Klau/s/ens  beim  Heinrich Boere NS-Kriegsverbrecher-Prozess in Aachen  HOME LIVE-Gedichte | GEDICHTZYKLUS | Zeitungsartikel | TEXTE | Infos | QUELLEN | Blogbeiträge
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Einer der letzten NS-Prozesse, wo direkt gegen einen noch lebenden Täter verhandelt wird, findet/fand in Aachen am Landgericht seit Oktober 2009 statt. Dem Heinrich Boere bzw. Hendrik Boere (88 Jahre alt, lebt in einem Altersheim bei Eschweiler, Raum Aachen) werden (als Mitglied der "Germaanschen SS in Nederland" - vorher war er bei der Waffen-SS - und im Rahmen der "Aktion Silbertanne", die mindestens 54 Opfer zum Ergebnis hatte) die Morde an drei Menschen (Zivilisten) im Jahr 1944 vorgeworfen: An dem Apotheker Fritz Hubert Ernst Bicknese in Breda, an Frans Willem Kusters in Wassenaar und an dem Fahrradhändler Teun - oder auch Teunis - de Groot in Voorschoten. Dort ist mittlerweile eine Straße nach dem Opfer benannt. Der Sohn von Teun de Groot, auch Teun de Groot mit Namen, Nebenkläger, war am 28.10.2009 morgens in Aachen bei der Prozesseröffnung und trat abends am 28.10.2009 im niederländischen Fernsehen bei "Pauw en Wittemann" auf. In dem Beitrag auch Archivaufnahmen von Boere, der Deutsch spricht. (12:38 min.) http://pauwenwitteman.vara.nl/Archief-detail.113.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=13256&tx_ttnews[backPid]=111&cHash=28cec8eaf6) Boere handelte als Angehöriger der "Germanischen SS in den Niederlanden", (seit Juli 1944 offenbar als Hauptscharführer). Er war Teil des wohl circa 15 Mann starken SS-Sonderkommandos "Kommando Feldmeijer", welches zugleich dessen (Feldmeijers) Leibwache war. Der immer mehr auflebende Widerstand in den Niederlanden sollte damals durch gezielte willkürliche Erschießungen von antideutsch eingestellten Bürgern gebrochen werden. Boere ist Kind einer Deutschen und eines Niederländers, wurde in Eschweiler geboren, war anfangs vom Pass Niederländer, lebte später in den Niederlanden ... und wurde durch seinen freiwilligen Eintritt in die Waffen-SS auf dem Gebiet der Niederlande (2 Jahre nach dem Eintritt ... also quasi automatisiert) angeblich auch zum Deutschen. Er wurde u.a. wegen der Nationalitätenfrage nie von Deutschland an die Niederlande ausgeliefert, gilt aber offiziell als staatenlos.

Prozesstage: 1) 28.10.2009, Mittwoch - 2) 2.11.2009, Montag - 3) 10.11.2009, Dienstag - 4) 23.11.2009, Montag
- 5) 27.11.2009, Freitag - 6) 1.12.2009, Dienstag - 7) 3.12.2009, Donnerstag - 8) 8.12.2009, Dienstag - 9) 11.12.2009, Freitag - 10) 15.12.2009, Dienstag, - 11) 18.12.2009, Freitag - 12) 8.1.2010, Freitag  - 13) 15.1.2010, Freitag, erst um 13.00 Uhr - und ausnahmsweise in Saal 0.009 - 14) 28.1.2010, Donnerstag - 15) 4.2.2010, Donnerstag - 16) 19.2.2010, Freitag - 17) 23.2.2010, Dienstag - 18) 2.3.2010, Dienstag - 19) 16.3.2010, Dienstag

- 1. Schwurgerichtskammer. - Verhandlungen im Gerichtssaal JUSTIZZENTRUM AACHEN A 0.020: 120 Zuschauerplätze, davon 60 dauerhaft für die Medien reserviert.
45 Js 18/83 ./. Boere 52 Ks 10/09
Klausens Kunstwerk K-Werk zu Heinrich Boere und zum Prozess am Landgericht AachenKlausens Kunstwerk K-Werk zu Heinrich Boere und zum Prozess am Landgericht Aachen
Klausens Kunstwerk K-Werk zu Heinrich Boere und zum Prozess am Landgericht Aachen

EINIGE von Klausens zusammengestellte DATEN:
 - ohne Garantie auf Richtigkeit, vorsichtiger Versuch einer zeitlichen Rekonstruktion -
    
27. September 1921 Heinrich Boere wird in Eschweiler bei Aachen geboren, Mutter Deutsche, Vater Niederländer.
circa 1923/1924 Familie zieht in die Niederlande
circa 1933 (oder 1935?) Boere beginnt Schusterausbildung in Maastricht-Meerssen, die er aber nach 2 Jahren abbricht.
193? bis ??? Boere arbeitet in der Porzellanfabrik N.V. Zwings (???) in Maastricht-Meerssen 
Dezember 1939
Feldmeijer begründet und beginnt in den Niederlanden als 29-jähriger den Aufbau einer Mussert-Garde. (Anton Mussert gründete 1931 den/die NSB in den Niederlanden, die später ein Arm der NS in den Niederlanden war.)
10.5.1940 / 15.5.1940 Angriff der Deutschen auf die Niederlande. Besetzung. Kapitulation der Niederlande am 15. Mai 1940.
2.6.1940
Den Haag: Rost und Rauter und Seyss-Inquart und Himmler et al. treffen zu einem Empfang in Clingendael/Wassenaar zusammen. Dort wird die Errichtung einer SS-Standarte 'Westland' besprochen worden sein. (Eine SS-Standarte 'Nordland' gab es bereits.)
11.9.1940 Niederländische SS (niederl. Nederlandsche SS) offiziell von Anton Mussert gegründet. Zum Kommandanten wurde Johannes Hendrik Feldmeijer ernannt. Formal war die Niederländische SS eine Untergliederung der niederländischen Nationalsozialisten NSB. De facto dem Zugriff der Partei größtenteils entzogen. Reichsführer-SS Heinrich Himmler unterstellte "Voorman" Feldmeijer ganz ausdrücklich seiner Führung, bzw. der von NL-SS-Statthalter Hanns Albin Rauter. (Dieser wurde am 23. Mai 1940 „Generalkommissar für das Sicherheitswesen“ und Höherer SS- und Polizeiführer „Nordwest“ beim Reichskommissar für die besetzten Niederlande. Im April 1941 wurde er zum SS-Gruppenführer, im Juni 1943 zum SS-Obergruppenführer in den Niederlanden befördert.In seiner Position als ranghöchster SS-Führer in den Niederlanden verantwortete Rauter den rabiaten Besatzerauftritt, zu dem die Deportationen von Juden aus den Niederlanden - insgesamt 105.000 - in die Vernichtungslager und die Bekämpfung des Widerstandes gehörten.)

Von der Niederländischen SS gab es dann 5 Standarten:

  1. Standaard I (Friesland, Groningen and Drenthe) headquarters in Groningen.
  2. Standaard II (Overijssel and Gelderland) headquarters in Arnhem.
  3. Standaard III (Noord-Holland and Utrecht) headquarters in Amsterdam.
  4. Standaard IV (Zuid-Holland and Zeeland) headquarters in Den Haag.
  5. Standaard V (Noord-Brabant and Limburg) headquarters in Eindhoven.

15.9.1940    Boere tritt als ausländischer Freiwilliger der Waffen-SS bei, in Maastricht. Er wird mit 15 anderen nach einem Auswahlverfahren aus ca. 100 Bewerbern ausgesucht. (Er kommt später zur SS-Standarte Westland, SS-Division Wiking. Die Division wurde am 20. November 1940 aufgestellt. Aus den Standarten „Nordland“, „Westland“ und „Germania“ gebildete Division.) Hitler gewährte der SS die alleinige Zuständigkeit für die Anwerbung „germanischer“ Freiwilliger, womit solche mit nord- und nordwesteuropäischer Herkunft gemeint waren. Nachdem Skandinavien besetzt worden war, wurde aus dänischen und norwegischen Freiwilligen die Standarte „Nordland“ gebildet, einen Monat später die Standarte „Westland“. Beide wurden noch 1940 mit dem deutschen Regiment „Germania“, sowie Finnen, Schweden und ein paar Schweizern zur  SS-Division „Wiking“, später SS-Panzer-Division "Wiking", später 5. SS-Panzer-Division "Wiking" (ab dem 22. Oktober 1943 wurden alle Divisionen durchnummeriert) unter Felix Steiner (dieser bis 1943). Teilnahme am "Unternehmen Barbarossa" im Rahmen der Heeresgruppe Süd.
Herbst/Winter 1940 Boere kommt über Maastricht nach Köln. Und von da dann der Transport zur 6 Monate-Grundausbildung in der Freimann-Kaserne München. Heute noch existent. Heutiger Name: Ernst-von-Bergmann-Kaserne, zunächst hieß sie einfach Kaserne "München-Freimann" und nach 1945 hieß/heißt sie einige Jahre Warner-Kaserne. Die Ernst-von-Bergmann-Kaserne ist eine militärische Liegenschaft am Standort München, die im Zeitraum von 1934 bis 1936 von Oswald Bieber erbaut und ursprünglich bis Ende des Zweiten Weltkriegs als Kaserne München-Freimann von der SS-Standarte 1 „Deutschland“ der SS-Verfügungstruppe genutzt wurde.
Januar 1941
Anfang Januar 1941 war die Ausbildung der ersten Gruppe Niederländischer SS-Männer in München beendet. 
20.1.1941
Am 20 Januar besuchten 15 leitende NSB-ler, darunter Mussert, Rost, Zondervan und Feldmeijer, (der nun Untergebener vom ‘Befehlshaber der Waffen-SS’ in Den Haag, Jungclaus, war), München, wo sie - zusammen mit Seyss-Inquart und ‘Generalkommissar’ Schmidt - durch Himmler empfangen und rundgeführt wurden. Der sprach in der Freimannkaserne die Erwartung aus, dass die "Nederlandse SS" auf 1200 Mann ausgebreitet werden soll. Am folgenden Tag besuchte man auch das‘Konzentrationslager’ Dachau.
März 1941 Versetzung von Boere nach Heuberg (Baden-Württemberg), weitere Ausbildung, vor allem technisch. Danach Ostfront, u.a. Lemberg. Fronteinsatz bis Ende Juli 1942. Erkrankung, u.a. an "Philitischer Roer", was etwas wie Ruhr und/oder Syphilis sein könnte. Alte Fotos von der Kaserne Heuberg:
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Karte/Truppenubungsplatze/HeubergBilder1-R.htm
22. Juni 1941 sowie 11. Juli 1941
(Boere bestreitet jegliche Beteiligung an Verbrechen der Ostfront. Auch an diesem:) Im Zuge des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 ermordeten Angehörige der Division WIKING mehrere Hundert Juden. Die Division wird unter anderem für das Massaker im zwischen Tarnopol und Lwow gelegenen Zborow am 11. Juli 1941 verantwortlich gemacht, bei dem 600 jüdische Einwohner als Vergeltung für „sowjetische Grausamkeiten“ ermordet wurden.
17.5.1942
Formelle Einfügung der 800 Mann zählenden "Nederlandsche SS" in die SS. Den Haag, sonntags, gemeinsamer Eid auf Hitler in Anwesenheit von Mussert und Himmler.
September 1942 Ende der zweijährigen Dienstzeit von Heinrich Boere, er kehrt in die Niederlande wegen Krankheit zurück: nach Ede in die Kaserne Elias Beeckmann, heutige Adresse: Nieuwe Kazernelaan 10. Ärztliche Behandlung bis Ende 1942. Alte Fotos der Kaserne siehe hier: http://www.legerplaats.nl/ede/_ede.htm
1.11.1942 Die Niederländische (Nederlaandsche) SS heißt nun Germanische SS in den Niederlanden: "Germaansche SS"
10.12.1942
Boere wird (nun ja in den Niederlanden seiend) offiziell aus dem Kriegsdienst der Waffen-SS entlassen, nachdem er ja verletzt war und in die Niederlande zurückgeschickt wurde. Der Austritt aus der Waffen-SS bereitet den Eintritt in die Landwacht und in den NSB und in die "Germaansche SS2 der Niederlande vor. Boere ist Träger des "Winterabzeichens" (gemeint ist wohl die "Medaille Winterschlacht im Osten 1941/1942" ... auch "Ostmedaille"). Boere ist auch Träger des "Sturmabzeichens".

Die Verleihungsvoraussetzungen für das Sturmabzeichen waren mit denen des Infanterie-Sturmabzeichens identisch. Es konnte an Soldaten verliehen werden, die ab dem 01.06.1940

  1. an 3 Sturmangriffen
  2. in vorderster Linie
  3. mit der Waffe in der Hand einbrechend
  4. an 3 verschiedenen Kampftagen beteiligt waren.

1.1.1943
Boere wird als Zähler-Ableser (Strom? Gas?) von Bürgermeister Louis Peeters in Maastricht angestellt. Er wird diese Funktion bis März 1944 ausüben,wie der Leiter der (Stadt-?)Kasse Maastricht nach dem Krieg zu Protokoll gibt.
8.2.1943
Boere wird offiziell als Sympathisant des NSB erfasst. Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland (NSB)
1.3.1943 Hendrik (auch: Johannes Hendrikus) Feldmeijer wird zum SS-Standartenführer der Germanischen SS befördert. Zugleich SS-Untersturmführer der Waffen-SS.
seit 1943, wohl eher aber seit 1944, aber wann genau?,
seit Mai?
Boere ist aktives Miglied beim 15-köpfigen "Kommando Feldmeijer". (Hendrik Feldmeijer ist der Chef des Sonderkommandos. Er hat zuletzt von Juni 1942 bis März 1943 an der Ostfront gekämpft, behauptet er - Feldmeijer - selber.)  (ACHTUNG: Erlass Adolf Hitlers vom 19. Mai 1943, wonach alle "deutschstämmigen Ausländer" durch den freiwilligen Eintritt in die Waffen-SS die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten.)
4.5.1943
Boere wird offizielles Mitglied des/der NSB. Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland(NSB). Stammnummer 027078 (Diese Nummer also als Mitgliedsnummer.) Am 10.5. wird der Kreisleiter einen NSB-Ausweis von/für Boere an den/die NSB zurückschicken, weil Boere schon eine andere Nummer, als die derzeit aufgedruckte, bekommen habe.
19.5.1943
Führererlass vom 19. Mai 1943 (RGBl. I 315), der deutschstämmigen Ausländern durch freiwillige Mitgliedschaft in der Waffen-SS die deutsche Staatsangehörigkeit zusicherte. Vom Bundesgerichtshof 1953 als immer noch gültig erklärt. (B 106/47456)
28.9.1943
Die ersten 3 Morde im Rahmen der "Aktion Silbertanne", die sich in immer weiteren Mordkommandos gegen 54 Menschen richten wird.
In Meppel: Opfer Jan Dijkstra.
In Meppel: Opfer Dr. Engbertus Johannes Roelfsema.
In Staphorst: Opfer Arend Boldewijn.
In der zweiten Phase der Morde (April bis September 1944) wurden die Morde (mindestens 21) wohl nur (noch) von einem einzigen Kommando begangen, nämlich dem dazu geformten Sonderkommando Feldmeijer.
14.1.1944
Boere wird offziell Mitglied der Landwacht, ein bewaffneter Arm des/der NSB. Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland (NSB). Zu diesem Zeitpunkt sprechen Original-Dokumente von einem Jahresgehalt von 2050 Gulden.
Mai 1944, u.a. 12.5.1944
Boere spielt mit 2 anderen SS-Männern (einer davon heißt Jan Roseboom/Rosenboom, der andere Herman-Jozef Lebbink) Spion. Man schleicht sich in den Untergrund ein. Fährt (offen mit dem Fahrrad) von Venlo nach Helden-Panningen und gibt sich als "onderduiker" (Untertauchender/Untergetauchter) aus, also vermeintlich einer aus dem Widerstand gegen die Deutschen. Auf diese Weise werden sie selber aufgenommen und können Menschen ans Messer liefern, die solchen Untertauchenden (z.B. aus der Landwacht) Unterschlupf boten. Helden-Panningen liegt circa 15 südwestlich von Venlo. Die Gemeinde wurde am 1. Januar 2010 mit den Nachbargemeinden Meijel, Maasbree und Kessel zur Gemeinde Peel en Maas fusioniert.
17.5.1944
Razzia in Helden-Panningen. Boere (der die Szene ja "undercover" auserkundet hat) ist beteiligt. Circa 100 bis 120 SS-Männer und andere militärische Kräfte des deutschen Besatzerregimes führen die Razzia durch. 52 Personen werden festgenommen, circa 20 geraten später in deutsche Zwangsarbeit. Es sterben einige der Verhafteten später in deutschen KZ.(In Helden-Panningen werden noch im August 1944 und am 8.10.1944 weitere Razzien stattfinden. Bei der sogenannten "Kerkrazzia"  - KERK gleich KIRCHE - am 8.10.1944 wurden 800 Personen festgenommen.)
ca. Juni 1944
Mitglieder des gebildeten Kommandos Feldmeijer bekommen eine ca. 4-wöchige Sonderausbildung in Avegoor. "Huis Avegoor in Ellecom", 1847 erbaut, wurde ab circa 1941 zu einer SS-Kaserne. Heute Hotel http://www.avegoor.nl/ 1942 mussten 139 Juden dort eine Sporthalle und einen Sportplatz bauen, bevor sie ins KZ Westerdonk kamen. Die, die nicht dort starben, kamen in die Deportationstransporte nach Osteuropa.
6.7.1944
Attentat auf Dr. Josua  Bromet am 6.7.1944 in Arnheim.(Niederländisch: Arnhem) Boere wohl nicht beteiligt, aber z.B. ein gewisser Bart Slop.
14.7.1944  Der Apotheker Fritz Bicknese wird von einem SS-Kommando des "Kommando Feldmeijer" in Breda ermordet. Geschossen haben wohl Boere und Besteman(n). (Besteman leugnet dies aber am 15.1.2010 im Videoverhör Rotterdam nach Aachen,ins Landgericht, während des Boere-Prozesses.)
19.7.1944
Attentat auf A.R.P. Mees in Apeldoorn. Boere wohl nicht beteiligt, aber z.B. ein Bart Slop.
Juli 1944
Boere wird, so alte Vernehmungsprotokolle, offenbar zum Hauptscharführer der Germaanschen SS befördert. (Belohnung für den Mord an Bicknese?)
22.7.1944
Vorfall im Café "Lido" Den Haag, wo Boere mit Kromhout und Besteman sitzt (alle 3 waren aktiv beim Kommando Feldmeijer). Sie trinken Bier, stoßen (absichtlich? unabsichtlich?) den Tisch um oder an, Gläser gehen kaputt. Der Ober möchte, dass die Männer (in Zivil!) gehen. Es kommt zum Tumult. Alle 3 ziehen dann die Schusswaffen! Die Feldgendarmerie der Wehrmacht wird gerufen, um einzuschreiten. (So im Bericht der Feldgendarmerie vom 22.7.1944 an die Wehrmachtskommandantur Den Haag in etwa aufgeschrieben.)  
14.8.1944
Gezielte Morde, z.B. an den Bürgermeistern von Asten und von Someren. Smulders, P.J.C, Bürgermeister von Someren. Wijnen, Willem J.M., Bürgermeister von Asten. Der Historiker Lou de Jong unterscheidet zwei Phasen bei der 'Aktion Silbertanne'. In der ersten (bis April 1944) wurden die Morde (33 an Zahl) begangen von den SS-Standarten. In der zweiten Phase (April bis September 1944) wurden die Morde (mindestens 21) nur von einem einzigen Kommando begangen, nämlich dem Sonderkommando Feldmeijer. Und dieses Kommando wurde so zusammengestellt, dass die effizientesten und grausamsten SS-Leute zu der 15-köpfigen Truppe zusammengestellt wurden.
3.9.1944 Der Fahrradhändler Teun de Groot wird in Voorschoten von einem SS-Teilkommando des "Kommando Feldmeijer" ermordet. Geschossen haben wohl Boere und Kromhout.
3.9.1944 Frans Willem Kusters wird in Wassenaar von einem SS-Teilkommando des "Kommando Feldmeijer" ermordet. Geschossen haben wohl Boere und Kromhout. Es könnte die letzte Untat / der letzte Mord im Rahmen der Aktion Silbertanne gewesen sein. Das Ende des Krieges und der Untergang vom NS-System in den Niederlanden nahte.
14.9.1944 Als erste niederländische Stadt wurde Maastricht am 14. September 1944 befreit, doch nach der Niederlage der Alliierten bei Arnhem (in der Operation „Market Garden“) dauerte es bis Mai 1945,  bis die großen Städte im Westen und der gesamte Norden der Niederlande endgültig befreit waren.
22.2.1945 Tod von Henrik Feldmeijer, angeblich durch alliierte Jagdbomber getroffen. In der Nähe von Raaltje in den Niederlanden.
Mai 1945 (ab 5. Mai galten die Niederlande als vollständig befreit)  Boere gerät in Kriegsgefangenschaft und ist u.a. im
- Lager Harskamp
- Lager Vught (dort wohl nur 14 Tage)
- Lager Valkenburg (dort war er bis zu seiner Flucht aus dem Bus 1947, in Heerlen)
1945
Der Breda-Mord-Mittäter von Boere, Jacobus Peter/Petrus Bestemann (bzw. Besteman), wird 13 Jahre in Haft bleiben, und wohl 1958 entlassen.
7. Mai 1945
Mussert; NSB-Führer, wurde am 7. Mai 1945 in Den Haag festgenommen und ab 27. November 1945 vor Gericht gestellt. Todesstrafe am 12. Dezember 1945. Am 7. Mai 1946 wurde Mussert hingerichtet.
1946   Boere gibt die Morde in Vernehmungen zu.
13.2.1946
Sondergerichtsurteil gegen Jacobus Peter/Petrus Besteman, Mittäter beim Mord an Fritz Bicknese.
20.9.1946
Heinrich Boere wird im Lager Valkenburg, wo er gefangen gehalten wird, verhört. Es gibt davon ein Protokoll.
1947 Heinrich Boere entkommt der Kriegsgefangenschaft in den Niederlanden (bei der Fahrt aus einem Bus in/bei/um Heerlen, er ist als Gefangener Bergmann in der Grube Eigelshoven)und versteckt sich danach längere Zeit in den Niederlanden.
18.10.1949  Heinrich Boere wird von einem Sondergericht in Amsterdam in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
26.12.1952
Der Aufsehen erregende Fall der aus Breda geflohenen Borgers, Bikker, Faber (lebt heute noch unbehelligt in Ingolstadt!), de Jonge, Polak, Touseul, van der Neut. Sie fliehen nach Deutschland ... und entkommen der Strafverfolgung. (Lediglich De Jonge wird ... von den Briten ... später an die NL ausgeliefert.) Borgers und Polak alias Dijkstra gehören zu dem Feldmeijer-Kommando, in welchem auch Boere aktiv war.
29.12.1953
Der Bundesgerichtshof bestätigte in einem Urteil vom 29. Dez. 1953 die Fortwirkung des Führererlasses vom 19. Mai 1943 (RGBl. I 315), der deutschstämmigen Ausländern durch freiwillige Mitgliedschaft in der Waffen-SS die deutsche Staatsangehörigkeit zusicherte (B 106/47456).
1954
Offenbar gab es in der BRD den Aufruf an alle unter falschem Namen Lebende sich zu stellen. Vielleicht wegen der Genfer Flüchtlingskonvention,

in Kraft getreten am 22.04.1954 gemäß Bekanntmachung des Bundesministers des Auswärtigen vom 25.04.1954

ARTIKEL 34 "Einbürgerung

Die vertragschließenden Staaten werden so weit wie möglich die Eingliederung und Einbürgerung der Flüchtlinge erleichtern. Sie werden insbesondere bestrebt sein, Einbürgerungsverfahren zu beschleunigen und die Kosten dieses Verfahrens so weit wie möglich herabzusetzen."

Daraufhin kamen dann die Einbürgerungen in Gang. Zumindest weiß man dass von Feldmeijers Ex-Adjutanten, Disselvelt, der am 5.11.1956 in Mönchengladbach die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt. Er verzog 1958 nach Wuppertal und führte sogar später in Krefeld das Hotel "Behringshof". (Für Postkartenansichten "Beringshof" eingeben, ohne 'h', bei den Suchmaschinen.)
1.11.1954 Offiziell wohnt Boere seit diesem Tag auf Bundesgebiet. Wielange hat er sich in den Niederlanden verborgen und versteckt? Wann überquerte er die Grenze?
1955 Entzug der niederländischen Staatsbürgerschaft von Heinrich Boere durch die Gemeinde Maastricht.
25.10.1955 Antrag auf Einbürgerung von Boere in der Bundesrepublik Deutschland, der aber nie bestätigt oder genehmigt wurde. (Im Pass steht später "staatenlos".)
5.11.1955 Boere stellt Antrag auf Kriegsgefangenen-Entschädigung. In der Bundesrepublik Deutschland hat der Deutsche Bundestag im Juli 1953 das Kriegsgefangenen-Entschädigungsgesetz (KgfEG) verabschiedet, das am 30. Januar 1954 in Kraft getreten ist. Danach hat jeder Heimkehrer in der Bundesrepublik Deutschland für jeden Kalendermonat des Festhaltens in fremden Gewahrsam ab 1. Januar 1947 30 DM, ab 1. Januar 1949 60 DM Entschädigung und für längeres Festhalten weitere Nachzahlungen erhalten.
 
1955 bis 1972 Er arbeitete wohl 17 Jahre (1955 bis 1972) auf der Grube Maria im Hauptschacht Mariadorf (Alsdorf) bzw. später noch in der Grube Siersdorf. (Seit 1972 OT von Aldenhoven). Anmerkung: Schon 1962 wurde die Förderung "auf Maria" eingestellt. Und 1992 wurde "auf Emil Mayrisch" in Siersdorf die letzte Kohle gehoben.
1958
Jacobus Peter/Petrus Bestemann (bzw. Besteman mit einem "n") wird aus der Haft entlassen. Er war der Mittäter beim Mord an Apotheker Bicknese in Breda.
ab 1975
Majdanek-Prozess in Düsseldorf (bis 1981!)
1978
Verrentung von Boere von seiner Arbeit als Bergmann.
Oktober 1979
Der Prozess gegen Lischka, Hagen und Heinrichsohn, der von Oktober 1979 bis Februar 1980 vor dem Schwurgericht beim Kölner Landgericht stattfindet. Die berühmten Klarsfelds (Beate und Serge) hatten Lischka aufgespürt, allerdings schon 1971.
1980    Auslieferungsersuchen der Niederlande an die BRD. (Boeres Todesstrafe von 1949 ist in lebenslänglich umgewandelt.) 
28.2.1983
- 5.5.1983
Abschiebehaft für Heinrich Boere, aber Boere kommt wieder frei. Er bleibt unbehelligt in Deutschland.
1984 1984 kam die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für NS-Verbrechen in Dortmund zu dem Schluss, dass die Morde im Rahmen der SS-Aktion «Silbertanne» nicht als Mord zu werten seien. «Einstellungsverfügung», eine Art außergerichtlicher Freispruch. Demnach kam die Behörde damals zu dem Schluss, dass die Aktion Silbertanne ein gerechter und zulässiger Repressionsakt (der deutschen Besatzer!) im zunehmenden Widerstand der niederländischen Bevölkerung war. Die Niederlande waren von 1940 bis 1945 von Nazi-Deutschland besetzt. Zur Bekämpfung der Widerstandsgruppen sei das 15-köpfige Mordkommando «Feldmeijer» gegründet worden. Nach einem Attentat seien Mitglieder des Kommandos unter dem Decknamen «Silbertanne» für Vergeltungsschläge unter den Widerstandskämpfern in Bewegung gesetzt worden. Die deutschen Staatsanwälte hielten das vor 25 Jahren für «zulässig und rechtmäßig». Die Staatsanwaltschaft stellte ihre Ermittlungen gegen Boere und andere ein. Verantwortlich für die Einstellung: OStA Hermann Weissing.
1.12.1987
Der (bereits aus der Haft entlassene) Boere-Mittäter Henk Kromhout ist nun offiziell aus den Niederlanden nach Spanien verzogen.
1993
Der SS-Mann "Henker von Ommen", Herbertus Bikker, wird in Hagen aufgespürt, von dem NS-Jäger Jack Kooistra aus Leeuwarden.
1998
Journalist Rob van Olm stößt bei anderen Recherchen im "Archiev van Justitie" eher zufällig auf den Vorgang Boere. Ein Geheimdossier, welches er nicht einsehen durfte. Er musste sich erst an den "Officier van Justitie" P. M. Brilman wenden, der zu der Zeit für die Aufspürung von Kriegsverbrechern aus dem Zweiten Weltkrieg die Verantwortung trug. Siehe zu Brilman z.B. "Justiz und NS-Verbrechen, Nazi Crimes on Trial, Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1999, Herausgegeben und bearbeitet von: C. F. Rüter, D. W. De Mildt, Redaktion: Karl Dietrich Bracher, P. M. Brilman, H. W. von der Dunk, Hans-Heinrich Jescheck, C. F. Rüter, Willi Dreßen
1968 – ca. 2010. Ca. 50 Bände. Gebunden ISBN-13: 978-3-598-23789-8. ISBN-10: 3-598-23789-8 

2000 Zwei Journalisten, Rob van Olm (Rotterdam) und Jan Louter, spüren für NPS (Fernsehen) Heinrich Boere an seinem Wohnort auf. Sie interviewen ihn und machen einen Dokumentarfilm 'De Silbertanne-moorden', wo auch Kinder der Mordopfer wie Teun de Groot und Gude de Jong, Tochter vom Autor A.M. de Jong, zu Wort kommen. Boere gibt die Morde von 1944 dabei zu, wofür er verurteilt worden war, im Jahr 1949. Boere zeigt dabei auch Reue für seine Taten. Siehe dazu den Artikel aus dem "Rotterdams Dagblatt" von Olm, den er (Olm) - allerdings ohne Datumsangabe - auf seiner Homepage abgelegt hat: http://www.tekstidee.nl/ArtikeloorlogsmisdadigerBoere.htm
2003 Das niederländische Justizministerium bitte die deutschen Behörden, das NL-Urteil gegen Boere in Deutschland zu vollstrecken. Dabei beriefen sich die Niederländer auf ein Übereinkommen zwischen den EU-Staaten über die Vollstreckung ausländischer strafrechtlicher Verurteilungen.
10.3.2006 Seit diesem Tag lebt Boere im Altenheim bei/in Eschweiler
29.10.2006 35 Personen aus dem antifaschistischen Spektrum demonstrieren im Speisesaal der Seniorenresidenz in Eschweiler, in der Boere wohnt. Auf dem mitgebrachten Transparent stand zu lesen: Nazimorde verjähren nicht! Wir fordern die Bestrafung des NS-Mörders Heinrich Boere! Die Demonstranten haben zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus das Moorsoldaten-Lied vorgetragen und Flugblätter verteilt.

23.2.2007
Das NL-Urteil von 1949 wird vom LG Aachen für in Deutschland vollstreckbar erklärt - Mord unterliegt nach deutschem Recht nicht der Verjährung. Boere geht in Berufung.
3.7.2007   Urteil des OLG Köln - zum Urteil vom LG Aachen (Ws 156/07). [Aktenzeichen: 2Ws156/07 Paragraphen: IRG§49 Datum: 2007-07-03]. Die Voraussetzungen einer Vollstreckbarkeitserklärung (vgl. § 49 Abs. 1 Nr. 2 IRG) liegen nicht vor. Das zur Verurteilung im Jahre 1949 führende niederländische Verfahren genügte nicht dem völkerrechtlich verbindlichen Mindeststandard. Dennoch: Das Gericht stellt auch fest: Es handelte sich um heimtückischen Mord. Weder seien die Taten durch das Völkerrecht als sogenannte Kriegsrepressalie gerechtfertigt  gewesen, noch könne sich der Verurteilte auf einen Befehlsnotstand berufen. (Ausführlichere Zusammenfassung des Urteils weiter unten auf dieser Homepage.)  
April 2008 Staatsanwaltschaft Dortmund erhebt Anklage. Verfahren in Aachen wird aber angesichts des Gesundheitszustandes von Boere nicht eröffnet.   
7.7.2009 Das Oberlandesgericht Köln entscheidet am 7. Juli 2009, dass Boeres Gesundheitszustand sich so verbessert habe, dass er verhandlungsfähig sei und wegen Mordes an drei niederländischen Bürgern angeklagt werden könne.
28.10.2009  Prozessbeginn vor dem Landgericht Aachen: 45 Js 18/83 ./. Boere 52 Ks 10/09
15.1.2010
Im Rahmen des Prozess Videovernehmung von Boere-Mittäter Besteman(n) in Rotterdam, was dann LIVE in den Saal 0.009 nach Aachen übertragen wird. - Jacobus Peter/Petrus Bestemann (bzw. Besteman mit einem "n")
2.3.2010
Plädoyers von Staastanwaltschaft und Nebenklage. Beide fordern "Lebenslang". Nebenklage fordert sogar "lebenslang bei besonderer Schwere der Schuld."
 

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Einige Opfer der "Aktion Silbertanne" aus der Zeit, als Boere im Kommando Feldmeijer an den Attentaten beteiligt war,
es waren wohl mindestens 54 Menschen, die von dem gezielten SS-Terror in den Niederlanden via Meuchelmordaktionen erfasst wurden,  die genaue Zahl der erfolgreichen Morde (im Rahmen dieser grausigen "Aktion") steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Das Feldmeijer-Kommando enstand wohl Mai/Juni 1944 in dieser Form und übernahm dann alle weiteren Attentate.  Die letzten waren im September 1944. Dann war Schluss, weil der Vormarsch der Alliierten unaufhaltsam war.

Aken, Bertus van, Opfer des Attentats vom 3.9,1944, Voorschoten, aber er überlebte (Boere wohl Mittäter)
Bicknese, Fritz Hubert Ernst,
Opfer des Attentats vom 14.7.1944, Breda (Boere war Mittäter)
Bromet, Dr. Josua, Opfer des Attentats vom 6.7.1944, Arnhem
Eijsbouts, Frans,
Opfer des Attentats vom 14.8.1944, Someren, aber er überlebte
Groot, de, Teun (oder Teunis), Opfer des Attentats vom 3.9.1944, Voorschoten (Boere war Mittäter)
Hazelhorst, Hendrikus, Opfer des Attentats vom 12.7.1944, Groningen
Jong, de, A.M., Opfer des Attentats vom 18.10.1943, Blaricum
Kusters, Frans Willem, Opfer des Attentats vom 3.9.1944, Wassenaar (Boere war Mittäter)
Lok, Anje, Opfer des Attentats vom 19.5.1944
Mees, A.R.P., Opfer des Attentats vom 19.7.1944, Appeldoorn
Meulen, Cornelis van, Opfer des Attentats vom 13.7.1944
Rinkema, Albert Marten, Opfer des Attentats vom 30.6.1944, Rottum
Robertus, Cornelis, Opfer des Anschlages vom 12.7.1944, Groningen
Smulders, P.J.C, Bürgermeister von Someren, Opfer des Attentats vom 14.8.1944, Someren
Top, Hendrik, Opfer des Attentats vom 13.7.1944, Grootegast
Ubbels, Dirk, Opfer des Attentats vom 4.8.1944, Beemster, aber überlebte
Voskamp, Dirk, Opfer des Attentats vom 30.8.1944, Rotterdam
Valstar, Fulps, Vincentus , Opfer des Attentats vom 30.8.1944, Rotterdam
Wijnen, Willem J.M., Bürgermeister von Asten, Asten, Opfer des Attentats vom 14.8.1944

Am Donnerstag 12.11.2009 erschien in der niederländischen Zeitung "Trouw" ein Artikel, der sich auf eine von Frank Meijerink und Herman Soepenberg (aus Ommen) aufgestellte Liste der Opfer bezog. Die Liste ist "work in progress". Eine Kurzfassung der Opfer-Liste ist hier einzusehen, Stand 13.11.2009, http://www.joopbouma.nl/de-silbertanne-lijst/ Siehe auch die allmähliche Entwicklung der (einmal hoffentlich vollständigen) Opferliste (und Täterliste) im niederländischen Forum STIWOT "Forum van Stichting Informatie Wereldoorlog Twee" http://www.stiwotforum.nl/viewtopic.php?t=10559

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

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Einige Täternamen zu der und um die "Aktion Silbertanne" (Schützen, Mitmachende, Auftraggeber, Fahrer, etc.)

Besteman(n), Jacobus Petrus bzw. Peter, in Haft bis 1958, lebt (zumindest im     Januar 2010 noch) in den Niederlanden.
Boere, Heinrich (oder Hendrik), geb 12.9.1921, Flucht nach D, Todesstrafe 1949
    in Abwesenheit,
wohnhaft in Eschweiler, Prozess in D ab Oktober 2009 vor     dem LG Aachen.
Borgers, Sander, geboren 13.9.1917, 1949 zu lebenslang verurteilt, aus dem
    Gefängnis Breda 1952 mit anderen NS-Verbrechers nach D entflohen (siehe dazu unten bei Polak/Dijkstra), lebte - ohne Strafverbüßung - in Leer, starb in Haren 1985.
Brendle, Karl Johannes, zu 8 Jahren verurteilt, dann 1950 nach Deutschland abgeschoben.
Dissevelt (Disseveld?), Leendert Jan, Adjutant von Feldmeijer. Siehe: Berlin Document Center Series 6400: SS Officers' Service Records. "The SS Officers' Service Records consist of personnel dossiers for more than 61,000 SS officers with the rank of SS Untersturmführer (second lieutenant) and above, arranged alphabetically by surname." Man müsste diese Mikrofilme der Akten in Berlin für alle Namen der Silbertannenmörder und -helfer durchsuchen.
Feldmeijer, Johannes Hendrik oder Johannes Hendrikus oder auch nur Henk, Tod
    nach Bombe auf sein Auto am 22.2.1945 bei Raaltje durch Jagdbomber der         Alliierten.
Harders, Hans-Heinz (oder Hans Ernst?), geboren 23.2.1905, Urteil: 7 Jahre    
    Haft, aber 1951 nach D abgeschoben, gestorben 6.11.1982 in Oldenburg.

Huhn, Arno Bernard, Urteil: 17 Jahre Haft, 1954 nach Deutschland abgeschoben.
Jansonius, Jan Louis, Feldmeijers Stabschef
Kniest, Gerardus Johannes Theodorus, geboren 18.4.1914, Sportlehrer
Koopman, Jan Gerrit, geboren 9.8.1915, gestorben 11.9.1944
Kromhout, Henk (oder Hendrik), geboren 29.9.1924, war 16 Jahre im Gefängnis, verzog offiziell am 1.12.1984 nach Spanien, gestorben am 3.1.1996.
Lages, Willy Paul Franz, 
Todesstrafe. Wurde 23.9.52 in eine lebenslängliche         Freiheitsstrafe umgewandelt. Anfang 1966 wurde die Strafvollstreckung wegen     schwerer Krankheit unterbrochen und Lages nach Deutschland entlassen, wo er     April 1971 verstarb.
Lieshout, van,
Man, de, Adolf, wird zu lebenslanger Haft in Abwesenheit verurteilt, lebt später angeblich in Hegge, Deutschland
(87448 Hegge Gemeinde Waltenhofen ???).
Minck,(oder Mink) Junior (Sohn)
Minck, (oder Mink) Senior (Vater, Vorname Cornelis?)
Osterveen / Oosterveen, Johannes Hubertus
Ploeg, van de, Gerben Sake, geboren 8.6.1923.
Polak (oder Pollack oder Polack) Willem Albertus / Albert (nannte sich später: Dijkstra),geboren 31.5.1915, gestorben 4.5.1993 in Hannover,
1949 wegen Kriegsdienst     für eine ausländische Macht und gemeinschaftlichen Mordes zum Tode verurteilt. 1952 aus dem         Gefängnis in Breda geflohen. Nach Deutschland. Dort Asyl beantragt. Siehe z.B.
    Kabinettsprotokoll Bundesregierung 18.8.1953 (Bundesarchiv Koblenz): Das Oberlandesgericht
    Celle habe im Fall Polak das Auslieferungsverfahren dem Bundesgerichtshof vorgelegt, um
    zunächst zu klären, ob es sich um einen deutschen Staatsangehörigen handele, ob die
    Gegenseitigkeit verbürgt sei und ob eine politische Straftat zugrunde liege. Vor der
    Stellungnahme des Bundesgerichtshofs sei mit Maßnahmen seitens der Alliierten nicht zu rechnen.     Polak wurde 1989 in Hannover aufgespürt vom Niederländer Gerhard Hormann. Der Fall der aus
    Breda geflohenen Borgers, Bikker, Faber (lebt heute noch unbehelligt in Ingolstadt!), de Jonge,     Polak, Touseul, van der Neut ist juristisch komplex. Mehrere OLGs erklärten beantragte
    Auslieferungen an die NL für nicht rechtens. Aber das Besatzungstatut und die Rechtsauffassung
    der Alliierten spielten auch eine Rolle. Es gab letztendlich keine Auslieferung der geflohenen
    Verbrecher. Gegen 6 der 7 von Breda wurden dann Ermittlungsverfahren nach BRD-Recht
    eingeleitet, die aber allesamt (!!!) eingestellt wurden. Allein Jacob de Jonge wird von den
    Briten beim Verlassen des Gerichtes in Deutschland verhaftet und an die Niederlande
    ausgeliefert. Siehe: Wörterbuch des Völkerrechts, Begr. v. Strupp, Karl, Hrsg. v. Schlochauer,
    Hans J. / Krüger, Herbert / Mosler, Hermann / Scheuner, Ulrich
, 3 Bde u. Reg.-Bd. ,24 x 17 cm,
    2. Aufl., hier:
Bd 1 Aachener Kongress - Hussar Fall 1960 ISBN 978-3-11-001030-5. S. 242-245,
    "Der Breda-Fall", Artikel von Heinrich Grützner, oder:
Marmann, Hans: Nochmals: Rechtsprobleme
    in dem Verfahren der Breda-Flüchtlinge (S. 250/251), Neue Juristische Wochenschrift. Jg. 8,
    1955.

Rollema
, Gerard, geboren 31.3.1915 (?)
Slop, Bart, geboren 24.6.1914
Stöwsand, Wilhelm, geboren 16.8.1907, Urteil 5 Jahre, 1949 nach D abgeschoben.

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Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
SPALIER
(Polizisten als Männer)
JUSTIZZENTRUM RICHTIGSTEHEND
Sie sind ganz
Normal wie Männer

Sein können zu
Gruppen geballt

Witze machend
Den Frauen hinterher

Starrend die alle
Durch die große

Halle müssen und
Laut auflachend

Sind sie so oder so
Handhabbar je

Nachdem welches
Regime was mit

Ihnen noch alles
Vorhat fühlt man

Das ewig bleibende
Unbehagen an

Jedweder Zusammensetzung
Staatlicher Gewalt
Das warme Holz
Im Geviert der

Hohen Halle
Als Lichthof uns

Daherkommt ergibt
Eine Offenheit

Die zu faszinieren
Wüsste, wenn man

Eines Tages mal
Springen müsste

Sind 4 Etagen
Oder 3 Stockwerke

Leider dann doch
Einfach zu flach

--

Wann kommen die
Hohen Strafen besser

Als das Glas moderner
Hochherrschaftlichkeit?
Es gibt einen Platz
Wo man durch das Glas
Und die geöffnete Tür
Jenen Mann von fern
Erhascht der von
Der Mediencombo
Schon beblitzt
Werden darf mit
Seinem neuen
Hörgerät wohl
Im Ohr des
Möglichen Verbrechens
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, große Lichthalle,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:22 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, große Lichthalle,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:45 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|en23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Vorraum zu Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:04 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Presse darf vor dem "normalen" Publikum hinein, samt einer Kamera und diversen Fotografen. Aber man kann dennoch schon das Gesicht von Heinrich oder Hendrik Boere sehen.
 
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WAS DAS GERICHT WILL
ALLERHÖRGERÄT

WAHNSUCHUNG
Sie nennen ihn
Böhre wo ihn
Ein Niederländer
Bure nennen
Müsste den
Bauern der
Für 2 Nationen
Schuldig noch
Zu nennen wäre
Falls es dazu kommt
Der Richter
Fragt ob es
Geklappt
Hat mit dem
Hörgerät
Aber die
Antwort
Ist für
Das seiende
Publikum
Unvernehmlich
Oder
Uneinnehmbar
Oder wie man
Die Welt
Versteht

Dunkel ist der Saal
Und missmutig die
Gesichter von all
Der Qual der ewigen
Vergangenheit
Oder einfach vom
Job aller Richter
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:07 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Der vorsitzende Richter spricht immer "Böre" (deutsche Lautumsetzung), dieweil der Oberstaatsanwalt von "Bure" spricht (niederländische Lautumsetzung). Schon die Aussprache des Namens wäre, je nachdem welcher Sprache man den Namen zuordnet, unterschiedlich. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:10 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Der Prozess war am 3. Prozesstag unterbrochen worden, bis Boere ein Hörgerät angepasst bekam. Das dauerte länger als erwartet, sodass der Prozess-Termin vom 17.11. dann auf den 23.11. verschoben wurde.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|en23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:12 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Der Saal ist seitlich durch herabgefahrene Lamellen überdeutlich dunkel. Hinzu kommt der regnerische Novembertag.
 
 
Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
GUTACHTEN
LAGEBERICHT NACH VERGLEICHENDER HÖRGERÄTE-ANPASSUNG RECHTSGESPRÄCH
Hammer und
Amboss der
Sprachaudiometrie
Funktionieren
Anders als man
Es von einem
Erwarten könnte
Der nie die Welt
Verändern wollte
Aber daran überaus
Aktiv beteiligt war
Ein fast tauber
Alter Mann hockt
Eher schwächlich
Auf der Bank oder
Dem Stuhl oder wo
Seine Verteidiger
Hinter Glas diese
Seltsam prozessualen
Unter-uns-Gespräche
Mit Richtern und
Staatsanwälten und
Nebenklägern
Als ihre Reden
Pflegen
Es gibt viel zu
Zweifeln wenn
Jemand nicht
Hören soll der
Doch Interviews
Gegeben hat und
Schon Jahre
Als eher hörend
Zu funktionieren
Scheint aber doch
Dem Fortgang
Des Prozesses
Absichtsvoll
Nicht folgen
Können möge
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:15 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es werden ärztliche Gutachten zum Hörvermögen von Boere vorgelesen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet (+ kl. Korrektur am 23.11.2009 in Königswinter-Niederdollendorf) von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:18 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es werden danach Gutachten zum Hörvermögen des Angeklagten verlesen. - Boere sitzt natürlich in einem Rollstuhl.     ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|en23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:25 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Nebenklage beschwert sich über den Verlauf des Verfahrens, weil man den Eindruck bekommt, dass hier das Verfahren bewusst verschleppt wird, als Verhöhnung der Opfer, des Gerichtes und der Nebenklage (die ja für Verwandte der Opfer auftritt, z.b. den Sohn von Teun de Groot oder die Kinder von Bicknese.)
 
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DAS GEBOT DER BESCHLEUNIGUNG
GIBS-IHM-KABINE GESICHTSSTUDIE
Nach 65 Jahren
Die es dauerte
Bis das Verfahren
Beginnen konnte
Zählen alle
Sekunden die
Als vertane
Im Prozess
Vergehen die
Wünsche an
Den Glauben
An den Sinn
Eines geordneten
Verfahrens
Für alles gibt
Es eine Lösung
Wenn man eine
Solche wirklich
Will kann man
Den Angeklagten
Auch noch ganz
Individuell
Beschallen also
Die Anlage
So hochjaulen
Dass man
Auch jedes
Wort versteht
Alles verbleicht
Die Toten
Die Lebenden
Die Verbrechen

Wie seltsam
Sind die
Farben des
Schreckens

Geworden?!

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:29 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Staatsanwalt Maaß macht einen (technischen) Vorschlag zur Hörproblematik. Er hat sogar selber Hörgeräte ausprobiert, um die Technik besser zu verstehen. - Der Abschluss des Prozesses bis zum 18.12.2009, wie ursprünglich geplant, scheint aber nicht mehr möglich. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet (+ kl. Korrektur am 23.11.2009 in Königswinter-Niederdollendorf) von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:34 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Anwalte der Nebenkläger möchten das Hörproblem auch grundsätzlich gelöst werden. Sie können sich sogar eine extra Schallkabine nur für den Angeklagten vorstellen, in welche alle Aussagen übertragen werden und zu verstehen sind, und die individuell für das Hören des Angeklagten zur Not auch sehr laut eingestellt werden kann. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|en23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:05 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es werden Urteile verlesen, z.B. vom niederländischen Sondergericht oder vom OLG Köln.
 
 
Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
VERLESUNG DER ANKLAGE
REALITÄTSABARTIGUNG TODESCHUSSDIALOG
Sauber und dezidiert
Kommen die Morde
Daher welche verübt
Wurden um sich am
Widerstand zu rächen
Folgt man dem kurzen
Text der nichts mehr
Übriglässt von dem
Brachialschrecken
Der hinrichtungsweise
Ausverbrochen geworden sei.
Da werden Menschen
Aufgesucht und
Nüchtern bewusst
Erschossen wie wir
Es von den Filmen
Über Gangster kennen

Der Nationalsozialismus
Erweist sich bisweilen
Als profaner als
Wir ihn uns
Herbeidämonisert
Hätten wollen
Sind Sie der
Der Sie sind?

Wenn unsere
Information
stimmt?

Ja, wieso?

Dann töten
Wir immerhin
Den Richtigen!

Ganz bestimmt!

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:45 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Anklage wird vom Staatsanwalt Maaß verlesen. Boere kann sie jetzt auch zweifelsfrei hören.  ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet (+ kl. Korrektur am 23.11.2009 in Königswinter-Niederdollendorf) von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:30 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Immer noch Verlesung von Urteilen, jetzt durch den zweiten männlichen Richter. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|en23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:25 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Bei der Verlesung wird klar, dass man die Opfer überraschend aufsuchte, sich aber erst bestätigen ließ, dass es sich auch wikrlich um den handelte, den man anzutreffen hoffte, bevor man ihn dann eiskalt abknallte. Also: Ermordete. Bei de Groot ließ man sich sogar den Ausweis zeigen. bevor man schoss.
 
  
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SILBERTANNE
APPELLATUR URTEIL IN ABWESENHEIT
Man erhofft
Vom Namen
Bäume die
Schillernd
Glänzen zu
Künden den
Wald der
Maßnahmen
Die als grobe
Verbrechen
Der Abscheulichkeit
Endlich den
Unerhörlichen
Widerstand
Brechen sollten
Wie eine Tanne
Die fällt wenn
Sie vom Sturm
Geknickt sei
Der Aktion
Zum Dank
Kam der
Tod
Die Lamellen
Schlagen kaum
Blechklappernd
Eher plastikblubbernd
Im Wind des
Regens der sich
Heute anerbot
Das Unerfreuliche
Des Prozesses
Lautmalend
Zu begleiten
Wir es doch
Mit der Gitarre
Du hast es getan
Doch wir haben
Nichts getan um
Das Tun als auch
Geschehen in die
Tat der Vollstreckung
Noch umsetzen zu
Können wir nochmals
Von vorne beginnen
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal 0.0.20,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:20 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird ein Dokument verlesen, welches die historischen Zusammenhänge deutscher Besetzung der Niederlande beleuchtet. Der Aktion "Silbertanne" sollten mindestens 54 Menschen zum Opfer fallen. (Info: Im Sommer 1943 wurden auf Befehl Hitlers vom Auswärtigen Amt, dem Wehrmachtführungsstab und dem Reichssicherheitshauptamt Pläne für die Bekämpfung der Widerstandsgruppen in den besetzten Westgebieten ausgearbeitet. Hierbei entschied man sich für Maßnahmen, die in den Niederlanden den Decknamen „Silbertanne“ erhielten. Geheimaktionen, bei denen nach einem Anschlag der niederländischen Untergrundbewegung möglichst umgehend drei bis fünf antideutsch eingestellte Holländer erschossen werden sollten. Männer, von denen meist angenommen wurde, dass sie den Widerstand unterstützen.) ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal 0.0.20,  LIVE gedichtet (+ kl. Korrektur am 23.11.2009 in Königswinter-Niederdollendorf) von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:10 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|en23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal 0.0.20, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:30 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Der Staatsanwalt äußert sich zum Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens. 

 
Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
PROBLEM DOPPELTER VERURTEILUNG
94
Erstens gilt
Auch zweitens

Rot
Leuchtet diese
Zahl am Rollstuhl
Des Angeklagten
Auf wobei ich
Nicht weiß ob

Es sich um Puls
Oder Hörströme
Oder anderweitige
Lebenszeichen
Oder Informationen
Handeln könnte

Der Aktion
Silbertanne
Sollen 54
Menschen
Zum Opfer
Gefallen sein
 

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal 0.0.20,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:33 Uhr, Prozesstag Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Staatsanwalt Maaß liest partiell ein Urteil des EuGH zur Problematik der Doppelverurteilung vor. Nach dem Verbot der Doppelbestrafung im Schengen-Raum ist es untersagt, dass eine Person, die in einem Staat des Schengen-Raums rechtskräftig abgeurteilt wurde, wegen derselben Tat in einem anderen Staat verfolgt wird, insbesondere dann, wenn die Sanktion nicht mehr vollstreckt werden kann. Es soll kein Angeklagter für dieselbe Tat 2 x verurteilt werden. Maaß betont aber, dass dies für den Fall Boere so ja auch gar nicht zuträfe. Es habe in den Niederlanden keine Amnestie gegeben, und das Urteil aus Amsterdam (Todesstrafe, später in lebenslänglich umgewandelt) sei nie vollstreckt worden. (Grundlage der Debatte scheint auch die Tatsache zu sein, dass der Prozess von 1949 in Amsterdam nicht als Prozess im Sinne deutscher Justiz gewertet wird, weil damals dem - abwesenden - Anklagen Minimalrechte wie eine Pflichtverteidigung nicht gegeben wurden. Alles eine sehr komplexe und juristisch verwickelte Angelegenheit.) 

EuGH C-297/07 (Zweite Kammer) - Urteil vom 11. Dezember 2008 Schengener Durchführungsübereinkommen; Verbot der Doppelbestrafung (Verurteilung in Abwesenheit wegen derselben Tat; Begriff der rechtskräftigen Aburteilung; Begriff der "nicht mehr vollstreckbaren Sanktion"; zeitlicher Anwendungsbereich). (Urteils-Text weiter unten auf der KLAUSENS-Homepage-Site hier.)

Klaus B. hatte im Algerienkrieg in der französischen Fremdenlegion gekämpft. Bei einem Versuch, zu desertieren, soll er 1961 einen anderen deutschen Fremdenlegionär erschossen haben, der versuchte, ihn an der Flucht zu hindern. B. setzte sich später in die DDR ab, ein französisches Militärgericht verurteilte ihn noch in Algerien in Abwesenheit zum Tode. Später erließ Frankreich ein Amnestiegesetz für den Algerienkrieg und schaffte die Todesstrafe ab.

2002 erhob die deutsche Staatsanwaltschaft Anklage vor dem Landgericht Regensburg. Das Gericht hatte aber Zweifel, ob ein neues Verfahren überhaupt zulässig war und legte den Fall dem EuGH vor.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.11.2009, Montag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal 0.0.20,  LIVE gedichtet (+ kl. Korrektur am 23.11.2009 in Königswinter-Niederdollendorf) von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:40 Uhr, vor Beginn des Prozesstages Nr. 4 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Der Angeklagte in der zweiten Verhandlungspause dieses Tages. Noch im Gerichtssaal. - Nach der Pause wird das Gericht den Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens ablehnen. Und den Prozess auf Freitag, 27.11.2009, 10.00 Uhr vertagen.

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SCHRIFTSATZ
NSB AUF BEFEHL
Wir wollten ihn
Leibhaftig wie er
Dasitzt hören
Dass er spricht
Sich bekennt
Verantwortet
Gesteht was
Das alles vor
Sich geht

Doch es liest
Der Verteidiger
Feig den Text
Nur vor der
Geschrieben
Und vorverfasst
Alles von einem
Tatgestehen
Und Schuldeinsehen
Verlor
Egal in welcher Partei
Ich sei aber auch
Nicht bei den Nazis
War ich jedenfalls
Nicht dabei also
Ich meine die Partei
Man teilte uns zu
Oder mit oder auf
Oder weg und dann
Noch dahin macht
Soldatisch das Sinn
Einer gelenkten Person
Aber das Ego wuste
Das irgendwie schon
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:15 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird eine persönliche Erklärung des Angeklagten vom Verteidiger Christiansen verlesen. Diese wird - vom Angeklagten unterschrieben - dem Gericht überhändigt. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:26 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - um Tode verurteilt. -  Es wird eine persönliche Erklärung des Angeklagten vom Verteidiger Christiansen verlesen. - Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland = NSB.  Also  die niederländische Partner-Partei der NSDAP. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:32 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird eine persönliche Erklärung des Angeklagten vom Verteidiger Christiansen verlesen. 

  Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
LEHRBRUCHSTELLE
MARIA WERTE NACH DER VERLESUNG
Schuster bleib bei deinen
Leisten oder Strecken
Oder Schleusen oder
Brech alles ab und
Tu's wie die Geusen!
Eine Zeche kann
Errettung sein wenn
Sie wie eine Mutter
Gottes Gebete hörte
Derer Katholische
Überzeugungstäter
Plötzlich beherrschen
Wenn sie selber
Unter Tage sind
Also unter der Erde
Der Verscharrung
97               113
rot               grün

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:21 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird eine persönliche Erklärung des Angeklagten vom Verteidiger Christiansen verlesen. Diese wird - vom Angeklagten unterschrieben - dem Gericht überhändigt. - Geusen ist ein Name, den sich die niederländischen Freiheitskämpfer während des Achtzigjährigen Krieges (1568-1648) gaben. (Müsste aber eigentlich auf niederländisch wohl in deutscher Lautschrift etwa wie "Gösen" ausgesprochen werden.) ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:36 Uhr (und auch 10:42 Uhr - in der Pause), Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird eine persönliche Erklärung des Angeklagten vom Verteidiger Christiansen verlesen. - Er arbeitete wohl 17 Jahre (1955 bis 1972) auf der Grube Maria im Hauptschacht Mariadorf (Alsdorf) bzw. später noch in der Grube Siersdorf (Seit 1972 OT von Aldenhoven). Anmerkung: Schon 1962 wurde offenbar die Förderung "auf Maria" eingestellt. Und 1992 wurde "auf Emil Mayrisch" in Siersdorf die letzte Kohle gehoben - Siehe:
Bergbaumuseum Grube Anna II
Herzogenrather Straße 101 • D-52477 Alsdorf
Tel: 02404-55878-0 • Fax: 55878-19
http://www.bergbaumuseum-grube-anna2.de/
 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:38 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird eine persönliche Erklärung des Angeklagten vom Verteidiger Christiansen verlesen. - Es sind die Werte der beiden Messgeräte, die Boere an seinem Rollstuhl hat, auf der rechten Seite, nachdem die Verlwsung der Erklärung gegen 10:37 Uhr beendet wurde, und nun Pause ist.  - Siehe auch weiter oben das Gedicht "94". 

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IMMER WIEDER NICHTS GEHÖRT
NATIONALSTUKATEUR SCHÖNE SACHEN
Was man sich denken
Kann dann auch so
Sein nun mal die
Menschen dass sie
Das Unangenehme
Als "Ich genehmige
Mir" umzudeuten
Wissen Sie das denn?
Ja da kann ich
Mich noch
Erinner'

See komme'

Die komme'

Spricht er mit
Vollem Akzent
Des Niederländischen

Auch vom
Bezoek der
NSDAP
Wenn der Angeklagte
"Polizei" ausspricht
Empfängt uns eine
Seltsame Art des

Geborgenseins in
Der Lou-van-Burg
Weisung die Dinge
Auszusprechen

Auch "Gulden"
Klingt mit dem
Vollen "u" und
"l" beruhigend
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:58 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere hat in dieser Erklärung soeben nichts über Absichten, Taten, Untaten, etc. erzählt. Schon ja kein Bedauern über irgendetwas verlauten lassen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:36 Uhr (und auch 11:02 Uhr - in der Pause), Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere spricht nun, weil er auf Fragen des Richters antworten soll/muss. Er klingt vollkommen wie ein Niederländer, der deutsch spricht. Er verschluckt z.B. generell die "n" am Ende der Worte, wie es auch Niederländer machen. Seine Sprache verwendet auch niederländsiche Worte wie "Bezoek" (gespochen etwa "Besuhk" in deutscher Phonetik). - Inhalt: Der lange Zeit arbeitslose Vater von Heinrich Boere hat durch die Besetzung der Niederlande durch die Nazis wohl wieder Arbeit gefunden, u.a. beim Bau von Bunkeranlagen. In diesem Zusammenhang kam es wohl zu Besuchen von Nazi-Funktionären.  - STUKA oder STUKAs sind gefürchtete Sturzkampfbomber der deutschen Wehrmacht. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:38 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere antwortet auf Fragen des Richters. Seine Stimme ist tief und sonor, aber auch knarzend dabei. Und: Man denkt immer: Das ist ein Niederländer, der Deutsch spricht. Man denkt nicht: Das ist ein Deutscher, der früher mal als Pass-Niederländer geboren wurde. Dazu hat sich das Niederländische trotz all der Jahre des Wohnens und Arbeitens im Raum Eschweiler viel zu sehr gehalten, in Aussprache, Klang und Wortwahl. (Pass-Offiziell gilt Boere offenbar als staatenlos.)

  Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
STURMFÜHRER
HEUBERG VOM ERGREIFEN
Sie sahen den Film
Der ewige Jude
In München

Dereinst und die
Erzählung davon
Wirkt in allem

Naiv und fast
Dreist bis zur
Dümmlichkeit

So wird man
        ...
Einsatzbereit
Befehl ist Befehl
Ist der Zwang zum
Machen und Tun

In anderer Sicht
Gibt es immer ein
Tun oder Zutun

Zum Gequäl
Die Hand spricht
Eifrig von dem Regiment
Und scharfer Munition
In Lemberg gab's die

Schon?
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:10 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere berichtet von der grundausbildung für die Waffen-SS in München-Freimann, die wohl mehr oder sehr eine ideologische war. (Anders war dann Teil 2 der Ausbildung in Heuberg.) - Der 1940 gedrehte Film "Der ewige Jude" war nach den Worten seines Regisseurs Fritz Hippler (1909-2002) eine "Symphonie des Ekels und des Grauens". Exakt beide Gefühlsregungen sollte der von Propagandaminister Joseph Goebbels in Auftrag gegebene "Dokumentarfilm" mit der Darstellung "typisch jüdischer Fratzen" beim deutschen Publikum erzeugen. Die Aufnahmen wurden zum größten Teil im Ghetto von Lodz gedreht, aber auch in Warschau, Krakau und Lublin. Mit der gleichnishaften Darstellung von wandernden Ratten mit in der Diaspora lebenden Juden assoziierte der Film eine zerstörerische Unterwanderung der westlichen Welt - und des deutschen Volks. Damit versuchte er, die Weltverschwörung durch das sich nur vordergründig anpassende "jüdische Parasitenvolk" und die Bedrohung für Deutschland zu offenbaren. Zum Schluß des Films propagierte daher eine zusammengeschnittene Version von einer Rede Adolf Hitlers im Reichstag am 30. Januar 1939 als Ausweg allein die "Vernichtung der jüdischen Rasse". (nach einem Text vom Deutschen Historischen Museum) ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:36 Uhr (und aber auch 11:12 Uhr - also in der Pause), Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere spricht von seiner Gefechtsausbildung in Heuberg, einer Kaserne in Baden-Württemberg. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:15 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere spricht, wobei er sehr aktiv das Gesprochene mit der linken Hand begleitet, die dann oft zu einer Art Schale geformt ist, während sie dauernd durch die Luft geht. (Die rechte Hand ist wegen der medizinischen Versorgung bewegungsgehindert.) - Er wird an die Ostfront versetzt werden, zum Kriegseinsatz, Division "Wiking", (später wohl umbenannt in: "Panzerdivision Wiking", Standarte "Westland").
---
Es gibt ein archiviertes Dokument, welches ich selber aber nicht kenne:
"Merkblatt für Eintritt als Freiwilliger in die SS Standarte Westland," August 1940, Captured German Records Filmed at Berlin, U.S. National Archives Microcopy T-580/89/440, hereafter T-580/roll number/file number.

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Hitler gewährte der SS die alleinige Zuständigkeit für die Anwerbung „germanischer“ Freiwilliger, womit solche mit nord- und nordwesteuropäischer Herkunft gemeint waren. Nachdem Skandinavien besetzt worden war, wurde aus dänischen und norwegischen Freiwilligen die Standarte „Nordland“ gebildet, einen Monat später die Standarte „Westland“. Beide wurden noch 1940 mit dem deutschen Regiment „Germania“, sowie Finnen, Schweden und ein paar Schweizern zur (später dann 5. - ab dem 22. Oktober 1943 wurden alle Divisionen durchnummeriert)) SS-Division bzw. SS-Panzer-Division „Wiking“ unter Felix Steiner. Teilnahme am Unternehmen Barbarossa im Rahmen der Heeresgruppe Süd.
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Kommandeure of 'Westland':
1940
Regimentskommandeur: SS-Standartenführer Wäckerle
I. Btl.: Hstuf. Dr. Freiherr v. Hadeln
II. Btl.: Kummer (kia)
III.Btl.: Steinert
NARWA : -

1941
Regimentskommandeur: Standartenführer Hilmar Wäckerle (kia), Standartenführer Diebitsch, Oberführer Arthur Phleps
I. Btl.: Hstuf. Dr. Freiherr v. Hadeln
II. Btl.: Stubaf. Koeller
III.Btl.: Stubaf. Steinert
NARWA : Hstuf. Eberhardt

1942
Regimentskommandeur: Oberführer Arthur Phleps, Ostubaf. Maack, Ostubaf. Geißler
I. Btl.: Stubaf. Dr. Freiherr v. Hadeln
II. Btl.: Stubaf. Koeller, Stubaf. Steinert (kia)
III.Btl.:
NARWA : Hstuf. Eberhardt

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Nach der Einnahme von Lemberg griff  die SS-Division 'WIKING' Tarnopol, Proskurow, Berditschew, Shitomir, Bielaja Cerkow, Schpola, Winniza und schließlich Uman an. Dnjepropetrowsk wurde danach von den niederländischen Waffen-SS-Freiwilligen angegriffen.
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Wichtige Quelle: Niederländische Freiwillige im Europäischen Kriegsdienst 1940 - 1945 - Teil 4: 5. SS-Panzer-Division "Wiking" und kleinere Formationen - Vincx/Schotanius, Verlag ETNIKA, Herentals/Belgien o.J. (1994), 696 Seiten

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VON DER FRAGWÜRDIGKEIT UNSERES VORWISSENS
FLÜCHTUNGSVERTELL LANDSERHEIRAT
Ich hab' in
Russland

Ehrlich gesagt
Nich' einmal

Mit dem
Gewehr geschossen

Mit Pfeilen
Vielleicht?
Bei Heerle' gibts
Den Tunnell
Wo wir sangen
Schnell noch
Ein paar Lieder wo
Vom Bus die
Türen hatten
Griffe ungalant
Kam ich danno
Nimmer wieder
Die Gruben haben
Frauennamen
Weshalb sie sich
Als Weib benahmen

Es  fehlte nur der
Ehering sofern ich
Nun das Lob der
Schönsten Zeche bring'
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:20 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere behauptet, in Russland nicht geschossen zu haben, bei seinem Ostfronteinsatz. Und in der Ukraine? - ACHTUNG: Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht. Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:2 6 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere erzählt von seiner Flucht. KLAUSENS hat der Geschichte nicht recht folgen können. Normalerweise hatten die Transportbusse vom Lager zur Arbeit wohl keine Griffe, damit niemand abhauen konnte. Diesmal muss es sich um einen Ersatzbus gehandelt zu haben, der dann Griffe an den Türen hatte. So konnte Boere fliehen. (Er muss sich dann Jahre in den Niederlanden versteckt haben, bevor er nach Eschweiler in Deutschland gelangte. Aber dazu werden wir hier im Gericht von ihm oder seinen Anwälten nichts hören.) ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:30 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere antwortet auf Fragen des Richters. 

  Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
MÄDCHENZÄHLUNG
ABSCHADUNG CORONARE INSUFFIENZ-ATHLETHIK
Wie viel Freundinnen
Er so hatte will der
Richter wissen

Doch die Antwort
Lässt dann außer
Nuscheln

Echte Klarheit
Doch vermissen
Entschädigung
Ist das Entfernen
Des Schadens durch
Geld wovon die
Opfer nichts
Haben außer der
Kontonummer des
Unvergessens
Vorkammerflimmern
Bisken an der Leber
Bisken an der Blase
Herzrhythmusstörungen
Nierensteinweitwurf
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:34 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere wird vom Richter befragt, auch dazu, warum er nie geheiratet hat. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:40 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere wird vom Richter befragt. KLAUSENS dichtet. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:42 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Krankheitsgeschichten um und zu Boere.   - "bisken" = "bischen", erinnert eher ans Ruhrgebiet. Könnte von Boeres Zeit unter Tage in den Sprachschatz übergegangen sein. (NL eigentlich "een beetje")

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SPEISEFRAGEN
WIDERSPRÜCHE
Soweit er weiß
War immer der
Herr Ditsche der
Kompaniechef

Vom Küchenchef
Können wir aus
Dem Stand
Nichts sagen
Die Akten
Sagen das
Was jenes so
Ausdrückt wie
Es dieses nun
Verschweigt

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:45 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere wird von der Nebenklage via Richter befragt.  Es handelt sich wohl um SS-Sturmbannführer Bernhard Dietsche. * 3. Februar 1912, Singen (Hohentwiel) + 28. Januar 1975, Pirmasens. Vieles zu Boeres Vergangenheit liegt im Dunkeln. Ein Leben, eine Biographie - aber kaum Details. Zu Dietsche findet man auch nur Brosamen an Information. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:48 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Verteidigung von Boere möchte sich zu den Vorgängen des betreffenden Zeitraumes nicht
dezidiert äußern, auch wenn die Verteidigung weiß, dass sich die Akten und Zeugnisse und Dokumente und Protokolle an einigen Stellen widersprechen. (Man nehme nur die Zählerablesefrage 1943. Hat Boere oder hat er nicht? War er Mitarbeiter der Kommunalgemeinde?) 
 

  Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
GERICHTSTAMTAM
SONDERHEFT BESTEMANN ANGSTVOLL BLEIBENDES NACHWEINEN
Der Verteidiger
Erklärt dass
Der Mandant
Nicht länger
Bereit ist die
Fragen der
Nebenklage
Die diese
Über den
Vorsitzenden
Stellt zu
Beantworten
Ich wünsche
Dass ausschließlich
Die von mir
Unterzeichneten
Aussagen von
Damals verwendet
Wären wir doch
Nicht auf der
Welt
Es kamen die Tränen
Wie spontane uns
Scheinende Zuckungen
Die im Röten sich
Verdinglichten weil
Alle Tat nie doch
Vergeht bis die
Volksgemeinschaft
Ihn noch verstoße
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:16 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Nach der zweiten Pause. Die Verteidigung gibt sich kleinlich und  streitlustig zugleich. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:20 Uhr -  Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Der Zeuge Jacobus Peter Bestemann (oder: Besteman) ist an seinem Wohnort am 5.11.2009 verhört worden. Dazu gibt es ein Protokoll, welches verlesen wird. Bestemann will persönlich nicht zur Aussage nach Deutschland vors Gericht kommen. Er will auch keine neuen Angaben oder Aussagen machen. Die alten Protokolle von damals seien zutreffender. Heute könne er sich an vieles nicht mehr erinnern. Bestemann wurde am 22.5.1921 in Haarlem geboren. Er wurde mit  Hendrik oder Henk Kromhout von einem niederländischen Sondergericht zum Tode verurteilt. Später wurden die Todesstrafen in langjährige Haftstrafen umgewandelt. Bestemann war davon 13 Jahre und Kromhout 10 Jahre in Haft. Nur Boere entkam der Strafe. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 27.11.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:28 Uhr, Prozesstag Nr. 5 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Bestemann soll bei der Vernehmung am 5.11.2009 mehrfach in heftiges Weinen ausgebrochen sein, so bemerkt das Protokoll der Vernehmung, was heute im Landgericht verlesen wird.

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SICHT
CLOU PROZESS-
VERSCHLEPPUNGS-
RESULTAT
Aus der Sicht
Des Mandanten

Den ich gerade
Nicht sehe wird

Das Publikum
Aufgefordert

Sich nicht zu
Äußern

Darf ich mich
Denn innern?

Oder gar
Erinnern?
Anwälte wirken
Bei Verfahren
Als Überraschung
Oder als Verursacher

Um den Rang
Des Unbestreitbaren
Strittig zu machen
Sie heute auf ganz

EU - Europa

Also nicht Justizia
Am langen Seil allerlei Gesetze und

Chartas sowie Verträge
Durch das
Strafgericht
Ziehen

Wegen der
Last unter
Rückenschmerzen
Leiden

Mit der
Öffentlichkeit
Sich absichtsvoll
Alles verscherzen
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:10 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Matthias Rahmlow beginnt nun mit dem Verlesen eines Antrages der Verteidigung auf sofortige Einstellung des Verfahrens . ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:12 Uhr -  Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Rahmlow liest. Der Antrag bezieht sich auf das Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon und ARTIKEL 50 der Charta der Euopäischen Grundrechte. - Charta  der Grundrechte der Euopäischen Union. Sie bildet Teil II des Europäischen Verfassungsvertrages, wie er am 29. Oktober 2004 unterzeichnet wurde und 2007 in Kraft treten sollte. Nachdem die Ratifizierung der Verfassung gescheitert ist, wurde als Alternative der Vertrag von Lissabon ausgehandelt. Die Grundrechtecharta ist nicht mehr Teil des Vertrags; durch den Verweis in Artikel 6 des durch den Lissabonner Vertrag geänderten EU-Vertrages wird sie jedoch für alle Staaten, ausgenommen Großbritannien, Polen und Tschechien, für bindend erklärt. Die erneute Proklamation der Grundrechtecharta erfolgte am 12. Dezember 2007. Sie trat am 1. Dezember 2009 gemeinsam mit dem Vertrag von Lissabon in Kraft. CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION
(2007/C 303/01)
 http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0001:0016:DE:PDF

Europa wird gemeinhin auf einem Stier dargestellt, eine Figur der Mythologie. Justizia alias Iustitia ist die römische Göttin der Gerechtigkeit. Europa hingegen ist der Name einer  phönizischen Königstochter, die Zeus in Stiergestalt schwimmend nach Kreta entführte und dort verführte. Sie gebar dem Zeus 3 Kinder. Da hatte er sich aber aus dem Stier schon wieder zurückverwandelt.

CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION
(2007/C 303/01)
Artikel 50

Recht, wegen derselben Straftat nicht zweimal strafrechtlich verfolgt oder bestraft zu werden

Niemand darf wegen einer Straftat, derentwegen er bereits in der Union nach dem Gesetz rechtskräftig
verurteilt oder freigesprochen worden ist, in einem Strafverfahren erneut verfolgt oder bestraft werden.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:17 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere-Verteidiger Rahmlow liest weiter den Antrag.

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UNZU         LÄSSIGE
TEXTAPPLIKATION
CHARTA SPRACHGELTUNG
Das Gericht sah
Wie Herr Unzu
Lässig über die
Grundrechte
Sich ausließ

Als sei die
Welt ein Fass
Ohne Boden
Und die Worte
Grenzenlos

Variabel
Wer meinen Worten folgt
Tut gut daran

Sich der Definition
Der Verdammnis
Zuzuwenden

Sie lauert hinter
Dir

Wer sich dem Lauern
Der Verdammnis
Zuwendet

Möge ewiglich von
Dieser Charta
Erfasst werden
Die Staatsangehörigkeit
Ist entweder Gleich
Gültig oder Gleichgültig

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:20 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Matthias Rahmlow beim Verlesen eines Antrages der Verteidigung auf sofortige Einstellung des Verfahrens. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:27 Uhr -  Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Der andere Boere-Anwalt, Christiansen, liest den Antrag weiter vor. Boere heißt plötzlich wieder in der Aussprache "Böre". Wer soll das alles noch verstehen? - Es geht bei dem Antrag der Verteidigung um die die Charta  der Grundrechte der Euopäischen Union. Sie bildet Teil II des Europäischen Verfassungsvertrages, wie er am 29. Oktober 2004 unterzeichnet wurde und 2007 in Kraft treten sollte. Nachdem die Ratifizierung der Verfassung gescheitert ist, wurde als Alternative der Vertrag von Lissabon ausgehandelt. Die Grundrechtecharta ist nicht mehr Teil des Vertrags; durch den Verweis in Artikel 6 des durch den Lissabonner Vertrag geänderten EU-Vertrages wird sie jedoch für alle Staaten, ausgenommen Großbritannien, Polen und Tschechien, für bindend erklärt. Die erneute Proklamation der Grundrechtecharta erfolgte am 12. Dezember 2007. Sie trat am 1. Dezember 2009 gemeinsam mit dem Vertrag von Lissabon in Kraft. http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0001:0016:DE:PDF
CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION
(2007/C 303/01)
Artikel 50

Recht, wegen derselben Straftat nicht zweimal strafrechtlich verfolgt oder bestraft zu werden

Niemand darf wegen einer Straftat, derentwegen er bereits in der Union nach dem Gesetz rechtskräftig
verurteilt oder freigesprochen worden ist, in einem Strafverfahren erneut verfolgt oder bestraft werden.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:35 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Anwalt Christiansen ist jetzt bei einem Punkt namens "Arabisch 6".

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KURZE NEUFORDERUNG
SCHRANKENLOS MANÖVERKRITIK
Das Verfahren
Ist sofort
Zu beenden

Sofern ich
Zwei Tage
Noch darüber

Zu reden
Vermögen
Dürfe

Oder auch länger
Wir gehen
Nicht davon
Aus

Weil man
Ja durchgehen
Könnte

Sofern man
Das durchgehen
Lässt
Das Verfahren ist
Verfahren

Der Wein ist
In den Schläuchen

Die Paragraphen
In den Bäuchen

Der Dickhäuter
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:38 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Gordon Christiansen liest noch immer vor. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:13 Uhr -  Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Nach der Pause nun. Staatsanwalt Brendel äußert sich kurz zu dem Antrag der Verteidigung. KLAUSENS dichtet. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:15 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es äußert sich nun einer der Anwälte der Nebenklage, in diesem Fall der Anwalt der Familie de Groot. Er wird vom "alten Wein in neuen Schläuchen" sprechen, weil es wieder um das Thema "Doppelverurteilung" geht, mit welchem sich das Gericht schon befasst hatte. Allerdings unter anderen Vorzeichen: Der Vertrag von Lissabon hatte noch keine Gültigkeit. - KLAUSENS schreibt seine eigenen Texte, die bisweilen nur bestimmte Worte oder Ausdrücke aufnehmen, aber einen ganz neuen Sinn ergeben.

     Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
NICHTAUFKLÄRUNG
DER GASABLESER
ABZUPAUSEN
Die deutsche
Justiz steht nun

Selber vor(m)
Gericht

Ist es ein
Braten?

Ein Pudding
Ist es

Jedenfalls nicht!

Er hat die
Menschen ans

Messer
Geliefert

60 könnten es
Gewesen sein

Wenn wir die
Doppeldeutlichkeit

Berufenen Wortes
Überhören
Pause um Pause
Verstreicht

Bis wir nicht mehr
Wissen woher

Wir unsere Gesichtsfarbe
Neu nehmen noch soll'n
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:18 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger der Familie Bicknese,  Heiermann, liest eine Erklärung des Sohnes des Mordopfers vor, wonach er in diesem Prozess die Rechtssprechung erwartet. Die deutsche Justiz steht nun selber vor Gericht, ließ er seinen Anwalt verlesen. Bicknese mahnte das Gericht. Man spürt: Er (ver)zweifelt am bundesdeutschen Rechtssystem ... und der Anwalt schloss für diesen Nebenkläger mit den drängenden Nebenkläger-Worten: "Ich warte ab." - Damit war die kurze, aber mahnend-wichtige Erklärung beendet. Sie führte den Prozess zurück zu den Taten, um die es eigentlich geht, also zum Kern. Und zur Täterschaft. Die Frage der erlaubten oder nicht erlaubten Doppelverurteilung lenkt natürlich von diesem Kern ab. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:20 Uhr -  Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird auch an eine andere Phase von Boere erinnert. Die (unklare) Biographie-Phase 1943, wo er  (Boere) wohl Gasableser (!!!) der Kommune war, im Dienst der Staat Maastricht, und wo er viele Menschen verraten haben könnte oder verraten hat. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, vor dem Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:35 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es ist die zweite Pause nun. - Das Gedicht spielt mit dem Wort "verstreichen" und der Idee von "Farbe", die man verstreicht.

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ABSPRECHUNG VOM DIENEN
FOTOS MACHEN
Zurückgenommen
Hat er sich und
Den rollenden Stuhl
Damit die Verteidiger
Sich miteinander
Beredt sein lassen können


  Als der weltgroße Klau|s|ens gefragt wurde, wem die Justiz diene, antwortete er: "Wahrscheinlich in erster Linie dem guten Gewissen der Täter."
Wie ein Schulbub
Kann er lächeln
Jener Staatsanwalt
In düsterer Sache
Des Rechts als er
Nach den Vorgaben
Der Zeitung schräg
Von unten hinein
Ins Licht des Himmels
Von der Halle des
Gerichtes Abgebildet
Wird Eitelkeit
Wohl menschlich
Sichtbar
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 1.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, vor dem Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:36 Uhr, Prozesstag Nr. 6 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Zweite Pause, Lichthalle des Gerichtes, beim Rausgehen noch gesehen, wie Heinrich Boere so weit zurückgerollt steht, dass die Verteidiger sprechen können, ohne ihn, Boere, der eigentlich zwischen ihnen sitzt, wahrnehmen zu müssen. Boere hat sich "aus dem Diskurs rausgerollt", wenn man so will. Man spricht über ihn, aber nicht mit ihm. Zumindest jetzt vor der zweiten Pause. - Nach der Pause wird der Prozess dann auf den 3.12.2009 vertagt. Die Staatsanwaltschaft braucht natürlich Zeit, um den Antrag der Verteidigung genau zu studieren. - Der Prozess ist damit dann für heute zuende. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, jetzt: Erdgeschoss, Kantine, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:23 Uhr -  Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Siehe auch: http://www.klausens.com/kurze_anekdoten.htm ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, vor dem Gerichtssaal A 0.020, Lichthalle, Neubau nach den Plänen des Berliner Architekturbüros "Weinmiller Architekten", Bauzeit: 2004 bis 2007, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:55 Uhr, Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Oberstaatsanwalt Maaß aus Dortmund wird von einer ausländischen (belgischen? niederländischen?) Zeitung planvoll fotografiert. Es ist extra ein Fotograf angereist, der knipst. Der ständig zu den Prozesstagen im Gericht anwesende Journalist der Zeitung steht kontrollierend dabei. 
 
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NOCH EIN GUTACHTEN
KONSTRUKT
VON BÜTTELN UND SCHENGEN
Falls nicht A
Dann B wenn
Ich die Verteidigung
Recht versteh'
Plant man auch
Variante C und
Am Ende auch noch
D und kenne auch
Den Ausruf von
Uns allen noch
"Oh ja!"

In Anerkennung
Deiner Wege und
Weisen

Will ich
Dir Referenz
Nun erweisen

Hörst du? Nein?

Ich gehöre ja auch
Zu den Leisen!
Paragraph 22924,4
Widerspricht dem
Absatz 4309,48
Römisch Drei
Im Protokoll des
Bundesgesetzblattes
Auf Seite 1111
Vom Einspruch zum
Einschub arabisch
Neun als Beitrag
Zur Freiheit des
Geistes zum Teil
B 27809,8 von
Jura Fußnote
63 Artikel der
Konvention zum
Schutz vor der
Undurchdringbarkeit
Der Gerichtswelt
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:18 Uhr, Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Rahmlow verliest einen Schriftsatz. Darin wird ein Ersatzantrag vorgetragen, falls der Antrag vom letzten Prozesstag, vom 1.12., über den das Gericht aber noch gar nicht beschieden hat, abgelehnt werden sollte. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:20 Uhr -  Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Oberstaatsanwalt Maaß sagt "Anerkennung" zu den Konstrukten der Anwälte Rahmlow und Christiansen. Für ihn steht aber - von der  Anwendung - das Deutsche Grundgesetz über dem Vertrag von Lissabon. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:26 Uhr, Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  OStA Maaß begründet seinen Widerspruch gegen den Einstellungsantrag der Verteidigung von Boere, der ja am 1.12. bereits gestellt worden war. - Es gibt z.B. das Schengener Durchführungsübereinkommen (SDÜ) oder auch AAH-SDÜ: Allgemeine Anwendungshinweise zum Schengener Durchführungsübereinkommen. Auch solche Begriffe sollte man als Zuschauer solch diffiziler Prozesse kennen. 

http://www.aufenthaltstitel.de/schengeneruebereinkommen.html

Kapitel 3 - Verbot der Doppelbestrafung

Artikel 54

Wer durch eine Vertragspartei rechtskräftig abgeurteilt worden ist, darf durch eine andere Vertragspartei wegen derselben Tat nicht verfolgt werden, vorausgesetzt, daß im Fall einer Verurteilung die Sanktion bereits vollstreckt worden ist, gerade vollstreckt wird oder nach dem Recht des Urteilsstaats nicht mehr vollstreckt werden kann.




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ABWEISUNG
DIE RECHTSKRAFT DES ENTWEDER
RECHTSKRAFTVERHALTEN
Wo Reden fallen
Und Gebote
Sich erheben

Verschwindet
Im Duktus
Der Rechtswisserei

Bisweilen
Auch
Das Leben

Entweder man
Erkennt das
Eine Urteil

An

Oder findet
Ein neues

Dann

Was man auch
Oder-Urteil
Nennen

Kann
Die Kammer weiß
Wovon ich rede

Wenn man voll
Andacht seinen
Mund bewege

Und nicht das
Linke Bein

Aber das lasse
Ich doch besser
Sein
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:30 Uhr, Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Nun verlesen die Anwälte der Nebenklage ihre Stellungnahme zu dem Antrag der Verteidgung vom 1.12., auf Einstellung des Verfahrens. Es liest Anwalt Wolfgang Heiermann.  - Grundtenor: Man kann nicht einerseits ein Urteil nicht anerkennen, aber dann doch das Vorhandensein eines (nicht anerkannten) Urteils dann doch als Grund zur Ablehnung eines zweiten machen.  ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:32 Uhr -  Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Nebenklage erläutert nun frei das eben schriftlich Vorgetragene. Es spricht Detlef Hartmann. - Grundtenor: Man kann nicht einerseits ein Urteil nicht anerkennen, aber dann doch das Vorhandensein eines (nicht anerkannten) Urteils dann doch als Grund zur Ablehnung eines zweiten machen.  ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:35 Uhr, Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Anwalt der Nebenklage, Detlef Hartmann, spricht noch. - Grundtenor: Man kann nicht einerseits ein Urteil nicht anerkennen, aber dann doch das Vorhandensein eines (nicht anerkannten) Urteils dann doch als Grund zur Ablehnung eines zweiten machen. 



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GERICHTSBARKEIT VON KOLLISIONSNORMEN
FILMSTOFFWUNSCH  BIBLIOTHEK UND BESCHLUSS
Die Konsistenz des
Rechtes ist die klamme
Flüssigkeit der jeweils
Nächsten
Feststellungserklärung

Wir beraten ob
Wir mit
Dem Braten
Durchkommen
Wie der
Berühmte
Eine
Ich sehe
Keine Veranlassung
Das Verfahren
Einzustellen

In welches Regal?
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:39 Uhr, Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Anwalt Detlef Hartmann beendet seinen freien Vortrag. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 3.12.2009, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:20 Uhr -  Prozesstag Nr. 7 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Nach der Pause schon. Der Prozess ist nun für heute bendet. Er wird vertagt auf den 8.12. - erst dann wird sich das Gericht zu dem Antrag der Verteidigung vom 1.12. äußern. - Die Verteidung hatte an diesem 3.12.-Tag einen weiteren Antrag vorgelegt, der sich auf das Schengener Durchführungsübereinkommen Artikel 54 bezieht. http://www.aufenthaltstitel.de/schengeneruebereinkommen.html

Kapitel 3 - Verbot der Doppelbestrafung

Artikel 54

Wer durch eine Vertragspartei rechtskräftig abgeurteilt worden ist, darf durch eine andere Vertragspartei wegen derselben Tat nicht verfolgt werden, vorausgesetzt, daß im Fall einer Verurteilung die Sanktion bereits vollstreckt worden ist, gerade vollstreckt wird oder nach dem Recht des Urteilsstaats nicht mehr vollstreckt werden kann. - Hier wird erinnert an "Einer kam durch". Der Film schildert die spektakuläre Flucht des deutschen Fliegeroffiziers Franz von Werra (Hardy Krüger) aus britischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1940, die weltweit für Schlagzeilen sorgte. Er flieht aus verschiedenen Lagern, wobei sein Heimweg ihn durch Kanada, die USA und Südamerika führt

 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:20 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Richter Nohl liest Entscheidung des Gerichtes zum Antrag der Verteidigung (vom 1.12.) auf Einstellung des Prozesses bezogen auf EU-Charta für Menschenrechte ... etc ... vor.



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NORMENAUSGLEICH
NATURRECHTSPHILOSOPHIE  UNTERGRUND
50 GRCH
Übertrifft
54 SDÜ
An Weisheit

Aber 54 SDÜ
Übertifft
50 GRCH
An Umsicht

Beiden mangelt
Es an notwendiger
Formalität in
Gesetzestechnischer

Vollstreckbarkeit

Nichts

Steht einer

Fortführung

Des

Verfahrens

Entgegen

Kein Baum

Kein Strauch

Kein Wurm

Kein Recht
Sie fälschen alles
Selbst den Boden
Auf dem wir
Verfaulen müssen
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:23 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Richter Nohl liest noch die Entscheidung vor. Auf den Pressebänken/Medienbänken sitzen heute 20 Personen. - SDÜ ist das Schengener Durchführungsübereinkommen, GRCH ist die Europäische Grundrechtecharta. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:27 Uhr -  Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Richter Nohl liest immer noch Begründung vor. Die Anträge der Verteidigung zur sofortigen Einstellung des Verfahrens werden zurückgewiesen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:34 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Gordon Christiansen liest die Erklärung von Heinrich Boere vor. Es geht um seine Biografie bei der Waffen-SS. Boere betont z.B. er hätte mit Verbrechen an der Ostfront nichts zu tun gehabt. Z.b. nicht smit dem Massacker an 600 Juden. - Gerade geht es um die alten Angaben, die den Erklärungen entstammen, aus der zeit, da er noch einen anderen Anwalt hatte, 80er Jahre, Klaus Blume war wohl dessen Name. Es geht um das, was stimmt und das, was man vergisst. 2009 ist ja Jahrzenhnte nach 1980 oder 1983 und dieses ist Jahrzehnte nach 1944 oder 1949. Die menschliche Erinnerung versandet. man erinnert kaum noch, was war. Sondern man erinnert, was man gelesen hatte, was war. So sind alte Dokumente, wenn sie denn fair und ehrlich erstellt wurden, bedeutend mehr wert, als neuere. Es gibt aber Erinnerungen, die sind unauslöschlich. Das sind bestimmte Situationen oder bestimmte gesichter oder bestimmte Gerüche oder bestimmte Szenen des Lebens. Auch das gilt. Es kann sein, dass einen der Film eines erlebten oder getanenen Mordes als Bildliche Szene bis zum Tod begleitet. Die menschliche Erinnerung treibt seltsame Spiele mit uns.
-
Im Zuge des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 ermordeten Angehörige der Division WIKING mehrere Hundert Juden. So wird die Division unter anderem für das Massaker im zwischen Tarnopol und Lwow gelegenen Zborow am 11. Juli 1941 verantwortlich gemacht, bei dem 600 jüdische Einwohner als Vergeltung für „sowjetische Grausamkeiten“ ermordet wurden.


 
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EINIGES ANDERS
DAS BLUT IST
SCHWARZ-WEISS
 KEINE ERINNERUNG
Was ich weiß von
Dem was ich wusste
Ist das Wissen um
Das sich stets neu
Orientierende Wissen
Vom Verbleichen des
Wissens als wohl
Auch durchaus
Gewolltes

Feldmeijer zeigte
Fotos von Opfern
Die als Einstieg
Zur Schaffung
Von ganz
Anderen Opfern
Dienten wie es
Bilder bisweilen
So an sich haben
Zu deren Abglanztaten
Ich war der erste
Der schoss auf den
Bauch oder Kopf
Oder wohin sich
Dann die weiteren
Schüsse begaben
Die aus unseren
Waffen gezielt
Ankamen und wohl
Doch Leben nahmen
Wir's gar nicht
So richtig auf
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:37 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Verteidigung liest weiterhin die Erklärung Boeres vor. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:41 Uhr -  Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Verteidigung liest weiter die Erklärung. Das "Kommando Feldmeijer" bzw. die Leute, die für Feldmeijer arbeiteten oder "dienten", sollten u.a. Feldmeijer beschützen, Besitztümer von (SSS-?)Ostfrontkämpfern schützen, Erkundigungen einholen, Vergeltungsaktionen durchführen. Feldmeiejer zeigte ihnen angeblich Fotos von OPfern aus den eigenen Reihen, also durch Widerstandaktionen getötete NS-ler. Und diese Fotos sollten ihnen den Sinn von Vergeltungsaktionen verdeutlichen bzw. den Grund für die Rache erklären. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:48 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Gordon Christiansen liest die Erklärung von Heinrich Boere vor. Boere gibt in dieser Erklärung gerade die Mordschüsse auf Fritz Hubert Ernst Bicknese zu. Er hat wohl den ersten Schuss abgegeben. Der andere Täter war Besteman(n), der heute noch in NL lebt, aber schon für seine Taten sowohl abgeurteilt wurde als auch in Haft saß. Von Bestemann gibt es ein aktuelles Gesprächsprotokoll vom November 2009. Er soll aber noch via Audio/Video befragt werden. (Bestemann will nicht mehr persönlich vor gericht als zeuge erscheinen.) - Man hatte dem Kommando Zettel mit zwei Namen gegeben. Und zwei Adressen. Sie sollten beides auswendig lernen. Die erste Adresse war wohl ein Arzt. Diesen aber traf man nicht an. Die zweite Adresse war Bicknese. Diesen traf man an. Er wurde ermordet. (Sie hatten Ausweise mit falschem Namen. Die Tat sollte nicht mit der SS in Verbindung gebracht werden, auch nicht mit der Polizei. Sie waren nach Breda gefahren und hatten die Zettel dort von dem hauptscharführer bekommen. nach der Tat haben sie sich den Rest des Tages und die Nacht auch in der Kaserne oder dem Gefängnis bei Breda versteckt gehalten.) - Man sei abgefahren, ohne zu kontrollieren, ob Bicknese durch die Schüsse auch wirklich getötet worden war.
  
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SCHUSSENDLICH
AUTOPANNE
 MILITÄRISCHER BEFEHL
Ich habe ihn gefragt
Ob er Teunis de
Groot sei was er
Bejahte bevor er
Seinen Ausweis dann
Holte und ich ihn
Ins Herz traf mit
Welchem es kein
Verzeihen gab sondern
Nur ein Zielen auf
Den Mann in der
Unterhose die als
Fastnackt nie bloß
Ausdeutlich wäre
Da nicht sein Tod
Das Zeichen ist
So verabredet dass
Deutlich wird wie
Jemand begriffen
Hat was los war
Und dann auf
Der Flucht vor dem
Zu erwartenden
Verbrechen doch in
Die Schläfe getroffen
Dem Zeichen zum
Opfer gefallen war
Es ja vorgedacht
Es galt den Auftrag
Zu befolgen weil der
Sicherheitsdienst uns
Sagte dass es Personen
Seien die an Atttentaten
Beteiligt waren warum
Es keine Zweifel gab
Das auszuführen was
Man mir erteilt --
Auch ohne Absolution

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:52 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Verteidigung liest weiterhin die Erklärung Boeres vor.  Jetzt gibt er den Mord an de Groot zu. DIeser muss in Unterhose hinter der Haustür gestanden haben, bei der er eine Klappe öffnete, als die SS-ler schellten. Ob er die unterhose auch beim Mord selbst noch anhatte, ist mir aus der Schilderung nicht ganz klar gworden.  De  Groot hat jedenfalls noch seinen Ausweis geholt, um zu bewiesen, dass er de Grott sei, weshalb man ihn ja dann auch aus dieser "Pass-Sicherheit" heraus umbrachte. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:54 Uhr -  Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Verteidigung liest weiter die Erklärung. Boere berichtet darin über den Mord an Franz Willem Kusters, der im Auto mitgenommen worden war. Dann hielt man an, mit einer vorgetäuschten panne. Das war wohl so geplant. Kusters aber ahnte oder wusste, was mit ihm passieren sollte. Also floh er, wurde aber fliehend dann von der Kugel / den Kugeln getroffen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:58 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verteidiger Gordon Christiansen liest die Erklärung von Heinrich Boere vor. Boere sagt darin, er hätte nie an der Ausführung der Befehle gezwifelt. Anderenfalls hätte er seinen Eid verletzt und hätte selber erschossen werden können.
(Circa 10:59: Ende der verlesenen Erklärung. Die Strategie der verteidigung ist nun klar: Die Morde als Taten zugeben, aber nun versuchen, diese Morde als befehlserzwungen hinzustellen, bei deren Nichtausübung man das eigene Leben gefährdet hätte. Analog zum soldatischen Kriegshandeln. - PAUSE
  
  
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GESTÄNDNIS VOM UNEINGESTÄNDNIS
ZUR ZEIT
 WEIHNACHTSFRASS
Wo man das Morden
Unter den Alltag des
Tötens des normalisierten
Krieges kehrt bekommt
Es die Aura eines fast
Schon üblichen Tuns
Und nicht Lassens weil
Es ja allüberall und
Immer zu geschehen doch
Sei die Wahrheit unendlich
Er wird zur
Zeit keine

Weiteren Fragen
Beantworten

Aber auch keine
Antworten

Befragen
Wir doch seine

Aura
Auf der Pressebank
Tauchen kleine Kekse
Auf die den Geschmack
Der Mordstaten uns
Wohl vergessen machen
Sollen sie doch darüber
Schreiben was sie
Wollen stehen da
Auch Nebenklage
Und Staatsanwälte
Zu Gesprächen bereit

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, vor Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:13 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  PAUSE. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:24 Uhr -  Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Verteidigung von Boere erklärt, dass er keine weiteren Fragen zu der eben verlesenen Erklärung beantworten wird. Damit hatte das Gericht aber gerechnet. Neue Prozessunterbrechung. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:30 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Der Prozes ist unterbrochen, das Gericht berät sich, aber alle anderen warten im Saal. Es ist ein übliches Szenario für Anwälte und Staatsanwälte, sich bisweilen an die Pressebänke zu begeben, heranzutreten, und hier gezielt den Austausch mit den Journalisten zu suchen. Beide Seiten haben ihre Ziele, auch medial. Fragen gibt es immer genug zu klären. Und bei einer kurzen Unterbrechung, ohne Räumung des Saales, ist das nahezu ideal. Wenn dann noch Kekse die Vertraulichkeit beider Gruppen zu- und untereinander erhöhen ...

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VERLESEN
GEHEIMNISTRÄGER
 MÄNNER UND NAMEN
Da wo die
Urkunde
Besagt dass
Alles ein
Datum hatte
Ich bereits
gesagt
Ich halte nichts
Fest aber alles
Aus der Schusslinie
Des Allgemeinwissens
Manche nennen
Ihr Auto Horst
Oder das Fahrrad
Helmut aber
Niemals die
Pistole Heinrich
Weil sie doch
Walther per
Gattung heißt
Bevor sie sich
Gellend in
Unschuldige
Körper beißt
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:50 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es wird ein Verhörprotokoll zu Lendert Johannes Jacobus Wisselveld verlesen, 12.7.1914 in Arnehim geboren, 4.10.199 in Mönchengladbach verstorben. Eine Vernehmung datiert wohl vom 11.4.1946. Er war Adjutant von Anton Mussert, und später dann von Feldmeijer. Auch er hatte sich freiwillig zur SS gemeldet, auch er zum Kriegseinsatz war an der Ostfront. Auch er ist nach dem Krieg geflohen. Er kam dann nach Mönchengladbach. Erhielt im November 1956 die deutsche Staatsbürgerschaft. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:05 Uhr -  Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Verlesung der Verhörprotokolle zu Wisselveld dauert an. Auch eine Vernehmung vom 5.8.1981 hat es gegeben. Wisselveld war gelernter Heizungstechniker, wechselte dann aber zur Polizei. Dort bekleidete er sogar die Position eines Oberleutnants (bis 1940), bevor er sich freiwillig bei der Germanischen Waffen-SS in den Niederlanden meldete. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:30 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Walther PPK 7,65 mm war die Pistole, mit der Wisselveld einen Menschen des Widerstandes in Oldenzaal ermordete. Die Walther PPK hielt schon vor dem Zweiten Weltkrieg in vielen Ländern Einzug in den Polizei- und Behördendienst, meist bei zivilen Einsatzkräften, und ihre Verbreitung setzte sich während und nach dem Krieg weiter fort.

       Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
FUNDSTELLE
HENK     ER
 LEBEN LASSEN
Band
Römisch 2
Blatt 88 ff.
Schuss
Mord
Leiche
Niemals hat er von
Morden erzählt wenn
Man von jenem
Bürgermeister mal
Absieht der einem
Tod zum Opferschuss
Gefallen seien schon
Viele in Groningen
Wir schwelgen in
Urkunden die Tode
Geburten und auch
Auswanderungen
Verzeichnen nichts
Anderes als Leben
Als unabänderliches
Faktum der feinen
Inhaltslosigkeit
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.12.2009, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:30 Uhr, Prozesstag Nr. 8 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die  Quelle, die der Richter der Gerichtsschreiberin diktiert, ist der Beginn des Gedichtes. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:37 Uhr - Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Verlesung des Protokolls der vernehmung des broeders Bob Kromhout von Henk / Hendrik Kromhout, der seine Morde einst eingestanden hat, und 16 Jahre dafür im Gefängnis saß. Kromhout hat sich sich am 1.12.1987 offiziell nach Spanien abgesetzt. Seitdem war er in den Niederlanden nicht mehr gemeldet. Laut Auskunft des Bruders (Haarlem) ist Henk / Hendrik Kromhout am 3.1.1996 verstorben.  - Kromhout hat seinem Bruder mindestens von einem der Morde erzählt. Es wurden die Bürgermeister von Asten und von  ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:50 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. Es wird der Tag des Verlesens, die drei Richter/-innen wechseln sich ab. Es werden Sterbeurkunden und Verhör-/Vernehmungsprotokolle verlesen. Letztere hauptsächlich von Boere-Mittätern aus der SS, dem SD, der Landwacht, der Polizei etc. - Heinrich Boere und ein zweiter SS-Mann namens Kromhout haben am 3. September in Voorschoten den Angestellten Teun(is) de Groot getötet. Danach fuhr das Mordkommando zur Wohnung des Prokuristen Frans Willem Kusters. 

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DREI BEWUSSTE PERSONEN
VON TANNEN UND BÄUMEN
 DIE REINHEIT DER SIPO
Bei vollem Dasein
Sollten sie dann
Doch noch weg
Sein war uns
Alles bewusst
Was geschah
Denn dann?
Die Aktion
Silbertanne
Hätte auch
Pinie heißen
Können weil
Alles letztlich
Naturgegeben
Ist irgendwie
Da war nämlich
Nicht ein einziger
Mann der vor
1933 in der NSDAP
War oder woanders
Gibt es ja auch
Recht und Ordnung
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:52 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Verlesung des Verhörprotokolls mit Hans-Heinz (oder Hans Ernst?) Harders vom 27.2.1946.  Wenn man 3 Opfer für einen Einsatz zum Morden vorgesehen hatte, so spricht dann das Verhörprotokoll  von den "Drei bewussten Personen". "Bewusst ist doppelsinnig. Und wenn man weiß, dass sie ermordet werden sollen, ist "bewusst" noch seltsamer. Denn es heißt ja auch "bei Bewusstsein sein". -  zu Harders: Verfahren Lfd.Nr. NL202
Tatkomplex: Kriegsverbrechen
Angeklagte:
Harders, Hans Ernst 7 Jahre
Gerichtsentscheidungen:
BG/BS 's-Hertogenbosch 500113
Tatland: Niederlande
Tatort: 's-Hertogenbosch
Tatzeit: unbekannt
Opfer: Zivilisten (?), Widerstandskämpfer (?)
Nationalität: Niederländische
Dienststelle: Polizei Sipo 's-Hertogenbosch
Verfahrensgegenstand: Leiter der Sipo-Aussenstelle 's-Hertogenbosch. Vorbereitung von 3 sog. Silbertanne-Aktionen. Listenmässige Erfassung von für Erschiessung in Betracht kommenden Personen, von denen 15 erschossen wurden
Nach Deutschland abgeschoben: 510206
Urteil veröffentlicht: nein
Quelle:  http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/Angeklagtenfr.htm
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:37 Uhr - Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verlesung des Verhörprotokolls mit Hans-Heinz (oder Hans Ernst?) Harders vom 27.2.1946. Er äußert sich zu eher zufälligen Namensgebung "Silbertanne". Und er berichtet von NS-internen Auseinandersetzungen um die Feldmeijer-Aktionen. So musste die SIPO (Sicherheitspolizei) Aktionen abschirmen bzw. unterstützen, Außerdem war das Feldmeijer-Kommando nach Ansicht von Harders nicht "effizient" und der Aufgabe nicht gewachsen. Über die Aufgabenteilung von Landwacht, SD, SIPO, SS, Waffen-SS (und GESTAPO?) und Polizei bzw. die genauen Begrifflichkeiten in den Niederlanden wäre wohl ein extra Buch zu schreiben. Im NS-System wurden diverse polizeiähnliche und militärähnliche Organsiationen/Abteilungen aufgebaut, zusammengelegt, getrennt, etc. - Da wurden Logik, simple Machterwägungen und Konkurrenz zu Urhebern solcher beständiger organisatorischer Umbauten. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:59 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es wird ein Verhörprotokoll von Hans-Heinz Harders (oder Hans Ernst?) verlesen, der behauptet, die SIPO hätte bis 1933 gar nichts mit den NAZIs zu tun gehabt. Gerade die Polizisten als Personen.  - SIPO meint Sicherheitspolizei. In den Niederlanden war der NSB (statt der deutschen NSDAP) stets die dem Nationalsozialismus nahestehende Organisation. Die Nationaal-Socialistische Beweging (NSB) wurde bereits am 14. Dezember 1931 in Utrecht gegründet. 1941 war sie die einzige noch zugelassene Partei der Niederlande. Mussert; NSB-Führer, wurde am 7. Mai 1945 in Den Haag festgenommen und ab 27. November 1945 vor Gericht gestellt. Todesstrafe am 12. Dezember 1945. Am 7. Mai 1946 wurde Mussert hingerichtet.

       Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
DIE NICHT-LISTE
LOS
 TEE BEI KUSTERS
Die Liste der
Nichtdeutschen
Deutschenfeinde
Von feinddeutschen
Nichtfeinden als
Deutschnichter
Ist vernichtet um
Feindnichter
Abzunichten

Wenn ihr
Nicht schweigt
Wird alles
Gezogen was
Man ziehen
Kann der Tod
Die Strafe
Sein oder
Nichtsein
Die Frau im Morgenrock
Kontrastierte zu dem hellen
Regenmantel der zwei
SS-Leute die ihren Mann
Später erschießen würden
Der aber noch mit einem
Pyjama bekleidet war
Weshalb er sich umziehen
Sollte was wiederum Zeit
Für einen Tee und eine
Zigarette bei der Ehefrau
War alles unwirklich
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:12 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Verlesung eines Verhörprotokolls  von Harders. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:20 Uhr - Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verlesung des Verhörprotokolls von Kromhout. Mittäter beim Mord an de Grrot. - "Meine Herren, nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich noch nicht angekleidet bin." Das z.B. soll de Groot gesagt haben, als die SS-Männer in Zivilkleidung bei ihm klingelten, als sie ihn umbringen wollten.   ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:27 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es wird ein Verhörprotokoll  von Kromhout vorgelesen, dem Mittäter Boeres bei den Morden an de Groot und Kusters, beide am selben Tag. Kromhout berichtet über den zweiten Mor des Tages, wie sie den  Fran Willem Kusters in Wassenaar abholten, und unten mit deseen Ehefrau saßen, Tee tranken und rauchten, während Kusters sich oben im Haus anzog. Hat die Ehefrau etwas geahnt? War sie naiv? Wie fühlte sie sich beim Tee mit zukünftigen Mördern ihres Mannes? Wir wissen es nicht. Aus dem Protokoll geht das nicht hervor.

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IM GARTEN DER TRÄUME MORD NACH JAHR UND TAG
 MORDSKUMPANEIENBEGRIFF
Der Gartenzaun der Villa
Constanze wurde vom
Blut der getroffenen
Halsschlagader in einem
Roten dichten Strahl
In den Zustand einer
Anklage versetzt wurden
Aber keine Posten

Der kleine betagte
Mann wurde veranlasst
In dem Auto Platz
Zu nehmen damit er
Sich auch von seinen
Jahren sich einer
Entsagung würde dann
Zuführen lassen müssen
Die Angelegenheit
Ist erledigt sofern
Man das Wort
Gedanklich durch
Einen Menschen
Zu ersetzen
Versteht sich
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:35 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Verlesungsende des Verhör-Prokolls von Kromhout. Es wird über den Mord an Kusters darin geschrieben. - PAUSE ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:05 Uhr - Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verlesung des Verhörprotokolls von Kromhout vom 17.10.1945. Hier geht es um den Bürgermeister von Asten, denn sie gemäß einer Namensliste von circa 12 Namen nun abholten.  ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:27 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Es wird ein Verhörprotokoll  von Kromhout vorgelesen,  vom 17.10.1945.  Aufträge werden "erledigt". Aber auch Menschen werden "erledigt". Manchmal ist eines auch das andere.

       Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
DER FILM DER WAHRHEIT ALS TEXT LANDKARTE
 
Es sind Drehbücher
Uns geläufiger Krimis
Die verlesen werden
Samt Pfiffen und
Zeichen von blinkenden
Taschenlampen ist
Aber alles verdammt
Echt und zudem auch
Noch so geschehen
Zeichen aber selten
Auch dazu die Wunder

So genau wurden die
Taten geplant dass auch
Die Erschießung Punkt
Genau auf der Karte
Festgelegt wurde solange
Es noch nicht GOOGLE
MAPS gab noch ganz auf
Dem Papier des
Unverständlichen Plans
Der Schöpfungsgeschichte

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 12:35 Uhr, Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Verlesung des Verhörprotokolls von Pollack, vom 30.3.1946,  der sich später Dijkstra nannte (nach seiner Mutter Namen), um nicht für einen Juden gehalten zu werden bzw. als solcher diskriminiert und beleidigt zu werden. Pollack saß mit im Auto, dass zur Ermordung von Bicknese fuhr. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 11.12.2009, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:05 Uhr - Prozesstag Nr. 9 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verlesung des Verhörprotokolls von Geraard Rollema. Es geht um die Morde vom 14.8.1944. Unter den Opfern waren die Bürgermeister von Asten und Sommeren.

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RELATIV
 


Eine Botschaft aus Dem Landgericht
Mehr als 1000 Bände spricht 
Oder itzoauch nicht 
Entspringt ja alles einer and'ren Sicht


ALLZEIT DER
SCHWARZHEMDEN

Zu sechst beherrschen
Sie demonstrativ die
Erste Reihe wobei die
Hemden Sweatshirts
Kapuzenpullovern
Anoraks und anderen
Geweben gewichen
Sind nicht die
Geister die die
Geschichte immer
Wieder ruft
VERLESUNG DER
NICHT-WUNSCH-VERLESUNG

Briefe von Rauter
Und Himmler sollen
Nicht verlesen werden
Liest der eine Anwalt
Von Boere den Wunsch
Nach einem anderen
Verfahren als dem des
So-Auftauchens von
Historischen Wahrheiten
- aber welcher denn dann?
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, noch vor dem Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:15 Uhr, Prozesstag Nr. 12 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Dieses Gedicht wurde via HANDY in TWITTER übertragen. http://twitter.com/klausens ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:10 Uhr - Prozesstag Nr. 12 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute sind sie auf einmal wieder da: 6 Personen setzen sich demonstrativ in die erste Reihe der Zuhörerplätze, alle in schwarz, offenbar einer neonazistischen Gesinnung zugetan und den Freispruch von Boere wollend. (Heutzutage lassen sich - auf den ersten, oberflächlichen Blick - linke Autonome und rechte Autonome kaum noch unterschieden. Im Fussball gilt wohl bei den Fachleuten. Die härtesten und radikalsten Fans tragen kaum Vereinsembleme und Schals und Trikots, sonderm meistens lediglich schwarze Kapuzenjacken. Formal wachsen also in der Ästhetik bestimmte kulturelle Erscheinungen heute zusammen. Sie werden weniger unterscheidbar als früher.) ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:18 Uhr, Prozesstag Nr. 12 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Die Verteidigung liest einen Antrag vor, wonach die Verlesung des Briefes von Hans Albin Rauter und die Antwort von Heinrich Himmler - zumindest in der jetzt vorliegenden Dokumentenform - nicht stattfinden soll. (+ kl. Korrektur am 9.1.2010)

Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
PARAMILITÄRISCH
ZAHLENWIDERSTAND
 MODERN TIMES
Es wird seitens der
Boere-Verteidigung
Gefragt ob so ein
Begriff hilfreich sei

Wie wäre es denn mit

ZUDEMMILITÄRISCH
BALDMILITÄRISCH
GLEICHMILITÄRISCH
AUCHMILITÄRISCH
WILDMILITÄRISCH

Oder auch

DOCHBRUTAL
NUREISKALT
ALLMENSCHENVERACHTEND
GERNTERRORISIEREND
IMMERMORDEND

???

Hetzer
Ist jeder der
Nicht will dass
So etwas passiert
Was das System
Für nichtig erachtet
(Mit allen Zähnen)
Es wird festgestellt
Dass die Verbindung
Nach Rotterdam
Hergestellt ist
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:00 Uhr und 11:05 Uhr, Prozesstag Nr. 12 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  War das Feldmeijer-Kommando eine paramilitärische Sondertruppe? Oder nicht? Oder halb? Die Bewertung dieser Gruppierung und ihre Einordnung in das Verbrechenssystem der Nationalsozialisten wird am Ende über die Strafe für Boere entscheiden. Die Verbrechen hat er zugegeben, aber er beruft sich auf den Befehlsnotstand. Bzw. seine Verteidigung. Die Idee ist: Boere musste die Morde ausführen, weil er doch sonst selber ermordet worden wäre. Hier findet eine Verdrehung historischer Fakten statt.
-- Außerdem:
Vergeltungsmaßnahmen der Waffen-SS waren nicht gerechtfertigt, weil mit dem unprovozierten Angriff Deutschlands die Besetzung der Niederlande nicht rechtmäßig gewesen war. Der Widerstand der Niederländer war also notgedrungen. Die deutsche Besatzungsmacht hatte aus Sicht der niederländischen Gerichte nach Kriegsende wegen ihrer Verstöße gegen die Bestimmungen der Haager Landkriegsordnung kein Recht auf Vergeltung. Man muss also die weltöffentliche , völkerrechtliche Rechtslage des Systems bewerten -- und zugleich die innere Zuordnung der NS-Unrechtsverbände und deren eigene "Rechts"-Systematik.   
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:00 Uhr - Prozesstag Nr. 12 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - "Hetzer" ist eines dieser Worte, die alles und nichts sagen. Bei vielen Gruppierungen bilden solche denunziatorischen Worte einen Bestandteil der stets neu zu erschaffenden Gruppenidentität. Bei den Nationalsozialisten in den Niederlanden galt das Wort Hetzer wohl für alle Niederländer, die ihnen Widerstand oder auch nur Abneigung entgegenbrachten. - "Zähnen" lässt sich - im Vorlesen  - auch als Zehnen verstehen. Niederländisch heißt zehn allerdings "tien", und Zahn heißt "tand", plural "tanden". ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen ??:?? Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute wird ein Mittäter von Boere vernommen, Jacobus Peter Besteman(n), geboren am 22.5.1921, 1945 zu 13 Jahren Haft verurteilt, und 1958 freigekommen. Mittäter beim Mord am Apotheker Fritz Bicknese in Breda. Die Vernehmung findet via Videokonferenz statt. Um circa 15.12 Uhr wird die Verbindung dann nach Rotterdam wieder abgeschaltet werden. In Rotterdam sitzen ein "rechter-commissaris", eine Protokollantin, ein Tolk = Dolmetscher, eine Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft und der Zeuge Bestemann. Wir sehen alle Personen dort in Rotterdam auf einem in 6 Felder geteilten Bildschirm. Ein Feld ist schwarz, auf einem Feld ist ein leerer grauer Bürosessel, und Bestemann ist unten links auf dem Feld.


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DEUTSCH-NIEDERLÄNDISCHES
VERSTÄNDIGUNGSGEDICHT
TALK TALK TOLK TOLK  VERSCHONINGSRECHT
(Verweigerungungsrecht)
WER?    WIE?
WIE?     WER?


Herrlich wie wir alles
Hören und sehen und
Auch noch verstehen
Wie das Gerichtswesen
Sich aus der Kunst
Der Verkabelung über
Die Grenzen siegreich
Hinauszutreten weiß
Sind Sie verwandt
Mit Herrn Boere
Oder sind Sie
Mitangeschuldigter
Oder sind Sie mal
Verurteilt worden?

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.009,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:02 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es ist die Stunde des Dolmetschers, der auf niederländisch "Tolk" heißt. Dieser Mann wird die deutsche Frage "WER?" niederländisch immer in "WIE?" übersetzen müssen, was wiederum im Deutschen die Idee von "WIE?" hat, welches aber ein anderes "Wie?" als das niederländische "Wie?" ist, was ja auf Deutsch "Wer?" meint. So nahe die Sprachen sind, so komplex kann das Missverhältnis bisweilen werden. Und auch zu Missverständnissen führen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.0009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:05 Uhr - Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Großartig ist der Empfang aus Rotterdam. So klar und schön hören wir den niederländischen Dolmetscher ("Tolk" heißt das auf Niederländisch.). Es ist ein ästhetischer Genuss, dieses Niederländisch in dieser Tonqualität zu vernehmen. Alles klappt. Der Saal ist gut vorbereitet. zwei Leinwände an Kopf- und Stirnseite, vom Beamer bespielt. Dazu ein Vierer-Kreuz mit Monitoren mitten im Gericht, worauf noch eine drehbare Kamera thront. Zusätzlich noch ein NEC-Monitor, der in die Zuschauerreihen ausgerichtet ist. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:07 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute wird ein Mittäter von Boere vernommen, Jacobus Peter Bestemann, geboren am 22.5.1921, 1945 zu 13 Jahren Haft verurteilt, und 1958 freigekommen. Mittäter beim Mord am Apotheker Fritz Bicknese in Breda. Die Vernehmung findet via Videokonferenz statt.  - Im Moment geht es um die Berücksichtigung der niederländischen Rechtslage bei dieser Problematik des Zeugnisverweigerungsrechtes.


Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
DIENST
EID OR BELOOFDE
 NOCH EIN ALTER MANN
Ein Urteil über
Den Begriff Dienst
Sollte einschließen
Dass auch Mord
Eine Tatsache
Sein kann doch
Immer alles
Möglich sein auch
Sprachlich schon

Sollen wir stehen
Mit den zwei Fingern
Der rechten Hand
So wahr mir
Gott helfe
Almachtig
Ist alles Geschehen
Allemal
Ruhig gelassen
Aber dennoch
Ausdrucksarm
Sitzt er links
Unter im Fern
Seher als einer
Der alles uns
Mögliche noch
Verkörpern kann
Man allein aus
Der Ansicht
Wenig besagen
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.009,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:13 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. - Bestemann wird befragt. Aber es geht noch um sein mögliches Zeugnisverweigerungsrecht. Er hat noch nicht seinen Eid geschworen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 8.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.0009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:15 Uhr - Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. - Bestemann wählt nach einigem Hin und Her, er selber ist sich auch nicht ganz klar, dann doch die Veriedigung mit der Gottesformel, wobei man aufstehen muss, und man muss zwei Finger der rechten Hand zum Schwur erheben - Wir befinden uns dabei im niederländischen Rechtswesen, was Voruassetzungen einer Zeugenvernehmung betrifft. - Almachtig heißt allmächtig. Es kann sein, dass in der Eidformel von "Almachtige" gesprochen wird: der Allmächtige also. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:20 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute wird ein Mittäter von Boere vernommen, Jacobus Peter Bestemann, (Bzw. Besteman mit einem "n") geboren am 22.5.1921, 1945 zu 13 Jahren Haft verurteilt, und 1958 freigekommen. Mittäter beim Mord am Apotheker Fritz Bicknese in Breda. Die Vernehmung findet via Videokonferenz statt. -  Nun findet die Zeugen-Belehrung nach deutschem Recht statt. Diese wird auf Wunsch von Bestemann zweimal vorgetragen und jeweils übersetzt, weil es natürlich nicht leicht ist, die Implikationen so schnell zu begreifen.


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BEWEGGRÜNDE?
NICHT GUT NACHGEDACHT
IST DAS MÖGLICH?
WIE AUF EIERN?
 DOLMETSCHEREI
Ich trat bei
Anstatt mal
Richtig da
Vorzutreten

Alle Fragen rollen
So vorsichtig heran
Wie kann das
Sein Sie haben
Mal gesagt es
Könnte im
Juli 41 gewesen
Sein oder war
Es Westland wovon
Man nichts sehr
Genaues weiß
Die deutsche
Dolmetscherin
Steht über dem
Aus den Niederlanden

Zumindest in diesem
Verfahren ist sie die
Entscheidende sagt
Die Justiz

Weshalb der Niederländer
Nun seine Arme
Kreuzt wenn nicht
Gar verschränkt

Vielleicht hat es was
Mit der flachen
Landschaftsausformung

Zu tun
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.009,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:27 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. (Bzw. Besteman mit einem "n") - Bestemann sagt gerade etwas wie "Da habe ich nicht gut nachgedacht!" zu seinen damaligen Handlungen und Aktivitäten und der Mitgliedchaft in der Waffen-SS. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.0009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:30 Uhr - Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. (Bzw. Besteman mit einem "n") - Richter Nohl versucht, vorsichtig Bestemann fragend, Details und Angaben zu verifizieren. Aber Bestemann weiß zu vieles zu ungenau, heute, da in Rotterdam, bei dieser Videovernehmung. Er wird z.B. später gefragt werden. "Waren Sie Mitglied in der Germaanschen SS?" und wird auf Niederländisch  - wie so oft - antworten: "Das weiß ich nicht!" ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:42 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute wird ein Mittäter von Boere vernommen, Jacobus Peter Bestemann, (Bzw. Besteman mit einem "n") geboren am 22.5.1921, 1945 zu 13 Jahren Haft verurteilt, und 1958 freigekommen. Mittäter beim Mord am Apotheker Fritz Bicknese in Breda. Die Vernehmung findet via Videokonferenz statt. -  Die Dolmetscherin in Aachen übernimmt.  Sie ist eine vereidigte Dolmtescherin in Deutschland, was wohl nach deutschem Recht sehr wichtig ist. Man möchte keinerlei Form- und Verfahrensfehler begehen, die nachher zu einem Revisionsgrund werden könnten. Das führt sogar dazu, dass  alle Fragen an Bestemann, die bislang gestellt worden, nochmals gestellt werden, aber nun übersetzt von der Kollegin, die jetzt in Aachen im Gerichtssaal sitzt.

Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
PROZESS DER ERKENNTNIS
GESPRÄCHSERTRÄGE  PRECIES
Weiß ich nicht
Weiß ich nicht
Weiß ich nicht
Weiß ich nicht
Weiß ich nicht
Weiß ich nicht
MEHR

IK MOESTE WELL MEE
IK DENK HET WELL
SO VER IK WEET
KEEN OPDRACHT
VOLGENS MIJ
IK HEB HET NIET GEDAAN
NOOIT GEZIEN
WAS DA NIET BIJ
IS MOGELIJK
DAT WETT IK NIET
Er hat niemals
Eine Pistole
Gehabt aber
Mit der dann
Doch geschossen

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.009,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:48 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. (Bzw. Besteman mit einem "n") - Bestemann beantwortet nun nochmals die Fragen, die er schon beantwortet hat. Er hatte das soeben an den Dolmetscher in Rotterdam. Aber nun fungiert die Dolmetscherin Aachen, weil diese nach deutschem Recht beeidigt e Dolmetscherin ist, und so werden alle Fragen nochmals abegarbeitet. Und wie Bestemann in seiner Erinnerung heute funktioniert und funktionieren wird, das wissen nur schon lange. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.0009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 13:57 bis 15.00 Uhr - Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. (Bzw. Besteman mit einem "n")- Das Gedicht von KLAUSENS versammelt ein paar der wiederkehrenden Bestemann-Antworten. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 14:05 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute wird ein Mittäter von Boere vernommen, Jacobus Peter Bestemann, (Bzw. Besteman mit einem "n") geboren am 22.5.1921, 1945 zu 13 Jahren Haft verurteilt, und 1958 freigekommen. Mittäter beim Mord am Apotheker Fritz Bicknese in Breda. Die Vernehmung findet via Videokonferenz statt. -  Bestemann hat bei alten Vernehmungen nach dem Krieg noch gesagt, er habe wohl auch selber auf den Apotheker geschossen. Heute aber will er niemals auch nur eine Waffe bei sich gehabt  haben.  - "precies" ist niederländisch für "genau, exakt, prezise"

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DESTIJDS

 DIE TÜCKEN DES AKKUSTISCHEN
Wir sind korrekt
Behandelt worden
Auch unter den mir
Bekannten Hirnplatten
Hing kein Schimmel
Der Erinnerung

OVERGEPLAATST
WELL

VERSETZBEFEHL

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.009,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 14:45 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann.  (Bzw. Besteman mit einem "n") - Oberstaastanwalt Maaß aus Dortmund fragt Bestemann, ob die damaligen Verhöre und Vernehmungen in den Niederlanden korrekt durchgeführt wurden bzw. ob er korrekt behandelt worden sei. Bestemann bejaht das, schränkt allerdings ein, er musste auch eine Zeit in einem Hoekje (= Ecke/ Eckchen) stehen. - DESTIJDS heißt auf deutsch "damals".
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 14:51 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Heute wird ein Mittäter von Boere vernommen, Jacobus Peter Bestemann,  (Bzw. Besteman mit einem "n") geboren am 22.5.1921, 1945 zu 13 Jahren Haft verurteilt, und 1958 freigekommen. Mittäter beim Mord am Apotheker Fritz Bicknese in Breda. Die Vernehmung findet via Videokonferenz statt. -  Hier ist nicht sicher, ob wirklich übersetzt wurde, was Bestemann sagte. KLAUSENS verstand: "Overgeplaatst well!"  Die Übersetzung aber lautete "Versetzbefehl" oder "Versetzungsbefehl".  - Die Frage war, ob Bestemann freiwillig oder zwangsweise zum Kommando Feldmeijer  gekommen war.  "Versetzbefehl" ist eine deutlich schärfere und härtere Aussage als jenes "overgeplaatst well", was etwas heißt wie: "Ja, ja, dahin versetzt worden, das schon!"  ("overplaatsen" heißt auf deutsch "versetzen".)


Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
IK KAN WELL WAT VERSTAAN
FALSCHER NAME  LETZTE WORTE
Das Kommando Feldmeijer sprach
Nederlands auch
Wenn Bestemann
Deutsch versteht
Sich nicht von selbst
Seine Klugheit der
Tarnung bestand darin
Fragen nach seinem
Namen kühn mit
Hase zu beantworten
Und sich das Ich
Weiß von nichts
Für den Prozess
65 Jahre später
Aufzuheben
TOT UW DIENST
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.009,  LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 15:00 Uhr, Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann. (Bzw. Besteman mit einem "n") - Es fragt nun der eine der zwei Verteidiger Herrn Bestemann. Wir erfahren, dass Niederländisch die Sprache war, die zur Verständigung innerhalb des Kommandos Feldmeijer diente. Wir merken, dass Bestemann Deutsch auch gut versteht. Aber wir wissen dennoch nicht ganz genau, wie viel. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 15.1.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.0009, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 15.10 Uhr - Prozesstag Nr. 13 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Videoverhör mit Jacobus Peter Bestemann.  (Bzw. Besteman mit einem "n") - Die Vernehmung endet gegen 15.10 Uhr. Nach § 60, Absatz 2 der StPO bleibt Bestemann - bezogen auf deutsches Recht - unvereidigt. Für den niederländischen "rechter-commissaris" hatte er ja den Eid abgleget, am Prozesstagsbeginn gegen 13.00 Uhr. Das war dann nach niederländischem Strafprozessrecht. - Deutsche StPO:

§ 60 StPO

Von der Vereidigung ist abzusehen
1.
bei Personen, die zur Zeit der Vernehmung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die wegen mangelnder Verstandesreife oder wegen einer psychischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung vom Wesen und der Bedeutung des Eides keine genügende Vorstellung haben;
2.
bei Personen, die der Tat, welche den Gegenstand der Untersuchung bildet, oder der Beteiligung an ihr oder der Begünstigung, Strafvereitelung oder Hehlerei verdächtig oder deswegen bereits verurteilt sind.
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KAUM URKNALL
MUSS MAN KENNEN: CASSIER  ALTTÄTERS NUNIDENTITÄT
Ela Smiths
Sei heute zu
Durchschreiten

Das detektierte
Piepsen mag
Manchen nach

Dem Horizont
Verbreiten weil
Aller Waffen Fund

Erst heute
Tut sich prozessual
Erst (mal?) kund
127
615
125
393

Ruhrerkrankung
Und Lazarett
Ostfront sind
Frei erfunden wie
Man so vieles
In seinem Leben
Neu nachdefiniert

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, noch vor dem Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:55 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Sicherheitsvorkehrungen scheinen verstärkt worden zu sein. Der durchzulaufende Detektionsrahmen kann aber auch mit einem anderen Prozess im selben Saal zusammenhängen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:55 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Anwälte der Nebenkläger (also der Angehörigen von 2 Mordopfern), Heiermann und Hartmann, präsentieren einen neuen Beweisantrag. Und der bezieht sich auf Dokumente u.a. im Regionalarchiv in Maastricht. http://www.rhcl.nl/default.asp Diese Dokumente sollen in deutscher Übersetzung in den Prozess eingeführt werden. So erfahren wir aus der deutschen Zusammenfassung, die der Verteidiger vorträgt, dass Boere am 14.1.1944 in den Dienst der Landwacht getreten ist. Und am 8.2.1943 wurde er Sympathisant des NSB. Und am 4.5.1944 wurde er offenbar Mitglied im NSB. Allein diese 3 Informationen widersprechen den bisherigen sich überaus bescheiden ausgebenden Bekundungen des Angeklagten Boere in diesem Prozess. - Ist CASSIER nun doch eher CAHIER, Plural CAHIERS, was niederländisch für Hefte steht? Hat dich der Dichter verhört? Sorry! Aber die Nummern dürften stimmen.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 9:55 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Anwälte der Nebenkläger (also Anwälte der Angehörigen von 2 Mordopfern) präsentieren einen neuen Beweisantrag. Und der bezieht sich auf Dokumente u.a. im Regionalarchiv in Maastricht. http://www.rhcl.nl/default.asp Diese Dokumente sollen in deutscher Übersetzung in den Prozess eingeführt werden. So erfahren wir aus der deutschen Zusammenfassung, die der Verteidiger vorträgt, dass Boere am 14.1.1944 in den Dienst der Landwacht getreten ist. Und am 8.2.1943 wurde er Sympathisant des NSB. Und am 4.5.1944 wurde er offenbar Mitglied im NSB. Allein diese 3 Informationen widersprechen den bisherigen Bekundungen des Angeklagten Boere in diesem Prozess.


Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
UNTERGETAUCHT
DIE EWIGE LÜGE  75 GULDEN
Im Wasser lässt
Sich schlecht
Atmen und Kiemen
Sind keine Riemen

Doch eine Flucht
Lässt nichts unversucht
Doch auch Under Cover
Sucht sich Flossen

Vertrauen unvergessen

Verdecken der aktiven
Beteiligung ist der
Stetige Sinn des sich
Verbergenden Verbrechens
Dass früher tat was es
Heute so nicht wissen
Willst du das wirklich
Behaupten?

Komm wir verkaufen
Ein paar Leben denn
Fürs KZ soll's Nachschub
Geben wir das Geld
Doch aus (Löscht
Ein Leben sich dann

Aus)
 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:20 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Anwalt der Nebenklage, Wolfgang Heiermann, liest nun aus den neu beigebrachten Dokumenten vor, die man (mit Hilfe anderer Menschen) z.B. im Archiv http://www.rhcl.nl/default.asp aufgespürt hat. - Boere hat sich im Mai 1944 mit zwei anderen, darunter Rosenboom, als "Untergetauchter" ausgegeben, um so in Helden-Panningen die Leute auszukundschaften, die Widerständlern Unterschlupf anbieten. - Der "Fisch im Wasser" agierte heimtückisch als Spion für die Seite des Bösen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:32 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Anwälte der Nebenkläger (also der Angehörigen von 2 Mordopfern) präsentieren einen neuen Beweisantrag. Jetzt spricht Anwalt Detlef Hartmann, der eine Bewertung der neuen Fakten z.B. aus dem Archiv http://www.rhcl.nl/default.asp vornimmt.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:37 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Boere hat offenbar 75 Gulden dafür bekommen, dass er z.B. einen Oberwachtmeister van der Mullen  denunzierte, der am 31.5.1945 in Bergen-Belsen verstarb, an den Folgen der KZ-Haft, wenngleich nach der Befreiung des KZ. Und verhaftet wurde dieser van der Mullen dann bei der Razzia am 17.5.1944 in Helden-Panningen, an der Boere ebenfalls teilnahm. - ACHTUNG: Helden-Panningen geht ab 1.1.2010 auf in "Peel en Maas":
De gemeenten Helden, Kessel, Maasbree en Meijel vormen vanaf 1 januari 2010 de nieuwe gemeente Peel en Maas. Klik vanaf 1-1-2010 voor de meest actuele informatie op www.peelenmaas.nl.

EINIGE OPFER DER RAZZIA VOM 17.5.1944 in Helden-Panningen, die Boere als Unercover-Mann vorbereitete und an der er auch teilnahm, als Bewaffneter des NS-Besatzerregimes in den Niederlanden (und was nach der Razzia u.a. mit den Menschen passierte, sofern man es recherchieren konnte.) - Alles mitgeschrieben, deshalb einige Fehler möglich. Originaldokumente im Regionalarchiv.

---52 wurden verhaftet, vielleicht 18 kamen dann danach dauerhaft in NS-Gefangenschaft, und auch ums Leben. Zum Beispiel diese 7 Menschen, von denen man Todesdaten weiß:

Theodorus oder auch Theo Kranen, * 28.8.1924,  KZ Amersfoort, Zwangsarbeiter, + 29.11.1946
A. Hille, * 27.8.1907, kam im September 1944 ins KZ nach Sachenhausen, + 24.11.1944
Gerardus oder auch Gerard van Diepen, * 21.4.1901, kam ins KZ Amersfoort, kam nach Meppen ins KZ, nach Neuengamme ins KZ, nach Hamburg, nach Lübeck. Dort + 21.6.1946
Alfredus van der Mullen, * 1.11.1886, KZ Vught, KZ Sachsenhausen, 15.4.1945 bei der Befreiung von Bergen-Belsen ebenfalls befreit, aber: + 31.5.1945 (an den Folgen der KZ-Haft)
Der Bürgermeister von Helden, Van Cann * 22.12.1886, kam am 6.9.44 ins KZ, + 31.3.1945 KZ Bergen-Belsen
Lambertus van Lee, * 20.7.1906, KZ Amersfoort, KZ Neuengamme, Meppen, + 3.5.1945
Wilhelm van Leunis, * 14.12.1923, KZ Amersfoort, Zwangsarbeiter Hannover, + 15.9.1945 Schwanstedt

Beim jährlichen Gedenken am 4. Mai,
Dodenherdenking Totengedenken Gedenktag an die Toten der Kriege (kein Feiertag)
(hier: 60 Jahre Jubiläum des Jahres 2005) gedachte die Gemeinde Helden folgender Personen:
Liste von der Webseite geladen. Achtung Webseite wird 2011 in der hier zitierten Form eingestellt.
www.helden.nl/upload/download/Oorlogslachtoffers%20Helden.doc
Ich habe gelb markiert, wenn es einen Bezug zu den obigen Namen zu geben scheint (Klausens)

Oorlogsslachtoffers in de gemeente Helden
KRIEGSSCHLACHTOPFER DER GEMEINDE HELDEN

Gesneuveld in 1940:
Jan v.d. Beuken
Hein Beurskens
Hendrikus Engels
Mathieu Hendrix
Sjeng Hoebers
Bertus Verstappen
Jean Tummers
 
Doodgeschoten:
Piet Hoebers
Piet Korsten
Louis Bos
Oud Notaris Joosten
Wullum v. Ophoven
Mathijs Teeuwen
Martinus Wilms
 
Overleden door deportatie:
Jan Brummans
Sjang van Berlo
Theo Broekmans
Gerard v. Diepen
Cornelis Daniels
Gerardus Daniels
Mathieu Dorssers
Ber Engels
Jan Fransman
Mathijs Geuijen
Leo Gommans
Andreas Gommans
Gerard Gommans
Hendrikus Hendrix
Sef van Heugten
Mathieu Janssen
Sjeng Knippenbergh
Theo Kranen
Thomas Kuijpers
Piet Lenders
Martinus Linders
Jan v. Moorsel
Jacobus Nooijen
Piet Sillekens
Hein Snijders
Hendrikus Verhaegh
Sjeng Verhaegh
Geel Verhaegh
Giel Verhaegh
Giel Vestjens
Sjraar Wilms
Leo Wilms
Gerardus Zegers
Michael Zegers
Hendrik Haenraets
Sjeng Karis
Thei Peeters

Overleden door granaatinslag :
Willem Brummans
Theo Cox
Jan Gielens
Anna van Lier-Gommans
Gertruda Smeets-Heijnen
Anna Grijmans-Janssen
Sjeng Janssen
Maria Cuijpers-Joosten
Mathijs Joosten
Lodewijk Keltjens
Michiel Korsten
Heinz Kranen
Tonnie Martens
Gielke Niessen
Anna v. Ninhuijs
Piet v. Ninhuijs
Huub v. Ratingen
Henricus Rongen
Chrisje Segers
Fransje Segers
Thei Theunissen
Hubertina Tielen
Hubertina van de Velden
Anna Hanrats-Verstappen
Jacobus Vervuurt
Jan Willemsen
Bernard Zwiers
Arnold Kurvers
Leon Arend

Gestorven na gevangenneming:
Pierre Jacobs
Kees Krans
Jac Naus, kapelaan
Albert Schers
Antoon Schilte

Gestorven door een verkeersongeval
Sjeng van Rijt

Niet teruggekeerd:
Burgemeester Van Cann
Opperwachtmeester van der Mullen
J. Driessen
Lambertus van Lee
Toon v. Ophoven
Sef Verbugt

Niet uit de gemeente Helden, hier gevallen:
Gerrit Neef

Tijdelijk in Helden woonachtig, gedeporteerd maar niet teruggekeerd
Albertus Lascaris
Willy Lenis
Anton Roestenberg

Verongelukt bij het mijnenruimen:
Jacky Kasper


banner klausens ns-verbrecher-prozess-aachen
40.000 TOTE ZWANGSARBEITER
STERNSTUNDEN  SCHWERES MAL LEICHT
Du da kommst
Jetzt mit weil wir
Es wollen dass
Niederländer deutsche
Rüstung sicherstellen
Sollen und auch
Gevatter Tod
Will sein Brot

1.
Gestern Shimon Peres
Im deutschen
Parlament wonach
Man die Täter die
Noch leben nicht
Frei umherlaufen
Lassen darf

2.
Ein Film über
Siemon Wiesenthal und
Serge und Beate
Klarsfeld die
Damit begannen
Den Tätern
Überall nachzustellen

3.
Heute ein Beweis
Antrag der Nebenklage
Der neues Material
Aus den Archiven
Herbeizubringen
Wusste

4.
Die ewige Sehnsucht
Nach Gerechtigkeit
Die Schwere der
Schuld ist eine
Fiktive Annahme
Von der subjektiven
Einstellung des
Angeklagten nicht
Des Verfahrens
 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:42 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  40.000 niederländische Zwangsarbeiter sind für den Wahn der Deutschen umgekommen. Boere war offenbar aktiv daran beteiligt, Niederländer in Zwangsarbeit und/oder KZ und meist auch den sicheren Tod zu treiben. - Die Verteidigung stellt nun gegen Boere Anzeige wegen Mordes in 7 weiteren Fällen, eben der Menschen, deren Daten man zuvor verlesen hat. (Siehe auch auf dieser Homepage etwas weiter oben). Alle waren bei der Razzia in Helden-Panningen verhaftet worden.   ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:45 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Anwälte der Nebenkläger (also der Angehörigen von 2 Mordopfern) präsentieren noch den neuen Beweisantrag. Jetzt spricht Anwalt Detlef Hartmann. - PAUSE
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 28.1.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:30 Uhr, Prozesstag Nr. 14 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Staatsanwalt  Andreas Brendel bewertet den Antrag der Verteidigung vorläufig mit einem Fragezeichen. Genauer äußern will man sich in der nächsten Sitzung. So befragt Brendel sich und uns, ob dieser Antrag Auswirkungen auf den Faktor "Schwere der Schuld" hat (§ 57 a StGB) habe. Und die Schuldkriterien nach § 46 StGB. Die Schwere der Schuld bemisst sich nach der Tat und der Täterpersönlichkeit. Bringt uns das neue Wissen um Boeres Taten dazu Neues?
-

StGB § 57a Aussetzung des Strafrestes bei lebenslanger Freiheitsstrafe

(1) Das Gericht setzt die Vollstreckung des Restes einer lebenslangen Freiheitsstrafe zur Bewährung aus, wenn
1.
fünfzehn Jahre der Strafe verbüßt sind,
2.
nicht die besondere Schwere der Schuld des Verurteilten die weitere Vollstreckung gebietet und
3.
die Voraussetzungen des § 57 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 3 vorliegen.
§ 57 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 6 gilt entsprechend.
(2) Als verbüßte Strafe im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 gilt jede Freiheitsentziehung, die der Verurteilte aus Anlaß der Tat erlitten hat.
(3) Die Dauer der Bewährungszeit beträgt fünf Jahre. § 56a Abs. 2 Satz 1 und die §§ 56b bis 56g, 57 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 5 Satz 2 gelten entsprechend.
(4) Das Gericht kann Fristen von höchstens zwei Jahren festsetzen, vor deren Ablauf ein Antrag des Verurteilten, den Strafrest zur Bewährung auszusetzen, unzulässig ist.

StGB § 46 Grundsätze der Strafzumessung

(1) Die Schuld des Täters ist Grundlage für die Zumessung der Strafe. Die Wirkungen, die von der Strafe für das künftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten sind, sind zu berücksichtigen.
(2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:

die Beweggründe und die Ziele des Täters,
die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,
das Maß der Pflichtwidrigkeit,
die Art der Ausführung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat,
das Vorleben des Täters, seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie
sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemühen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemühen des Täters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.
(3) Umstände, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, dürfen nicht berücksichtigt werden.


Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
3:41
RECHTSHILFEERSUCHEN  VERNOMMEN
Die Uhr steht
Nun schon einige
Tage in jenem
Saal 0.020
Um auf die gestundete
Zeit aller Verbrechen
Der Menschheit
Aufmerksam zu
[Machen wir!]

Maastricht brachte
Unterlagen schneller
Als es die Polizei
Erlaubt sofern ein
Wortspiel Erkenntnis
Bedeuten würde
Also etwas Anstand
Wo Polizisten damals
Auch die Mörder waren
Jeder weiß was
Niemand wissen
Will ist ein Teil
Vom großen Spiel
Was wir die Justiz
Zu nennen pflegen
Wie einen jeden Fall
Den wir im Rollstuhl
Durch das Heim
Bewegen
 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:12 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Man macht sich schon seine Gedanken, warum eine Uhr so lange kaputt ist. Was hat das zu bedeuten? Eine komplexe Anlage? Zentral gesteuert? Die Software ausgefallen? Oder nur eine Batterie, die man wechseln müsste, wofür sich aber niemand verantwortlich fühlt? Man merkt an diesen kleinen Dingen, wie die Welt funktioniert, und wie sie nicht funktioniert. Das "Perfekte" ist ein Wahn; Schlamperei und Versagen sind Teil des Menschlichen und müssen bei der "Konstruktion" der Gesellschaft mitgedacht werden. Das gilt auch für das Justizwesen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:15 / 10:16 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Unterlagen aus dem Archiv, die eine Woche zuvor durch die Nebenklage in den Prozess eingebracht wurden, sind nun schon in Aachen, seit Dienstag wohl. Die Archivalien/Dossiers/Cahiers müssen aber noch vom Niederländischen ins Deutsche übersetzt werden. U.a. ging es ja um die Razzien in Helden-Panningen 1944 und Zeugenaussagen dazu. Boere war bei der Vorbereitung und Erkundung im Vorfeld der Razzien - und bei mindestens einer Razzia - beteiligt.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:19 bis 10:22 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Einer der Anwältre von Boere, Christiansen, möchte sich zu dem Antrag der Nebenklage von letzter Woche heute nicht äußern, sondern erst  wenn die Übersetzung der Dokumente vorliegt. Offenbar, so hört man, war u.a. das Verhörprotokoll einer Boere-Vernehmung vom September 1946 seiner Verteidigung bislang nicht bekannt.  - Der Prozess ist gerade unterbrochen, weil das Gericht nun überlegen muss, wie man mit dem heutigen Verhandlungstag weiter verfährt. Man hatte wohl fest mit einer Stellungnahme der Verteidigung gerechnet, die aber ausbleibt. - Das Gedicht spielt mit dem Doppel von dem Wort "Fall", denn es gibt den Fall vor Gericht, aber auch den Pflegefall im Heim. Schließlich gibt es auch noch den Fall, der den Sturz meint.



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BEWEISANTRAG
AUSBILDUNG
(BITTE STRENG GEHEIMHALTEN)
 REPRESSALMASSNAHMEN
Unser Programm
Ist erschöpft

Unsere Geduld
Am Ende auch

Weil nichts kommt
Dessen es sich

Lohne zu erscheinen
Wirkt der Tag

Sinnlos und
Sinnfrei wie

Ein solcher Text
Von Lückenfüllern

Ich habe diesen
Auftrag für einen
Militärischen
Befehl gehalten
Nicht für einen
Antrag jener
Kraftmeier
Die alles immer
Besser zu wissen
Meinen Herr
Unterkommandanteur
Strammsteher
Zu Verfehl
Tot bleibt Tod
Da hört's doch auf
Deinen Kiefer
Zerspritzen lassen
Wir das über
Eine Waffe
Ausführen wie
Es das herrliche
Führerprinzip
Erwünschen lässt

 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:30 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Der heutige Prozesstag scheint nun zu Ende, bevor er begonnen hat, weil nichts zum Verhandeln vorliegt. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:37 bis 10:40 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Unterbrechung ab circa 10.37 Uhr. Eine neue Unterbrechung am heutigen Tage. Nach dieser Unterbrechung werden dann zwei Verhörprotokolle mit Bart Slop (* 24.6.1914) vorgelesen, das eine auf Wunsch / Antrag der Verteidigung von Boere. Bart Slop gehörte auch zu diesem "Kommando Feldmeijer" und war auch an Morden beteiligt, aber an anderen als Boere. Insgesamt waren es circa 54 Mordanschläge, die auf das Konto dieses Unternehmens namens "Aktion Silbertanne" gingen.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:05 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Einer der Anwältre von Boere, Christiansen, möchte sich zu dem Antrag der Nebenklage von letzter Woche heute nicht äußern, sondern erst  wenn die Übersetzung der Dokumente vorliegt. Offenbar, so hört man, war u.a. das Verhörprotokoll einer Boere-Vernehmung vom September 1946 seiner Verteidigung bislang nicht bekannt. - Verhörprotokolle vom 15.2.1946 und vom 2.4.1946 werden verlesen. Bart Slop war beteiligt u.a. an dem Attentat auf Dr. Josua  Bromet am 6.7.1944 in Arnhem und auf A.R.P. Mees in Apeldoorn am 19.7.1944



Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
ACH WIE KÜHNE NAMEN
BEREITWILLIGKEIT
 PERSÖNLICHE MEINUNG
Johnny heißt
Der Fahrer
Wie er filmisch
Uns begleitet

Und den Aufschlag
Des Körpers
Auf den Asphalt
Der Leblosigkeit

Wir töten jeden
Den wir wollen
Und alles was
Wir müssen
Weil uns so
Die Musen küssen
Welche schön
Faschistisch
Sind wir froh
Und gutgelaunt
Ich verzichte auf
Eine Stellungnahme
Die der Meinung
Ist was ich nun
von Ihnen vornehme
Also den Grundsatz
Der Anträge betreffend

 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:06 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Richter Nohl liest die Aussagen von Bart Slop vor. Es geht um eines der Mordattentate. Das Opfer wird getroffen, von den Schüssen, und fällt dann zu Boden.  ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 4.2.2010, Donnerstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:16 Uhr, Prozesstag Nr. 15 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Die Verlesung der beiden Verhörprotokolle ging gerade zuende. Wir hörten z.B. vom Attentat auf A.R.P. Mees, der erst Stunden später an den Folgen der Schüsse verstarb. - Die Nebenklage betont, welche Heimtücke aus allen diesen Bekenntnissen von Bart Slop spricht.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:14 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Prozessbeginn. NACHFRAGE des Richters bezogen auf Stellungnahmen bezogen auf die letzten Beweisanträge. Oberstaatsanwalt Maaß verzichtet auf eine offizielle Stellungnahme, hat aber dennoch eine private Meinung, die er aber nicht kundtut. Und die Verteidigung von Boere, hier Rahmlow, kündigt eine (weitere) Stellungnahme von Boere an, aber nicht für heute. (Die letzten 5 Seiten des zu Übersetzenden vom Maastrichter Material liegen wohl erst seit heute morgen ins Deutsche übersetzt vor.) - Kurze Prozesspause. Danach werden Protokolle bzw. Dokumente verlesen.

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DER ABLESER
ONDERDUIKERS
 VERTRAUENSSELIG
Er war mir bekannt
Er war mir vertraut

Auch etwas versaut

Hat er denn Mist gebaut?

Sie ergreifen auch
Unter Wasser noch
Jeden Strohhalm
- aus gutem Grund
Man erzählt zu
Gerne was man weiß
Obwohl man nicht
Immer weiß was
Der nun Wissende
Daraus zu machen
Weiß

 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:35 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Es wird - nach Protokollen des POD (Politieke Opsporings Dienst = Politischer Fahndungsdienst = FBI-ähnlich) die Zeugenvernehmung des "Kassenwartes" (Kämmerer?) der Gemeinde Maastricht vorgelesen, von einst, Februar 1946,  wonach Boere tatsächlich von Januar 1943 bis März 1944 als Zähler-Ableser für die Gemeinde Maastricht gearbeitet hat, bis er dann plötzlich ohne nähere Angaben von Gründen vom Dienst weggeblieben sein soll. (In dieser Zeit wechselte Boere vielleicht schon in das Kommando Feldmeijer der SS bzw. wurde in dieses berufen. Auf jeden Fall arbeitete er für die Landwacht dann, den militärischen Bereich der/des NSB.) - Der POD hat nach dem Krieg eine Untersuchung zu Boere angestellt (z.B. Protokoll vom 8.7.1946), der damals in der NS-Zeit in der "Burgermeester van Akenstraat 3" in Maastricht gewohnt hat. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:39 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  "Onderduiker" sind Untertauchende. Das gilt für Menschen, die sich dem NS-Sytem entzogen, z.B. der Landwacht oder dem Arbeitsdienst. - Wir hören etwas aus der Vernehmung des Zeugen (und Täters) Richard Nitsch, geb 1.11.1908, der Oberassistent bei der SiPo wurde, und dessen Vorgesetzter und Leiter Ströbel war, der die Aufträge zur Spitzelei in Helden-Panningen an Boere und Lebbink und Roseboom gab. (Ermittlungsakten des POD Heerlen? Vom 13.11.1946?) -

Zu Nitsch (geb am 1.11.1908):
Verfahren Lfd.Nr.
NL038
Tatkomplex: Kriegsverbrechen
Angeklagte:
Nitsch , Richard Heinrich Georg lebenslänglich
Gerichtsentscheidungen:
BG/BS 's-Hertogenbosch 481129
BRvC 500403
Tatland: Niederlande
Tatort: Maastricht (?)
Tatzeit: unbekannt
Opfer: unbekannt, Häftlinge
Nationalität: Niederländische
Dienststelle: Polizei Sipo Maastricht
Verfahrensgegenstand: Beteiligung an 5 Exekutionen, bei denen insgesamt 10 Menschen erschossen wurden. Misshandlung von Häftlingen
Nach Deutschland abgeschoben: 600405
Urteil veröffentlicht: nein
Sonstige Hinweise: Die lebenslängliche Freiheitsstrafe wurde 590418 in eine zeitige von 22 Jahren und 9 Monaten umgewandelt. Quelle: http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/NL-Verfahren01.htm
Universität von Amsterdam
"Niederländische Strafverfahren gegen Deutsche und Österreicher
wegen im 2.Weltkrieg begangener NS-Verbrechen"

siehe die Übersicht zu diesen Strafverfahren:
http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/NL-Uebersicht.htm
Text auch weiter unten auf dieser Gedichte-Homepage.
Das Projekt der Strafrechtler der Universität Amsterdam listet Täternamen, Prozesse, Urteile etc. auf. (BOERE ist gar nicht erfasst. Er galt [offenbar/vielleicht] als Niederländer. Das gilt für andere Täter des Kommandos Feldmeijer ebenfalls. Auch sie tauchen in den Auflistungen der UvA nicht auf.) http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/Angeklagtenfr.htm
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:45 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Wir hören eine Zeugenaussage zu den Ereignissen in Helden-Panningen im Jahr 1944. Victor Reijnen war offenbar zu vertrauensselig. Er hat zuviel erzählt, u.a. eben diesen 3 Spionen, die sich als "Untergetauchte" ausgaben (Onderduijkers), wovon einer Boere war. Die 3 waren eben Spione  im Auftrag der SiPo, die nur wissen wollte, bei welchen Bauern alle diese Menschen versteckt wurden, damit man dann bei der Razzia einige Tage später diese würde ausheben, verhaften und deportieren können. (Was auch geschah!)

Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
IMMER WIEDER LISTEN
WAS WIE SCHMECKT  DAS ZIEL
Widerständler
Widerständler
Widerständler
Widerständler
Widerständler
Widerständler
WiderSTÄNDLER
Lebbink war ein
Alter Bekannter
Der Familie die
Er nicht nur als
Metzger sehr gut
Zu zerlegen wusste
Der Auftrag wird
Uns die Menschen
Erbringen die sich
In Helden als
Helden aufspielen
Bis wir mit ihnen
Die Gefängnisse
Oder KZ bespielen
 
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:55 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Wir hören die Zeugenaussage von Rosenboom, (* 18.3.1922 in Sterkrade, Deutschland), der mit Boere und Lebbink im Mai 1944 die Spionagetour nach Helden-Panningen machte, Befehlsgeber war Ströbel. (Die 3 Fahren mit dem Zug und Fahhrädern von Maastricht nach Venlo, und von Venlo wohl mit den Rädern nach Helden-Panningen) Sie hatten wieder mal Namenslisten von verdächtigen Leuten, die wohl "onderduikers" wiederholt Unterschlupf boten. Diese sollten sie u.a. aufsuchen. Listen sind wichtiger Bestandteil der "Arbeit" des NS-Besatzungsregimes, so etwas lernt man auch aus so einem Prozess. Aber Listen klassifizieren viele Verwaltungssysteme. Das NS-System arbeitete erschreckend "effizient", mit seinen Listen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:58 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Immer noch die Zeugenaussage des Mittäters Rosenboom. Mitspion Lebbink kannte also eine Familie. Herman-Josef Lebbink wurde am 7.4.1912 geboren. Er arbeitet als Verwaltungsangestellter in/für die Landwacht, die der militärische Arm des/der NSB war. Lebbink, Boere und Rosenboom wurden jeweils einer Abteilung als Führer zugeteilt, als jene Razzia am 17.5.1944 war. Sie sollten die Häuser anziegen, wo man "Onderduiker" versteckte oder versteckt hatte. Hansen, Reijnen und Rooiakkers (oder: Rooijakkers, oder: Rooyakkers), alles Helfer des Widerstandes, gehörten auch zu den  Verhafteten des Tages. Man brachte diese Verhafteten allesamt ins "Heidebloem" oder nach "Heibloem" in Roggel (das erste offenbar ein Schützenhaus oder Schützenverein, zumindest heute. "Heibloem" wiederum ist ein Dorf zu Roggel. Roggel en Neer war eine niederländische Gemeinde in der Provinz Limburg. Am 1. Januar 2007 ist die vormals selbständige Gemeinde mit drei anderen zur Gemeinde Leudal fusioniert. Leudal besteht aus 16 Dörfern, eines heißt Heibloem. Roggel liegt an der N 279.) - 35 der über 50 Verhafteten kamen bei der Razzia des 17.5.1944 von da dann noch weiter ins Untersuchungsgefängnis nach Roermond. - Lebbink war von Beruf Metzger bzw. Metzgergehilfe.


©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:05 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Wir hören eine Zeugenaussage zu den Ereignissen in Helden-Panningen im Jahr 1944. Der Mitspion Lebbbink berichtet in seiner protokollierten Aussage zu der Razzia in Helden-Panningen und der Kundschaftsfahrt zuvor. Die Aussage wird gerade weiterhin verlesen.


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MANTEL
DAS SCHICKSAL VON HELDEN
 MAN MUSS TREFFEN
Im leichten
Gabardin geht
Die Fahrt eher
Frohlockend über
Die Felder bis
Die Lerchen oder
Auch diese ewigen
Widerständler
Endlich singen
In jedem Haus
Lauert die Gefahr
Oder einer dieser
Untertauchenden
Auf die Ereignisse
Der Geschichte die
Sich oft zufällig
Verhalten und
Nur wenige einer
Gerechten Strafe
Zuführen wobei
Genau das ja
Wieder von der
Sichtweise dann
Abzuhängen scheint
Auf dem Bahnhof
Von Sittard wurden
Namen genannt oder
Fakten denen man
Sich zugewandt
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:06 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Wir hören die Zeugenaussage von Lebbink nach einem Verhörprotokoll. Lebbink erzählt, wie man sich in der Wohnung von Boere (in der Burgermeester van Akenstraat 3) traf und sich "auf privat" umkleidete, um dann nach Venlo und weiter nach Helden-Panningen zu fahren und selber dann "untergetaucht" zu spielen. ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:10 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -  Immer noch die Zeugenaussage des Mittäters  Lebbink. Herman-Josef Lebbink wurde am 7.4.1912 geboren. Er arbeitet als Verwaltungsangestellter in/für die Landwacht, die der militärische Arm des/der NSB war. Lebbink, Boere und Rosenboom wurden jeweils einer Abteilung als Führer zugeteilt, als jene Razzia am 17.5.1944 war. Sie sollten die Häuser anzeigen, wo man "Onderduiker" versteckte oder versteckt hatte.

©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:12 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Wir hören weiterhin Zeugenaussage zu den Ereignissen in Helden-Panningen im Jahr 1944. Der Mitspion Lebbbink berichtet in seiner protokollierten Aussage, wie er den Befehlsgeber Ströbel trifft, auf dem Bahnhof von Sittard, um ihm über den Stand der Spionageaktion unmittelbar zu berichten.


Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
SIEG HEIL MUSS WASSER LASSEN
ES TRIFFT ZU
 EINLASSUNG
Tropfenweise sollen
Die Anträge nicht
Kommen weil der
Strahl der unsrigen
Vergeltung nie
Versiegen wird
Das Abzeichen
Gefriert in der
Geronnenheit
Meiner Taten
Unter dem Drang
Des Erkaltens
Alles was ich
Sagen kann
So wahr sein

Oder auch nicht

Ein Leben
Kennt ja seine
Fakten nicht

Nur die Akten
Sich darob
Beschweren

So kann ich
Mir dies nicht
So richtig

Erklären
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 19.2.2010, Freitag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:25 Uhr, Prozesstag Nr. 16 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Ende des Prozesstages. Die Anträge der Verteidigung und die Komplett-Übersetzung von Boeres Vernehmungsprotokollen zu den Vorfällen um und in Helden-Panningen sind am nächsten Prozesstag, 23.2.2010, zu erwarten. Auch schon das Ende der Beweisaufnahme? ©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:29 Uhr, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Beginn des Prozesstages mit 25 Minuten Verspätung. Gründe sind wohl immer die Verspätungen von Prozessbeteiligten - Boere lässt von seinem Verteidiger eine Erklärung verlesen, und zwar "ergänzend zu persönlichen Verhältnissen und zur Sache" - Christiansen liest vor. - U.a. wird das "Winterabzeichen" bzw. die "Wintermedaille" zugegeben, die Boere nach Auskunft von Dokumenten ja erhalten haben soll. Christiansen aber erläutert nun überaus genau, worum es sich bei dieser Medaille handelt: "Medaille Winterschlacht im Osten 1941/1942" .... und wer sie alles bekommt. Solche exorbitante Ausführlichkeit würde man sich zu anderen, noch essentielleren Vorgängen und Fakten, auch wünschen. - Das Sturmabzeichen wird auch noch genauer erläutert werden.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:31 bis 10:48 Uhr geschrieben, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere lässt von seinem Verteidiger eine Erklärung verlesen, und zwar "ergänzend zu persönlichen Verhältnissen und zur Sache" - Christiansen liest vor. - Es wird viele Ausdrücke geben wie  "das kann sein", "das muss wohl so gewesen sein", "ich kann mich nicht erinnern, dass es so gewesen ist", "dann wird es wohl stimmen", also dieses vage nachträgliche Eingestehen von Fakten, die nun sehr sicher sind. Und zugleich das Berufen auf das eigene Vergessen qua Alter. - Es liegt ja eine Aussage von Boere von einem Polizeiverhör vom 20.9.1946 aus Valkenburg vor (wo Boere in Haft saß), die zu Prozessbeginn in diesem Prozess noch nicht bekannt war -  ACHTUNG: Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht.

Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm


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ZÄHLERABLESER
PRÄZISIONSKLÄRUNG
 DAS ALLMÄHLICHE DES ANGEKLAGTEN
Mir sind
Einige Umstände
Eingefallen
Wie es dazu
Gekommen ist
Dass es Millionen
Tote gegeben hat
Und alles Leben
Doch sinnlos ist
Ist mir ebenfalls
Nicht in Erinnerung

Möglich ist das
Aber wird das
Wohl so
Gewesen
Sein
Nach und nach
Gestehe ich ein
Es muss wohl
So gewesen sein
Weil's irgendwo Geschrieben
Steht dieweil's
Gedächtnis stets
So gern vergeht
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:33 Uhr geschrieben, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere lässt von seinem Verteidiger eine Erklärung verlesen, und zwar "ergänzend zu persönlichen Verhältnissen und zur Sache" - Christiansen liest vor. - Auch die Tätigkeit als Zählerableser wird nun eingestanden. Das war Boeres (Spitzel?)Job in Maastricht, offenbar circa 15 Monate lang, in Maastricht. Der Bürgermeister war offenbar im / in der NSB. Auch ein Stadtrat (Wethouder) namens van Beek taucht nun auf. Aber Boere gibt allein die Tätigkeit des Zählerablesens zu, keine möglichen weiteren Implikationen. - Es liegt ja eine Aussage von Boere von einem Polizeiverhör vom 20.9.1946 aus Valkenburg vor (wo Boere in Haft saß), die zu Prozessbeginn in diesem Prozess noch nicht bekannt war -  ACHTUNG: Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht.
Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm
- Das Gedicht überträgt den Begriff des "Zählens" auf die Zahl der Opfer NS-Regimes.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:29 Uhr, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere lässt von seinem Verteidiger eine Erklärung verlesen, und zwar "ergänzend zu persönlichen Verhältnissen und zur Sache" - Christiansen liest vor. - Das Gedicht erfasst das sprachliche Winden des "ja", "nein" "aber" "vielleicht", welches sich die ganze Zeit durch Boeres Erklärung zieht. In keinem Detail wird mehr gesagt oder eingestanden, als nun bekannt ist. Ein "Auspacken" wird es nicht geben. Oder wird sich Boere doch noch einmal zu Wort melden? Das Ende der Beweisaufnahme wird aber nun für den nächsten Prozesstag, 2.3.2010, angepeilt.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:44 Uhr geschrieben, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere lässt von seinem Verteidiger eine Erklärung verlesen, und zwar "ergänzend zu persönlichen Verhältnissen und zur Sache" - Christiansen liest vor. - Es wird viele Ausdrücke geben wie  "das kann sein", "das muss wohl so gewesen sein", "ich kann mich nicht erinnern, dass es so gewesen ist", "dann wird es wohl stimmen", also dieses vage nachträgliche Eingestehen von Fakten, die nun sehr sicher sind. Und zugleich das Berufen auf das eigene Vergessen qua Alter. - Es liegt ja eine Aussage von Boere von einem Polizeiverhör vom 20.9.1946 aus Valkenburg vor (wo Boere in Haft saß), die zu Prozessbeginn in diesem Prozess noch nicht bekannt war. Die Boere-Erklärung ist gegen 10:37 Uhr zuende verlesen. (Die Gerichtssaaluhr ist immer noch kaputt, Wochen jetzt schon). - Boere wird keine weiteren Fragen beantworten, sagt der Verteidiger, als der Oberstaatsanwalt Maaß ansetzen will. - Es folgt nun ein Beweisantrag der Boere-Verteidigung, vorgetragen von Matthias Rahmlow.  Ein Verhörprotokoll mit dem Täter Gerardus Joahnnes Theodorus Kniest soll verlesen werden, und zwar vom 16.10.1945, aus Arnheim.

- PAUSE,  Verlassen des Saals durch die Zuschauer nötig.

Klausens Banner zum Heinrich-Boere-Prozess vom 14.12.2009
DIE SINNHAFTIGKEIT
SO MANCHER ANORDNUNG
REDEWENDUNGSDENK-
SCHREIBSCHWÄCHE
 DER NEUE FORMULIERUNGS-CODEX
ich bestimme
was war
heit
und was
sein kann
zler ge
schafft
Der Umgank mit den
Falschen Loiten ersetzt
Nicht die Achsel
Vom Zimmer, Mann!
So sagen's die Polliere
Wider
Stand
Recht
Lich
Ersch
Ossen
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, und draußen, in der Halle, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:05 Uhr geschrieben, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Boere ließ die persönliche Erklärung durch seine Anwälte bzw. einen der Anwälte verlesen. Dann folgte der Antrag der Anwälte von Boere auf Verlesung eines Verhörprotokolls. Nach der ersten Pause haben die Anwälte von Boere den Antrag auf Verlesung eines zweiten Verhörprotokolls nachgeschoben. Auch dieses von dem Täter Gerardus Johannes Theodorus Kniest, und zwar vom 5.6.1947. Auch wieder nach § 251 Satz 1 Nr. 2 StPO.  - Erneute Sitzungsunterbrechung, aber das Publikum darf im Saal bleiben. - Das Gedicht greift hier Bruchstücke auf. Z.B. die Idee, das alles angeordnet wird, und dass die Täter diesen Anordnung genau und willensschwach folgen bzw. in einem Verhör angeben, dieses zu tun. Und froh sind, dann damit auch fertig zu sein, es geschafft zu haben.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:10 Uhr, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Das Gedicht erfasst die Idee von Tätern, die weder richtig schreiben können, noch richtig sprechen können, noch eine Redewendung richtig wiedergeben können. - Immer noch kurze Unterbrechung. Die zweite. Aber das Publikum sitzt im Saal.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:15 Uhr geschrieben, (+ kleine Änderung am 23.2.2010 in Königswinter gegen 17:35 Uhr ), Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. -


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LOGISTISCHES PROBLEM
NOCH
 ZWARFASCHISTISCH
Mit einem
Bein im
Grabe lässt
Sich schlecht
Marschieren

Ist noch
Zu verlesen
Noch noch
Noch noch
Noch noch
Und nöcher
In der Beschränkung
Der Eingrenzungen
Von Verzerrung der
Wahrnehmung als zu
Differenzierende sei
Der NSB nunmehr als
Faschistisch aber nicht
Mehr als nationalsozialistisch
Zu bezeichnen wir ihn
Als zwarfaschistisch
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 23.2.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, im Gerichtssaal A 0.020, und draußen, in der Halle, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 11:30 Uhr geschrieben, Prozesstag Nr. 17 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Verhörprotokollvon dem Täter Gerardus Johannes Theodorus Kniest, und zwar vom 5.6.1947. - Das Gedicht nimmt das Bild "mit einem Bein im Grabe" total wörtlich.
©  Klau|s|ensĦķ7 Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens 2.3.2010, Dienstag, Justizzentrum Aachen, Landgericht, Gerichtssaal A 0.020, LIVE gedichtet von Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens gegen 10:29 Uhr, Prozesstag Nr. 18 gegen Heinrich oder Hendrik Boere, der des Mordes beschuldigt ist. Rund 65 Jahre nach den Taten steht er vor einem deutschen Gericht. Ein Sondergericht in Amsterdam hatte ihn am 18.10.1949 bereits - in Abwesenheit - zum Tode verurteilt. - Der Staatsanwalt erinnert an die noch ausstehende Verlesung des Auszuges aus dem Bundeszentralregister zu Heinrich Boere. Matthias Rahmlow liest für die Verteidigung Boeres einen erneuten Beweisantrag vor. Ein Sachverständiger soll klären, dass der/die NSB nicht die Rassenideologie der NSDAP verfolgte. Zwar wurde ein großniederländisches Reich angestrebt, aber nicht auf derselben rassistischen Ideologie basiereden, wie bei der NSDAP. Im Kern soll also der/die NSB als "lediglich" faschistische Organsitation (Anführungszeichen von Kl.) harmloser gelten. - Die Verteidigung weist auch darauf hin, dass die (angebliche) Boere-Stamm-Nummer 027078 doch schon 1933/34 an einen anderen Menschen vergeben wurde. Das würde auch zu den von Historikern ermittelnden Angaben zur Mitgliederzahl passen, die schon damals (1935?) 30.000/35.000 gehabt haben solle. Deshalb könne Boere diese Nummer nicht bekommen haben, der ja erst 1943 Mitglied im NSB wurde. - Klau|s|ens ist der Meinung, dass diese Logik nicht zwingend ist, weil es auch sein könnte, dass Nummern verstorbener Personen neu vergeben wurden. (Müsste man klären.) -  Außerdem hat es um den Mitgliedsausweis von Boere ja sowieso Schriftwechsel gegeben, weil er einen anderen Ausweis bekam, mit einer anderen Nummer, der ja wohl zurückgeschickt wurde, weil man sagte, der hat ja bereits eine andere Mitgliedsnummer. Also war da sowieso ein Problem, welches sich auftat, was aber nichts an der Mitgliedschaft von Boere ändert, die ja als solche dokumentiert scheint! - Außerdem mu