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ist Klausens ist Klau(s)ens ist Klau's'ens ist Klau/s/ens ist
Klau<s>ens ist Klau[s]ens
INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN
TEILNEHMER
2009, 2.12.2009 bis
12.12.2009: Ron Abramski, Geburtsjahr: 1978,
Nation: Großbritannien. Wohnort: Wörth am Rhein, Deutschland / Hinrich
Alpers, Geburtsjahr: 1981, Nation: Deutschland, Wohnort: Hannover,
Deutschland / Jordi Bitlloch, Geburtsjahr: 1984, Nation: Frankreich,
Wohnort: Berlin, Deutschland / Georgy Gromov, Geburtsjahr: 1980,
Nation: Russland, Wohnort: St. Petersburg, Russland / Andreas Hering,
Geburtsjahr: 1983, Nation: Deutschland, Wohnort: Rostock, Deutschland /
Ho Jeong Lee, Geburtsjahr: 1986, Nation: Korea, Wohnort: Detmold,
Deutschland / Esther Park, Geburtsjahr: 1984, Nation: USA, Wohnort:
Little Ferry, NJ, USA / Pavel Raykerus, Geburtsjahr: 1982, Nation:
Russland, Wohnort: St. Petersburg, Russland / Ishay Shaer, Geburtsjahr:
1983, Nation: Israel, Wohnort: Tel Aviv, Israel / Mimi Jue Wang,
Geburtsjahr: 1986, Nation: China, Wohnort: Hannover, Deutschland /
Jingge Yan, Geburtsjahr: 1986, Nation: China, Wohnort: Peking, China /
Einav Yarden, Geburtsjahr: 1978, Nation: Israel, Wohnort: New York, NY,
USA / Jay Cheng, Geburtsjahr: 1978, Nation: China, Wohnort: Peking,
China / Inna Faliks, Geburtsjahr: 1978, Nation: USA, Wohnort: New York,
NY, USA / Huijing Han, Geburtsjahr: 1982, Nation: China, Wohnort:
Berlin, Deutschland / David Kaplan, Geburtsjahr: 1983, Nation: USA,
Wohnort: Berlin, Deutschland / Andrej Kasik, Geburtsjahr: 1982, Nation:
Deutschland, Wohnort: Wien, Österreich / Camilla Köhnken, Geburtsjahr:
1983, Nation: Deutschland, Wohnort: Bonn, Deutschland / David Meier,
Geburtsjahr: 1977, Nation: Deutschland, Wohnort: Lübeck, Deutschland /
Claudio Sanna, Geburtsjahr: 1985, Nation: Italien, Wohnort: Ossi,
Italien / Michael Schöch, Geburtsjahr: 1985, Nation: Österreich,
Wohnort: Mils, Österreich / Daniel Seroussi, Geburtsjahr: 1985, Nation:
Israel, Wohnort: Berlin, Deutschland / Anna Shakina, Geburtsjahr: 1984,
Nation: Russland, Wohnort: St. Petersburg, Russland / Julia Siciliano,
Geburtsjahr: 1983, Nation: USA, Wohnort: Livonia, MI, USA / Juliana
Steinbach, Geburtsjahr: 1979, Nation: Brasilien, Wohnort: Paris,
Frankreich / Imri Talgam, Geburtsjahr: 1987, Nation: Israel, Wohnort:
Tel Aviv, Israel / Kaori Tanaka, Geburtsjahr: 1979, Nation: Japan,
Wohnort: Wien, Österreich / Avan Yu, Geburtsjahr: 1987, Nation: Kanada,
Wohnort: Berlin, Deutschland
Zwölf Teilnehmer, die es in die nächste Runde geschafft haben:
Ron Abramski, Hinrich Alpers, Jordi Bitlloch,
Georgy Gromov, Andreas Hering, Ho Jeong Lee, Esther Park, Pavel
Raykerus, Ishay Shaer, Mimi Jue Wang, Jingge Yan, Einav Yarden.
6 Semifinalisten: Hinrich Alpers,
Jordi Bitlloch, Georgy Gromov, Ishay Shaer, Mimi Jue Wang und Einav
Yarden.
3 Finalisten:
Finale mit Hinrich
Alpers, Jordi Bitlloch und Einav Yarden.
SIEGER WIRD
HINRICH ALPERS
TELEKOM
BEETHOVEN COMPETITION
Jury:
Daejin Kim, Marián
Lapšanský, Alfredo Perl, Jean-Bernard
Pommier, Jerome Rose, Andreas Staier,
Einar Steen-Nøkleberg, Elisso Virsaladze Präsident
der Jury: Pavel Gililov
FURIOSA
KLAVIERROSSA
ACAPELCO
Wohin tragen uns die
Fetzen die sich Cluster
Nennen vor der wohl
Waldwilden Jagd in
Den Kurtisansritt des
Hohlholden aufgiggelnder
Schallbekümmerung soll
Sie dem Bösen nachjauchzen
Anstatt der Stadt der
Ich vergab mich satten
Erkanntulierungen
Blobobberdieblablordiblob
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
10.12.2009, Donnerstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 18:07
bis 18:10 Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN.
Es
ist Semifinale von 6 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Mimi Jue
Wang von Márton Illés (*1975)
die Auftragskomposition Eufóriák II.
Mimi Jue Wang, China 1.Márton Illés
(*1975)
Eufóriák II 2. Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Klaviersonate Nr. 6
in F-Dur op. 10 Nr. 2
Allegro
Allegretto
Presto 3. Sergej Prokofjew
(1891-1953)
10 Klavierstücke
op. 12 4. Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Rondo aus der Sonate für Klavier
und Violoncello Nr. 1
in F-Dur op. 5
Allegro vivace
Der Moderne die
Sonate
Als Ate übergehen um
Den Sona zu überstehen
Kommen wir dem Klang
Entgegen der uns so
Wissend in den Weg
Gelegen wir die Fährte
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
10.12.2009, Donnerstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 17:06
Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN.
Es
ist Semifinale von 6 Kandidaten und Kandidatinnen.
Es spielt Jordi Bitlloch von Alban Berg die Klaviersonate op. 1
Jordi Bitlloch, Frankreich 1. Alban
Berg
(1885 – 1935)
Klaviersonate op. 1 2. Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Klaviersonate Nr. 6
in F-Dur op. 10 Nr. 2
Allegro
Allegretto
Presto 3.
Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Rondo aus der Sonate für Klavier
und Violoncello Nr. 2
in g-Moll op. 5
Allegro 4.
Márton Illés
(*1975)
Eufóriák II 5. Béla
Bartók
(1881 – 1945)
Im Freien Sz 81
Mit Trommeln und Pfeifen
(Pesante)
Barcarolla (Andante)
Musettes (Moderato)
Klänge der Nacht (Lento)
Hetzjagd (Presto)
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
10.12.2009, Donnerstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 16:15
Uhr
bis 16:20 Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN.
Es
ist Semifinale von 6 Kandidaten und Kandidatinnen.
Aber
jetzt gibt es noch zusätzlich ein Gespräch zwischen Matthias Nofze,
Journalist, der für den General-Anzeiger über den Beethoven-Wettbewerb
schreibt, sowie Prof. Martin Herchenröder. Sein extra komponiertes
Stück kam nicht zum Einsatz, weil genau diejenigen, die es gewählt
hatten, nicht ins Semifinale gelangten. Alle 6 Semifinalisten spielten
von Márton Illés "Eufóriák II", auch eine
Auftragskomposition. - ACHTUNG:
Dieses Gedicht ist ein
Zitatgedicht.
Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm
Als Uraufführung wurden ab 16:18 Uhr circa 2 Minuten von "Bäume und
Steine" (an)gespielt, mit starkem Rauschen, was mit der
Computerabspielung zusammenhing.
Der 1961 in Iserlohn geborene Komponist,
Organist und Musikwissenschaftler Prof. Martin Herchenröder studierte
neben Germanistik und Pädagogik die Fächer Komposition, Orgel, Tonsatz,
Schulmusik und Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Zu seinen
Lehrern zählten Ludger Lohmann und Wolfgang Stockmeier für Orgel sowie
Jürg Baur und Hans Werner Henze für Komposition. Er arbeitet als
Professor an der Universität Siegen sowie seit 2008 als Gastprofessor
an der Eastman School of Music in Rochester, NY, USA. Schwerpunkt
seines künstlerischen Schaffens ist die Komposition,
wofür Prof. Martin Herchenröder schon vielfach ausgezeichnet wurde. Er
schrieb u.a. Auftragswerke für den Westdeutschen Rundfunk sowie
verschiedene deutsche Städte. Seine Kompositionen wurden in der Kölner
Philharmonie, im Gasteig München oder im Concertgebouw Amsterdam
uraufgeführt und von europäischen und amerikanischen Rundfunkanstalten
aufgezeichnet. Als Organist konzertiert er im In- und Ausland. Sein
Repertoire reicht von der Musik der Renaissance bis hin zur
Avantgarde.Ergänzend zu seiner künstlerischen Arbeit ist Prof. Martin
Herchenröder als Musikwissenschaftler tätig.
Woher soll ich dich
Finden in all den
Zaudernd Spinden
Die sich heröffnen
Klingend Tal weil
Da so Wellen münden
Wo mir die Hand
So asch und fahl
Muss ich noch
Von ihro jubilieren
In aller Herrgotts
Götterqual soll sie
Sich bloß nicht zieren
Wenn von den Linden
Stößt der Hall herab
Auf unsere glückend
Hauben die sich den
Wandelnd Bart etzo
Wieder mal erlauben
Fulminant ergründe
Mann alle Labes Saal
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
8.12.2009, Dienstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 18:15 Uhr
bis 18:20 Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN.
Es
ist die Zwischenrunde von 12 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt
Hinrich Alpert. Er spielt aus Beethovens "EROICA-Variationen", op. 35.
Abperlendes
Glissando
Zum gibsicheren Andando
Von virabellaturesken
Ornamenten die sich
Klistierend sanft am den
Tonalen Firmamenten
Akzentuieren wie ein
Haltein vor diesen Vieren
Die als Tonika
Parlando
Die Laufschnelle agieren
Alle Tasten uns Enthusiasten
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
8.12.2009, Dienstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 17:15 Uhr
bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es
ist die Zwischenrunde von 12 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Ho
Yeong Lee.
Ho Jeong Lee, Korea
Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Klaviersonate Nr. 29
(Große Sonate für das
Hammerklavier)
in B-Dur, op. 106
Allegro
Scherzo: Assai vivace – Presto
Adagio sostenuto. Appassionato
e con molto sentimento
Largo – Allegro risoluto
Robert Schumann
(1810 – 1856)
Humoreske
op. 20
Den Händen ohrend Innewohnt wozu der Fuß die Hand pedalend Danno ehrbar schont
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Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
5.12.2009, Samstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 17:50 Uhr
bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es
ist die Vorrunde von 29 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Andrej
Kasnik, Geburtsjahr 1982, Nation: Deutschland, Wohnort: Wien, Österreich
Gut mundeten
Die Noten die
Sich erhitzt
Erboten vom
Munde in den
Schlund zu
Fliegen wo Töne
Schwerer wiegen
Als die Wut
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
5.12.2009, Samstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 17:10 Uhr
bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es
ist die Vorrunde von 29 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Juliana
Steinbach, Geburtsjahr 1979, Nation Brasilien, Wohnort: Paris,
Frankreich
Oder den Konsorten
Wo geniale Kräfte
Die Triolen horten
Von mir aus auch
Akkordessen wovon
Sich Qualitäten lassen
Ganz vermessen in
Dero Musikalitäten
Uns' Beethoven kaum
Gar ganz vergessen
Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
5.12.2009, Samstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, gegen 18:23 Uhr
bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es
ist die Vorrunde von 29 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Ron
Abramski, Großbritannien. Geboren 1978. Wohnort: Wörth am Rhein.
ERSTE VOKABELSAMMLUNG
ZUM KLAVIERSPIELEN
- den Musikkritikern zugewährt -
(ACHTUNG: ALLES SEIEN DEUTSCHE INFINITIVE! UND: ES WURDEN NUR
ZWEISILBIGE WORTE GEWÄHLT)
stecken___rommeln___schillern___schenkeln ___huddeln___kammern___pfloppen___behren bockeln___ahnen___wähnen___walgen ___kehren___flinken___siegen___perlen spritzen___tanzen___stampfen___gleiten ___hämmern___wimmern___himmeln___rotten singen___gieren___schlendern___packen ___kochen___brodeln___wogen___wiegen fliegen___flocken___ackern___loben ___jodeln___jauchzen___micken___klicken senken___saalen___hüpfen___sudeln ___vöhren___niggeln___schrammen___pfeffern gossen___brumpfen___weichen___trödeln ___gellen___schrillen___wackern___wurden zippern___brohlen___blenden___blecken ___wieren___krassen___kessen___glocken löcken___miegen___terren___prohren ___bassen___balgen___bemmeln___kirren zillen___wandeln___pressen___prassen ___lellen___kallen___lahmen___haaren nissen___gemmeln___lümmeln___hoppen ___xetten___hommen___hallen___kalken stolzen___schossen___reilen___gummen Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
5.12.2009, Samstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, zwischen 19:00 und
19:25 Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es
ist die Vorrunde von 29 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Ron
Abramski, Großbritannien. Geboren 1978. Wohnort: Wörth am Rhein.
Beethoven
Competition Bonn (http://www.beethoven-competition-bonn.de), Klavier,
der Flügel ist von Steinway & Sons, Semifinale,
http://www.beethoven-competition-bonn.de,
beim
ersten Stück von Norie Takahashi: York Höller "Monogramme", 1. Reihe,
ganz links,
die es
ins Finale schaffen wird, welches am 15.12.2005 stattfindet. Vor ihr
spielte Hyo-Sun Lim, die es leier nichts ins Finale schaffte.
klau|s|ens zur auswahl bei
der klavier-beethoven-competition bonn - www.klausens.com
klau|s|ens,
war dir noch etwas aufgefallen, bei dieser beethoven competition in
bonn, wo sie die besten nachwuchspianisten und -pianistinnen suchen?
ja, sicher: jeder ist anders.
ach, wie neu!
nein,
es ist schon ein unterschied, ob eine frau mit blanken, nackten armen
spielt oder ein mann, wo man denkt, dass dessen manschette oder der
ärmel vom sakko gleich die tasten streift.
ist das so?
sicher,
sicher ... man denkt es. zudem, wenn diese anzüge nicht von einem
maßschneider stammen, und deshalb nicht immer optimal sitzen, dann ...
so etwas beobachtet man bei einem klavierwettbewerb?
das sind alles elemente die
dazugehören.
was denn noch?
das einstellen der richtigen
sitzposition. das hat es schon kabarettisten gegeben, die mit diesem
element spielen.
was ist das element?
jeder mensch sitzt anders und ist
anders groß.
und dann?
dann müssen die sich den stuhl so
hochdrehen oder runterdrehen bzw. die kleine bank, bis alles passt.
und das findest du interessant?
aber
ja: es sind doch nachwuchspianisten. und dann ist die frage: wie
schnell machen sie das? wie hektisch? wie wirkt das auf mich?
alles so etwas beobachtest du bei einem klavierwettbewerb?
sicher, sicher: die augen beobachten
doch immer mit.
aber es zählt am ende nur die musik!
ich
hoffe. ich hatte den eindruck, dass die 9-köpfige jury (1 frau, 8
männer) gar nicht immer den pianisten oder die pianistin sehen kann.also die hände, wie sie spielen.
wirklich?
ja, es scheint, als ob ein teil
beobachten könnte, wie die finger sich auf den tasten bewegen, aber ein
anderer teil nicht.
wie kommt das?
es hängt immer davon ab, wie du als
zuschauer zu dem klavier sitzt.
und wie sitzen die?
die
sitzen von vorne, zu neunt, das klavier aber steht ja immer seitlich,
mit etwas von einer schräge, und so kann ein teil der jury die finger
beobachten, ein anderer nicht.
vielleicht ist das für die gar nicht wichtig?!
das
habe ich ich mir auch schon überlegt, obwohl auch da viel zu viele
unterschiede zu sehen sind. die finger sind anders lang, und sie
stolzieren so anders über die tasten.
manche steil?
manche
steil von oben, andere eher flach, manche eher hart und intensiv,
manche eher weich und langatmig. und dann wie die finger also solche
wirken: dicklich oder zart. oder mehr wie ein stumpf, ganz kurz, oder
mehr wie ein federnkiel. und dann die ganze art, diese finger zu
bewegen. also: da gibt es große unterschiede.
und?
ich habe nun einen vorschlag.
welcher wäre das?
ich schlage vor, dass man einen
wettbewerb macht, wo es nur um die ästhetik des spielens geht.
wie stellst du dir das vor?
die
pianisten sitzen in einem extra raum, und der zuschauer sieht über eine
riesige beamleinwand die klaviatur von oben, die klaviatur von der
seite und die klaviatur schräg von hinten.
und dann?
dann kommt die musik wohl über die
boxen.aus
dem nachbarraum. - oder die musik kommt live, aber das klavier ist
verhängt, damit man nicht die personen sieht, die klavier spielen.- das wäre meine idee.
und nun?
nun
sehen die zuschauer nicht das gesicht und nicht den körper, wenn ich
die kamera da richtig einjustiere. sie sehen nur die finger und die
klaviatur.
aber sie werden doch erkennen, ob es sich oder mann oder frau handelt?
das
lässt sich nicht vermeiden. aber man könnte dann dennoch hingehen, un
nur die ästhetik der finger bewerten, nichts anderes als dieses
optische bild.
das wäre dann ein ganz eigener wettbewerb.
genau: es wäre eine neuerung, aber
auch eine neue komponente des klavierspielens, denn hier wird etwas
ganz anderes beurteilt.
du behauptest also, dass diese ästhetik des spielens und das ergebnis
etwas miteinander zu tun haben?
das wäre gerade die frage: der laie
denkt das, aber vielleicht denkt der laie da ganz falsch. ich würde es
gerne wissen wollen.
tolle ideen hast du, klau|s|ens.
aber, zweitklausens, wir sind doch
immer eine person. wir haben unsere ideen doch immer zusammen.
da war tatsächlich eine künstlerin:
die großartige camilla köhnken.
und?
sie
kam leider nicht weiter. aber bei 29 kamen ja nur 12 weiter. da darf
man nicht traurig sein. - außerdem gibt es ja noch weitere wettbewerbe.
waren die denn traurig?
nein, waren die eher nicht. genauer:
sie zeigten es nicht.
wie war das denn?
also: die 29 kamen dann rein, am
sonntag gegen 21.00 uhr etwa, und setzen sich vorne links auf die
zuschauerplätze.
und dann?
dann
hat der sehr nette vorsitzende (präsident) der jury, der herr pavel
gililov, einfach die namen vorgelesen, die es geschafft haben.
er hat also 12 namen vorgelesen?
ja, alphabetisch. er fing mit abramski
an, der hatte es geschafft.ron
abramski.
und die es nicht geschafft hatten?
die wurden nicht vorgelesen. die wurden gedanklich übersprungen.
und dann?
dann hörte man nichts.
wie?
es
war nicht wie bei dieter bohlen und RTL. nein, ich hörte keinen jubel,
keine verzweiflung. alle wirkten sehr gefasst. das war schon seltsam.
so sind die regeln der klassik, man ist immer gefasst und höflich ...
bis aufs blut.
vielleicht,
aber mir ist es jedenfalls haftengeblieben. nachher, als sie aufstehen
durften, da haben sich manche eher verhalten noch umarmt oder auf die
schulter gekopft, oder so. aber man merkte nicht wirklich, wer es
geschafft hatte ... und wer es nicht geschafft hatte.
und wer hat es geschafft?
also:
zu den letzten 12 gehören: rona-baramski hinrich-alpers jordi-bitlloch
georgy-gromov andreas-hering ho-jeong-lee esther-park pavel-raykerus
ishay shaer mimi-jue-wang jingge-yan einav-yarden.
aha - und wer gewinnt?
das klavier-piano! ist doch klar!... und unsere kunstfotomontagen.
klau|s|ens spricht von der
beethoven-competition in der TELEKOM-zentrale - www.klausens.com
klau|s|ens, du warst in der TELEKOM, in der zentrale des löwen?
das
kommt, weil die einen wunderschönen großen raum haben, einen saalraum,
einen hallensaalraum ... und da wird klavier gespielt.gesponsort oder gesponsert von der TELEKOM
... wie man das so macht.
das ist doch dieser wettbewerb, wo der preisträger des ersten platzes
satte 30.000 euro bekommt.
genau: es ist das nachwuchsfestival
für die großen pianisten von morgen. und wer hier schon starten darf,
kann sich freuen.allein schon
über den start: INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN.
wieviele sind denn gestartet?
es waren 29 - und davon kamen 12
gestern weiter.
es geht also nach dem "ausleseprinzip"?
gewiss:
circa 70 haben sich beworben, 32 sollten genommen werden, 29 spielten
tatsächlich vor, dann wurden es 12, dann werden es 6, dann werden es 3,
dann wird es letztendlich 1 (=einer oder eine).der sieger oder die siegerin.
so, und du hast gestern 3 gesehen?
ich sah juliana steinbach und andrej
kasik und ron abramski.
und wer kam von diesen dreien zu den letzten 12?
das war allein ron abramski.
und was dachtest du?
ich
dachte: ohne eine musikalische ausbildung ist es schwer, dass zu
beurteilen. ich selber fand den andrej kasik so toll, weil der perlte
und perlte. er spielte alles sehr lebendig und voller leidenschaft. das
sagte mir sehr zu. ein richtiger energetischer tastentanz.
du hast keine klassische ausbildung?
leider nein. ich habe orgel-,
gitarren- und gesangskenntnisse. aber keine klassische ausbildung z.b.
an piano oder geige.
dann bist du also kein gut behütetes bürgerkind aus einem patrizierhaus
mit einem parkettboden?
offenbar nein.
kannst du dennoch etwas hören?
aber ja: auch ich höre unterschiede,
und empfinde das eine anders als das andere.(aber ich habe nicht die ausbildung und die
besondere beobachtungsgabe und natürlich das geschulte gehör der jury!)
und?
mir war sofort klar, dass man auch
einen speziellen wortschatz braucht, um das zu beschreiben, was man
hört.
was spielen die denn?
ach
so: in der ersten runde dürfen sie sehr bedingt wählen und spielen im
kern dann 3 stücke aus einer sehr kleinen liste. und die jury des
wettbewerbes hört dann manche stücke immer und immer wieder, bis sie
denen zu den ohren raushängen.
und du?
ich
hörte ja nur 3 mal bislang. gestern konnte man sachen hören wie fuge
nr. 12 f-moll BWV 857 (bach) oder sonate für klavier nr. 32 c-moll op.
111 (beethoven) oder 32 variationen über ein eigenes thema für klavier
c-moll WoO 80 (beethoven). die klavierspieler kennen das.
so - und du selber hast dann begonnen, eigene worte zu sammeln?
ich
habe z.b. als ron abramski spielte, mit so einer auflistung begonnen,
und das nur von verben mit 2 silben. davon sind einige existent, andere
noch nicht, und es gibt bekannte worte, z.b. als nomen, die dann bei
mir als verben auftauchen.alles
infinitive also. das ist wichtig!
schön, also bitte!
ERSTE VOKABELSAMMLUNG ZUM KLAVIERSPIELEN
- den Musikkritikern zugewährt -
(ACHTUNG: ALLES SEIEN DEUTSCHE INFINITIVE! UND: ES WURDEN NUR
ZWEISILBIGE WORTE GEWÄHLT)
stecken___rommeln___schillern___schenkeln ___huddeln___kammern___pfloppen___behren bockeln___ahnen___wähnen___walgen ___kehren___flinken___siegen___perlen spritzen___tanzen___stampfen___gleiten ___hämmern___wimmern___himmeln___rotten singen___gieren___schlendern___packen ___kochen___brodeln___wogen___wiegen fliegen___flocken___ackern___loben ___jodeln___jauchzen___micken___klicken senken___saalen___hüpfen___sudeln ___vöhren___niggeln___schrammen___pfeffern gossen___brumpfen___weichen___trödeln ___gellen___schrillen___wackern___wurden zippern___brohlen___blenden___blecken ___wieren___krassen___kessen___glocken löcken___miegen___terren___prohren ___bassen___balgen___bemmeln___kirren zillen___wandeln___pressen___prassen ___lellen___kallen___lahmen___haaren nissen___gemmeln___lümmeln___hoppen ___xetten___hommen___hallen___kalken stolzen___schossen___reilen___gummen Copyright
Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am
5.12.2009, Samstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, zwischen 19:00 und
19:25 Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es
ist die Vorrunde von 29 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Ron
Abramski, Großbritannien. Geboren 1978. Wohnort: Wörth am Rhein.
schön, schön.
bitte. - man kennt die musikkritiken
aus den zeitungen und weiß, wie die sich so abquälen. mit den worten
dazu.
du hast neues material geliefert.
ja:
abramski gemmelte lieblichst im zweiten satz, bevor er sich etwas
herzdürfend verhoppelte, bis er dann überaus überzeugend die terzen nur
so abbalgte, den triolen immerzu leichtfüßig zugewandt, aber dennoch
dem weisen dominant-cis-moll-sept-akkord vollkommen sich eher
zartmeinend entgegenbrohlend.dann
- zum schluss - niggelte das klavier noch wie ein kätzlein, bevor ron
die F-tasten flinkfrei flockte.
aha: so geht das also. oder so ginge das auch.
ja,
ja. in etwa. - du musst dir nur mal die liste anschauen, der
teilnehmer, wo sie herkommen und wo sie jetzt wohnen. auch das ist
schon eine erfahrung für sich: die internationale des flügels, fast
schon ein gedicht eigenen ranges - ich sollte es zu meinen realgedichten
tun: Ron
Abramski, Geburtsjahr: 1978, Nation: Großbritannien. Wohnort: Wörth am
Rhein, Deutschland / Hinrich Alpers, Geburtsjahr: 1981, Nation:
Deutschland, Wohnort: Hannover, Deutschland / Jordi Bitlloch,
Geburtsjahr: 1984, Nation: Frankreich, Wohnort: Berlin, Deutschland /
Georgy Gromov, Geburtsjahr: 1980, Nation: Russland, Wohnort: St.
Petersburg, Russland / Andreas Hering, Geburtsjahr: 1983, Nation:
Deutschland, Wohnort: Rostock, Deutschland / Ho Jeong Lee, Geburtsjahr:
1986, Nation: Korea, Wohnort: Detmold, Deutschland / Esther Park,
Geburtsjahr: 1984, Nation: USA, Wohnort: Little Ferry, NJ, USA / Pavel
Raykerus, Geburtsjahr: 1982, Nation: Russland, Wohnort: St. Petersburg,
Russland / Ishay Shaer, Geburtsjahr: 1983, Nation: Israel, Wohnort: Tel
Aviv, Israel / Mimi Jue Wang, Geburtsjahr: 1986, Nation: China,
Wohnort: Hannover, Deutschland / Jingge Yan, Geburtsjahr: 1986, Nation:
China, Wohnort: Peking, China / Einav Yarden, Geburtsjahr: 1978,
Nation: Israel, Wohnort: New York, NY, USA / Jay Cheng, Geburtsjahr:
1978, Nation: China, Wohnort: Peking, China / Inna Faliks, Geburtsjahr:
1978, Nation: USA, Wohnort: New York, NY, USA / Huijing Han,
Geburtsjahr: 1982, Nation: China, Wohnort: Berlin, Deutschland / David
Kaplan, Geburtsjahr: 1983, Nation: USA, Wohnort: Berlin, Deutschland /
Andrej Kasik, Geburtsjahr: 1982, Nation: Deutschland, Wohnort: Wien,
Österreich / Camilla Köhnken, Geburtsjahr: 1983, Nation: Deutschland,
Wohnort: Bonn, Deutschland / David Meier, Geburtsjahr: 1977, Nation:
Deutschland, Wohnort: Lübeck, Deutschland / Claudio Sanna, Geburtsjahr:
1985, Nation: Italien, Wohnort: Ossi, Italien / Michael Schöch,
Geburtsjahr: 1985, Nation: Österreich, Wohnort: Mils, Österreich /
Daniel Seroussi, Geburtsjahr: 1985, Nation: Israel, Wohnort: Berlin,
Deutschland / Anna Shakina, Geburtsjahr: 1984, Nation: Russland,
Wohnort: St. Petersburg, Russland / Julia Siciliano, Geburtsjahr: 1983,
Nation: USA, Wohnort: Livonia, MI, USA / Juliana Steinbach,
Geburtsjahr: 1979, Nation: Brasilien, Wohnort: Paris, Frankreich / Imri
Talgam, Geburtsjahr: 1987, Nation: Israel, Wohnort: Tel Aviv, Israel /
Kaori Tanaka, Geburtsjahr: 1979, Nation: Japan, Wohnort: Wien,
Österreich / Avan Yu, Geburtsjahr: 1987, Nation: Kanada, Wohnort:
Berlin, Deutschland
und auf dem foto?
ach so: da siehst du. wie die tastatur
alias klaviatur weggetragen wird ... von dem steinway piano.
warum das?
ich
denke, sie wollen verhindern, dass irgendeine putzfrau nachts unbefugt
ein paar töne anstimmt und so alles verstimmt bzw. sogar zerstört. (gesehen
hatte ich das zuvor jedenfalls noch nicht.)
Die Halbfinalisten stehen fest - Für das Finale am Samstag gibt es
noch Karten
Von Guido Krawinkel
Bonn.
Als erster am Montagnachmittag trat der russische Pianist Georgy Gromov
an und begann mit Beethovens Sturmsonate, die er mit gespannter
Lässigkeit, insgesamt aber ohne besondere Höhen und Tiefen absolvierte.
Robert Schumanns Toccata op. 7 nahm er ausgesprochen frisch und
virtuos. Mit großer Verve spielte er Schumanns Faschingsschwank. Und
wie befreit wirkte die Arabeske op. 18, mit der Gromov seinen
Schumannschwerpunkt abschloss.
Einav Yarden aus Israel hatte Beethovens Appassionata gewählt, die
sie kraftvoll aber nie kraftmeierisch interpretierte. Besonders im
Kopfsatz legte sie ein druckvolles, stets vorwärtstreibendes Spiel an
den Tag. Ein charakteristisches, individuelles Spiel zeigte sie auch in
Robert Schumanns Humoreske op. 20, die sie mit viel Wagemut in Angriff
nahm.
Als einziger an diesem Nachmittag hatte Ishay Shaer aus Israel Franz
Liszt auf der Agenda. Die Konzertetüde S. 144 spielte er mit perlender
Leichtigkeit, ein Genuss. In Beethovens Sturmsonate spielte er im
Kopfsatz vor allem Kontraste aus, ohne sie über Gebühr zu strapazieren.
Im Largo dagegen störten ein paar Nachlässigkeiten.
Ohne jede Ermüdungserscheinungen absolvierte er dagegen Schumanns
Symphonische Etüde op. 13, was ihm zahlreiche Bravo-Rufe aus dem
Publikum einbrachte.
Am Dienstagvormittag war es an dem französischen Pianisten Jordi
Bitlloch, den Anfang zu machen. Die Variations sérieuses von Felix
Mendelssohn Bartholdy kostete er teilweise schön aus (Fugato der
zehnten Variation), anderes erschien eher fahrig (Arpeggien der siebten
Variation), insgesamt ergab sich ein durchwachsener Gesamteindruck.
So richtig in seinem Element war Bitlloch bei Beethovens
Es-Dur-Sonate aus op. 27, die im Gegensatz zum Mendelssohn wie aus
einem Guss wirkte. Die Formkurve Bitllochs ging in jedem Fall steil
nach oben, wie auch die stellenweise geradezu erschütternde Intensität
in Johannes Brahms' zweiter Sonate belegte, deren Notenmeer der Pianist
sicher durchpflügte.
Eine runde Sache war das Spiel von Mimi Jue Wang. Mit ihrem
sensiblen Anschlag gestaltete sie Beethovens e-Moll Sonate op. 90 mit
bestechender Schönheit. Wang setzte die Vortragsbezeichnungen des
Komponisten in geradezu beispielhafter Weise um.
Es schloss sich Franz Schuberts c-Moll Klaviersonate (D 958) an, in
der Wang vor allem ein sehr kultiviertes und dichtes Legato-Spiel
zeigte. Der dritte im Bunde an diesem Vormittag war Jingge Yan, der
sich mit Beethovens Sonate Es-Dur op 7 und Variationen und Brahms'
Händel-Variationen für eine weitere Runde empfahl.
Den größten Wagemut zeigte am Abend Ho Jeong Lee, die [Korrektur von
Kl., 10.12.2009] mit Beethovens
monumentaler "Hammerklaviersonate" die Jury für sich zu gewinnen
suchte. Hinrich Alpers verließ sich auf Schumanns Sonate in fis-Moll
op. 1 sowie auf die Eroica-Variationen Beethovens, die auch der
Engländer Ron Abramski als letzter Teilnehmer der zweiten Runde in sein
Programm aufgenommen hatte. Abramskis Hauptwerk aber war die dritte
Klaviersonate in f-Moll von Johannes Brahms.
Großartige Vorträge von Werken des Bonner Komponisten
Von Mathias Nofze
Bonn. Die Klaviersonate op.111 in c-Moll, dieser gewaltige,
ebenso schroffe wie zart schimmernde Schlussstein von Beethovens
Sonatenschaffen, hörte man in der Vorspielrunde der
Beethoven-Competition am Donnerstagnachmittag gleich vier Mal.
Inna Faliks spielte den ersten Satz mit einer phänomenalen
Dringlichkeit und Entschiedenheit. Die schroffen Oktavsprünge, Akkorde,
Triller und Arpeggien versammelten sich zu Anzeichen eines aufziehenden
Gewitters. Ihr Spiel war schlüssig, in der Arietta gelang ihr eine
wunderbar entrückte Stimmung, die sie bis zum ätherischen Schluss
aufrecht erhielt.
Wiegender nahm Georgy Gromov dieses Thema und ließ die innere
Bewegung der folgenden Variationen sehr natürlich anwachsen. Packend
geriet ihm der Kopfsatz, ebenso die c-Moll-Variationen. Als sehr
empfindsame Künstlerin erlebte man Anna Shakina, die den
Variationensatz sehr verinnerlicht deutete und in den Bagatellen op.126
großartige innige Momente schuf.
Ein rhetorisches Kunststück glückte ihr mit Bachs Fuge in Cis-Dur
(WTK II). Das gilt auch für Claudio Sanna, der die selten gespielte
Bach-Fuge nach einem Thema von Albinoni in geistvolle Musik
verwandelte. Nicht immer schlüssig gestaltete er die Bagatellen op.126,
und auch in der c-Moll-Sonate fand sich hier und da seltsam Kapriziöses.
Am Freitagvormittag beherrschte die E-Dur-Sonate op.109 das
Geschehen: poetischer Zauber statt dramatischem Furor. In Einav Yarden
fand das Werk eine überaus fantasievolle Interpretin. Und "mit
innigsten Empfindungen" spielte sie den Variationensatz.
Ishay Shaer, dessen klar artikulierendes Spiel insgesamt
beeindruckte, inszenierte in diesen Variationen die Wiederkehr des
Anfangsthemas eigenartigerweise als Rückkehr eines Ermatteten, so
schwerlastig spielte er die Melodie. Auf sehr hohem Niveau befand sich
auch das feinsinnige Spiel Jordi Bittlochs. Großartig gelang ihm die
Steigerungspartie im Variationensatz.
Bonner Pianistin Camilla Köhnken zeigt
viel Feinsinn bei ihrem Auftritt in der Telekom-Zentrale
Von Mathias Nofze
Bonn.
Nein, es war kein Handy, was da beim öffentlichen Vorspiel der
Beethoven-Competition im großen Saal der Telekom-Zentrale klingelte. Es
war vielmehr ein Glöckchen, mit dem Jury-Präsident Pavel Gililov den
Vortrag der chinesischen Pianistin Jay Cheng unterbrach.
Die hatte gerade einige Takte des gis-Moll-Präludiums aus dem
Bachschen Wohltemperierten Klavier (WTK II) dargeboten - und befand
sich damit auf unerlaubtem Terrain. Bitte nur die Fuge, wies Gililov
die junge Dame auf die Wettbewerbsregeln hin.
Jay Cheng behielt die Nerven und spielte die Fuge dann mit viel
Pathos. Begonnen hatte sie mit zwei Rondi von Beethoven, die sie mit
lockerem Anschlag zwar akkurat, aber etwas unterkühlt und wenig
nuanciert darbot. Nicht überzeugen konnte auch die c-Moll-Sonate op.111.
Ganz anders David Meier, der bei der Competition 2007 bis ins
Semifinale vordrang. Er zeigte in derselben Sonate gereiftes und
strukturklares Spiel. Die gesangliche cis-Moll Fuge (WTK I) gelang
wunderbar atmend, in den sechs Bagatellen ließ vor allem Meiers Sinn
für Klangpoesie aufhorchen. Ein wenig unterkühlt hingegen das Spiel von
David Kaplan (USA). Er brachte sich durch überhetztes Tempo um manche
Feinheit (etwa in den Bagatellen op.33).
Mit einer souverän dargeboten H-Dur-Fantasie zog als letzter dieses
Nachmittags Andreas Hering in den Bann. Er erkundete mit hörbarer Lust
dieses aufregende Beethovensche Fantasiegebäude. In der c-Moll-Sonate
versagte allerdings einmal das Gedächtnis, Hering musste neu ansetzen.
Mit fabelhaftem musikalischen Instinkt und enormer Gestaltungskraft
fesselte am folgenden Vormittag zu Beginn die Amerikanerin Julia
Siciliano. Die Fuge in fis-Moll (WTK II), exzellent pedalisiert, geriet
ihr ungemein schlüssig, ebenso die sechs Bagatellen op.126, und auch
die c-Moll-Sonate verriet, trotz einiger Flüchtigkeitsfehler, die
gedankentiefe Musikerin.
Camilla Köhnken aus Bonn spielte die große As-Dur-Sonate mit viel
Feinsinn, die c-Moll-Variationen, nach vorsichtigem Beginn, zunehmend
markanter und konturierter. Mehr Wagemut zeigte schließlich Pavel
Raykerus, der die c-Moll-Variationen mit impulsivem, drängendem Spiel
sehr zwingend gestaltete. Überzeugend auch seine Lesart der
E-Dur-Sonate op.109.