielfeldrand (längsseits) hören konnte. Sie können jeweils von den beiden Trainern oder von den Spielern oder von der Bank oder von XYZ gefallen sein. Eine Zuordnung lässt sich in Einzelfällen vermuten – ist aber insgesamt nicht mehr möglich. Entscheidend ist der Text, nicht von wem der Text kommt. Das Spiel endet mit 1:4 für den Gast, TuS Oberpleis. Es gab zweimal gelb/rot und einmal normalrot. Ein emotionalisiertes Spiel.

Kader für die Saison 2005/2006 – Quelle: Homepage des FC Spich.
1. Mannschaft.

Zugänge:
Michael Vester (SV Siegburg 04), Simon Jatsch (SV Siegburg 04), Roland Winkler (SV Menden), Bernd Sanden (FV Hoffnungsthal), Marco Greulich (SF Troisdorf), Fatih Alankaya (TuRa Hennef), Michael Beyer (VfL Alfter), Dietmar Polte (2.Mannschaft), Philipp Klockenhoff (FC Geistingen), Sebastian Kleemann (FSV Neunk.-Seelscheid), Jendrick Bärhausen (TuRa Hennef), Oguz Turan (reakt.).
Abgänge:
Murat Aslim (SF Troisdorf), Christoph Pohlscheidt (SSV Bergneustadt), Jacek Wieczorek (SSV Bergneustadt), Paolo Blasi (Laufbahn beendet), Alper Bilgin (unbekannt), Joel Ngayomnou (unbekannt), Dennis Röhrig (SV Kriegsdorf), Christoph Jablonski, Kamill Gosz, Zlatan Cepic (alle 2.Ma.).
Tor:
Michael Beyer (27), Philipp Klockenhoff (21), Alexander Peters (20).
Abwehr:
Mane Andonov (19), Guido Cantz (33), Ralf Holdinghausen (35), Bernd Sanden (26), Patrick Socha (26).
Mittelfeld:
Fatih Alankaya (19), Jendrick Bärhausen (22), Simon Jatsch (21), Martin Mikolajewski (26), Michael Müller (32), Thomas Musial (27), Dietmar Polte (30), Oguz Turan (26), Roland Winkler (22), Michael Vester (19), Bastian Zuber (28).
Angriff:
Marco Greulich (24), Nico Holzhammer (22), Sebastian Kleemann (21), Andreas Reis (27).
Trainer
Ralf Winiarz |
Co-Trainer Ralf Holdinghausen
Betreuer
Eric Wilmet
Betreuer Ingo Böhm
Spielpläne zu Saisonbeginn geplant: Bezirksliga Staffel 1
Spielkenn. Datum Heim Gast Tore Typ
230004 001 28.08.05 So 1. FC Spich ASV Sankt Augustin 15:00
230004 015 04.09.05 So Germ. Dattenfeld II 1. FC Spich 15:00
230004 017 11.09.05 So 1. FC Spich SC Uckerath 15:00
230004 030 18.09.05 So Baris Spor Hackenberg 1. FC Spich 15:00
230004 033 25.09.05 So 1. FC Spich TuS Oberpleis 15:00
230004 045 02.10.05 So TuS Marialinden 1. FC Spich 15:00
230004 049 16.10.05 So 1. FC Spich SV 09 Eitorf 15:00
230004 060 23.10.05 So SV Hermesdorf 1. FC Spich 15:00
230004 065 30.10.05 So 1. FC Spich RS Waldbröl 15:00
230004 075 06.11.05 So TuS Lindlar 1. FC Spich 14:30
230004 081 13.11.05 So 1. FC Spich TuS Homburg-Bröltal 14:30
230004 090 27.11.05 So SV Altenberg 1. FC Spich 14:30
230004 097 04.12.05 So 1. FC Spich TuS Immekeppel 14:30
230004 105 11.12.05 So 1. FC Spich FC Hennef 05 II 14:30
230004 120 18.12.05 So VfR Wipperfürth 1. FC Spich 14:30
230004 121 05.03.06 So ASV Sankt Augustin 1. FC Spich 15:00
230004 135 12.03.06 So 1. FC Spich Germ. Dattenfeld II 15:00
230004 137 19.03.06 So SC Uckerath 1. FC Spich 15:00
230004 150 26.03.06 So 1. FC Spich Baris Spor Hackenberg 15:00
230004 153 02.04.06 So TuS Oberpleis 1. FC Spich 15:00
230004 165 09.04.06 So 1. FC Spich TuS Marialinden 15:00
230004 169 13.04.06 Do SV 09 Eitorf 1. FC Spich 18:30
230004 180 17.04.06 Mo 1. FC Spich SV Hermesdorf 18:30
230004 185 23.04.06 So RS Waldbröl 1. FC Spich 15:00
230004 195 27.04.06 Do 1. FC Spich TuS Lindlar 18:30
230004 201 30.04.06 So TuS Homburg-Bröltal 1. FC Spich 15:00
230004 210 07.05.06 So 1. FC Spich SV Altenberg 15:00
230004 217 14.05.06 So TuS Immekeppel 1. FC Spich 15:00
230004 225 21.05.06 So FC Hennef 05 II 1. FC Spich 15:00
230004 240 28.05.06 So 1. FC Spich VfR Wipperfürth 15:00
A) SPIELBERICHT AUS SICHT DES FC SPICH (Quelle: Homepage)
1. Mannschaft: 1. Heimniederlage der Saison gegen TuS Oberpleis!
Veröffentlicht am 26-Sep-2005
Von a_linden: "Über 300 Zuschauern sahen auf den Spicher Höhen ein teilweise hochklassiges Derby mit einem verdienten Sieger aus Oberpleis, wenn auch der Sieg zu hoch ausfiel! Unsere Mannschaft fiel durch die erste Heimniederlage auf den 5.Tabellenplatz zurück!
Die Gäste aus Oberpleis begannen furios und durch zwei Kopfbälle nach Standardsituationen stand es nach sieben Minuten bereits 2:0 für den Favoriten aus Oberpleis. Doch unsere junge Mannschaft erholte sich von dem Schock und zeigte in der Folge ein gutes Spiel. Nachdem Torjäger Marco Greulich auf Vorlage von Ralf Holdinghausen nach 31 Minuten der 1:2 Anschlußtreffer gelang, war das Spiel völlig offen und die zahlreichen Fans im Waldstadion sahen ein tolles Spiel. Leider wurde durch kuriose Schiedsrichterentscheidungen der Spielfluß in der 2.Halbzeit zerstört, doch nach einer gelb/roten Karte gegen Oberpleis drückte unser Team auf den Ausgleich, doch ein reguläres Tor von Marco Greulich wurde vom schwachen Schiedsrichter-Gespann annuliert und bei zwei guten Chancen von Florian Gebel retteten die Oberpleiser auf der Torlinie. Gegen die cleveren Gäste aus dem Siebengebirge liefen wir dann in einige Konter und in der 75. Minute übersah der Linienrichter eine Abseitsposition und nach einem Foulspiel entschied der Schiri auf Elfmeter und die Oberpleiser verwandelten zum entscheidenden 3:1. Nach Gelb/Rot gegen Guido Cantz sah Thomas Musial wegen Unsportlichkeit noch vollkommen unnötig die rote Karte und Oberpleis erhöhte kurz vor dem Ende auf 4:1. Sicherlich ein verdienter Sieg für die Gäste, aber auch unsere Mannschaft enttäuschte nicht und tritt am kommenden Wochenende beim starken TuS Marialinden an. Anstoss in Marialinden ist Sonntag, den 02.10.2005 um 15.00 Uhr!"
B) SPIELBERICHT AUS SICHT DES TUS OBERPLEIS (Quelle: Homepage)
FC Spich - TUS Oberpleis 1:4 ( 1:2 )
Beim Tabellenvierten in Spich feierten wir einen verdienten Sieg, der jedoch Mitte der zweiten Halbzeit durchaus gefährdet war, da wir zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer gelb-roten Karte gegen Hendrik Lohmer in Unterzahl agieren mussten.
Das Spiel war über die gesamte Spielzeit sehr hektisch, wobei es uns jedoch gelang, gerade in den stressigen Situationen kühlen Kopf zu bewahren.
Wir erwischten einen Traumstart, denn bereits nach wenigen Minuten sorgten Hendrik Lohmer und Frank Miebach nach Freistößen Marcus Zepps und Tim Miebachs für unsere Führung.
Selbige hätten wir in der Folge auch noch ausbauen können, als Emanuele Pettineo einmal frei vor Torhüter Philipp Klockenhoff wegrutschte und in einer weiteren Situation selbigen anschoss.
Spichs Torjäger Marco Greulich scheiterte in der Folge einmal an Ralf Geilenkirchen und setzte das Leder bei einem weiteren Konterangriff an unserem Kasten vorbei.
Nach einer halben Stunde führte eine Ecke von links zu einer Kopfballverlängerung Ralf Holdinghausens, die Marco Greulich zum Anschlusstreffer in unserem Gehäuse unterbringen konnte.
Nach dem Pausentee scheiterte der von den Spichern kaum zu kontrollierende Frank Miebach zunächst in aussichtsreicher Position an Schlussmann Klockenhoff.
Anschließend musste Hendrik Lohmer das Spielfeld mit der Ampelkarte verlassen.
In der Folge gerieten wir zwar ein wenig unter Druck, verhielten uns in Unterzahl aber sehr clever und ließen nur eine Spicher Torchance zu, als der sehr starke Marcus Zepp in höchster Not auf der Linie retten musste.
Eine Viertelstunde vor dem Ende brachte das Spicher Abwehras Guido Cantz Frank Miebach im Strafraum zu Fall, was uns einen Foulelfmeter einbrachte, den Marcus Zepp zum 3:1 verwandelte.
Guido wurde ebenfalls mit der gelb-roten Karte bedacht.
Kurze Zeit später wurde Tim Miebachs Schuss nach schönem Solo gerade noch auf der Torlinie geklärt.
Simon Limbachs Nachschuss hingegen landete, von einem Spicher Akteur noch abgefälscht, im Toraus.
Nachdem Thomas Musial auf Seiten der Gastgeber vermutlich wegen Meckerns noch den roten Karton sah, vollendete Tim Miebach nach Franks Vorarbeit kurz vor dem Ende noch zum 4:1.
Grundlage des Erfolgs war eine starke und vor allem auch sehr abgeklärte Mannschaftsleistung auf den Spicher Höhen, wo die Trauben in dieser Saison sicherlich nicht gerade niedrig hängen.
Am nächsten Wochenende erwartet uns eine unangenehme Aufgabe zu Hause gegen Eitorf.
Aufgrund des Tabellenstandes sind wir in diesem Match sicherlich der Favorit.
Wir erinnern uns jedoch noch gut an das torlose Remis auf eigenem Terrain in der letzten Saison und sind somit natürlich vor den Gästen gewarnt.
Sebastian Kunze, der gegen Spich aus beruflichen Gründen fehlte, wird wieder zur Verfügung stehen.
Gleiches gilt für Bastian Jungbluth, den wir am Freitag von seiner Klassenfahrt nach Südfrankreich zurückerwarten.
Daniel Sakowski hingegen hat seine Adduktorenbeschwerden immer noch nicht restlos überwunden und kann nur eingeschränkt trainieren.
Aufstellung:
Geilenkirchen - Kruse, Zepp, Agethen - Lorke, Bouzardaoui ( 88. Kaminski ), Tim Miebach ( 85. Karaloglu ), Lohmer, Dahs - Pettineo ( 62. Limbach ),
Frank Miebach.
Bank:
Dahm, Sakowski.
Tore:
Lohmer, Frank Miebach, Zepp, Tim Miebach.
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Ergebnisse 5. Spieltag
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1. FC Spich - TUS OBERPLEIS 1905 E.V. 1:4
TuS Immekeppel - SV Altenberg 5:0
TuS Homburg-Bröltal - FC Hennef 05 II 3:2
RS Waldbröl - ASV Sankt Augustin 4:0
SV 09 Eitorf - SC Uckerath 1:4
Baris Spor Hackenberg - TuS Marialinden 1:1
Germania Dattenfeld II - SV Hermesdorf 2:4
VfR Wipperfürth - TuS Lindlar 2:0
Tabelle nach 13/14/15 Spielen im März 2006, Quelle: http://www.fussball.de/?/dbc/23/05-06/13/42/70/verein/mannschaft/4/tab
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STURM DER LIEBE
DOKU-GEDICHT
Woher hast du die?
Ich bin immer fair zu dir gewesen.
Es ist besser, du gehst jetzt.
Ich bin dieses Versteckspiel doch auch Leid.
Das Kaufen von Champagner ist und bleibt Männersache.
Was war denn hier gestern Abend los?
Dann kam der Knackpunkt.
Das hat so gut getan.
Ich hab' nicht so gut geträumt.
Ich hab' mich mit Katharina in die Haare gekriegt.
Schieß jetzt bitte los!
Katharina kann sehen, und zwar schon ziemlich lange.
Wenn du frierst, lass' uns lieber reingehen.
Und wenn er dich auch liebt, dann wird er dir verzeihen.
Du solltest stolz auf dich sein.
Und wenn er sich trotzdem von mir trennt, Mama?
Wie soll ich eine Frau heiraten, die mich derart hintergangen hat?!
Sie war so verzweifelt, ich wollte ihr helfen.
Soll das eine Entschuldigung sein?
Wie meinst du das?
Dann sage ihr, dass es aus ist.
Bist du bescheuert?
Es gibt so viele Mogelpackungen auf der Welt.
Ich hab' noch zehn Zimmer zu machen.
Saiblingfilet auf Selleriepüree
Was soll das, Alexander?
Warum hast du es mir gerade jetzt erzählt?
Raus, und am Seiteneingang rechts.
Das ist mein Lieblingsbierkrug.
Je mehr, desto besser.
Nein, ist schon in Ordnung.
Darauf kommt es doch nicht an.
Es geht um mich.
Das geht dich nichts an!
Guten Appetit!
Warum machst du das?
Wie behandele ich dich denn?
Wie eine Blinde!
Gleich nach unserer Hochzeit.
Den Verlobungsring, den brauch' ich jetzt nicht mehr.
Und du?
Gehst du morgen in die Kirche?
Keiner vom Personal wird in der Kirche sein.
Laura schon!
Es geht doch nicht nur um Charlotte.
Dienst ist Dienst.
Ey, ey, raus hier!
Was gibt's denn?
Hat sie's dir gesagt?
Wie kann sie das glauben?
Dieser Vertrauensbruch – ich weiß nicht, ob ich darüber hinwegkomme.
Ich finde, du solltest nicht so hart mit ihr sein.
Überleg' dir gut, ob du so eine Beziehung wirklich wegwerfen willst.
Ich zieh' noch heute aus.
Bitte geh' nicht!
Ich kann nicht ohne dich sein.
Du verzeihst mir?
Mann - wo hab' ich denn meinen Personalausweis hingetan?
Werner Saalfeld zum Beispiel.
Schau mich an!
Trägst du ihn wieder?
Lass' uns nach vorne schau'n, in die Zukunft!
Wir sollten die Sache so schnell wie möglich aus der Welt schaffen.
Ich bin gleich wieder da.
Maxim?
Tanja!
Ich bin gar nicht hier, um mit dir zu flirten.
Würdest du mir bitte zurückgeben, was du mir gestohlen hast!
Warst du schön allein, ne?
Dien Arroganz ist so was von "zum Kotzen".
Gibt es wieder Probleme mit der Hochzeit?
Das ist ja unglaublich!
Wie ist das passiert?
Spontanheilung!
Setz dich, Katharina.
Du kannst seit Wochen wieder sehen?
ich hab' euch was vorgemacht.
Bitte verzeiht mir.
Ja, wenn ihr euch einig seit.
Sieht schön aus.
Werner, jetzt kann ich ihn nicht mehr anzeigen?
Ich trau' ihm as nicht zu.
Alexander und Katharina heiraten wirklich.
Laura, ich wollt' mich bei dir entschuldigen.
Klar!
Was ich getan habe, das war wirklich schlimm.
Willst du morgen meine Trauzeugin sein?
Charlotte, hilfst du mir mal?
Es gibt 'n Problem.
Die Zeugenaussage ist verschwunden.
Gestohlen?
Ich wollt' nicht glauben, dass du das warst.
Zugespielt?
Kannst du nicht oder willst du nicht?
Ist das dein Ernst?
Damit krieg' ich meinen Vater auch nicht zurück.
Jetzt hast du den letzten Beweis vernichtet.
Mein Papa konnte das auch nie alleine.
Und sah, dass es auf dem Balkon zu einer Rangelei kam.
Diese Kopie wollen wir doch lieber sicher aufbewahr'n, mein lieber Werner.
Haach, Mist, das gibt's doch nicht!
Endlich ist alles geklärt.
kein Lügen mehr.
Perfekt.
Brüderchen, du bist bereit für die Kapelle.
Alexander, die Ringe.
Lauf' bitte nicht dran vorbei.
Was Blaues, was Geliehenes, was Neues, was Altes.
Trotzdem glaube ich, dass etwas fehlt.
Meinst du?
Ich hab dich so enttäuscht, Charlotte.
Hallo!
Da gibt's nicht viel falsch zu machen.
Ich wünsch' euch alles Gute – von ganzem Herzen.
Danke für alles, Laura.
Schau nicht so griesgrämig, Katharina hat mich eingeladen.
Darf ich Ihnen noch etwas zu Trinken geben, Herr Saalfeld.
Himmel, du siehst ja phantastisch aus.
Das ist lieb von dir, Robert, aber das brauchst du nicht.
Robert?
Danke!
Schwamm drüber, Katharina.
Es tut mir Leid.
Liebe macht eben blind – und du hast das ziemlich wörtlich genommen.
Ihr seid ein wunderbares Paar.
Jetzt kann's losgehen.
Hier fehlt immer noch der Löffel.
Herr Hoffmann!
Herr Sonnbichler!
Bitteschön!
Drei haben abgesagt.
Glauben Sie auch an diese ominöse Spontanheilung?
Merkwürdig.
Könnten Sie mich für kurze Zeit an der Rezeption vertreten?
Also gut, auch das kriegen wir unter.
Wie hab' ich diesen Tag herbeigesehnt.
Katharina ist wunderschön!
Liebes Brautpaar, liebe Festgemeinde!
Lasst die Liebe in euren Herzen wachsen.
Was für'n Alptraum.
Alexander sieht großartig aus.
Es tut so weh.
Lassen wir uns gemeinsam singen!
Einige Stammgäste möchten dem Brautpaar etwas schenken.
Wieso hast du mich nicht gefragt, gehöre ich nicht dazu, oder?
Und wenn schon!
Ja.
6.3.2006,
MONTAG, Königswinter-Oberdollendorf
©
Klau|s|ens
ĦķΩ7
Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
Aufgezeichnet während der Ausstrahlung der Telenova im ARD, irgendwann zwischen 15.00 und 16.00 Uhr.
Sturm der Liebe, Folge 103
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Montag, 6. März 2006, 15.10 Uhr |
Katharina fürchtet, dass Alexander sie nicht mehr heiraten will ,
nachdem sie ihm erzählt hat, dass sie längst wieder sehen kann.
Tatsächlich grübelt Alexander lange, doch als Katharina ihn freigeben
will, verzeiht er ihr. So findet die Hochzeit doch statt. Laura ist die
Trauzeugin. Tapfer sieht sie mit an, wie sich das Brautpaar das Ja-Wort
gibt.
Marie sammelt Geld für das Hochzeitsgeschenk vom Personal. Alle spenden, nur Alfons weigert sich merkwürdigerweise und sagt nicht warum. Wie von Hildegard vorausgeahnt, nimmt er heimlich an der Hochzeit seines Sohnes teil.
Laura will Werner Saalfeld nicht mehr anzeigen und sucht deshalb die schriftliche Aussage, die besagt, dass Werner ein Mörder ist. Als sie entdeckt, dass ihr das belastende Papier gestohlen wurde, will sie Werner warnen. Doch der Hotelchef gesteht ihr, dass ihm die Aussage "zugespielt" wurde. Gemeinsam vernichten sie den vermeintlich letzten Beweis gegen Werner. Sie ahnen nicht, dass Cora noch eine Kopie hat.




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JULIA - WEGE ZUM GLÜCK
DOKU-GEDICHT
Marie, ein Kind, das wäre …
Du solltest nicht immer von dir auf andere schließen.
Die Chance auf was denn?
Ich hab' ihm die Wahrheit gesagt.
Er muss sich erst darüber klar werden, was das von ihm bedeutet.
Seit wann?
Fahren wir zusammen in die Manufaktur?
Dass die beiden zusammen sind?
Ganz schön eigentlich.
Ich hatte ja nie 'n Vater.
Aber muss Christa dann immer bei uns sein?
Komm' mal her!
Lilli, Dinge verändern sich.
Das muss doch nicht immer was Schlechtes sein.
Wir wollen's noch mal miteinander versuchen.
Und – klappt's?
Ich möchte jetzt nicht darüber reden.
Kannst du die Tür wieder von außen zumachen?
Ich will nicht mir dir, sondern mit Marie sprechen.
Das ist das letzte, was sie jetzt gebrauchen kann.
Ich kann jetzt nicht weg.
Vielleicht werden wir ja eine Familie.
Soll ich das?
Wolltest du das Meeting hier abhalten?
Ja, so kann man's auch ausdrücken.
Du weißt es also schon.
Woher?
Sie schien sich so sicher.
Es ist wirklich eure Angelegenheit.
Das ist fünf mal mehr – nee, wart' mal.
Jan kommt in drei Tagen zurück, und dann ..
Es war ja auch nicht so super.
Der Abend war also nicht ganz umsonst.
Ich hab' jetzt echt keine Zeit, Christa.
Schon gut – ich lass' auch immer alles liegen.
Ja, genau.
Ja, ich glaub', du hast recht.
Gerade jetzt.
Annabell hat's mir erzählt.
Meine Mutter nicht – und du auch nicht.
Ach, Unsinn, sie war völlig perplex.
Ich fühl' mich schrecklich … Daniel so anzulügen.
Natürlich kannst du das!
Nicht in den nächsten zehn Jahren.
Die haben mich glatt bei 'nem Termin versetzt.
Wir hatten was zu klären.
Ach, kennst du Markus schon?
Ganz genau.
Eine tolle Frau.
Ich fürchte, ich bin ihr ewig zu Dank verpflichtet.
Ich muss zur Arbeit.
Marie bleibt hier, Marie ist nämlich schwanger.
Meinst du, da ist was faul, an der Sache?
Hast du später Lust auf Lanzino?
Und was ist jetzt mit deiner Arbeit?
Es war nur rein freundschaftlich.
Dann ist alles klar zwischen uns?
Aber ja, Freunde.
Du bist super, Silke.
Weil ich den scharfen Essiggeruch nicht mag.
Herr Grafenberg, sagen Sie nicht, dass Sie sich um den Termin drücken wollen.
Daniel und Julia sind alt genug – die wissen, was sie tun.
Könnten Sie das nicht für mich tun?!
Das müssen Sie schon selber tun.
Hallo, bei Becker.
Können wir unser Treffen für heute wieder absagen?
Also dann, bis dann!
Ich dachte, wir hätt'n heute 'nen Termin.
Du weißt ja, wie das ist, Ärger mit den Kunden …
Ich versteh' das überhaupt nicht, sie ist doch mit Tobias so glücklich.
Was soll das, Patrizia?
Im Krankenhaus haben sie eine Blutuntersuchung gemacht.
Eine Frau, die spürt das, wenn sie schwanger ist.
Dritter Monat.
Niemand hat mich zu irgendetwas überredet.
Herrgott!
Nein, sofort!
Ich hole sie in einer halben Stunde ab.
Und?
Ich weiß es nicht.
Du hast Recht.
Nein, doch nicht, das sind jetzt doch die weicheren.
Ist alles in Ordnung?
Überstürze nichts.
Das ist das Ultraschallbild.
Wo hast du das her?
Dr. Langemann war mir noch einen Gefallen schuldig.
Und du solltest auch keine Zweifel mehr haben.
Marie, du bist wie eine Tochter für mich.
Dafür ist dir jedes Mittel recht?
Wir wollen diesen Teppich nehmen.
Was meinst du – sollen wir streichen?
Er steht überhaupt nicht auf Frauen.
Das weißt du doch!
Das iss' es nicht wert.
Das ist unser Kind.
Aber ich wollte immer Kinder.
Und du?
Wir können's doch probieren.
Daniel, wir müssen darüber reden.
Wir reden später darüber.
Marie war wirklich fertig.
Sag' mal, hörst du mir überhaupt zu.
Einen Pro Secco.
Wieso sollte ich?
Der Blödmann hat mich unterbrochen.
Was macht die denn hier?
Wir sind geliefert.
Geschlossen, sieht man das nicht!?
Hallo, Julia, welch seltener Gast.
Aber?
Und bitte frag' sie auch nicht mehr danach.
Meine Mutter ist spielsüchtig – du weißt, was das bedeutet?
Meinst du die Schwangerschaft?
Sollen wir sie erlösen?
Na, ganz alleine hier?
Dann viel Spaß.
Ach, Marie, das freut mich.
Das freut mich, Marie.
Gehst du zurück in die Schweiz.
Schön dich zu sehen.
Setz' dich doch, oder … bist du auf dem Sprung?
Das ist in Ordnung.
Ich hätte für dich da sein müssen, weißt du?
Diesmal ist es anders.
Ich erwarte ein Kind von Daniel.
Und wir haben hier die Logenplätze, um das Drama in Ruhe zu genießen.
Vielleicht hast du Recht.
Oder, Daniel?
Julia, ich muss dir etwas sagen.
6.3.2006,
MONTAG, Königswinter-Oberdollendorf
©
Klau|s|ens
ĦķΩ7
Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
Aufgezeichnet während der Ausstrahlung der Telenova im ZDF, irgendwann zwischen 16.00 und 17.00 Uhr.




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Legenden - Günter Netzer
DOKU-GEDICHT
Es soll sein großes Finale werden.
Meine Mutter war gestorben in der Woche, ich hab' nicht trainieren können.
Wenn man das Endspiel sieht, sieht man diese Szene.
Er braucht ganze 2 Ballberührungen, um das Spiel zu entscheiden und sich selbst zur Legende zu machen.
Plötzlich aus dieser Tiefe, aus dieser Dunkelheit kommt Netzer ...
Und das ist die Tiefe des Raumes.
Kein Fußballer ist jemals so verklärt worden wie Günter Netzer.
Der erste Fußballer, der es ins Feuilleton schafft.
Journalistenpoesie - endlos wiederholt.
Wenn der einmal antrat, dann ...
Aus dem Nichts, also, wenn man so will.
Ein Einzelkind, 1944 geboren.
Das Lebensmittelgeschäft hatte schon eine gewisse Bedeutung.
Das war schon ein kleines Machtpotential, was ich da gehabt habe.
Erfolg zahlt sich für ihn aus.
Günter Netzer wird in die Jugendnationalmannschaft berufen.
Der Lange, wie ihn alle nennen, glänzt als Linksaußen.
Hennes Weisweiler.
Doch Günter Netzers Ruf schadet das nicht.
1965 - sein erster Einsatz in der Nationalmannschaft.
Das merkt auch sein Freund, der Künstler Markus Lüpertz.
Plötzlich stand da ein blonder Mann an meiner Seite, der ...
Er fährt schnelle Autos, meistens zu schnell.
Wie gut, dass es da den Freund auf der Gladbacher Bußgeldstelle gibt.
Günter Netzer hat sich einen Namen gemacht, und den will er jetzt vermarkten.
Er hat vor allem Fußball zur teuren Ware gemacht.
Netzers Kommerzialisierung sei nicht mehr im Sinne des reinen Fußballs.
Er kommentiert Spiele, die er ARD zuvor teuer verkauft hat.
Warum sagen sie nicht einfach: Das war ein schöner Mist, was wir gespielt haben.
Man sagt, die Fußballersprache, das ist eine internationale Sprache - jeder versteht sie.
Zurück in die 70er, als sich Günter Netzers Fußballerkarriere dimensioniert.
Netzer ist anders als der Rest.
Dennoch: 1970 wird die Mannschaft, kaum aufgestiegen, sofort Meister.
Er musste sie akzeptieren - ich hab' sie ihm aufgezwängt.
Das hat er abgelehnt, der Schiedsrichter.
Die Mannschaft gewinnt 7:1, aber die UEFA annulliert das Spiel.
Wenn das funktioniert hat, dann hat man etwas gesehen, was man vorher nicht so gesehen hat.
Er steht immer vorne, die anderen dahinter, auch Hacki Wimmer.
Der ist zuviel für dich gelaufen.
Ich war vorher 4 Wochen verletzt gewesen, ...
Wenn ich spielen könnte, nach der Verletzung, würde der Günter nicht spielen.
Du spielst nicht!
Dann hat er sich bereiterklärt - und ist mitgefahren.
Der große Spielmacher, gedemütigt, ausgebremst.
Dass dieser Mann im letzten Spiel seiner Karriere nicht mit von der Partie war.
Netzer frustiert, Weisweiler wird nervös.
Das hat den Weisweiler veranlasst zu sagen, ich soll jetzt spielen.
Das hab' ich abgelehnt.
Rein instinktiv ziehe ich mir die Trainingsjacke aus.
... und sage, ich spiel dann jetzt.
Das war das einzige, was ich ihm mitgeteilt habe, ...
Nur zwei Ballkontakte und das Spiel ist entschieden.
Verlängerung. Netzers größter Moment naht.
Was ist - kannst du nicht mehr?
Er rutscht mir ab.
Alle sprangen hoch, Hennes Weisweiler so.
Ich habe den Weg zurück gefunden, zu ihm.
Die Verklärung des Günter Netzer ist jetzt nicht mehr aufzuhalten.
Netzer gehört zu den wenigen, die wissen, was er jetzt wirklich wert ist.
Er war unternehmerisch sehr stark, er hat Dinge ausprobiert, aber er hat vielleicht auch mehr riskiert.
Aber seine Diskothek ist eine Goldgrube.
Die Disco lief nur, wenn der Ferrari davorstand.
Nicht selten kehren auch junge Frauen ein, um Herrn Netzer zu treffen.
Sie interessiert sich nicht für Fußball, aber sie krempelt seinen Leben um.
Aber dat war eben Hannelore - nee?!
Sie hat eigentlich verbrochen, dass ich den Ruf des Verrückten sehr schnell gekriegt habe.
Dat war schon 'ne Kultstätte.
Er konnte spielen mit seinem Image.
Er verhielt sich immer richtig, was das betraf.
Die Leute wollten mich dann auch irgendwann so sehen, dass ich kein normaler Fußballspieler bin.
Netzer ist jetzt Teil des Showbusiness.
Deshalb fährt er jetzt häufiger nach Marlowstein nach Erlangen, um häufiger Zeit mit Elke Sommer zu verbringen.
Mehr passiert nicht.
Madrid, der letzte Schritt zum Weltruhm.
Ich verlange keine Sonderrechte ...
Real, die Königlichen, die Galaktischen, vielleicht der beste Fußballclub der Welt.
Zum ersten mal in meinem Leben war ich in einer Weltstadt, Madrid, wo ich kämpfen musste.
Der erste Elfmeter - er scheitert.
Günter Netzer fühlt sich alleingelassen.
Streunende Hunde - das Paar nimmt sie aus Mitleid auf.
Erst nach Wochen gelingt ihm der Durchbruch.
Auch Netzer macht sich fertig für seinen Einsatz.
Als ich noch nicht dran war, stand's ja noch null:null.
Doch Overath darf wieder spielen, Netzer bekommt keine zweite Chance mehr.
Sie hat ihn zelebriert, so wie Netzer seinen Ball streichelte.
Das Finale der Europameisterschaft gegen Russland.
Deutschland gewinnt.
Netzer wechselt 1977 aus dem großen Madrid in die Enge der Schweiz.
Er wird versöhnlich.
Er kann nicht mehr.
Netzer ist jetzt kein Fußballspieler mehr.
Er will die Stadionzeitung des Hamburger Sportvereins herausgeben, wie damals in Mönchengladbach.
Ich hätte ihm das nicht zugetraut.
Weltmeister im Delegieren.
Nur ich halt' den ganzen Laden zusammen.
Hamburg wird auch privat sein größter Erfolg - er trifft die Liebe seines Lebens.
Wir gehen miteinander um, wie am ersten Tag.
Es kehrt nie Langeweile ein.
... wie wir aneinander kleben.
Elvira Netzer gibt keine Interviews.
Die idyllisch gelegene Stadt ist den Netzers eine Heimat geworden.
In den 18 Jahren bin ich ein einziges mal länger als 3 Tage weg gewesen.
... weil er den Ball im richtigen Moment mit der falschen Stelle seines Fußballschuhs getroffen hat.
8.5.2006,
MONTAG, Königswinter-Oberdollendorf
© Klau|s|ens
ĦķΩ7
Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
Aufgezeichnet während der Ausstrahlung der Sendung in der ARD, zwischen 21.00 und 21.45 Uhr.
" Ein Neuling in Sachen Fernsehdokumentation ist hingegen
„Tagesthemen“-Moderatorin Anne Will, die zusammen mit Tom Ockers, das
Stück über Günter Netzer gedreht hat. Der Mann, der zu den
meistverklärten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs gehört, räumt
hier gut gelaunt mit ein paar Legenden auf. „Die Frauengeschichten, die
mir nachgesagt wurden, waren total übertrieben“, findet er. Das
bestätigt Elke Sommer, die mit ihm unterm Kirschbaum in der Sonne lag
und ihn für eher schüchtern hält. Auch die legendäre Szene im
DFB-Pokal-Endspiel 1973, als Netzer sich gegen den 1. FC Köln selbst
einwechselte und das Siegtor schoss, beschreibt er ganz nüchtern.
Wunderbar ist die Sequenz, die der Film dem oft zitierten Satz von der
„Tiefe des Raumes“ widmet. Der Maler Markus Lüpertz macht eine Skizze
dazu, Nationalspieler Wolfgang Overath und Moderator Gerhard Delling
geraten mit merkwürdigen Erklärungen ins Stocken und Netzer versucht
erst ernsthaft, dann amüsiert eine eigene Definition. Seine große
Geschäftstüchtigkeit vom Discobesitzer bis zum „Rechtehändler des
Jahrhunderts“ (so die Fifa) wird zum einen durch die Kindheit im
elterlichen Kaufmannsladen und zum anderen durch ungebremstes
Selbstbewusstsein und Geschick beim Delegieren erklärt. Auch die
Geschäftemacherei beim Fußball kommt zur Sprache, wird von Netzer aber
mit einem Satz nach dem Motto „Die Clubs profitieren doch davon“
abgehakt. Dazu meint Anne Will: „Um dieses Thema wirklich umfassend zu
behandeln, hätte es leider eines eigenen Films bedurft.“ " (nach
TAGESSPIEGEL ONLINE)
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ÜBER MELLE
(VOM KLAGENFURT-WETTBEWERB FÜR INGEBORG BACHMANN)
DOKU-GEDICHT siehe hier:
http://www.klausens.com/dokugedicht_bachmannpreis
und auch: http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=228
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BMX MASTERS
DOKU-Gedicht
siehe hier:
http://www.klausens.com/dokugedicht_bmxmasters.htm
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UNITED NATIONS OF CARS
DOKU-GEDICHT
O 79-100
DO A 334
BN 103
O 159-1
BN RS 134
BN 1000
BN 2103
BN WM 238
BN JV 406
BN 503
BN DA 508
BN 9137
MTK TZ 300
MH DX 543
O 158-20
O 99-1
BN UK 461
D PR 111
O 122-1
D LT 2050 (2005?)
O 148-10
ASL VL 74
BN 9085
O 98-1
BO Z 185
K TX 8173
O 70-1
D VM 105
D KN 1002
BN FN 889
BN WP 194
G CT 975
O 148-10
BN MC 167
BN CV 839
DU 3092
BN 2345
K VE 687
O 147-2
BN 2001
D 9009
BN TP 56
BN 3837
BN ED 364
DU 3141
11.7.2006, Dienstag, Bonn, Görresstraße, vor dem alten Parlamentsgebäude / Bundestag, welcher nun für Kongresse und Tagungen und Versammlungen genutzt wird, stehend, in der Hitze, im Schatten, circa drei Meter neben dem Kunstwerk von Olaf Metzel "Meistdeutungen", als draußen die Gäste vorfahren, für den Festakt zur Einweihung des UN-Campus in Bonn, unter Anwesenheit von Kofi Annan, UN-Generalsekretär und Angela Merkel, Bundeskanzlerin, die danach dann auch zusammen am Langen Eugen ein blaues Band durchschneiden werden.
©
Klau|s|ens
ĦķΩ7
Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
Aufgezeichnet wurden die Nummernschilder, die Klau|s|ens persönlich sah, ab dem Zeitpunkt, wo er da stand, bis zu dem Zeitpunkt, wo keine Autos mehr vorfuhren.
siehe auch hier:
http://klausens.blog.de/2006/07/12/klau_s_ens_bei_einweihung_von_un_campus_~953227
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COMMANDOS 2 (Eidos)
Doku-Gedicht
"wird erledigt"
"das kann ich nicht"
"wir sind so weit"
"wie Sie befehlen"
"fertig, kein Problem"
"au - ahhh"
"wir sind so weit"
"wird erledigt"
"bestens"
"wir sind auf dem Weg"
"wir sind so weit"
"wie Sie befehlen"
"wir sind so weit"
"wir sind so weit"
"wird erledigt"
"okay"
"bestens"
"bin auf dem Weg"
"jawohl"
"wir sind so weit"
"wie Sie befehlen"
"wir sind so weit"
"wie Sie befehlen"
"das kann ich nicht, Sir"
"kein Problem"
"in Ordnung"
"wird erledigt"
"wir sind so weit"
"wie Sie befehlen"
"fertig"
"mhm"
"gute Idee"
"unterwegs"
"bin schon da"
"gute Idee"
"bin schon da"
"ich werf' nie das Handtuch"
"gute Idee"
"gute Idee"
"bin bereit, Sir"
"fertig"
"aahh"
"wird gemacht"
"fertig"
"bin auf dem Weg"
"wird erledigt"
"bestens"
"wird erledigt"
"bin auf dem Weg"
"kein Problem"
14.4.2006, Karfreitag, Königswinter-Oberdollendorf, A. spielt das Computerspiel, Klau|s|ens zeichnet das auf, was aus dem Lautsprecher kommt.
©
Klau|s|ens
ĦķΩ7
Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHES FUSSBALLGEDICHT
16.6.2008, Montag, Königswinter-Oberdollendorf, Fernsehübertragung des Spiels DEUTSCHLAND - ÖSTERREICH, welches Deutschland in Wien mit 1:0 gewinnt und so ins Viertelfinale gegen Portugal einziehen kann.
- Kommentar von ARD-Reporter Tom Bartels
©
Klau|s|ens
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Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
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siehe auch:
www.klausens.com/dokugedicht_dsf_live.htm
www.klausens.com/dokugedicht_big_brother.htm
www.klausens.com/dokugedicht_bmxmasters.htm
www.klausens.com/dokugedicht_bachmannpreis.htm
www.klausens.com/dokugedichte.htm
www.klausens.com/dokugedicht_die_linke.htm
www.klausens.com/dokugedicht_fuerbittbuch.htm
www.klausens.com/dokugedicht_marianne_und_michael.htm
www.klausens.com/dokugedicht_schmidt_und_pocher.htm
Klau|s|ens
ĦķΩ7
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Klau<s>ens ist Klau[s]ens ist Klau*s*ens ist Klau-s-ens
ist Klau#s#ens ist Klau³s³ens ist Klau²s²ens ist Klau§s§ens ist
Klau:s:ens ist Klau_s_ens ist Klau=s=ens ist Klau?s?ens ist Klau+s+ens
ist Klau~s~ens ist
Klau@s@ens ist Klau!s!ens ist Klau°s°ens ist Klau€s€ens ist Klau§s§ens
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Klau\s\ens ist Klau&s&ens
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