Copyright Klau|s|ens in
allen Schraibwaisen und Schreibweisen u.a. als Klausens oder
Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
11:52 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Gegen 12.00 Uhr sollten die Reden zur
offiziellen Eröffnung erfolgen.
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Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen u.a. als Klausens
oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:07 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht der Oberbürgermeister
von Leverkusen, Manfred Bruchhorn. Achtung: Dieses
Gedicht ist ein Zitatgedicht. Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm
HERAUSRAGEND
MUSEUMSBETEILIGUNG
Als
Standort
Bestimmen wir
Die Kunst
Zur Postironie
Der DHL
In der
Qualität
Will ich verharren
In deinen Augen
Runkeln als sei
Qualitätsbewusstsein
Eine Ästhetik des
Wortlängensverhaltenscodex
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:08 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht der Oberbürgermeister
von Leverkusen, Manfred Bruchhorn. Klausens dichtet.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:07 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht der Oberbürgermeister
von Leverkusen, Manfred Bruchhorn.
BEMERKENSWERT
POPULISMUS
Was
ich genossen Habe
scheide ich Später
wieder aus Um
es auf eine Leinwand
zu legen Wo
es von anderen Noch
genossen werden Wird_______________ gut
Wir
binden die
Künstler ans
Haus bitten aber
Dann die Medien
Von den Fäden
Als Ketten zu
Berichten weil
Es grauslicher
Klingophoniert
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:12 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Regina Wyrwoll,
Generelsekretärin der Kunststiftung NRW. Klausens dichtet.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:13 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht der Regina Wyrwoll,
Generalsekretärin der Kunststiftung NRW.
LADUNG
KUNSTWERDENSSCHWEIFEN
Wir laden
Künstler
Ein
Lastwagen
Gibt es
Genug
Ich
tauche in
Der Vielfalt
Der Eindrücke
Um die Taucherglocke
Hernach an Raum
42 auszuliefern
Damit sie zur
Installation 309
Werde [siehe
dazu Werdeverzeichnis
Seite 4783.]
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:15 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Regina Wyrwoll,
Generelsekretärin der Kunststiftung NRW. Klausens dichtet.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:15 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht in Vertretung von Manfred
Stevermann Frau ??? von der Stiftung Kunst, und Kultur und Soziales
der Sparda-Bank West
WENN
ES EUCH GIBT
BILDERSCHATZ
Es handelte sich
Um den ersten
Musealen Auftritt
Von den Schuhen
Spricht man
Noch heute
Das
offene Feld
Der Gegenwart ist
Die Quelle der
Waffensammlung
Eines Ironisten
Der sich an den
Utopien mit den
Fesseln des Auslösers
Festhaltenmöge
[Kann er doch!]
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:20 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Markus Heinzelmann,
Direktor des Museums Morsbroich. Klausens dichtet.
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:23 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Markus Heinzelmann, Direktor des
Museums Morsbroich.
QUIZSHOW
IRONIEWITZSTANDBILD
Wer oder was
Ist postmodern?
a) das Ich
b) das Du
c) das Unser, im
Sinne von: gehört
sowieso alles mir
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:25 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Markus Heinzelmann,
Direktor des Museums Morsbroich. Klausens dichtet.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:27 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Markus Heinzelmann, Direktor des
Museums Morsbroich.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:28 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Markus Heinzelmann,
Direktor des Museums Morsbroich. Er dankt den geldgebern, darunter die
Stiftungen. Klausens dichtet. Auch optisch setzt er den Stift der
Stiftung ein.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:30 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Markus Heinzelmann, Direktor des
Museums Morsbroich. Er dankt und dankt und dankt.
VOM
WESEN DER KUNST
BEDEUTUNGSVERMEHRUNG
IMMER BERÜHMTER
IMMER ERFOLGREICHER
IMMER DANKVOLLER
Über
das Stolpern
Entwickelten sich
Atelierbesuche bei
Denen auf das
Lädierte Bein viel
Farbhonig gegossen
Wurde klebrigoman
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung
"Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen 12:31 Uhr,
Spiegelsaal, Empore. Es endet Dr. Markus Heinzelmann, Direktor des
Museums Morsbroich.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:36 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Stefanie Kreuzer, Kuratorin dieser
Ausstellung, über das Zustandekommen der Ausstellung.
HALTUNG
ZUR WELT
KÜNSTLER: SIE
WAGEN ETWAS
Zeig
mir die
Losigkeit denn
Ich leg mich
Nicht fest wo
Mein Bett
Steht Rum
Zur Verfügung?
Das
schien
Ihnen angenehmer
Als etwas zu
Fahrraden
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung
"Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen 12:37 Uhr,
Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Stefanie Kreuzer, Kuratorin dieser
Ausstellung.
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:39 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Stefanie Kreuzer, Kuratorin, der
Ausstellung über "Wagen".
MATERIAL
Was
kann ich herausholen?
ATERIA
TERIA
TERI
ERIA
RIA? Liebste?
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung
"Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen 12:40 Uhr,
Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Stefanie Kreuzer, Kuratorin dieser
Ausstellung.
BEDÜRFNIS
WAS GESAGT SEI
Ich
habe mir
Alles aufgeschrieben
Jeden Namen
Damit ich
Nichts und
Niemand
Vergesse der
Wirr Gattinger
Sabel zum
Beispiel
Möglich macht
Also: Klausens
Klausens Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens Klausens
Klausens
Habe ich wen
Vergessen?
Der
Aufbau der
Ausstellung wurde
Streichholz für
Streichholzvom
Zartgefühl des
Engagements erst
Möglich gemacht
Und damit möchte
Ich die Ausstellung
Eröffnen. Vielen
Dank.
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28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung
"Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen 12:40 Uhr,
Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Stefanie Kreuzer, Kuratorin dieser
Ausstellung. Sie dankt einer langen Liste von Menschen, darunter auch
die 3 Hausmeister. (Namen siehe gedicht.) Aber selbst ehemaligen
praktikantinnen, die hier nochmals mithalfen, und auch der Assistentin,
Frau Fuchs. Viele Namen werden fallen. KLAUSENS allerdings nicht, das
passiert nur im Gedicht.
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
12:39 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Es spricht Dr. Stefanie Kreuzer, Kuratorin, der
Ausstellung. Achtung: Dieses
Gedicht ist ein Zitatgedicht. Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm
klau|s|ens
war bei der eröffnung von "neues rheinland" im museum morsbroich
zu leverkusen - www.klausens.com
klau|s|ens, du
warst da?
ja,
da war ich da.
was tatest du?
ich
zeichnete live zur eröffnung (siehe unten), eine LIVE-zeichnung
namens "eröffnungsritualiatur" ... und ich schrieb diverse
LIVE-gedichte, eines siehst du unten.
welches?
HABACHT
Wie
erschreckend Einfach
ist die Kunst
bisweilen Nur
ein Wort BETRUG
(9)
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oder Klau&s&ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, am Sonntag,
28.11.2010, Leverkusen, Schloss Morsbroich, Eröffnung der
Ausstellung "Neues Rheinland. Die postironische Generation", gegen
11:52 Uhr, Spiegelsaal, Empore. Gegen 12.00 Uhr sollten die Reden zur
offiziellen Eröffnung erfolgen.
dann bist du
teil der postironischen generation?
ich
weiß es nicht. sie müssen ja immer begrifflichkeiten
erfinden, damit so eine ausstellung lange "nachhallt", das ist teil des
kunstbetriebes. sie zaubern hüte, bauen kulissen, schaffen
töne. alles gewollt. also: theaterdonner.ein
spiel.oft
haben sie ja damit erfolg. die rezepte sind simpel und immer wieder
verblüffend. der kunstbetrieb lässt sich gern an der langen
nase herumführen.der
kunstbetrieb ist per se eine lächerlichkeit der ironie als
postnatales gewürge.
und du?
wir,
zweitklausens, wir.
und wir?
wir
sind in unserer beobachtung, negation und teilhaftigkeit auch ein teil
der kunst, gewiss. wir können dem gar nicht entfliehen.wir
sind postironisch und pränüchtern-rational. wir sind gellend
und bellend, schleimend und heimelnd, wild und gedämpft.ernsthaft
und einzelhaft.
klau|s|ens
stellt koffer ins internet (ein beitrag zur postironie) -
www.klausens.com
klau|s|ens, da
steht ein koffer in unserem blog(g).
was?
das darf nicht sein! schnell, schnell.
was hast du?
koffer,
koffer.
ich weiß:
koffer, koffer. und nun?
nichts
... und nun. wir lassen den koffer jetzt mal schön stehen.im
blog(g).
aber der steht
doch dann im internet.
das
stimmt. und jetzt werden wir sehen, was passiert.
was muss denn
passieren?
es
müssten aufmerksame leute schreien: ein koffer, ein koffer.
und danach?
kämen
die polizei, die experten, die geimdienste (geimdienste sind besonders
geheime geheimdienste!) ... und würden sich allesamt mit dem koffer
befassen.
du willst also
das, was in windhoek geschah, nun mit dem internet machen?!
jau!!!!
ich will die wachsamkeit im internet testen.
du meinst, dass
das internet noch viel gefährlicher ist?
aber
ja: nimm mal an, der koffer explodiert im internet. was da alles für
daten lagern !!! alleine die 250.000 + X dokumente von wikileaks.
alleine die?!
wie recht du
hast! alle bewachen die bahnhöfe und flughäfen und weihnachtsmärkte --
aber niemand kümmert sich um die gefährdungen im internet. wenn da
jemand ...
dann
war der koffer in windhoek also doch von einem geheimdienst, der testen
wollte, ob afrika koffer entdeckt?
ich weiß es
nicht, aber es könnte sein, dass unser heutiger internet-blog-koffer
von einem geheimdienst ist, der testen möchte, wie wachsam das internet
ist.
es
könnte also unser eigener geheimdienst sein, der diesen koffer im
internet plaziert.
oh ja, ohja. wer
sind wir? wer ist unser geheimdienst? vielleicht unser überich?
freud
könnte unser geheimdienst sein.sigmund.
und in dem
koffer ist am ende kein sprengsatz, sondern nur unsere
künstlerbiographie, von freud durchgesehen, und dadurch voller
"sprengstoff".
jetzt
mache doch nicht immer so billige witze über unsere gefährdung. alle
reden von wikileaks, in diesen tagen ... aber der koffer ist wieder in
vergessenheit geraten. die koffer!die
terroristen!
und der künstler
opfert sich nun für das weltgewissen und gibt seinen blog(g) her, um
etwas ins internet zu stellen, was wie ein koffer aussieht, um so die
welt zu warnen und endlich zu prüfen, welche gefährdungen in diesem
internet eigentlich sind. großartig.
wir
wiederholen uns!
dann können wir
doch nochmals auf "neues rheinland" hinweisen, jene ausstellung im
museum morsbroich zu leverkusen.
können
wir. -- haben die denn auch diesen klausensischen warnkoffer nun da zu
stehen oder zu hängen oder wie?
du bringst mich
auf eine neue idee: man müsste alle sammlungen überprüfen.
woraufhin?
auf koffer.
koffer in sammlungen gefährden möglicherweise die welt.
zudem arbeiten von Jan Albers, Alexandra Bircken, Eli Cortiñas, Katja
Davar, Björn Dressler, Luka Fineisen, Manuel Graf, Gesine Grundmann,
Tobias Hantmann, Diango Hernández, Markus Karstieß, Konsortium – Lars
Breuer, Sebastian Freytag, Guido Münch –, Andreas Korte, Matthias
Lahme, Vera Lossau, Rosilene Luduvico, Ulrike Möschel, Elke Nebel,
Martin Pfeifle, Michail Pirgelis, Anne Pöhlmann, Cornelius Quabeck,
Martina Sauter, Jan Scharrelmann, Christoph Schellberg, Gregor
Schneider, Felix Schramm, Monika Stricker, Gert und Uwe Tobias, Paloma
Varga Weisz ... und KLAUSENS SEIN KOFFER.
klau|s|ens
bietet postironisch sein(en) blog(g) als endlager für atommüll und die
krankheit AIDS - www.klausens.com
klau|s|ens, die
postìronie geht weiter?
ja,
zweitklausens, denn nun biete ich
mein(en), also unseren, blog(g) als atom-endlager an.
das finde ich
mehr als nur bemerkenswert.
und
ich dachte mir, da heute der
weltaidstag ist, tun wir die krankheit AIDS auch noch hinein.
dann wäre aller
atommüll weg? und auch die krankheit AIDS? allüberall?
gewiss,
denn beides wäre nun in
unserem endlager hier im internet, welches wir heute aller welt
anbieten.
ich bin
sprachlos!
ich
glaube, das wäre der s-21-herr
heiner geißler zu stuttgart auch. der kann nur "schlichten", aber die
künstler lösen die probleme dieser welt !!! für immer und ewig !!! wie ... hier:http://www.klausens.com/neues-rheinland.htm
!
klau|s|ens versteht die neue winterreifenpflicht als
künstler vollkommen falsch - www.klausens.com
klau|s|ens, was
hast du mit dem schönen kunstwerk von gestern gemacht?
welches?
"reifomanie"
hieß es.
ich
habe es mit profil nun versehen. das ist gesetzlich so pflicht.
profil?
in
gewisser weise ja. alle müssen ab heute mit winterreifen fahren.oder
M+S-reifen.
wo steht das?
die
langerwartete neuregelung in der straßenverkehrsordnung (StVO) wurde am
freitag, 3.12.2010, im bundesgesetzblatt veröffentlicht und gilt damit
ab dem folgetag: 4.12.2010. also heute. wer jetzt trotzdem noch mit
sommerreifen unterwegs ist und erwischt wird, muss 40 statt bisher 20
Euro bußgeld zahlen. und 1 punkt in flensburg kann es auch geben. laut
eilverordnung von verkehrsminister ramsauer (CSU) heißt es:
"Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf
ein Kraftfahrzeug nur mit Winter- oder Allwetterreifen mit dem
M+S-Symbol unterwegs sein". 1.12.2010, "Verordnung zur Änderung der
Straßenverkehrs-Ordnung und der Bußgeldkatalog-Verordnung", im
BUNDESGESETZBLATT Nr. 60 vom 3.12.2010, Bonn. Seite 1737. KLICK HIER.
kann es sein,
dass du das nun falsch verstanden hast.
nein,
das kann ich nicht sein. als künstler der postironischen generation
kann ich gar nichts falsch verstehen. was immer ich mache, wird
"richtig sein" ... und seinen "reifen sinn" erfüllen.
ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG am
28.11.2010, Sonntag.
Es sprachen:
Reinhard Buchhorn
Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen
Regina Wyrwoll
Generalsekretärin der Kunststiftung NRW
Manfred Stervermann (erkrankt)
Vorstandsmitglied der Sparda-Bank West, Vorstand der Stiftung Kunst,
und Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
ersetzt durch Frau ???
Dr. Markus Heinzelmann
Direktor Museum Morsbroich
Dr. Stefanie Kreuzer
Kuratorin Museum Morsbroich
Neues Rheinland.
Die postironische Generation
28. November
2010 - 13. Februar 2011
Eröffnung:
28.11.2010, 12 Uhr
Mit Arbeiten von
Jan Albers,
Alexandra Bircken, Eli Cortiñas, Katja Davar, Björn
Dressler, Luka Fineisen, Manuel Graf, Gesine Grundmann, Tobias
Hantmann, Diango Hernández, Markus Karstieß, Konsortium
– Lars Breuer, Sebastian Freytag, Guido Münch –,
Andreas Korte, Matthias Lahme, Vera Lossau, Rosilene Luduvico, Ulrike
Möschel, Elke Nebel, Martin Pfeifle, Michail Pirgelis, Anne
Pöhlmann, Cornelius Quabeck, Martina Sauter, Jan Scharrelmann,
Christoph Schellberg, Gregor Schneider, Felix Schramm, Monika Stricker,
Gert und Uwe Tobias, Paloma Varga Weisz
Die Ausstellung Neues
Rheinland. Die postironische Generation zeigt zum ersten Mal
eine umfassende Museumspräsentation von Künstlerinnen und
Künstlern, die überwiegend in den 1970er Jahren geboren
wurden und heute im Rheinland leben und arbeiten.
Mit insgesamt 30
Positionen entwirft sie das Panorama einer Generation, die nach den
bereits historischen Strömungen des Rheinlandes – von der
ZERO-Kunst bis zu den nachmodernen Protagonisten der 1980er Jahre
– erneut von einem gemeinsamen Interesse an spezifischen Themen
geleitet ist: Aus der Ablehnung einer distanzierten, ironischen
Haltung, wie sie seit den 1980er Jahren sowohl den gesellschaftlichen
als auch den kunstimmanenten Diskurs geprägt hat, hat sich eine
neue Hinwendung zu Ernsthaftigkeit, Engagement und Humor
entwickelt.
Während die
Generation ihrer „Lehrer“ mit einer Welt konfrontiert
war, deren alte, polare Machtsysteme sich in Auflösung befanden,
wachsen die in den 1970er Jahren Geborenen in einer Welt heran, in der
die Globalisierung und ein ungebremster Kapitalismus den Status quo
bilden. Hatten die Künstler der achtziger Jahre noch mit der
mehrfachen Brechung und Spiegelung der Ironie auf den fundamentalen
Wandel ihres gesellschaftlichen Systems reagiert, so scheint die
schneidende Waffe der ‚ambiguen’ Rede für eine neue
Generation von Künstlerinnen und Künstlern am Beginn des 21.
Jahrhunderts stumpf geworden zu sein.
Gewandelte
thematische Ansätze wie die Orientierung am Menschen, an
seiner Körperlichkeit sowie an seinen Utopien bestimmen die
künstlerischen Fragestellungen unserer Tage. In diesem
Zusammenhang erproben die Postironiker traditionelle Methoden auf eine
neue Weise: Sie konzentrieren sich auf randständige Medien wie
Keramiken, Holzdrucke oder Scherenschnitte und suchen eine
unverstellte, bisweilen betont handwerkliche Auseinandersetzung mit dem
Material, seinen Eigenschaften und Qualitäten sowie seinen
metaphorischen Dimensionen.
Postironisch, in
einem durch Ernsthaftigkeit geprägten künstlerischen Prozess
nähern sich die Künstlerinnen und Künstler
Themenstellungen, die sich durchaus an ausgewählten Positionen der
Moderne orientieren können. In zahlreichen präsentierten
Medien – von Malereien, Fotografien, Collagen über
Installationen, Skulpturen und Rauminterventionen bis hin zu Video- und
Animationsfilmen – folgt die Ausstellung den mannigfaltigen
Strategien postironischen Denkens. Obwohl die Werke auf Ironie
verzichten, bleiben sie dennoch nicht ohne Humor: Genau an diesem
Punkt, an der Trennlinie zwischen Ironie und Humor, entfaltet die
Präsentation ihre These von einer neuen künstlerischen
Generation im Rheinland, das als bedeutender Ausbildungsstandort und
weltweit dichteste Region kultureller Institutionen weiterhin einen
herausragenden Status als Indikator für internationale
Entwicklungen besitzt.
Zur Ausstellung
erscheint eine Publikationim Distanz Verlag in deutscher
und englischer Sprache mit wissenschaftlichen Essays von Jörg
Heiser, Stefanie Kreuzer und Noemi Smolik, einem Vorwort von Markus
Heinzelmann sowie 30 Kurztexten zu den einzelnen künstlerischen
Positionen von Autoren aus dem Rheinland (260 S., ca. 130 Farbabb.;
29,00 € an der Museumskasse, 39,90 € im Buchhandel).
Ermöglicht
durch die Kunststiftung NRW und die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales
der Sparda-Bank West.
Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
hat
sich die Stärkung der bürgerlichen Gesellschaft zum Ziel
gesetzt.
Seit 2004 werden in Nordrhein-Westfalen wertvolle
Projekte gefördert, die drängende Probleme unserer Zeit an
den Wurzeln packen und das Gemeinwohl nach vorne bringen.
Innovativ, schnell und flexibel will die Stiftung Wirklichkeit und
Wirkungen gestalten; und damit den Bürgern in NRW jetzt und in
Zukunft konkret helfen. Künstlerische, kulturelle und soziale
Projekte brauchen privates Engagement: damit ihre Vielfalt begeistert,
damit Menschen Chancen entdecken. Beharrlich wird sich die Stiftung der
Sparda-Bank West dieser Aufgabe widmen.