LIVE-GEDICHTE


| LIVE-STREAM | ZYKLUS |
| 300.000 rufen derzeit Bei der Deutschen Welle die Beethoven Podcasts ab und zu Muss man Erfolge Als Vermögen darstellen | Wir wollen Kulturbrücken Bauen und das Ist ein Beitrag Zur optischen Minderung des Hochwassers Welches sich Der Kulturunterschiede Durch den Krieg bemächtigt |
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| CREDO | POSITION |
| Wir müssen Dem Publikums Geschmack Vorangehen Um das Essen Überflüssig Machen zu können | Die eine Position Ergibt sich aus Der Verschiebung Der anderen. |
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| VOM GEHÖR DER MUSIKANTUR | SPRACHBEDEUTUNGSMELODIEN |
| Es gibt welche Die nur mitlaufen Und andere die Immer mitkommen Wovon viele Wiederum nichts Mitbekommen Solange es nur Irgendwie geht | Wir versuchen In Bereiche Vorzudringen Die das Vielleicht Erweitern Woran wir Uns bereichern Als Musik Jetzt mal Gesehen |
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| GELD, SPRACHE, NATURWISSENSCHAFT | SCHAFFENSKRAFT |
| Der Kostendruck Bringt vieles in Bewegung was Eigentlich der Idee Der physikalischen Bedeutung eher Widerspricht im Geschlossenen Raum also | In 5 oder 10 Jahren schauen wir Ob wir das Geschafft haben Oder ob wir Geschafft sind Wir denn schon Am Ziel? |
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| ORCHESTERLANDSCHAFT | SOME (Künstlergedicht) |
| Eine Pauke rollt Kontra über den Bass der Cellistin Die sich harfend Über das Flötensolo Beugt welches vom Stab des Dirigenten Verursacht wird der Sich zwischen den weißen Und schwarzen Tasten Zu schaffen MACHT Haben nur Streicher Nicht die Hornochsen Tuscht triangelnd ein Fagott Seltsamsten Glaubens | As successful As possible As always Ashole |
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| CD: KONZERT MIT VANESSA MAY | GEFÄLLT MIR BESONDERS GUT |
| Das kommt Überhaupt Nicht in Frage Wenn schon Dann in die Pressung Und dann Unters Volk | Der Erfolg der LIVE-Dichtung Scheint das Klassische Konzert in Der Defensive Gedrängt Zu haben Wie selbst Dieser Text Es beweist |
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| MATHEMATISCHER MENSCHFAKTOR | PUBLIC VIEWING |
| Pro Tag soll Es in Deutschland 1,6 Uraufführungen geben aber nur 1 Person ist dann Jeweils dafür Verantwortlich Oder zur Verantwortung Zu ziehen Was Für ein blöder Intendant aber Auch dieser Künstler! | Von den Subventionen Profitieren am Ende Nur die die schon Immer davon profitieren Dass die Menschen Von nichts mehr profitieren Als von dem was dem Profit der Profiteure Zukommen müsste (Auch subventioniert) |
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| EVENT MODERNSTER KONZERT-PROGRAMM-DURCHFÜHRUNG (ORIENTALISCHER KANON) | ANTRAGSKULTUR |
| Damit in Athen Überhaupt jemand Kommt werden an Allen wichtigen Stellen Bauchtänzerinnen Verteilt die den Männern zur Hand Gehen vermöchten | Je mehr Elemente Ich bediene um Der Menge der Stichwörter halber Um so trügerischer Ist die Hoffnung Auf Bewilligung Der Gelder die Doch kaum einer Noch parat hat Er das denn auch Reingeschrieben? |
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| DAS WOLLEN DES WORTES EIGENER DYNAMIK | CHIMÄRE |
| Die Auratik der Kontextualisierung Visualisiert meine Worte unmittelbar Aus dem Leben heraus Als Cross-Over-Kanon Höchster Weltkultur Wie doch alle wissen Die das hier erfahren | Musiker interessieren Sich sehr häufig nicht Für Bildende Kunst Ist doch sowieso fast Schon alles was man So aufschreiben will st du? |
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| VIELFALT | DER NETTE MENSCH VON NEBENAN |
| Nicht alles ist Schwarz oder weiß Manches ist auch Weiß oder schwarz | Ich traf den Pauker Vom Beethovenorchester Einfach so bei einem Symposium stand Er an meinem Tisch Haute aber nicht auf Mich ein auch so Können Vorurteile sein |
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| KLAMM | SCHNECKENWURMFORTSATZ |
| Wir sind noch Klammer als vorher Als die Wäsche Noch gewaschen aus Den Leinen hing Und sich kein Loch In Stadtsäckeln Und Konzernstrümpfen Verfing sich die Bautatsbestandsschuld | Schleimen geht Einfacher als ein Kompliment zu Machen wir! |
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| ENTSTEHENDES GESAMTKONZERT | ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG |
| Entscheidend ist Das Ereignis passieren Zu lassen wie wenn Das Festival diese Sphäre des überaus Uneigentlichen zu Gewesen scheint sein Muss darf kann Holaholderdiho Wantantamm | ![]() |
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| AURAL | TONIERUNGSPROBLEM (Diskussion) |
![]() | Die Akustiker Widersprechen sich Allüberall! Achtung, wir haben Hall! Es soll aber eine Halle werden! E! Was? Wo seid ihr all? E! |
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| BAUKUNSTMISCHER | |
| Ich baue mit Strichnin weil Schlechte Architektur Gift für mich ist | |
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Symposium des Beethovenfestes Bonn am 11. September 2009 (9.30 bis 17 Uhr) im Gremiensaal der Deutschen Welle
"Auf
der hell erleuchteten Bühne: der Künstler – allein, mit wenigen anderen
oder im großen Ensemble. Davor oder rundherum, in meist ansteigenden
Sitzreihen: das aufmerksame Publikum. Und alles umschließend: der
Konzertsaal, mal in lamentablem Zustand, mal gelungen restauriert, mal
innovativ und prachtvoll. So stellt sich seit Jahrzehnten die
Institution des klassischen Konzerts dar.
Das Beethovenfest möchte im Rahmen eines Symposiums die aktuelle Konzertsituation unter die Lupe nehmen. Wie reagieren Orchester und Künstleragenten auf die zunehmenden finanziellen Zwänge? Welche neuen Organisationsformen gibt es? Welche Wechselwirkungen zwischen Kulturinstitutionen und freier Wirtschaft sind schon vorhanden, und wieviel Einfluss ist sinnvoll?
Bei der Profilierung und mittel- bis langfristigen Existenzsicherung eines Ensembles spielt die Vermittlung des eigenen Tuns eine zentrale Rolle. Welche neuen Konzertformate für bestehende und neue Publikumsschichten gibt es in Deutschland und weltweit, und wie werden sie aufgenommen?
Schließlich ist die Frage nach dem Ort der Auseinandersetzung mit Musik und nach seiner Gestaltung für das Konzerterlebnis zentral – besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um das neue Beethoven Festspielhaus Bonn. Wie sieht die Zukunft der Institution „Konzert“ aus, und von welchen Faktoren wird sie bestimmt?
Diesen Fragen will das Symposium am 11. September 2009 im Gremiensaal der Deutschen Welle nachgehen. Unter den eingeladenen Referenten sind Musiker, Künstleragenten, Kulturmanager und Fachleute aus der Wirtschaft, der Musikwissenschaft und der Architektur. Die Veranstaltung, die simultan ins Englische übersetzt wird, richtet sich sowohl an ein Fachpublikum als auch an die interessierte Öffentlichkeit. So soll das Symposium nicht nur eine Plattform sein, auf der Positionierungen für Orchester im Musikmarkt diskutiert werden; es will auch eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Vielfalt der Entscheidungsprozesse bewirken, die hinter den inhaltlichen Konzepten für Konzerte und der konkreten Gestaltung eines Konzertraums stehen.
Ich freue mich auf Ihr Kommen! 09:30 – 09:45
Ilona Schmiel, Intendantin des Beethovenfestes Bonn
Begrüßung
PLURALISIERUNG IM ORCHESTERWESEN UND KONZERTMANAGEMENT
09:45 – 10:30
Neue
und bewährte Formen der Organisation von Orchestern am Beispiel der
Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und des WDR Sinfonieorchesters Köln
(WSO)
Andrea Thilo im Gespräch mit Albert Schmitt, Managing Director Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Tatjana Erler, Kontrabassistin der Dt. Kammerph. Bremen, Siegwald Bütow, Manager des WSO, Susanne Eychmüller, stellvertr. Solocellistin des WSO, und Gerald Mertens, Geschäftsführer Deutsche Orchestervereinigung
10:30 – 11:15
Vermarktung und Selbstbestimmtheit der Instrumental- und Vokalsolisten
Andrea Thilo im Gespräch mit Jasper Parrott, Chairman und Joint Managing Director Konzertagentur Harrison Parrott, London, und Dr. Elmar Weingarten, Intendant des Tonhalle-Orchesters Zürich.
11:15 – 11:30
Kaffeepause
PROFILE HEUTIGER KONZERTPROGRAMME
11:30 - 11:45
Impulsvortrag Prof. Dr. Helga de la Motte-Haber: Standardisierung des Repertoires? Gedanken zum Werkekanon im klassischen Konzert.
11:45– 12:30
Im Spannungsfeld zwischen autarker Programmplanung und dem Terminkalender der Stars
Andrea Thilo im Gespräch mit Folkert Uhde, Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Radialsystem V, Berlin, und Dr. Nikos Tsouchlos, Künstlerischer Leiter des Megaron, Athen
12:30 – 13:45
„World Café“: Diskussion über die bisher angesprochenen Themen mit allen Teilnehmern und Gästen
13:45 – 14:45
Mittagessen
AN DER SCHNITTSTELLE VON KULTUR UND WIRTSCHAFT
14:45 – 15:30
Andrea Thilo im Gespräch mit Alexander Farenholtz, Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes, und Prof. Dr. Gustavo Möller-Hergt, Geschäftsführer Droege Capital GmbH.
15:30 – 15:45
Kaffeepause
RÄUME FÜR MUSIK
15:45 – 17:00
Ein neues Festspielhaus für Bonn
Andrea Thilo im Gespräch mit François J. V. Valentiny, Architekt (Büro Hermann & Valentiny, Luxemburg), und Patrik Schumacher, Architekt (Büro Zaha Hadid, London) und Dr. Hans-Dieter Petram, Projektleiter Deutsche Post DHL für das Beethoven Festspielhaus Bonn
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