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KLAUSENS und der große
Kölner Kunstfälscherprozess,
der zum "kleinen Kölner Kunstfälscherprozess" wurde.
- derzeit 102 LIVE-Gedichte (und dazu 18 BLOG-Einträge) -

AKTENZEICHEN 110 KLs 17/11

Prozesstage gegen die Kunstfälscher: 1 = 1.9.2011, Donnerstag |  2 = 21.9.2011, Mittwoch | 3 = 27.9.2011, Dienstag |
 4 = 29.9.2011, Donnerstag | 5 = 11.10.2011, Dienstag |
6 = 13.10.2011, Donnerstag | 7 = 19.10.2011,  Mittwoch |
8 = Plädoyers = 23.10.2011, Freitag | 9 = URTEIL =  Donnerstag, 27.10.2011



URTEIL:
  6 Jahre für Angeklagten Wolfgang B. (Alter zu Prozessbeginn: 60) - der Mal-Künstler,
4 Jahre für seine Frau Helene B. (Alter zu Prozessbeginn: 53),
5 Jahre für Otto S.-K. (Alter zu Prozessbeginn: 67),
1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung für Jeanette S. (Alter zu Prozessbeginn:
54), die Schwester von Helene B.
- 3 Personen in U-Haft, bei Prozessbeginn und während des Prozesses, 1 Person nicht -
Nach dem Urteil unter strengen Auflagen aus U-Haft entlassen, vorübergehend Freiheit. Für die Haftstrafen scheint Freigängertum möglich.

Fotos vom Luxus-Haus von 2 der Angeklagten in Freiburg, Eichhalde, in diesem Architektur-Magazin: S. 40 ff.
http://www.grossmanns-magazin.de/uploads/media/Grossmanns_2_2011.pdf


AUTORADIOGEDANKE

Wer einmal klaut,
(auf) den hört man nicht.

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, Landgericht Köln, 21.10.2011, Freitag, Kunstfälscherprozess, 13:45 Uhr. Es spricht RA Ferdinand Gillmeister sein Plädoyer. Es geht um die Strafbemessung. Er will hier klarmachen, dass Strafen sich nicht durch einfaches Addieren der Einzeltaten ergeben. So würde der erste Klau eines Autoradios für den Täter ja auch einen anderen Status haben, weil hier eine Hemmschwelle durchbrochen wird: die des Diebstahles. Bei vielen Autoradiodiebstählen sei das Stehlen dann für den Täter schon fast eine Routine.
KLAUSENS BLOGBEITRÄGE:
01.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1794 02.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1795
03.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1796 04.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1797
22.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1809 28.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1814
29.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1815 30.9.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1816
01.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1817 11.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1822
12.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1823 14.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1824
20.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1828
22.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1830 27.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1834
28.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1835 29.10.2011 http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1836
Klaus Ist Klausens bei TWITTER
KUNSTABARTUNG - Wenn die Bilder-Prozesse Schlangen wären / Und sich verkröchen /
Erbrächten sie keine Erträge / Des alles Hinunterabwürgens
30 September 2011 

VON PARA UND WODENN
EHER DOCH ONDULIERT
Irrend durch die
Justiz Eingänge
Wege Flure verliere
Ich mich der ich nichts
Kenne von dem was
All das ausmacht
Normiert durch die
70er und 80er ist
Der kleine Mensch
Verloren im Gewirr
Der Regulierung
Von allem und
Jedem durch die
Kälte allseits
Durchregelter Graphen
Will man bei solchem
Bau mit nichts etwas
Zu tun haben wollen
Zu sehen wie sie
Schreibt vor dem
Licht der öffentlichen
Sitzung Wort für
Wort auf den
Block der in weißer
Handtasche noch
Verschwindet die
Wahrnehmung einer
Gewissen Prominenz

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 8:10 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich vor Saal 7, wo gegen 9:15 Uhr der Kunstfälscherprozess beginnen wird.

Klausens dichttextet.

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 8:55 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich vor Saal 7, wo gegen 9:15 Uhr der Kunstfälscherprozess beginnen wird. Eine bekannte Gerichtsreporterin notiert sich aus dem mit "öffentliche Sitzung" beleuchtetem Schaukasten die Namen der Richter und Schöffen.

Klausens textdichtet.


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AUF DEN PUNKT
DER MENSCH ALS
BILD SEINER KUNST

Ey, mach schon mal auf.


Nix, isch schon mal jar nicht.

Sind Sie so lieb?
Nicht fotografieren!
Was aber lassen?
Wo die Korrektur
Des Jetzigen
Sich bildhaft ergibt!
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:16 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich vor Saal 7, wo gegen 9:15 Uhr der Kunstfälscherprozess beginnen  soll. Die Presse durfte schon in den Saal, die Zuschauer warten noch auf Einlass.  Dialog eines Zuschauers mit einem Gerichtsmitarbeiter.

Klausens dichttextet.

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:21 bis 9:23 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Eine Gerichtsmitarbeiterin ermahnt einen Zuschauer, der mit seinem iPhone (?) Fotos zu machen scheint.

Klausens textdichtet.


GISELA
9:30
Oh stolziere Du
Frei im Raum
Wie wenn Du
Selber angeklagt
Worden wärest
Oder doch Napoleon
Schon mal auf
Elba getroffen
Hättest

Immer noch das
Klicken der Herz
Schritt Macher die
Manche auch etwas
Altmodisch noch
Fotoapparate nennen

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:16 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Die Medien sind immer noch im Saal, eine riesige Traube um das Ehepaar, weniger um die beieden anderen Angeklagten. Das hat auch mit der Sitzordnung zu tun. Das Ehepaar sitzt seitlich. Die beiden anderen frontal zum Gerichtstisch. Das hängt auch mit der Länglichkeit von Saal 7 zusammen. Viele Menschen stehen und gehen vorne herum. Auch das Publlikum steht größtenteils. Und eben auch die Gerichtsreporterin des SPIEGELs, Frau Gisela Friedrichsen, die aber selber keine Fotos oder Kameraufnahmen macht.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:30 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Noch sind die Medien vor Ort. Am ersten Tag großer Prozesse werden viele Aufnahmen gemacht, die dann später gerne in die Tages-Berichte zu dem Prozess wieder reingeschnitten werden, ohne dass man den Zuschauern dann sagt, dass es ältere Aufnahmen sind. Anständige Medien schreiben "Archivaufnahmen" auf solche Bilder, die sie zu jedem Prozessbericht einspielen, obwohl diese nur vom ersten Tag des prozesses sind.

Klausens textdichtet.


VOR DEN BILDERN
ANKLAGE DER TÄUSCHUNG
Guten Morgen noch
Mal da müssen
Wir sehen wer
Noch alles da
Ist das Gute
Am Rechtstaat

Erwerbsmäßig
Entstellung
Vorgespiegelt
Vermögen
Verluste
Alles also
Zusammengeschlossen
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:33 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Der Prozess beginnt, der Vorsitzende Richter der 10. Strafkammer, Wilhelm Kremer, spricht.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:42 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Die Staatsanwältin Kathrin Franz liest die Anklage vor. Um 9:40 Uhr etwa hat sie damit begonnen.

Die Fälschungen in der „Datenbank kritischer Werke“
SIEHE: http://service.kunstversteigerer.de/bdk/de/dkw/katalog.pd
Ermittelte Werke der sogenannten Sammlung "Jägers" (wozu dann ja auch die angebliche Sammlung Knops gehört)  - eine Service von www.kunstversteigerer.de
(BUNDESVERBAND DEUTSCHER KUNSTVERSTEIGER e.V.) + LANDESKRIMINALAMT BERLIN -- Im Dez. 2011 wohl 53 Werke erfasst, davon wohl noch 6 ohne Abbildung.  Zu allen anderen eine Abbildung.

Klausens textdichtet.


WASSERSCHÄDEN
AUFKLEBER
Von den Gemälden
Existieren keine
Abbildungen außer
Verschollene welche
Einst noch schwammen
Bis man die
Fälschungen auffischte

An den Labeln
Hängt der Dunst
Der Geschichte wo
Sie doch auf Wände
Verweisen wo Bilder
Sich verlustierten
Wie nun diese gefälschten
Etiketten auf den
Gefälschten Bildern
Ist alles eine
Frage der zu
Erlangenden Provenienz
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:44 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Staatsanwältin Kathrin Franz verliest die Anklage.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 9:52 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Die Staatsanwältin Kathrin Franz liest die Anklage vor. .

Klausens textdichtet.


ÖKONOMIE 2011FF.
------
DIE IDEE DER SAMMLUNG
ANDORRA
Es war nur dieses
Eine Wort welches
Dann in Kombination
Mit dem Namen
Flechtheim
Eine Konnotation
Erfährt woraus
Dann Summen
Entstehen die vorher
Als undenkbare
Bedeutung nun
Erlangten wir
Den Reichtum
Welchen es vorher
Nicht und nie gab

Land aller
Konten wo
Gelder fließen
Wie Honig
Den wir
Zuvor noch
Aufmalten
Um uns dann
Die Herrlichkeit
Des guten Lebens
Im Falschen
Auszumalen

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 10:00 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Staatsanwältin Kathrin Franz verliest die Anklage. -- Flechtheim war der von den Nazis verfolgte und enteignete Kunstsammler, dessen Namen die Fälscher missbrauchten, um eine Legende aufzubauen, woher die Bilder denn kämen. Die vermeintliche "Sammlung Werner Jägers" z.B. soll Bilder aus der Sammlung Flechtheim aufgekauft haben. So die erschaffene Legende der Fälscher. -- Alfred Flechtheim (* 1. April1878 in Münster, Westfalen; † 9. März 1937 in London), Kunsthändler, Kunstsammler, Publizist. -- Der für diesen Prozess als Zeuge wichtige Kunsthistoriker Ralph Jentsch (der den gefälschten Aufkleber "Sammlung Flechtheim" enttarnte) schrieb das Buch Alfred Flechtheim – George Grosz. Zwei deutsche Schicksale. Weidle Verlag, Bonn 2008.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 10:11 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Die Staatsanwältin Kathrin Franz liest die Anklage vor. - Wolfgang B. hatte zur Abwicklung ein Konto in Andorra.

Klausens textdichtet.


FALLELF
ORDNER
Ob es 14 oder
12 waren spielt
Kaum eine Rolle
Außer für die
Bilder selbst
Die allein ihrer
Entstehung
 Verdanken
In der Welt
Zu stehen als
Eigene Bildwerke
Um deren Wert
Sich ewig streiten
Ließe man es zu

Viele rot
Manche auch
Schwarz oder
Grau regt nichts
Meine Phantasie
An auch nicht
Diskussionen
Über weitere
Ablichtungen
Kaum wo doch
5 Ordner aus
Andorra noch
Kamen sieht
Nichts nach
Kunst aus

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 10:30 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Staatsanwältin Kathrin Franz verliest die Anklage. Sie ist bei Fall 11. Also Bildfälschung 11. 14 stehen in diesem Prozess zur Anklage, viele weitere Fälle müssen noch aufgeklärt werden. - Das Verlesen der Anklage wird gegen 10:47 Uhr beendet sein. Gegen 10:48 wird der Kunstsachverständige Herr Ralph Jentsch gebeten, den Gerichtssal zu verlassen, weil er noch als Zeuge in diesem Prozess gehört werden wird / könnte. (Zeugen sollen dem Prozess nicht vor ihrer Zeugenaussage beiwohnen, damit der Prozessverlauf nicht ihre Aussage beeinflusst.) - Jentsch hatte den falschen Flechtheim-Aufkleber auf einer Fälschung enttarnt.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 10:55 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Der Vorsitzende Richter spricht zu Verfahrensfragen.

Klausens textdichtet.


ANDERSSICHTWEISE
VOM VERHÜLLENSPROZESS
Wir sind in
Überlegungen
Dazu wie wir
Uns zu dieser
Anklage Verhalten...s...codices
Sind die Ermittlungen
Noch nicht bis
Ins Letzte
Abgeschlossen
Müssen wir
Uns einlassen
Das Ehepaar
Steht mit
Dem Gesicht
Zu den Vorwürfen
Weil das
Gepixelte nicht
So ihrem Empfinden
Von Ästhetik
Entspricht

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 11:10 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Wartebereich im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. + kl. Änderung am 8.9.2011. Nach dem Prozess. Draußen. RA Birkenstock gibt ein Interview an den großen Kamera- und Mikrokreis. U.a. steht derzeit noch ein Gutachten aus.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 1.9.2011, Donnerstag, gegen 11:19 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 1. Tag. Nach dem Prozess. Draußen. RA Birkenstock gibt ein Interview an den großen Kamera- und Mikrokreis. - Das Ehepaar B. ließ sich sehr bereitwillig ablichten, heute, im Gerichtssaal, als der Prozess begann. Ungewöhnliche Offenheit.

Klausens textdichtet.


ANWALTLOS
A 2,3,4
Alles eher leer
Die Räume an
Angeklagten und
Anwälten dünn
Besetzt erwarten
Wir heute eher
Verfahrensfragen
Und andere
Langatmigkeiten
Die den Prozess
So anstrengend
Machen wir uns
Ein Bild vom
Alllahmtäglichen

Es kommt die
Zweite Dame dann
Der erste Mann

Durch hinten die
Tür aus der
Haft verbracht

Dieweil eine
Ja schon da
Saß nun auch

Der Freak und
Hauptkünstler
Wartet auf

... den Beginn
Der Ver und
Handelnsweisheiten

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 9:20 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. - Die Angeklagten sind noch nicht da, die Pressevertreter und Zuschauer aber wohl. Auch die Anwälte sind noch nicht alle da. Fernsehkameras gibt es heute auch nicht. Der Prozess nimmt wohl seine Normalität auf.

Klausens dichttextet.

"das Alllahmtägliche" (3 L !!!) ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 9:25 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. - Die 3 Angeklagten kommen, die in U-Haft sitzen - nacheinander. Die 4. Angeklagte saß schon da.
 

Klausens textdichtet.


"Handelnsweisheiten" (mit "n": Handeln!) ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm

FRANZÖSISCH
EINGETROFFEN
ENTÄUSSERN
Neue Unterlagen
Sind fünf Ordner
Angekommen
Die kurz gesichtet
Wurden und wohl
Identisch sein
Könnten mit
Anderem was
Sich ergibt als
Schein des uns
Gleichmachenden
Scannen wir ein

Sie werden sprechen
Also er beginnt
Der Maler der
Geboren wurde
Spricht von einem
Dorf in Westfalen
Wo die Gemälde
Als Wetterleuchten
Aufgehen wie die
Lebensrechnungen

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 9:28 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. - Prozess hat begonnen. Richter spricht über Ordner, die aus Frankreich kamen. Diese scheinen auf den ersten Blick gleich mit anderem material, aber es scheint dennoch Unterschiede zu geben. Das muss man noch genauer sich ansehen. Auch die Staatsanwältin spricht dazu.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 9:32 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Es spricht der Angeklagte Wolfgang B. "zur Person". Er wurde in Westfalen geboren.
 

Klausens textdichtet.


DER TRÄN
NUR DU
Man berichte
Von dem
Weinen der

Einen die
Von Mutter
Und Kindern

Wie Krankheit
Berichtete was
Alles bewegt

Die große Liebe
Strömt durchweghin
Von der Stimme

Bis zur Schau
Auf das Leben
Das wogt in

Ambiguitäten

Sie lobt immer ihren
Mann wie humorvoll
Und liebevoll er
Sei wie er Geschichten
Aus dem Stegreif
Erfindet sich immer
Mal wieder ein Korn
Des Lebensgespiels

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 10:32 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7,  Pause, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Es sprach soeben die Angeklagte Helene B. "zur Person".

Klausens dichttextet.


"der Trän" und "durchweghin" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 10:40 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Pause, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Es sprach soeben die Angeklagte Helene B. "zur Person".
 

Klausens textdichtet.

"das Lebensgespiel" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm

PROZESSFORTGANG
DIES UND JENES
Es wartet das
Intime Gespräch
Der Berufsbeteiligten
Von dem wir
Normalen Menschen
Ausgenommen wie
Eine Flunder
Paddeln die
Möglichen Absprachen
Durch die Kanäle

Wie geht ein
Leben vonstatten
Wo das eine
Passiert dann
Das nächste
Wechsel über
Änderung folgen
Die Schritte
Keinem Plan
Aber auch keinem
Erfolg außer
Der gewissen
Prominenz
Eines Angeklagten

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 11:56 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7,  Pause, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Prozessende für heute. - Die Berufsbeteiligten des Prozesses werden sich aber heute noch zu einem intimen Gespräch treffen. RA Rainer Pohlen aus MG, der O. S.-K. vertritt, hatte das so vorgeschlagen, vielleicht auf Wunsch aller Anwälte.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 12:00 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Pause, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Es sprachen soeben die Angeklagten "zur Person". Prozessende für heute.
 

Klausens textdichtet.


NAH AM FORTGANG
GESPRÄCH REIN
  Die Verständigung
Wirft viele Probleme
Auf den Haufen der
Kunstgeschichte

Es kann plötzlich
Alles zuende
Sein gehen wir
In den Deal
Der Worte die
Man der großen
Öffentlichkeit
Auch entziehen
Kann ich noch
Eine Spritze
Bekommen

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 12:04 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7,  Pause, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Prozessende für heute. - Die Berufsbeteiligten des Prozesses werden sich aber heute noch zu einem intimen Gespräch treffen. RA Rainer Pohlen aus MG, der O. S.-K. vertritt, hatte das so vorgeschlagen, vielleicht auf Wunsch aller Anwälte. RA Birkenstock spricht draußen vor dem Saal im Gang mit den Journalisten.

Dies ist ein Zitatgedicht. Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm


Klausens dichttextet.


© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 12:07 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Pause, Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Es sprachen soeben die Angeklagten "zur Person". Prozessende für heute. - Die Berufsbeteiligten des Prozesses werden sich aber heute noch zu einem intimen Gespräch treffen. RA Rainer Pohlen aus MG, der O. S.-K. vertritt, hatte das so vorgeschlagen, vielleicht auf Wunsch aller Anwälte. RA Birkenstock spricht draußen vor dem Saal im Gang mit den Journalisten. - Manche wollen ihm unbedingt etwas falsch Festlegendes aus der Nase ziehen, dieses alte sinnlose Journalismusspiel - aber RA Birkenstock ist weise genug, keine schnell gesprochenen Dinge dahinzusagen.
 
Klausens textdichtet.


MATERIENSINN
ORDNUNG UND WAHRHEIMAT
Zur Person
Meint nicht
Zur Sache
Wie beweglich
Diese oder
Man auch sei
Die vielen Ordner
Stehen schief auf
Den grauen Rollwagen
Sind sie leicht
Dahingekippt beim
Transport aber wie
Schön doch der
Klebebandverhüllte
Einst gelbe DHL-Karton
Als Krönung der
Installation der
Justiz die sich
Bisweilen im nur
Schriftlichen auch
Zu verlieren weiß

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.9.2011, Mittwoch, gegen 12:10 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 2. Tag. Prozessende für heute. - Die Berufsbeteiligten des Prozesses werden sich aber heute noch zu einem intimen Gespräch treffen. - RA Birkenstock spricht draußen vor dem Saal im Gang mit den Journalisten.

Klausens dichttextet.


© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 9:26 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Der Prozess hat noch nicht begonnen. Angeklagte und das Gericht müssen noch hereinkommen. - Die Rollwagen stehen an der Strinwand, der DHL-Kartin bildet oben den Abschluss auf einem der 2 Rollwagen.
 
Klausens textdichtet.

"Wahrheimat" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm


VERPACKUNGSGEGENSTAND
HANDSHAKE-ANALYSE
Auswertungsbericht
Über die erste
Auswertung des
Anschlusses der
Hauptverhandlung
Ob der Strafrahmen
Der Verständigung
Ausgelotet werden
Kann auch die
Unterbrechung
Der Verhandlung
Die Details klären
Wo es auch um
Arreste geht und
Diese Fragen schätzen
Wir das fort
Wer gibt wem die Hand
Und vor allem wie oder
Gar den Kuss oder
Von allem nichts kein
Blick keinerlei Wahr-
Und Falschmeldung sehen
Wir wie O. K.-S.
Eher den Part des
Mehr Isolierten
Übernimmt wie Kabel
Ja auch die bisweilen
Uns Schlingen sind
Ist Anschluss fast alles

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 9:48 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Der Vors. Richter, Kremer, spricht zu Anfang über die Verständigung nach § 257 c StPO. Die Verhandlung soll deshalb unterbrochen werden. - Ein erstes Gespräch hatte ja am 21.9.2011 stattgefunden, heute soll alles formal auch durchgeführt werden.

Klausens dichttextet.

StPO, Strafprozessordnung  ((Vorschrift eingefügt durch das Gesetz zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren vom 29.07.2009 (PDF-Format BGBl. I S. 2353) m.W.v. 04.08.2009.)):


§ 257c

(1) Das Gericht kann sich in geeigneten Fällen mit den Verfahrensbeteiligten nach Maßgabe der folgenden Absätze über den weiteren Fortgang und das Ergebnis des Verfahrens verständigen. § 244 Absatz 2 bleibt unberührt.

(2) Gegenstand dieser Verständigung dürfen nur die Rechtsfolgen sein, die Inhalt des Urteils und der dazugehörigen Beschlüsse sein können, sonstige verfahrensbezogene Maßnahmen im zugrundeliegenden Erkenntnisverfahren sowie das Prozessverhalten der Verfahrensbeteiligten. Bestandteil jeder Verständigung soll ein Geständnis sein. Der Schuldspruch sowie Maßregeln der Besserung und Sicherung dürfen nicht Gegenstand einer Verständigung sein.

(3) Das Gericht gibt bekannt, welchen Inhalt die Verständigung haben könnte. Es kann dabei unter freier Würdigung aller Umstände des Falles sowie der allgemeinen Strafzumessungserwägungen auch eine Ober- und Untergrenze der Strafe angeben. Die Verfahrensbeteiligten erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Verständigung kommt zustande, wenn Angeklagter und Staatsanwaltschaft dem Vorschlag des Gerichtes zustimmen.

(4) Die Bindung des Gerichtes an eine Verständigung entfällt, wenn rechtlich oder tatsächlich bedeutsame Umstände übersehen worden sind oder sich neu ergeben haben und das Gericht deswegen zu der Überzeugung gelangt, dass der in Aussicht gestellte Strafrahmen nicht mehr tat- oder schuldangemessen ist. Gleiches gilt, wenn das weitere Prozessverhalten des Angeklagten nicht dem Verhalten entspricht, das der Prognose des Gerichtes zugrunde gelegt worden ist. Das Geständnis des Angeklagten darf in diesen Fällen nicht verwertet werden. Das Gericht hat eine Abweichung unverzüglich mitzuteilen.

(5) Der Angeklagte ist über die Voraussetzungen und Folgen einer Abweichung des Gerichtes von dem in Aussicht gestellten Ergebnis nach Absatz 4 zu belehren.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 10:05 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Prozessunterbrechung wegen der "Verständigung" - Rückblick von Klausens auf den gestaffelten Einmarsch der 3 Angeklagten, die in U-Haft sitzen. - Wolfgang B. gibt seiner Frau einen Kuss. - Die Angeklagten geben aber auch den Anwälten das Shake-Hand, aber die 3-er-Gruppe Wolfgang B, Helene B. und deren Schwester Jeanette S. wird ja von der doppelten Anwaltgruppe Köln / Freiburg quasi im Doppelkollektiv verteidigt. Otto S.-K. hat eigene Anwälte aus MG (Kanzlei Pohlen + Meister) und ist insofern auch etwas "extra". Er scheint aber auch de facto "extra" zu sein. Isoliert eben.  - Prozess wird aber sehr bald heute unterbrochen, wegen der Verständigungssache. PAUSE.
 
Klausens textdichtet.

ABKLATSCH
GELDBETRAG
Inhalt der
Etwaigen
Verständigungen
In wesentlichen
Zügen der
Einlassung
Erhellen wir
Die Hintergünde
Der Aussicht
Die Arrestschlüsse
Sind einzustellen
Von der Verjährung
Der Haftverschonung
Ruft die Gefahr
Der Verdunkelung

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 11:20 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 3. Tag.. NACH DER UNTERBRECHUNG .- Der Vors. Richter, Kremer, spricht nun über die Ausgestaltung der Verständigung

Für den 60-jährigen Kunstfälscher Wolfgang B. eine Höchststrafe von sechs Jahren, für seine Ehefrau Helene B. eine Höchststrafe von vier Jahren. Für deren Schwester Jeanette S. eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Und der Krefelder Otto S.-K. bekäme eine Höchststrafe von bis zu fünf Jahren Haft. Das "Paket" - nur bezogen auf die Haftstrafen. - Einstellung der weiteren Ermittlungsverfahren: Die anderen Bildergeschichten werden eingestellt, denn zusätzlich zu den 14, die jetzt verhandelt werden, sind noch viele weitere Bildfälschungen dieser Fälschergruppe anhängig, die Staatsanwaltschaft ist mit der Untersuchung befasst ... die aber noch nicht Gegenstand des aktuellen Prozesses wurden.


Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 11:21 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Der Vors. Richter, Kremer, spricht nun über die Ausgestaltung der Verständigung.
 
Klausens textdichtet.

ANKLAGEN
IN VORSCHLAG BRINGUNG
  Die Verstoßung
Der Haftbefehle
Als Einstellung
Des Ermittlungsverfahrens
Wird die Gerichtskasse
Immer Einziehung
Unterliegenschaften
Alle haben sich
Einverstanden zu
Klären wir den
Geplanten Fortgang
Jenseits des Wassers
Der Versorgung in
Der Pause des
Mittagslöblichen

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 11:20 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 3. Tag.. NACH DER UNTERBRECHUNG .- Der Vors. Richter, Kremer, spricht nun über die Ausgestaltung der Verständigung. - Er mahnt auch, dass man diese abbrechen kann und erläutert die gesetzlichen Bedingungen.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 11:25 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Der Vors. Richter, Kremer, spricht nun über die Ausgestaltung der Verständigung. - Erneute Unterbrechung bis 12:30 etwa.Mittagspause zudem.
 
Klausens textdichtet.

BLÄTTLEIN
STIMMEN ZU
  Kopien des
Gerichtsschreibers
Gleiten zu den
Verantwortlichen
Da vorne ist
Das Zeugnis
Des Deals
Nach 154 soweit
Nicht verjährt ist
Wird eingestellt
Ebenfalls auch
Wenn wir die
Symmetrie noch
Nicht sehen zu
Der Höchststrafe
In vollem Umfang
Staatsanwaltschaft
Auf nehmen wir
Ins Protokoll
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 12:55 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Nach der Mittagspause.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 12:57 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Alle Prozessbeteiligten müssen der Verständigung zustimmen und das auch laut erklären. - Das passiert auch. - Ein Anwalt äußert eine leichte Einschränkung bzw. ein kleines Bedenken, stimmt aber dennoch zu.
§ 154 StPO

(1) Die Staatsanwaltschaft kann von der Verfolgung einer Tat absehen,


1. wenn die Strafe oder die Maßregel der Besserung und Sicherung, zu der die Verfolgung führen kann, neben einer Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die gegen den Beschuldigten wegen einer anderen Tat rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen einer anderen Tat zu erwarten hat, nicht beträchtlich ins Gewicht fällt oder

2. darüber hinaus, wenn ein Urteil wegen dieser Tat in angemessener Frist nicht zu erwarten ist und wenn eine Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die gegen den Beschuldigten rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen einer anderen Tat zu erwarten hat, zur Einwirkung auf den Täter und zur Verteidigung der Rechtsordnung ausreichend erscheint.

(2) Ist die öffentliche Klage bereits erhoben, so kann das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft das Verfahren in jeder Lage vorläufig einstellen.

(3) Ist das Verfahren mit Rücksicht auf eine wegen einer anderen Tat bereits rechtskräftig erkannten Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung vorläufig eingestellt worden, so kann es, falls nicht inzwischen Verjährung eingetreten ist, wieder aufgenommen werden, wenn die rechtskräftig erkannte Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung nachträglich wegfällt.

(4) Ist das Verfahren mit Rücksicht auf eine wegen einer anderen Tat zu erwartende Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung vorläufig eingestellt worden, so kann es, falls nicht inzwischen Verjährung eingetreten ist, binnen drei Monaten nach Rechtskraft des wegen der anderen Tat ergehenden Urteils wieder aufgenommen werden.

(5) Hat das Gericht das Verfahren vorläufig eingestellt, so bedarf es zur Wiederaufnahme eines Gerichtsbeschlusses.


Klausens textdichtet.

SOMIT

  Die gesetzlichen
Voraussetzungen
Sind gegeben
Enfalls auch nicht
Ziehen wir es
Nicht ergänzende
Fragen vor sind
Wir belehrt

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 12:58 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Es spricht der Vors. Richter, Kremer, zur erfolgten Verständigung -

Klausens dichttextet.




GESTÄNDNIS
KUNSTGUT
  Umfangreich
Beginnt er alles
Was er uns nun
Berichten wird
Er Verantwortung
Übernehmen wir
Den fairen Abschluss
So danke,
Das war's.
Danke für
Ihre Aufmerksamkeit,
Die ich immer schon
Verdient habe.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 12:59 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7,  Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Es beginnt der Angeklagte Wolfgang B. als erster mit seinem Geständnis.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 14:13 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 3. Tag. - Ende der Einlasssung von Wolfgang B.
 
Klausens textdichtet.

Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht. Siehe dazu: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm

BLAUKANTNAHME
DAS GEFÄLSCHTE BILD
Jedes Wort auf
Die Goldwaage
Gelegt fetzen die
Satzteile derer vom
Beobachtungsstand
Durch den Gang der
Erkenntnisse wo
Silberlocken im
Prozesswind wehen
Seit vorgestern anders
Die Oma war
Die Enkelin mit
Dem Bild von
Heute als Damals
Funktionieren
Die Täuschungen
Auch auf die Art
Solcher Kunstfotos
Geh'n die nicht
Aus dem Leim
Aber Menschen
Diesen auf den
Leim aller Tage
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 29.9.2011, Donnerstag, gegen 9:10 Uhr bis 9:12 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - Um 9:30 Uhr ist heute offizieller Beginn des Prozesses

Klausens dichttextet.

"Blaukantnahme" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 10:25 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - Kurze Pause. Es ist das Geständnis von Helene B. Diese berichtet, wie man die "Echtheit" der falschen "Sammlung Jägers" bzw. einzelner Bilder daraus u.a. herstellte: Durch ein gefälschtes Foto, wo sie selber ihre eigene Großmutter Josefine (Jägers) spielte, die da vor den Bildern saß. Dieses Foto wurde von Wolfgang B. ganz auf alt getrimmt, mit alter Kamera (Rollfilm), auf altem Fotopapier, in altem Stil. Das Bild wurde aber dann offenbar nur per Mail, also in der gescannten Version, versandt. (Über diesen Coup hatte auch Wolfgang B. in seinem Geständnis zwei Tage zuvor berichtet.)

Klausens textdichtet.
 

EIGENDYNAMIK
ANDERMENSCHENTUM
Es tut mir leid
Dass ich getäuscht
Habe Mich Dich
Die Mutter die
Kinder und alle
Welt Geltung des
Geschehens in dem
Bedauern des
Kühnsichgebens

Die Sache mit
Dem sich Ausgeben
Als Schwester also
Schreiben unter
Deren Namen
Und telefonieren
Als eben diese
Weniger als
Fläche solche
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 29.9.2011, Donnerstag, gegen 11:15 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - Helene B. hat geendet. Sie entschuldigt sich bei vielen Menschen, auch explizit bei den Geschädigten. Es ist danach Pause. Ab 11:18 Uhr.

Klausens dichttextet.

"Kühnsichgeben" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 11:21 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - Es ist Pause. Rückblick auf das Geständnis von Helene B., die - so ihre Aussage - im Namen ihrer (mitangeklagten) Schwester Jeanette S. Briefe geschrieben hat und auch Telefonate als ihre Schwester bestritt.

Klausens textdichtet.
 

TELEFONATE
BESPRECHUNGEN
DAS TRÄNENGESTÄNDNIS
Überall stehen sie
Und sitzen beim
Reden als Schreiben
Die Handys wie
Kulis gezückt vor
Entzückung der
Aufregung weil alle
Informationen
Das Kunstköcheln
Hochpreisgradig
Anzudrehwissen

Läuft die Schalte
Noch die Schalte
Ja aber ... die
Poren laufen an
Dem Haufen der
Arg verpassten
Womöglichkeiten
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 29.9.2011, Donnerstag, gegen 12:27 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - PAUSE.

Klausens dichttextet.

"das Kunstköcheln" und "hochpreisgradig" und "anzudrehwissen" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.9.2011, Dienstag, gegen 12:30 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor dem Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - Es ist Pause. - Ein Reporter im Handygespräch.

Klausens textdichtet.

PECHSTEIN MALT
FLECHTHEIM
GELDMEHRWERDUNG
Aufkleber aus Künstler
Hand raunte man vom
Holzschnitt vom großen
Max der jenes Gebilde
Zum Kleben bilde was
Dann beweislich dort
Prangt rückwärts am
Bild ist es nur von
Wolfgang dem hier
Angeklagten und
Wohl mehr aus Linol
Was keiner erkannkennte
Konnen gekönnt konnte

Ich habe die
Fälschungen in
Kauf genommen

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 29.9.2011, Donnerstag, gegen 12:32 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - PAUSE. - Der falschfalsche Aufkleber. Erstens war es kein Holzschnitt, und zweitens war er auch nicht von Max Pechstein gestaltet worden. - Beides aber wurde offenbar von Kunstexperten kolportiert, was wiederum zeigt, wie wenig die "Experten" als Experten gelten können.

Siehe auch: http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1817


- Der Sohn von Max Pechstein ist als Kunstexperte in Sachen Pechstein tätig gewesen: Max K. Pechstein. Offenbar auch für das Kunsthaus Lempertz, zu dem es enge Bindungen gegeben zu haben scheint. Auch das geht aus den Äußerungen von Helene B. (aber auch aus anderen Quellen) hervor. -


Max K. Pechstein wurde am 11. Juli 1926 als Sohn des bekannten, in Zwickau geborenen Malers und Grafikers Max Pechstein und seiner zweiten Frau Marta geboren. Er verstarb am 19. März 2007 in Hamburg.

Klausens dichttextet.

"erkannkennen" und "konnen" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 29.9.2011, Donnerstag, gegen 12:42 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 4. Tag. - Es spricht / liest nun Jeanette S. ihr Geständnis.

Klausens textdichtet. Diese Wortkombination entstammt also seiner Feder und nicht so dem Munde von Jeanette S.
 
 

BESCHLAGNAHME
KUNSTMARKTWISSEN
Was da war,
Ist nicht mehr da,
Ist nun woanders da,
Da es weg ist.

Besser eine falsche
Expertise als einen
Echten Dilettanten
Auf der Geldspatzenhand
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 9:5 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 5. Tag. -  Es werden Protokolle verlesen. Auch Beschlagnahmeprotokolle. Denn: Anwalt Pohlen ist noch nicht da. Er aber ist der Anwalt von Otto S.-K., der heute seine "Einlassung" machen soll. Dann ist Pohlen da, bittet aber um Prozessunterbrechung, zu der es gegen 9:58 kommen wird. RA Pohlen und RA Nagel aus Mönchengladbach sitzen im Gerichtssaal mit O. S..K. zusammen. Offenbar wird über die Einlassung gesprochen, die noch folgen soll. Helene B. und Wolfgang B. wurden aber aus dem Saal rausgeführt, von den Justizbeamten. (Die Angeklagte Jeanett S. kann sich frei im Gericht bewegen. Sie ist nicht in U-Haft.)

Siehe auch: http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1822

Klausens dichttextet.

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 10:42 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 5. Tag. -

Klausens textdichtet.
 

UNTERLAGEN
KONTENKLÄRUNG
Da sind diese
Und solche dann
Bekannt oder
Auch nicht gebrannt
Auf CD oder
Rundverteilt
Hat mancher nicht
Bei so vielen
Konten kein Wunder
Ist das Problem

Gelder fließen von da
Nach dorten ist es
Eine Melodie der
Verlesungen von
Bewegungen der
Konten und Unterkonten
Geht's da hin wo
Es ist oder nicht
Hingehört fällt auch
Mal das Wort Panama
Ist also auch noch da
Die Idee des dass
Man es ja machen kann
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 11:30 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, + 11:52, draußen vor Saal 7 (Mittagspause). Kunstfälscherprozess, 5. Tag. -  Es werden Protokolle verlesen. Zum Beispiel Auswertungen zu den Bankkonten der Angeklagten. Das Andorra-Konto Wolfgang B. war auf circa 30 Unterkonten aufgeteilt, teils für eine Währung jeweils ein eigenes Konto. Laut Aussage von Wolfgang B. könnte das (diese auffällige Zahl von Unterkonten) damit zusammenhängen, dass er die Band sein Kapital verwalten ließ, nachdem die Bank sich dafür anerboten hatte. Daraus sollen ihm dann aber dramatische Verluste entstanden sein, weil sich die Werte nach den Anlagen/Anlageaktivitäten der Bank um 1,5 Millionen reduziert hätten.

Siehe auch: http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1822

Klausens dichttextet.

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 12:15 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, außerhalb Saal 7, außerhalb des Landgerichtes,  Mittagspause Kunstfälscherprozess, 5. Tag. -

Durch Verlesen bringt der Vorsitzende Richter Konten und Kontenauswertungen in den Prozess ein, darunter das Konto in Andorra von Wolfgang B. oder das Schweizer UBS-Konto von O. S.-K. - Es werden Geldflüsse vorgelsen, wobei in manchen Fällen Gelder als ein kompletter Betrag für jedoch zwei Bilder flossen. Darunter die Bilder, die nicht zu den 14 besagten des Prozesses gehören. Es gibt ja noch 39 bzw. 41 weitere Fälschungen, bezüglich derer aber das Verfahren nach dem "Deal" der Prozessbeteiligten eingestellt wird. Die Gesamtzahl der fäschungsumstrittenen Bilder wäre also 55.

Klausens textdichtet.
 

BESTANDSAUFNAHME
GUSTO
Die bedingungslose
Aufklärung steht
Im Raum
Will sich aber
Noch nicht setzen

Die linguistische
Ausprägung
Der Rechtsprechung
Ist bisweilen
Die lockere
Plauderei
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 13:45 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 5. Tag. -  Die Staatsanwaltschaft regt ein erneutes Zusammenkommen der Prozessbeteiligten an, um die Geständnisse der vier Angeklagten zu bewerten. Die bedingungslose Offenheit und der Wille zur Aufklärung durch die geständigen Angeklagten ist ja Voraussetzung für einen abgekürzten Prozess und geringere Strafen. - "Verständigung" nach § 257c StPO - Der Richter hat prnzipiell nichts dagegen, wollte aber erst mit Nachfragen zu den vier Einlassungen der Angkelgaten beginnen. (Später am Tag einigt man sich darauf, diese Zusammenkunft der Prozessbeteilitgen am 13.10.2011 stattfinden zu lassen.)

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 14:10 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 5. Tag. - Der Richter bei der Befragung der Angeklagten, bezogen auf deren Einlassungen. Man gerät ins Sprechen über die Yacht von Wolfgang B., die dieser auf Mallorca besaß und die 25 m lang wohl war. Die Gespräche haben bisweilen den Ton von zwei Hobby-Seglern, die sich locker und leicht über ihre Leidenschaft austauschen.

Klausens textdichtet.
 

ABGLANZ
QUANDOLETTE
Die Klarheit
Der nächsten
Zeugen ist
Die Alltäglichkeitsvermehrung
Des Dunstbeginns
Wir warten immer
Wieder stehen die
Uhr betrachten
Dreh um Schritt
In den Minuten
Sind es nun schon
Oder erst fünfzehn
Wo alle sprechen
Niemand eine
Ansage macht
Und dann selbst
Eine Angkelagte den
Saal 7 verlässt
Fangen wir um
Viertel vor zwölf
Erst an hören wir
Nun doch was vom
Fehlen der Weltsorge
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 11.10.2011, Dienstag, gegen 15:40 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 5. Tag. -  Der Prozesstag ist zuende. Am kommenden Donnerstag, 13.10.2011, wird es um 11:00 Uhr weitergehen, mit dem Prozess.

Klausens dichttextet.

"Alltäglichkeitsvermehrung" und "Dunstbeginn" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 13.10.2011, Donnerstag, gegen 11:17 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 6. Tag. - Der Prozess sollte heute um 11:00 Uhr beginnen. In das Gedicht hinein dann die Information über den Grund der Verzögerung, was dann in den letzten vier Zeilen auch Teil des Gedichtes wurde, sodass hier die Realität doppelt intensiv abgebildet wird.

Klausens textdichtet.

"Quandolette" und "Weltsorge" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

GABE/LUNG
ÜBERGABE
Er gibt ihr
Ein Buch einen
Kuss einen
Apfel aus der
Tasche oder
Dem Herzen
Im Saal der
Liebe dienend

8 CDs oder
Je zwei als kleines
Paket wandern
An jeweils acht Personen
Mit allen Daten
Des Standes 10.10.2011
Ist die Welt des
Papiers unversöhnlich
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 13.10.2011, Donnerstag, gegen 12:02 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 6. Tag. -  Der Angeklagte Wolfgang B. wird hereingeführt, seine Frau Helene B. wurde schon hereingeführt. Wolfgang B. holt aus einer braunen Tasche bzw. einer Tasche, die ein beutel aussieht, ein Buch und einen Apfel heraus und übergibt beides seiner Frau. Diese hät beide gegenstände zu dem gerichtsschreiber in die Höhe. Etwas später wird das Buch noch von einem Justizmitarbeiter unterscuht werden, blätternd. (Was aber, wenn der kluge Fälscher eine Botschaft in den Apfel eingearbeitet hatte? -- Das fragt Klausens.)

Klausens dichttextet.

"Gabe/Lung" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 13.10.2011, Donnerstag, gegen 12:15 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 6. Tag. - Prozessunterbrechung nach wenigen Minuten. Nun wird zwischen Gericht, Anwälten und Staatsanwaltschaft der Stand des Verfahrens erörtert, ohne Öffentlichkeit.

Klausens textdichtet.


 

WIEDERERSTBEGINN
ACHSODUNG
Da also sind zwei
Anwälte aus Freiburg
Deren Zug wegen eines
Personenschadens was
Ja meist Selbstmord
Sei nicht kommen
Konnten Sie zu der
Rechten Zeit geht es

Um 15:00 Uhr geht es
Weiter bis 15:00 Uhr
Ist Mittagspause
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 13.10.2011, Donnerstag, gegen 12:02 MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 6. Tag. - Statt um 11:00 Uhr wird der Prozess heute erst um kurz vor 12:00 Uhr anfangen, um dann aber nach wenigen Minuten schon wieder unterbochen zu werden.

Klausens dichttextet.

"Wiedererstbeginn" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 13.10.2011, Donnerstag, gegen 12:15 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 6. Tag.  - Die Erörterung von Gericht, Staatsanwälten und Verteidigung hat bis ca. 13:28 Uhr gedauert.  Die Öffentlichkeit musste draußen warten. Nun ist diese Botschaft keine Erleichterung für die Wartenden, weil sich nochmals 90 Minuten des Wartens anschließen werden.

Klausens textdichtet.

"Achsodung" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

AUSKLINGEN
STAFFAGE
Locker die Beine
Leicht der Mund
Tun wir vor dem
Saal noch dies
Und jenes kund
Gebungen wären
Aber dann anders
Doch es stimmt ja
Immer nur ein
Teil vom Abszess

Der Kunstbeirat
Geriet in große
Freude die sich
Ins Unermessliche
Steigerte bis hin
Zur Scharlatanerie
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 9:30 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 7. Tag.

Klausens dichttextet.

"Gebungen" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 10:10 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 7. Tag.  -  Der Vors. Richter Kremer liest Vernehmungsprotokolle auszugsweise vor, später auch Rechnungen. Dabei wurden vor dem Prozess von und mit den Fälschungen Betroffene aus dem Kunsthandel/Galerien vernommen. So gibt es Kuratoren, die für Privatsammlungen (also im Auftrag) Bilder erwerben bzw. versuchen, diese zu erwerben.

Klausens textdichtet.



KATALOG
RECHNUNG
Wir beschrieben
Das nie Dagewesene
Als Seiendes


Chantal
Paris
Ernst
Oiseaux
1,2 Millionen
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 10:20 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 7. Tag. - Verlesen von Verhörprotokollen. - Bilder, die dann  in einem Ausstellungskatalog aufgetaucht waren, wurden so fast automatisch schon  als echt "geadelt".  Die Fälschungen wurden "echt", wenn eine Stelle sie als echt in den Kunstbetrieb übernahm. Der Katalog ist dazu eine hervorragende Stelle.

Klausens dichttextet.


 


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 10:26 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 7. Tag.  -  Der Vors. Richter Kremer liest Rechnungen vor, um sie so in den Prozess einzubringen. Denn die Fälschung und/oder Kopie eines Bildes ist noch kein eigentliches Problem, solange ich das für mich privat tue. Bringe ich aber das falsche Bild als vermeintlich echt in den Handel, dann  ist der Betrug da. Eine Rechnung behandelt das gefälschte Bild "Oiseaux", angeblich von Max Ernst, aber wohl von Wolfgang B. erstellt.

Klausens textdichtet.

BERECHNUNG DES TREUEBONUS
REVISIONSFALLE
Fallakte 10
Geteilt durch
Fallakte 2
Gleich 5


Wir führen etwas
Auf Englisch ein
Das wir zwar
Verstehen aber
Dann doch nicht
Unübersetzt lassen
Brauchen wir den
Dolmetscher oder
Wie sagt man was
Aber auch schutzganzgenau
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 10:36 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 7. Tag. -

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 10:38 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 7. Tag. (+ kl. Korrektur um 11.00 Uhr) - Die Staatsanwältin gedenkt etwas ganz Kurzes auf Englisch verlesen zu lassen, was alle verstehen würden/könnten. Richter Kremer aber würde selbst für diesen kurzen Text-Fall einen Dometscher / eine Dolmetscherin holen lassen, um eine "Revisionsfalle" auszuschließen. Die Gerichtssprache ist Deutsch, was erfordert, dass solche Dokumente auf Deutsch auch in den Prozess eingebracht werden.

Klausens dichttextet.


BENCHMARK



Unterhalb der
Gürtellinie
Sind die Schläge
Der Erregung
Besonders groß


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 19.10.2011, Mittwoch, gegen 10:45 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, Kunstfälscherprozess, 7. Tag. - Erregte Debatte. Die Staatsanwältin trägt die Erwägung vor, ein Dokument aus den Akten zu verlesen, woraus hervorgeht, dass die Angeklagte Jeanette S. mit einem Thomas auch beabsichtigte, eine (weitere) Sammlung zu (be)gründen. Also eine dritte FAKE-Sammlung nach "Sammlung Jägers" und "Sammlung Knops". Dies führt zu einer Einlassung von RA Birkenstock: man müsse das Dokument erst einmal kennen, um überhaupt beurteilen zu können, ob es eingebracht werden drüfe. Schließlich gäbe es eine "Verständigung", und dieses Dokument sei womöglich nicht im Geist der Verständigung. Die Haltung von Birkenstock ärgert wiederum dadurch den sonst so auf Freundlichkeit und Lockerheit bedachten Richter Kremer, der nun auf seine Art auch "sauer" wird. Da das Dokument Teil der Akten sei, müsse es Birkenstock doch kennen. So geht es etwas hin und her. Der Richter ist aufgebracht, offenbar ärgert ihn der Stil von Birkenstock. Zugleich bezweifelt er, ob das von der Staatsanwältin erwogene Dokument bei Verlesung nicht den Prozess kippen lassen könnte, weil sich so evtl. die Verständigungs-Sachlage verändert und die Beweisaufnahme nicht geschlossen werden kann ... wie vorgesehen. Eine Pause soll klären, ob das Dokument nun wirklich von der Staatsanwaltschaft verlesen werden soll. (Nach der Pause wird die Staatsanwaltschaft darauf verzichten.)

Siehe dazu: http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1828

Klausens dichttextet.


ABWESENDES
ANREISEHINSICHTLICH:
WANN BEGINNT WAS?
Ich hier
Weil Andy
Krank kommen
Alle hier
An total
Verschnupft
Was laufen
Kann muss
In die
Sitzungen
Sprechen eine
Sprachlosigkeit
Des Freitäglichen

Das dauert noch
Ein bisschen mit
Den Problemen der
Kollegen ist das
Leichte eine
Verzögerung des
Beschwerlichen
Weil Warten
Am Ende stark
Macht oder los
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 9:03/04 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 8. Tag. - Um 9:30 Uhr soll es offiziell beginnen. Der Gerichtsschreiber ist heute eine Frau. Der sonst gewohnte Mann ist heute offenbar krank.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 9:40 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Die Prozesse fingen an den letzten Tagen statt um 9:15 offiziell immer erst um 9:30 Uhr an, um Reisezeitprobleme zu mildern. Heute gibt es allerdings eine größere Verspätung: Offenbar handelt es sich um die Freiburger Anwälte, die nicht rechtzeitig da sein können. Anwältin Nagel und Anwältin Wirths haben sich ihre Straßenmäntel angezogen und gehen noch einmal raus. Der Gerichtssaal ist jetzt ganz anwaltlos.

Klausens textdichtet.

"anreisehinsichtlich" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

VOR DEM PLÄDOYER
WORAN ZU ERKENNEN?
Nervös ist
Wo du stehst
Was dir zusteht
Schreiben die
Auguren auf
Erzeugnisaktion
Nach dem Tod
Eines Diktatorkunstwerks

Einsam die
Angeklagte von
Allen Anwälten
Verlassen schaut
Sie in das allein
Verbleibende
Gesicht der
Staatsanwältin
Bis eine Reporterin
Rothaarig und
Knieend von
Hinten ansiepirscht
Als Ichfragdichwas
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 9:43 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 8. Tag. - Gestern (20.10.2011) ging durch die Medien der Welt, dass Diktator Gaddafi nun tot sei. Man hatte ihn bei Sirte gefangengenommen, angeschossen, ein Pick-Up war im Spiel. Später war er dann tot. Der Vorgang war unklar. Man konnte Handyvideos im Internet abrufen, wo Gaddafi noch lebte, aber schon blutüberströmt war.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 9:50 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  - Die Angeklagte Jeanette S. hat keine U-Haft, sitzt aber nun fast allein vorne im Saal, denn auch ihr Anwalt ist einer der Freiburger. Die STaatsanwaltschaft ist besetzt, denn Frau Franz wird gleich ihr Plädoyer halten müssen. Alle anderen Anwälte sind aber draußen. Das Gericht ist noch nicht da. Auch die 3 U-Haft-Angeklagten wurden nicht reingeführt. Das werden sie erst, wenn die anderen Prozessbeteiligten da sind. Das Gericht kommt immer zuletzt dann in den Saal. - Die Journalistin der SZ überbrückt sich und ihr (Jeanette S.) die Wartezeit mit einem Gespräch. Später werden sie dort nebeneinander sitzen, bis der Anwalt dann eintrifft und seinen Platz neben der Angeklagten einnehmen wird.

Klausens textdichtet.

"ansiepirschen" und "der/die Ichfragdichwas" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

WAS MAN DEM ANWALT STAHL
WOANDERS HELLBILDWERDE
Es ist alles
Geklaut alles
Selbst die
Brille sah
Den Vorgang
Nicht ein
Zu sehen
Alles wie weg
Auch das Plädoyer
Den Kunstmarkt
Möge die Öffentlichkeit
Beleuchten denn
Taschenlampen
Haben wir im
Gericht nicht
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 10:15 Uhr MESZ (+ kl. Korrektur 12:15 Uhr), Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, Kunstfälscherprozess, 8. Tag. - Es wird nun der Grund der Verspätung klar: Anwalt Gillmeister war beraubt worden. Der Anwalt, der selber heute plädieren wird, am selben Tag nun Opfer eines Verbrechens. Eine seltsame Konstellation des Lebens.

Klausens dichttextet.


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 10:25 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  - Die Staatsanwältin Kathrin Franz nun bei ihrem Plädoyer. U.a. weist sie darauf hin, dass die Justiz nicht das leisten kann, was die Öffentlichkeit leisten muss. Sie bezieht sich dabei z.B. darauf, dass die Zeugen nicht kommen mussten, und der Prozess durch die Verständigung so kurz wurde. Der Justiz geht es aber qua Aufgabe um die Straftaten, nicht aber um den Kunstmarkt insgesamt, so sagt sie, um der oft geäußerten Kritik an dem "kurzen Prozess" zu begegnen und zugleich die Medien zur eigenen Aufklärungstätigkeit anzuregen. Die Beleuchtung des Kunstmarktes im Allgemeinen könne nicht das Hauptthema eines Strafprozesses sein.

Klausens textdichtet.

"anreisehinsichtlich" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

AM KEHL
SCHADEN
Die Beweisaufnahme
Wird bisweilen
Geschlossen wie die
Türen oder eine
Fabrik bevor sie
Im Mund verdampft
Ab 50.000 Euro
Sprechen wir von einem
Beträchtlichem Ausmaß
Dieweil es beim
Eurorettungsschirm nur
Um etwas über 200 Milliarden geht


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Klausens dichttextet.

"der Kehl" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm


Plädoyers am 21.10.2011
a) Staatsanwältin Kathrin Franz - gegen alle 4
Sie fordert im Kern:
6 Jahre für Wolfgang B.
          5 Jahre für Otto S.-K.
4 Jahre für Helene B.
          2 Jahre auf Bewährung für Jeanette S.
b) RA Birkenstock - für Wolfgang B.
c) RA Rode - für Wolfgang B.
d) RA POHLEN - für Otto S.-K.
-- RA Nagel: nein, sprach nicht!
e) RA Trüg - für Jeanette S.
f) RA Wirths - für Helene B.
g) RA Gillmeister - für Helene B.
DANACH: LETZTES WORT DER ANGEKLAGTEN, am 21.10.2011
a) Wolfgang B.
b) Helene B.
c) Otto S.-K.
d) Jeanette S.



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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 11:00 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Es spricht Staatsanwältin Kathrin Franz. Für die Rechtsprechung ist nach ihren Worten auch die Höhe des angerichteten Schadens wesentlich. Und ab 50.000 Euro wird da schon eine Grenze überschritten. siehe: "Vermögensverlust großen Ausmaßes nach § 263 III 2 Nr. 2 Alt. 1 StGB ab 50.000 Euro " -- BGH, Urteil vom 07.10.2003; Az.: 1 StR 274/03  --

Klausens textdichtet.
StGB § 263
Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter


1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,

2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,

3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,

4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht oder

5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).

(7) Die §§ 43a und 73d sind anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.


EIN-SATZ-EXPERTISE EULENSPIEGELEI
Dieses Gedicht
Ist ein Gedicht
Und es wird viel
Kosten vielleicht
Auch mal gekostet
Eulenspiegelei
Und
Eulenrührei
Wissen den
Magen meiner
Bilder nicht
Zu stillen

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 11:00 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Es spricht nun RA Birkenstock für seinen Mandanten Wolfgang B. - U.a. zitiert er eine Expertise von Prof. Spies, die aus einem (französischen) Satz bestand. Dieser eine Satz als komplette Expertise wurde auf Deutsch von RA Birkenstock verlesen: "Das dargestellte Werk wird Teil des Werkverzeichnisses sein, das unter meiner Leitung erscheinen wird." Birkenstock zitierte auch Horaz oder Gerhard Richter, auch den EXPRESS. Er verwies auch auf die Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern. Er sprach bis etwa 11:29 Uhr.

Siehe auch: http://www.klausens.com/des_kaisers_neue_kleider.htm

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 11:00 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Es spricht nun RA Rode aus Freiburg als zweiter Anwalt von Wolfgang B. - Rode verliest komplett eine Eulenspiegelgeschichte. Er sprach bis ca. 11:50 Uhr. -

"Die 27. Historie sagt, wie Eulenspiegel für den Landgrafen von Hessen malte und ihm weismachte, wer unehelich sei, könne das Bild nicht sehen."

Siehe diese EULENSPIEGEL-Geschichte komplett im PROJEKT GUTENBERG: als KAPITEL Nummer 28!!! - Das hat mit der Nummerierung des Urwerkes zu tun, die Seltsamkeiten aufweist.

http://gutenberg.spiegel.de/buch/1936/28

Klausens textdichtet.

"Eulenrührei" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

LITERARISCH-PRESSALISCHE
ABSTREIFUNGEN
STRAFZUMESSUNG
HORAZ
EXPRESS
RICHTER

SÜDDEUTSCHE
HÖLDERLIN
EULENSPIEGEL
KONKRET
WERDEN WIR ABER
4 Jahre und 3 Meter
5 Jahre und 4 Meter
6 Jahre und 2 Meter
2 Jahre und 6 Meter


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 12:00 Uhr MESZ, (+ 12:24 Uhr), Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Bei den Plädoyers wird vieles Ferne herbeizitiert. Besonders bei Birkenstock. Wie aber diese Bezüge dann vorträgt, das wird etwas holprig und abgelesen, kaum verinnerlicht, dadurch auch künstlich. Eulenspiegel taucht bei RA Rode auf, der genauso wie RA Birkenstock Wolfgang B. verteidigt. "Richter" ist hier eine Aussage des Künstlers Gerhard Richter zu den Preisen des Kunstmarktes. Frei sprechen wird RA Pohlen. Auch frei sprechen wird RA Gillmeister.

Klausens dichttextet.

"pressalisch" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 12:16 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, 8. Tag. - Pause

Klausens textdichtet.
 

FAKE
HAFTVERSCHONUNG
Dieses Gedicht
Ist mit heißer
Tinte gestrickt
Nie mehr diese
Gesichter sehen
Müssen.

Andere!


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 13:55 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Es spricht RA Gillmeister aus Freiburg (für Helene B.) sein Plädoyer. Er wird sich soziologisch und gesellschaftsmahnend damit auseinandersetzen, was Marken uns bedeuten und wie sehr Leute gefallen daran finden, mit diesen Details dann in der Gesellschaft zu reüssieren. Das alles soll den Rahmen bauen, für eine Gesellschaft, die Fälschungen geradezu herausfordert (Stichwort: falsche Gucci-Taschen). Das wiederum soll die Milde des Gerichtes erhöhen, wenn es um die Haftstrafen geht.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 14:05 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.

Werden die Angeklagten eine Haftverschonung unter Auflagen bekommen? Auch diese Frage ist interessant. Im Falle Jeanette S. wird es Bewährung geben, aber bei den anderen drei? Die Anwälte baten/bitten um Haftverschonung für ihre Mandanten.

Klausens textdichtet.
 

MILDE WILDE
BILDERKEINSTURM
- Kunstfälscherblues -
Ich bin fair
Und der rheinische
Humor tut mir
Leid meine Kinder
Entschuldige ich
Mich ein Leben
Aufzubauen hoffe
Auf milde Strafe
Schrieben wir Briefe
Durch der Staatsanwältin
Der Hände noch


Picassos Max: Der wackelt feucht in meiner Hand.
Der Wind hat's Er-Steiger-Bild voll Ernst als Fake erkannt
Und bläset nun Titanens Weiß durch Kölner Zellen ...

Das Hohe Gericht also weiß um jene Auf-Geh-Kleber aller
Herren Galerien Provenienz, sucht (Hasso!) eher wenig
In teuren Quellen vom fernen Pechstein-Tu's-Doch-Land,

Bis wir erneut per Katalog uns einen Campendonk bestellen
.

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 21.10.2011, Freitag, gegen 14:09 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Saal 7, 8. Tag.  -  Schlussworte der 4 Angeklagten. Am längsten spricht Wolfgang B. - U.a. positiv über den Richter und seine Verhandlungsführung. Wolfgang B. hat wohl viele Briefe geschrieben, in denen er sich auch wütend über die Justiz geäußert haben muss. Diese Briefe gingen zwecks Kontrolle alle über den Schreibtisch der Staatsanwältin. Sie wurde also ungewollt qua Amt Mitleserin. Wolfgang B. entschuldigt sich nun für solche Äußerungen in den Briefen. - Helene B. wird wieder mit den Tränen ringen und das Wort "Familie" nennen. - Jeanette S. äußert ihr Leid-Tun-Bedauern und Otto S.-K., der älteste, hofft eine milde Strafe.

Klausens dichttextet.
© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ensCopyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 25.10.2011, Dienstag, gegen 11:54 in den Internet-Gedichte-Blog:
http://dichtblogger.blogg.de/eintrag.php?id=352

 

URTEILUNGSVERMÖGEN
dpa SCHON DA
16 Komma X
Millionen
Minus dem
Was übrig
Blieb vom
Plagiat meines
Denkkonkurses
Als Gemälde
Wenn die Presse-Agentur
Rechtzeitig vor Anbeginn
Aller Strafen schon ihre
Unterlagen zu ordnen
Weiß spricht das nicht
Für eine nur als
Erschütterlich sich
Zuweisende Findung
Der Urteilsweltkunst
Im Verfahren der Kenntnis

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 10:29 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Um 11:30 Uhr soll es heute beginnen.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 10:31 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Um 11:30 Uhr soll es heute beginnen. - Die dpa ist jetzt schon da.

Klausens textdichtet.

"Urteilsweltkunst" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

UNRUHE
KAMERADA
Der letzte Tag
Eines Prozesses
Bringt mehr
Menschen die
Sich an unser
Aller Fehlbarkeit
Delektieren dem
Speiseschnitzel
Das Pannierte
Abklatschgewinnend

Elf Uhr zwei
Erscheinen die
Erwarteten derer
Von Kamerada
Im Vorfeld
Der Saalräumlichkeiten
Mit ihren Dreifüßen
Und Stahlgerüsten
Die Welt bald
Anverordnend
Alle Zuschauer
Zur Staffage
Verwurstprozessulieren

© Klau|s|ensĦķ7Klau's'ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:00 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Um 11:30 Uhr soll es heute beginnen. Es füllt sich vor dem Saal, mehr als an den letzten Prozesstagen.

Klausens dichttextet.

"abklatschgewinnend" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:02 bis 11:05 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Um 11:30 Uhr soll es heute beginnen. - Die Medienmeute der Kamerafraktion zieht als Herde und Horde ein.

Klausens textdichtet.

"Kamerada" und "anverordnen" und "verwurstprozessulieren" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

JOURNALISTEN-UNTER-GESICHE
AM BILDERFLAIR
Er der Journalist
Für den Deutschland
Funk und Radio
Steht nun selber
Debatte (Ich hab
Nur gefragt, ob
Du drauf bist.
Dann laufe ich.)
Zu Antworten für
Den medialen
Urindrangkollaps
Ich gehe davon
Aus dass es über
Die 53 Bilder
Weitaus mehr gibt
Es denn ein Ende
Des Entdeckten als
Aufzudeckende
Unter dem Gratin
Der Deckweißfläche?
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:07 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Es wird Stefan Koldehoff befragt, Journlaist beim Deutschlandfunk / Deutschlandradio. Er ist auch Kunstexperte, u.a. mehrere Buchveröffentlichungen. Das Interview hier ist für die ARD im Fensterbereich des Ganges vor Saal 7. (Der Satz in Klammern ist ein Satz seitens der Aufnahme / Technik / Redaktion durch die ARD.)

Klausens dichttextet.

"Journalisten-Unter-Gesiche" und "Urindrangkollaps" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:07 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Es wird immer Stefan Koldehoff befragt, Journlaist beim Deutschlandfunk / Deutschlandradio. Er ist auch Kunstexperte, u.a. mehrere Buchveröffentlichungen. Das Interview hier ist für die ARD im Fensterbereich des Ganges vor Saal 7. Ein zweites für ZDF wird er direkt im Anschluss geben. -

Klausens dichttextet.

"Bilderflair" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

WAHRABKLATSCHE
DER STURM
Ich hätte mir
Gewünscht man
Hätte mehr doch
Ermittelt weil
Eigentlich doch
Die Mittel zur
Verfügung stehen
Alles so sehr zu
Verkleistern bis
Fertigtapeten
Uns noch als
Originale
Vorgekunstgaukelt
Werden
Medienmenschen
Wie Ameisenhaie
Füllen den Saal
Mit ihrem Gerät
Um die Dichte
Eines Un-Wissens
Herbeizufilmfilmen
Dem Fotofoto in
Ewiger Treue als
Bildmächtigkeit
Zu und abgeben

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:07 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, vor Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Es wird Stefan Koldehoff nun für das ZDF befragt, Journalist beim Deutschlandfunk / Deutschlandradio.

Klausens dichttextet.

"Wahrabklatsche" und "vorkunstgaukeln" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:20 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Um 11:30 Uhr soll es heute beginnen. - Zuschauer und Presse dürfen nun hinein. Anwälte sind auch da. Aber wir warten auf die 3 Angeklagten, die aus der U-Haft herantronspiert werden. Die vierte Angeklagte ist schon da, kommt aber später als die Pressemeute und bleibt erst einmal unschlüssig im Türrahmen stehen. - Interessant ist dann auch die Piselfrage: Welcher Angeklagte wird im Fernsehen von welchem Sender verpixelt, welcher nicht. Welchen journalistischen Maßstäben wird gefolgt? -

Klausens textdichtet.

"Ameisenhai" und "herbeifilmfilmen" und "Fotofoto" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

BLITZ
ABSCHLUSSBALL
Ach hätte ich
Doch einen und
Wüsste noch
Etwas zu
Sagen bei
Den Ritualen
Des wo sie
Gleich kommen
Und wir
Es in der
Tagesschau
Sehen wir
Nach vorn

Schaut man in
Diese viellachenden
Gesichter sieht man
Sich nicht im
Fenster des Orkans
Eines Urteils
Sondern in den
Auen der Feste
Die löblich
Das Leben
Uns anlobkünden
Helga und Günter
Schön euch zu seh'n

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:26 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Um 11:30 Uhr soll es heute beginnen. Es füllt sich der dem Saal, dichtgedrängt die Kameras. Wann werden die U-haft-Angeklagten in den Saal geführt?

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:30/31 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Die vielen Menschen, die zumeist stehen, Journalisten und Journalistinnen, Kamera- und Fotografenleute, Anwälte und Anwältinnen reden teilweise in einer besonders auffällig lockeren Stimmung miteinander.

Klausens textdichtet.

"anlobkünden" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

HELENE
WOLFGANG
Als erste wurde sie
Denen zugeführt die
Kraft hätten sie in
Eine Heilige des Urteils
Zu verwandeln ganz
Katholizistisch
Von uns angedachtbetet
Du hast uns mit
Kunde und Witz
Über das Aeternitas
Aller Versagensängste
Hinweggerettetjubiliert

An deinem Sakko
Wollen wir das
Leben in ewiger
Ausschweifung
Genießen einer
Bildfrucht zugetan

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:32 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Als erste wird jetzt Helene B. reingeführt.

Klausens dichttextet.

"angedachtbeten" ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:34 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Als zweiter Angeklagter betritt Wolfgang B. den Saal.

Klausens textdichtet.

"hinweggerettetjubilieren" und "Bildfrucht" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

OTTO
GESICHTSSPEISE
Wie einfach gestrickt
Du doch bist als
Stoff echter Träume
Höchstens für eine
Leinwand geeignet

Auch sie werden
Befilmt als
Würden sie
Befingert
Dem Körper
Ausgesetzt
Beißen wir an

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:40 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Otto S.-K. ist da, ich habe den Moment verpasst, bei dieser Menschenwand.

Klausens dichttextet.

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:40 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Kameras und Fotoapparate und viele dazugehörige Menschen (samt Ton) bedrängen die Angeklagten, die Verteidiger und alle anderen.

Klausens textdichtet.

"hinweggerettetjubilieren" und "Bildfrucht" ist jeweils ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm
 

NICHTALLTÄGLICH 11:59
Die einen
Werden die
Anderen
Scheiden
Lassen
Haben wir
Uns alle
Schuldig
Gemacht
War unser
Befinden




Skandalös
Ist das Wort
Skandalös
Nur wenn
Es ausgesprochen
Wird was
Aber zu
Unterbleiben
Haben wir
Das kapiert?



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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:54 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Richter Wilhelm Kremer verliest das Urteil. Es ist ein langer Text.

Klausens dichttextet.

"nichtalltäglich" (zusammengeschrieben) ist ein Kunstwort von KLAUSENS. Siehe dazu: http://www.klausens.com/wortschoepfungen_eigenlexikon.htm

URTEIL:
  6 Jahre für Angeklagten Wolfgang B. (Alter zu Prozessbeginn: 60) - der Mal-Künstler,
4 Jahre für seine Frau Helene B. (Alter zu Prozessbeginn: 53),
5 Jahre für Otto S.-K. (Alter zu Prozessbeginn: 67),
1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung für Jeanette S. (Alter zu Prozessbeginn:
54), die Schwester von Helene B.
 -- ES KOMMEN NOCH GELDDETAILS ...
GELDSTRAFEN HINZU --

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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 11:59 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Richter Wilhelm Kremer beschwert sich darüber, dass die "Verständigung" (pejorativ: Deal) in der Presse / in den Medien teilweise auch als "skandalös" bezeichnet wurde. Es könne nichts skandalös sein, was vom Gesetz vorgegeben sei, stellt Kremer nachdrücklich fest. - Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass aus vielen Ecken Kritik an dieser "Verständigung" zu hören ist. War sie wirklich unvermeidbar? Sah das Recht nur diese als einzige Möglichkeit unter den gegebenen Bedingungen vor?

Klausens textdichtet.

 

FORMELSÜHNE
LEICHTFERTIGKEIT
263/5
267/4
1 - 10
JAHRE


Man kann
Das Nicht
Als Alles
Machen



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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 12:58 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Richter Wilhelm Kremer verliest das Urteil.

Auszug aus StGB. § 263, BETRUG:

"(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht."

Auszug aus StGB 267, URKUNDENFÄLSCHUNG:

"(4) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer die Urkundenfälschung als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht."



Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 13:01 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Richter Wilhelm Kremer verliest das Urteil.

Klausens textdichtet.

 

ERSTVERBÜSSERIN
EINGANGSBEREICH
Kommen wir
Zu Helene
geht der
Finger der
Linken Hand
An den
Rechten
Nasenflügel
Des Unbewussten


Geschädigt sind
Die denen die
Bilder vom
Himmel fallen
Wie nackte
Gänse aus der
Tiefkühltruhe


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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 13:10 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, im Saal 7, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Richter Wilhelm Kremer verliest das Urteil. Nun kommt er auf die Strafbemessung für Helene B. - Alle taten werden einzeln aufgezählt. Für jede einzelne Tat wird eine eigene Strafbemessung verlesen. Später werden die Strafen dann zusammengezogen. So soll Helene B. z.B. in 5 Fällen  (von 14) des gewerbsmäßgen Betruges und der gewerbsmäßigen urkundenfälschung schuldig sein.  Dazu kommen die versuche, wo der verkauf nicht erfolgte oder erfolgen konte. bei Wolfgang B. waren es 11 Fälle von Betrug und Urkundenfälschung plus 3 Fälle von Versuch, was dann die 14 Bilder wären, die den Gegenstand des Prozesses bilden. Bei Otto S.-K. nahm das Gericht 7 erfolgte und 3 versuchte Fälle an. Deshalb auch unterschiedliche Strafen. - Der Richter wies daraufhin, dass der komplizierte Vorgang des Zusammenaddierens von Einzeltaten von der Rechtsprechung seit einiger Zeit (erst) so gewollt wird. In Betrugsfällen mit bis zu 400 Einzeldelikten müssten die Gerichte heute für jede Einzeltat eine Einzelstrafzumessung abgeben, und danach alle Einzelstrafren zu einer Gesamtstrafe verdichten.

Klausens dichttextet.
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Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder Klau"s"ens, 27.10.2011, Donnerstag, gegen 13:22 Uhr MESZ, Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, Eingangsbereich, 9. Tag.  -  URTEIL / ENDE. - Landgericht Köln, Eingangsbereich innen, am Kamerakranz der Journalistenmeute, wo gerade gegen 13:22 Uhr der Anwalt Ferdinand Gillmeister vom Fernsehen befragt wurde.

Klausens textdichtet.

 

SIEHE AUCH KLAUSENS LIVE-GEDICHTE:
Foltermordprozess, auch Weghängprozess zu nennen = über 40 LIVE-Gedichte
Michaela G. = circa 60 Live-Gedichte vom Prozess am Landgericht
   Der Bonner "EHRENMORD"-Prozess = über 83 LIVE-Gedichte aus dem Landgericht
KLAUSENS beim Heinrich Boere NS-Kriegsverbrecherprozess in Aachen = 249 LIVE-Gedichte vom Oktober 2009 bis März 2010
Prozess in Bonn = LIVE-Gedichte vom November 2012 bis Dezember 2012 klausens-und-der-prozess-um-die-toetung-von-trudel-ulmen

ANWALTZUORDNUNG:

Wolfgang B. – RA Reinhard Birkenstock / RA Christian Rode (Kanzlei Birkenstock, Köln ... sowie Kanzlei Dr. Gillmeister, Dr. Rode, Dr. Trüg, Freiburg)

Helene B. – RA Ferdinand Gillmeister / RA Jordana Wirths (Kanzlei Birkenstock, Köln ... sowie Kanzlei Dr. Gillmeister, Dr. Rode, Dr. Trüg, Freiburg)

Jeanette S.
– RA Gerson Trüg
/ (auch: RA Habetha) (Kanzlei Dr. Gillmeister, Dr. Rode, Dr. Trüg, Freiburg)

Otto S.-K.
– RA Rainer Pohlen / RA Viktoria Nagel (Kanzlei Pohlen + Meister, Mönchengladbach)

Plädoyers am 21.10.2011
a) Staatsanwältin Kathrin Franz - gegen alle 4
b) RA Birkenstock - für Wolfgang B.
c) RA Rode - für Wolfgang B.
d) RA POHLEN - für Otto S.-K.
-- RA Nagel: nein, sprach nicht!
e) RA Trüg - für Jeanette S.
f) RA Wirths - für Helene B.
g) RA Gillmeister - für Helene B.
DANACH: LETZTES WORT DER ANGEKLAGTEN, am 21.10.2011
a) Wolfgang B.
b) Helene B.
c) Otto S.-K.
d) Jeanette S.

1995 soll schon die erste Fälschung aus der "Sammlung Jägers" aufgetaucht sein
ES GEHT ZUM BEISPIEL UM DIESE BILDER

-- DER PROZESS BESCHRÄNKT SICH AUF 14 FÄLLE,
WEIT MEHR GEFÄSCHTE BILDER KAMEN AUF DEN MARKT. Wohl noch ca. 39/40/41 Fälschungen mehr (da wurde ja ermittelt, nun eingestellt) + alle weiteren Fälschungen, die bis heute nicht erkannt sind. --

Die Fälschungen in der „Datenbank kritischer Werke“
SIEHE: http://service.kunstversteigerer.de/bdk/de/dkw/katalog.pd
Ermittelte Werke der sogenannten Sammlung "Jägers" (wozu dann ja auch die angebliche Sammlung Knops gehört)  - eine Service von www.kunstversteigerer.de
(BUNDESVERBAND DEUTSCHER KUNSTVERSTEIGER e.V.) + LANDESKRIMINALAMT BERLIN -- Im Dez. 2011 wohl 53 Werke erfasst, davon wohl noch 6 ohne Abbildung.  Zu allen anderen eine Abbildung.

MAX ERNST

Die Fälschung "La Forêt(2)", angeblich von von Max Ernst, die für rund 5,5 Millionen Euro an den US-Verleger Daniel Filipacchi ging. Öl auf Leinwand. 97,5 x 131cm. Rahmen.

Die Fälschung „Oiseaux“, angeblich von Max Ernst, Erlös 1,2 Millionen Euro. Verkauf an eine Pariser Privatsammlerin. 1927/29. Öl auf Leinwand. 81,8 x
100,1cm. Rahmen.


Die Fälschung "La Horde", angeblich von Max Ernst, das an die Sammlung Würth verkauft wurde. Nachdem eine Auktion bei Christie’s in London ohne Zuschlag endete, wurde das Bild für knapp 4,4 Millionen Dollar über einen
Vermittler an die Sammlung Würth veräußert. 1927. Öl auf Leinwand. 65,4 x 81,2cm. Rahmen.


HEINRICH CAMPENDONK

Die Fälschung "Rotes Bild mit Pferden", angeblich vom rheinischen Expressionisten Heinrich Campendonk, 1914. Öl auf Leinwand. 62 x 100,3cm. Rahmen. das für ca. 2,8 bzw. 2,9 Brutto-Millionen Euro (2,448 Millionen Euro Nettopreis bei Versteigerung) vom Kölner Kunsthaus Lempertz versteigert wurde. Ersteigert wurde es von Trasteco Limited, Malta. Dieses Bild enthielt Titanweiß, als es durch das Doerner Institut geprüft wurde. (Das Doerner Institut hat ca. 45 bis 50 Mitarbeiter/-innen und ist Teil der Bayrischen Staatsgemäldesammlungen. Barer Straße 29, 80799 München)

Die Fälschung „Landschaft mit Pferden“, angeblich von Heinrich Campendonk, Verkauf für 850.000 US-Dollar durch eine Pariser Galerie an den amerikanischen Schauspieler Steve Martin. 2005 wird das Bild über das Auktionshaus Christie’s weiterverkauft. Dann für 500 000 Euro.


Die Fälschung „Else Lasker-Schüler gewidmet“ bzw. „Landschaft mit Figuren und Vogel“, Verkauf für 590.000 Euro an eine Pariser Galerie. 2006 wird das Bild weiterverkauft. Erwerb durch Sammler Reinhold Würth. Für 830.000 Euro. 1914. Öl auf Leinwand. 65
x 50cm. Rahmen.


KEES VAN DONGEN

Die Fälschung "Frauenportrait mit Hut", ein Bild, das dem Künstler Kees van Dongen zugeschrieben wurde. 1906. Öl auf Leinwand. 61 x 50cm. Rahmen.

ANDRE DERAIN

Die Fälschung "Matisse peignant à Collioure", angeblich von Andre Derain. Verkauf über eine Londoner Galerie für 6,3 Millionen Dollar an die Hilti Art Foundation. Ca. 1905. Öl auf Leinwand. 46,5 x 55,7cm. Rahmen.

FERNAND LÉGER

Die Fälschung „Nature morte“ bzw. „Kubistisches Stillleben“, angeblich von Fernand Léger. 1913. Öl auf Leinwand. 55 x
38cm. Rahmen.

MAX PECHSTEIN

Die Fälschung "Frauenakt, Liegender (weiblicher) Akt mit Katze", angeblich von Max Pechstein. Ersteigert von der Galerie Henze & Ketterer. Diese verkauft das Werk weiter, für knapp 700 000 Euro nach Würzburg..

Die Fälschung „Seine mit Brücke und Frachtkähnen“, Erlös umgerechnet 143 000 Euro beim Verkauf über das Kölnische Kunsthaus Lempertz an einen südamerikanischen Sammler. Angeblich von Max Pechstein.


EINIGE JOURNALISTEN/JOURNALISTINNEN, DIE MAN VOR ORT SAH (Auswahl):
- manche immer, manche oft, manche nur manchmal -

Helge Drafz, WDR
Kerstin Edinger, ZDF heute-journal
Christiane Fricke, Handelsblatt
Nicolette Feiler-Thull, ZDF heute journal und mehrfach für Kulturzeit (3sat)
Gisela Friedrichsen, SPIEGEL (an mindestens 2 Prozesstagen nicht da)
Dorothea Hülsmeier, für dpa, deshalb oft via Artikel in den unterschiedlichsten Tageszeitungen vertreten
Michael Kohler, art
Stefan Koldehoff, Deutschlandfunk dradio.de
Niklas Maak, F.A.Z.
Renate Meinhof, Süddeutsche Zeitung
Frank Olbert, KStA
Ute Pauling, WDR bzw. tagesthemen
Markus Schmitz, WDR: Lokalzeit Köln + Aktuelle Stunde
Frank Überall, ist oft für den WDR tätig
Christel Wester, für Scala (WDR 5) oder Deutsche Welle
Hartmut Wilmes, z.B. für Kölnische Rundschau, Bonner General-Anzeiger oder WZ Düsseldorf

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KURZFASSUNG DER BLOG-EINTRÄGE MIT LINK / Aktuellste OBEN:

klau|s|ens urteilt weiter über das urteil im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, die masse der medienkommentare spricht rückbetrachtend (nach dem urteil) von einer großen enttäuschung über den prozess.dabei haben wir doch die LIVE-gedichte geschrieben: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htmdie enttäuschung bezieht sich auf die radikale kürze von 9 verhandlungstagen, das verzichten auf jegliche zeugen und damit das mi...
29.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens mit weiterem im urteil zum kölner kunstfälscher-prozess - www.klausens.com

...-katzenberger-effekt, dem alle nachhecheln: gib mir ruhm!aber unser maler wolfgang b. aus dem kölner kunstfälscherprozess hat jetzt ruhm.leider hat er auch schon ein gewisses alter. er erreicht bald die rente. zumindest das jetzt noch gängige alter dafür.galt das nicht für den richter auch?der richter schien eine sympathie mit diesem wolfgang zu haben.und der mit dem richter?auch das, au...
28.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens zum urteil im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, nun also die urteile.ja, alles wie gehabt. wir wussten es ja zuvor.keine überraschungen, keine nachschläge? milderungen?nein.ansonsten?urteil eben. der richter las alles vor, bild für bild, strafe für strafe, tat für tat.es ging um 14 fälle.nun kannst du überlegen, wer wann wo beteiligt war.und dann?dann kommt am ende etwas raus. bande, betrug, gewerbsmäßig, urkundenfälschung. St...
27.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens zum nun-sinn des kölner kunstfälscherprozesses - www.klausens.com

..., gehen davon ja auch solche impulse an die gesellschaft aus.der prozess fand doch statt! der kölner kunstfälscherprozess! http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htmja, ja, aber zeugen kamen nicht, und sie kamen auch nicht vor. köln war ein prozess ohne den eigentlichen inhalt: die szenerie, die den kunstbetrug per fälschung so gerne ermöglichte. ab...
22.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens zu den plädoyers im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, gab es überraschungen?nein, seitdem die "verständigung" feststeht, scheint alles klar und geritzt. die staatsanwältin plädierte auf und für ihre strafen ... die verteidiger wollten gerne milde oder mildere strafen ... also zeitlich gern etwas weniger.konkret?die staatsanwältin kathrin franz wollte 6 jahre für den maler wolfgang b., 5 jahre für den krefelder unterhändler...
21.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens und der tod von gaddafi und der kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

...n sein.dann ist alles falsche auch wahr.so ist es immer, auch bei jenen bildern.du meinst den kölner kunstfälscherprozess.ja, den meine ich, der nun so rasant auf das urteil hinausläuft.vielleicht ahnten sie den tod von gaddafi.du willst zwei sachen künstlich zusammenbringen.da ist es doch: das wort künstlich. dazu unsere gedichte: künstlich. http://www.klausens.com/klausens-und-der-gros...
20.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens erlebt das allmähliche auslaufen des kölner kunstfälscherprozesses - www.klausens.com

... uns interessiert, werden wir in diesem prozess nicht weiter erfahren.so wurde aus dem großen kölner kunstfälscherprozess dann der "kleine kölner kunstfälscherprozess".und wir haben unsere homepage völlig falsch benannt: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htmund unsere LIVE-zeichnung, die man hier in diesem blog(g) sehen kann?die ist L...
14.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens mit weiteren berichten zum kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, es gäbe weiteres zu berichten?zu berichten ist immer unendlich. ein prozesstag bietet so viel an stoff.was meinst du?zum einen die idee, man habe nicht auf großem fuß gelebt.wer sagte das?wolfgang b., der fälscher und logistiker der vier angeklagten.warum?weil die presse so vieles falsches schriebe.stimmt das?die presse schreibt immer falsch, auch wir schreiben falsch. denn nicht...
12.10.2011 Zum Eintrag


klau|s|ens hört die einlassung des krefelder angeklagten im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

...nd: wegen des deals - die grammatik erlaubt ja beide fälle bei "wegen").der deal in diesem kunstfälscherprozess.so die idee, weil es dann kürzer wird, nicht mehr 40 + x verhandlungstage, und weil man keine oder kaum zeugen braucht, und weil dannn die justiz schneller durch ist, mit allem. und köln auch. der kunstmarkt erst recht.und was macht er, der kunstmarkt?du redest so wie...
11.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens zum holzschnitt oder linolschnitt im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, es gibt wohl immer noch etwas zu schreiben und zu berichten über diesen prozess.es stecken viele dinge drin, gewiss. da sind feine details.du meinst, wie man bilder fälscht und wie man die fälschungen entdeckt.das kunsthaus lempertz soll ja nun eine ganz tolle und neue maschine haben, um alles zu prüfen und zu checken.ach ja, die technik.wolfgang b., der große fälscher und angekl...
1.10.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens zu den weiteren zwei geständnissen im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

...hrocken und erschreckt ganz krank, wenn sie hören, die tochter sei verhaftet worden und sei in einer kunstfälscherbande.)das sind ja wilde geschichten.wer einmal fälscht, der fälscht dann immer weiter. und immer wieder neu. auch neue ideen müssen her. die verdeckung muss auf die spitze getrieben werden. da muss dann auch die mutter ran.wie bei hochstaplern.ja: es ist ein fass ohne boden,...
30.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens und das geständnis des wolfgang b. im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, dann also das geständnis.erst die "verständigung" nach § 257 c StPO und dann das erste geständnis, oder teilgeständnis. der beginn.wann?am 27.9.2011. wolfgang b. durfte anfangen.was sagte er?er sagte viel. zuerst meinte er, dass er alle bilder gemalt hätte, um die es ginge.das haben wir schon vermutet.dann nahm er aber irgendwie eine hauptschuld auf sich, indem er sagte...
29.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens erlebt den abkürzungs-geständnis-deal im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

... au backe!das kannst du laut sagen: sie haben eine "verständigung" herbeigeführt, in jenem kunstfälscherprozess zu köln. gestern wurde es amtlich. wir waren dabei. http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htmhaben sie?ja, das gericht, die anwälte, die staatsanwaltschaft ... das haben sie.alle sind sich einig? am ende auch die angeklagten?so ...
28.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens hört die angeklagten im kölner kunstfälscherprozess "zur person" - www.klausens.com

.... beide versuchten sich wohl hochzuarbeiten. die eine fand dann den mann ihres lebens, den maler und kunstfälscher, die andere einen bundeswehrsoldat und -offizier. beide haben kinder.bergisch-gladbach?da kommen sie wohl her, die schwestern. dann haben wir geilenkirchen/aachen im angebot und thüringen, aber eigentlich doch eher krefeld. der eigentliche fälscher, der könner, mit den etwas...
22.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens mit einem anwalt-nachtrag zum kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, was wolltest du noch nachtragen?zu der anwaltsverteilung im kunstfälscherprozess. ( http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm )was da?es sind 4 angeklagte: 2 frauen und 2 männer.gewiss. wolfgang b., helene b., jeanette s., otto s.-k.3 sind in untersuchungshaft, eine person nicht. letztere ist jeanette s.ja, ja.das ehepaar b. und die schw...
4.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens denkt an die strategie beim kölner kunstfälscherprozess - www. klausens.com

klau|s|ens, bei diesem prozess lassen sich zwei der vier angeklagten, und zwar das ehepaar wolfgang und helene b., offenbar gerne filmen und fotografieren.das muss man weiter beobachten. aber besonders der angeklagte wolfgang b. war ja sehr frei, sehr locker, sehr beschwingt zu sehen ... und  ließ sich besonders gerne filmen.dieses ehepaar hat ja herrn rechtsanwalt birkenstock und eine kolle...
3.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens machte LIVE-zeichnung vom und zum kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, dieser kunstfälscherprozess hat also begonnen.gewiss, gewiss, der erste tag ist vorbei, aber bis zum nächsten tag muss man sich wohl 3 wochen gedulden.ach so: es geht gar nicht schlag auf schlag.ach, da sind noch gutachten, die ausstehen, oder eines. und dann kamen ordner, aus andorra, kontoauszüge, die muss man überhaupt erst noch durchsehen. alles dauert seine zeit. und manc...
2.09.2011 Zum Eintrag

klau|s|ens war beim kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com

klau|s|ens, du warst beim kunstfälscherprozess? in köln? landgericht? der heute begann?warst du nicht auch da, zweitklausens?war ich das?ich denke doch!denkst du?ja, ich denke, dass du eine fälschung von mir bist.und wenn du eine fälschung von mir bist?dann sind wir dennoch wahr.eine fälschung ist also wahr?ja, aber sie hat einen anderen preis. jedoch: manchmal aber werden fälschungen teu...
1.09.2011 Zum Eintrag

SIEHE AUCH KLAUSENS LIVE-GEDICHTE:
Foltermordprozess, auch Weghängprozess zu nennen = über 40 LIVE-Gedichte
Michaela G. = circa 60 Live-Gedichte vom Prozess am Landgericht
   Der Bonner "EHRENMORD"-Prozess = über 83 LIVE-Gedichte aus dem Landgericht
KLAUSENS beim Heinrich Boere NS-Kriegsverbrecherprozess in Aachen = 249 LIVE-Gedichte vom Oktober 2009 bis März 2010


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KOMPLETTE TEXTFASSUNG DER BLOG-EINTRÄGE:
_________aktuellste Einträge ganz unten, älteste Beiträge sehr oben____________

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1794

Donnerstag, 01.09.2011

klau|s|ens war beim kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, du warst beim kunstfälscherprozess? in köln? landgericht? der heute begann?

warst du nicht auch da, zweitklausens?

war ich das?

ich denke doch!

denkst du?

ja, ich denke, dass du eine fälschung von mir bist.

und wenn du eine fälschung von mir bist?

dann sind wir dennoch wahr.

eine fälschung ist also wahr?

ja, aber sie hat einen anderen preis. jedoch: manchmal aber werden fälschungen teurer als die originale.

wird es bei diesen 14 fälschungsfällen im kölner prozess der fall sein?

ich denke: nein. diese fälschungen mögen mal viel wert sein, aber nie so viel, wie die originale, wenn es sie denn gegeben hätte.

wo sind diese denn?

das sind ja alles die details, die wir nun erfahren wollen. bild um bild wollen wir wissen: gab es überhaupt jemals so ein original? wurden nur neue originale erzeugt? wie? wer? wer machte mit? wer kaufte auf? wer war beteiligt? wer absichtlich, wer unabsichtlich? wer hat dennoch profitiert? warum?

der prozess wird alle diese fragen beantworten?

das hoffen wir doch: original und fälschung ist der klassiker schlechthin.

angeklagte sind wolfgang b. (60), seine frau helene b. (53) und otto s. (67), auch jeanette S. (54), schwester von helene b. und einer wohnt wohl in krefeld. in krefeld-oppum ... zumindest ist er da gemeldet.

schön. wo KLAUSENS geboren wurde und groß wurde, sind einige große könner. das war immer klar.

sie haben Sammlungen erfunden, die es so nie gab. aber es gab die menschen der namen der sammlungen, die sie erfunden haben.

ja, die sammlung jägers: der mann ist tot und liegt begraben zu köln. melaten. ihm dichtete man eine sammlung an. das ist ja auch eine kunst.

sie haben etiketten aufgeklebt, aufkleber, alles sollte echt aussehen.

alles sah echt aus.

dann haben sie die "experten" genarrt.

haben wir nicht im letzten blog(g)-eintrag von den "experten" gesprochen?

beim thema kunst wird es auch um "experten" und "expertisen" gehen.

wie nett!

eben. die angeklagten geben sich locker, lachen viel und spielen die rolle der posträuber. sie wollen nett wirken, wie freunde, wie nachbarn, wie vereinskameraden, wie kirchenfreundinnen, sodass wir alle sie mögen. das volk mag die betrüger, die nicht brutal sind, aber klug. das volk mag diese menschen, die die reichen über die ohren hauen. mit phantasie!

es werden viele filme so gedreht: nette gangster hauen klug reiche über die ohren, also übers ohr.

wir mögen diese filme.

mögen wir denn auch die wahrheiten dieses prozesses?

das wird sich doch erst noch zeigen.

http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm




http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1795

Freitag, 02.09.2011

klau|s|ens machte LIVE-zeichnung vom und zum kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, dieser kunstfälscherprozess hat also begonnen.

gewiss, gewiss, der erste tag ist vorbei, aber bis zum nächsten tag muss man sich wohl 3 wochen gedulden.

ach so: es geht gar nicht schlag auf schlag.

ach, da sind noch gutachten, die ausstehen, oder eines. und dann kamen ordner, aus andorra, kontoauszüge, die muss man überhaupt erst noch durchsehen. alles dauert seine zeit. und manchmal treffen die dinge nicht so zeitnah ein, wie sich das die justiz wünscht.

aber der erste prozesstag war doch voll?

gewiss war der voll. vom publikum aber gar nicht so voll. es gab noch freie plätze im saal. die fülle kam mehr von den medien. sie haben da ihre eigenen sitzplatzreihen. die machen schon viel raum aus, im gerichtssaal 7. landgericht köln. luxemburger straße 101 ... wo man als zuschauer nicht alles so gut hören kann. leider. schlechte akustik. (hatten die die boxen und mikros überhaupt angeschaltet?)

ist das diese hohe haus?

es ist das verdammt hohe haus, ja, ja. man kann es meilenweit sehen. und dieser baukomplex (staatsanwaltschaft und arbeitsagentur sind ja auch da. und das amtsgericht.) samt garagenhäusern und stellplätzen für alle besucher ... also das ist alles doch etwas befremdlich. und ein paar kanzleien gibt es auch dort. mindestens zwei cafés. etc. - kein ort, an dem man lange sein möchte. nicht dem menschen zugedachte funktionsarchitektur, wohl eher kalt am schreibtisch geplant.

aber man kann überall prozesse halten!

gewiss: in wilhelminischen einschüchterungsbauten ... und auch in funktionsbauten schrecklichster architektonischer visionen nach dem kriege und später dann noch. das gebäude zum LG köln (eröffnet 1981) ist ein fall für sich. ein extremer architektonischer fall.

und der prozess?

der fand statt: saal 7 - und wir machten eine LIVE-zeichnung, zweitklausens.

nur wir?

ich weiß es nicht. aber ich sah keinen anderen zeichnen.

ach, das ist ungewöhnlich.

ich denke auch: es geht um kunst, es geht um kunstfälschung - aber niemand macht diese kunst dann im zuschauerbereich des gerichtes. ich habe auch keinen manchmal üblichen "gerichtszeichner" entdecken können.

wie heißt denn unsere LIVE-zeichnung vom 1.9.2011?

diese zeichnung heißt "IST FÄLSCH". sie entstand zwischen 9:20 uhr etwa ... und 10:30 uhr. eigentlich in der zeit, als die staatsanwaltschaft die anklage vorlas.

aha, nicht "falsch", sondern "fälsch".

ja, genau so. und gedichte finden sich unter: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm




http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1796

Samstag, 03.09.2011

klau|s|ens denkt an die strategie beim kölner kunstfälscherprozess - www. klausens.com




klau|s|ens, bei diesem prozess lassen sich zwei der vier angeklagten, und zwar das ehepaar wolfgang und helene b., offenbar gerne filmen und fotografieren.

das muss man weiter beobachten. aber besonders der angeklagte wolfgang b. war ja sehr frei, sehr locker, sehr beschwingt zu sehen ... und  ließ sich besonders gerne filmen.

dieses ehepaar hat ja herrn rechtsanwalt birkenstock und eine kollegin, frau wirths, von herrn birkenstock als verteidigung.

halt! nicht verkürzen: beide habe aber auch die rechtsanwälte gillmeister und rode aus freiburg. die freiburger kanzlei "Rechtsanwälte Gillmeister Rode Trüg" scheint sogar insgesamt vier anwälte in diesem verfahren zu haben, wenn ich die sachlage richtig sehe. RA trüg und RA habetha aus der kanzlei sind wohl auch dabei.

meinst du?

immerhin scheinen ja auch damals die verhaftungen in freiburg stattgefunden zu haben. oder in köln? zumindest jener wolfgang b. wurde doch in freiburg verhaftet, nicht wahr?! hatte man da in freiburg nicht seitens der angeklagten ein "anwesen", wie es so schön heißt? und auch in frankreich, im hafenstädtchen mèze am mittelmeer? auch da ein anwesen?

es geht um den lebenstil. das wort "anwesen", das die presse benutzt, soll diesen lebenstil in einem wort fassen.

auf jeden fall scheint es so, dass das ehepaar b. die anwälte so beschickt hat: der herr wolfgang b., der ja als der fälscher gilt, also der künstler, ... er hat herrn birkenstock (köln) und herrn rode (freiburg) als anwälte. und die frau helene b. hat herrn gillmeister (freiburg) und frau wirths (köln) als anwälte. das wäre dann jeweils ein köln-freiburger doppelachse von zwei kanzleien.

aber herr birkenstock gab hernach ein großes interview, von mehreren kameras eingefangen.

herr birkenstock ist seit dem kachelmann-prozess sehr populär, er taucht aber immer wieder bei brisanten oder bekannten prozessen auf. er hat eine gewisse position im rechtsgeschehen nun erlangt. und er äußert sich auch gerne.

die anderen nicht?

doch, doch, herr gillmeister gab auch einige einzelinterviews, aber den zentralrahmen im kamera-stern (er)füllte am meisten und am deutlichsten, wohl auch weil am bekanntesten, der rechtsanwalt birkenstock. er schien der hauptredner zu sein.

und das ist der eine anwalt von wolfgang b.

und genau dieser wolfgang b., der angeklagte, war besonders offen und freigesichtig zu den kameras. man verbat sich ja sogar das verpixeln, und es scheint teil der strategie zu sein.

woraus folgerst du das?

aus den worten des anwaltes birkenstock, der sich so ausdrückte, dass zumindest dieser angeklagte, vielleicht ja auch seine frau (bei den anderen beiden scheint es mir nicht so) sehr offen auftreten wollen und sich offengesichtig mit den vorwürfen auseinandersetzen.

wie?

das ist ja noch nicht klar. wird es einlassungen und anfangs ausführungen der angeklagten geben? bekenntnisse? geständnisse? zugaben? eingaben? wird es keine geben? herr birkenstock ließ das offen, bekannte sich aber zur devise, sich offen mit den tatvorwürfen auseinanderzusetzen. das wäre dann die erste grundstrategie.

fishing vor sympathies?

ich denke: ja. es soll so die idee entstehen, kunstfälschung sei nicht so schlimm, dass man sich da schämen müsse. also eine untat von niedrigerem rang ... und eine charmante untat, die die menschen mögen könnten, weil man einerseits die kunst des fälschers anerkennen muss, andererseits auch die tatsache, dass reiche menschen oder galerien oder institutionen betrogen wurden. und wenn reiche etwas verlieren, und sei es durch betrug, dann denkt der normale mensch: "na und. es hat doch die richtigen getroffen! die kriegen den hals doch sowieso nicht voll!"

was denkst du?

ich bin doch neutraler prozessbeobachter (mit einigen vorgefassten und vorgeprägten meinungen, wie jeder mensch ... auch die, die es nicht wahrhaben wollen) ... da halte ich mich heute mal zurück.

vielleicht will man durch besondere offenheit auch alles für einen möglichen deal mit dem gericht vorbereiten.

wer weiß es?


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Sonntag, 04.09.2011

klau|s|ens mit einem anwalt-nachtrag zum kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, was wolltest du noch nachtragen?

zu der anwaltsverteilung im kunstfälscherprozess. ( http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm )

was da?

es sind 4 angeklagte: 2 frauen und 2 männer.

gewiss. wolfgang b., helene b., jeanette s., otto s.-k.

3 sind in untersuchungshaft, eine person nicht. letztere ist jeanette s.

ja, ja.

das ehepaar b. und die schwester von helene b., frau jeanette s. --- die sind durch die achse köln/freiburg verteidigt, also RA birkenstock / RA wirths aus einer kölner praxis ... und dann RA gillmeister, RA rode, RA trüg, RA habetha aus einer freiburger praxis.

und der vierte? der mann aus krefeld? otto s.-k.?

der wird von anwälten aus mönchengladbach verteidigt. damit hätten wir einen dritten bezugspol in der anwaltssache um diesen prozess.

welchen bezugspol?

die kanzlei RA pohlen + meister. vor gericht in köln sind RA pohlen und RA nagel aus dieser kanzlei.

die müssen sich dann alle auch einigen. alle anwälte und anwältinnen aus verschiedenen kanzleien. nun also auch die in mönchengladbach.

gewiss. man soll sich ja auch seitens der angeklagten oft in krefeld in "Das Café" getroffen haben, dereinst. krefeld ist also per se ein bezug. (hat nicht - neben otto s.k. auch wolfgang b. da einmal gelebt? in krefeld?) mönchengladbach ist ja quasi die nachbarstadt von krefeld. und ein (nur) vermeintlicher kunstsammler, wilhelm knops, soll ja auch in krefeld gewohnt haben. er war der großvater von otto s.-k.

dann hätten wir also im kern 3 anwaltbüros aus drei städten (köln, freiburg, mönchengladbach), die zusammen für 4 angeklagte zuständig sind.

so scheint es zu sein, wobei die kanzleien aus freiburg und köln gewisserweise bei zwei angeklagten (herr und frau b.) über kreuz jeweils verzahnt sind, während der dritte hauptangeklagte von einer anderen kanzlei, und nur von dieser kanzlei, aus mönchengladbach vertreten wird.

und wir haben die vierte angeklagte, die aber als minderschwerer fall (ist ja auch nicht in untersuchungshaft) quasi noch zusätzlich mitläuft. die hat offenbar die betreuung durch die schon genannte freiburger kanzlei.

was heißt das nun?

nichts, oder doch: es sind eben beobachtungen darüber, wie man bei so einem prozess eine strategie fahren kann und fahren wird und fahren will. das wird interessant zu beobachten sein: 3 kanzleien, 4 angeklagte und 1 (?) linie?

was du immer alles beobachtest!

ist das leben im kern nicht die beobachtung des lebens der anderen? nein?






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Donnerstag, 22.09.2011

klau|s|ens hört die angeklagten im kölner kunstfälscherprozess "zur person" - www.klausens.com




klau|s|ens, gestern also tag zwei.

zweitklausens, du warst doch dabei.

ich möchte es von dir hören.

sie sprachen, jeder der 4 angeklagten sprach: 2 frauen, 2 männer.

es geht doch!

sie redeten nur zur person, nicht zu sache, also nicht zur anklage.

was ist "eine person", "zur person"?

das sind stationen deines lebens, grobe umrisse. sie hatten sich das notiert, und lasen dann vom blatt, frei oder halbfrei oder genau, je nachdem. es waren wohl anderthalb DIN-a-4-seiten in zwei fällen. da gab RA birkenstock die ausgedruckten blätter an gericht und staatsanwalt weiter.

was erfährt man?

geboren, aufgewachsen, ausbildung, eltern, heirat, drogen, krankheit, kinder, umzüge - diese dinge. es ist alles nur sehr grob.

aber man lernt etwas.

man lernt immer etwas. man hört ja endlich mal den klang der stimmen. die stimmen sagen ja schon so viel. jede stimme ist wie ein buch. dann die aussprache, dann die art. alles "spricht".

insofern doch interessant.

ja, gewiss. leider gibt es im gerichtssaal 007 derzeit keine aktiven und funktionierenden mikrofone. für die prozessbesucher und auch für die presse ist es nicht leicht, alles zu hören.

was ist das für ein gericht?! warum lässt es das zu?!

sie wollten wohl den größten saal: 007 - und dann wurde/wird der umgebaut, sodass die alten mikrofone/boxen nicht mehr und die neuen noch nicht funktioneiren. so verstand ich das.

du verstandest also etwas?

ja, man darf nicht atmen und muss genau hören. es gibt auch zuschauer, die aus ihren händen eine "tüte" machen, einen trichter, weil sie so hoffen, mehr zu verstehen.

das ist ja ein thema für sich.

sicher: man könnte nun menschen zeichnen, die mit den händen hören, wie die kunst des richtens auch die dinge verfälscht. schon das hören über das thema verfälschungen ist wieder eine verfälschung, zumal wenn man nichts hört.

was sagten die angeklagten denn?

nun, die beiden frauen, die schwestern, brachen jeweils in tränen aus. die eine mehr, die andere weniger. aber die haft hat sie doch angegriffen, wobei die eine ja nicht mehr in u-haft ist, dennoch aber traumatologisch offenbar darunter leidet.

das ist gewiss schwer: wenn man im BZR ohne eintrag ist und sich dann im knast wiederfindet.

BZR?

bundeszentralregister - da stehen alle vorstrafen drin. sitzt in bonn. eine dokumentation alller deutschen samt aller ihrer einträge.

also die zwei frauen betonten, dass sie aus einfachen verhältnissen kommen. beide versuchten sich wohl hochzuarbeiten. die eine fand dann den mann ihres lebens, den maler und kunstfälscher, die andere einen bundeswehrsoldat und -offizier. beide haben kinder.

bergisch-gladbach?

da kommen sie wohl her, die schwestern. dann haben wir geilenkirchen/aachen im angebot und thüringen, aber eigentlich doch eher krefeld. der eigentliche fälscher, der könner, mit den etwas längeren haaren spielt den lockeren und lustigen, den lebensfrohen, der alles nicht so ernst nimmt, der sich treiben lässt, der die dinge genießt, der spielerisch ist. das war schon auffällig. ein kreativer mensch, aber vielleicht auch zu überdreht. zu genießerisch, dadurch die realität verlierend.

sein frau hat ihn ja auch so sehr gelobt. ein guter mann. ein warmherziger mann. ein ideenreicher mann. ein liebevoller mann.

beide haben sich wohl seit dem kennenlernen in den 90ern (bei einer werbefilmproduktion) ineinander verliebt und beide hatten wohl das gefühl, dass es etwas großes ist. und beide versicherten auch vor gericht, wie toll sie den jeweils anderen finden. bis heute wohl, wenn es nicht gespielt ist. eine große liebe.

und dann der mann aus thüringen, aber eigentlich krefeld.

dieser spielte mehr den scheiternden: kleine wohnung heute, vieles begonnen, vieles probiert. nichts hat richtig funktioniert, auf dauer.

was denn?

dinge wie chemielaborant, gastronom (dabei wohl sogar auch mal türsteher gewesen), dann nach ägypten, dort auch gastronom, geschäftsführer, wohl immer angestellt. dann zugleich werkzeuge importiert, nach ägypten, dazu seine chemielaborkenntnisse genutzt, dann auch in deutschland dinge galvanisiert, dazu kontakt zu krefelder kunstszene, bis hin zum bekannten herbert zangs aus der künstlergruppe ZERO. er machte auch filme auf ibiza und gründete eine gruppierung (arbeitsgemeinschaft) nahmens NAHRA (= mensch), die sich dann in künstlerkreisen "aufstellen" sollte. sogar eine art kleinkünstleragentur hat er irgendwann mal betrieben, und wohl auch ein hotel "garni" mit 14 zimmern. das war alles sehr viel.

so also sprachen sie.

einmal griff der anwalt von o. s.-k. ein, um klarzustellen, sein mandant habe nie auf ibiza gewohnt.

man weiß ja eh nicht, was die mandanten sagen und was die mandanten sagen, weil die anwälte meinen, das sagen wir mal am besten.

es sind immer spiele und rollenspiele.

der richter?

gab sich betont nett und locker. machte auch kleine witzige bemerkungen. ein prozess mit kölner einschlag. als helene b. so sehr weinte, unterbrach man auch für sie die verhandlung. menschlichkeit und humanität pur. kein gericht, wegen dem man alpträume hätte. (aber vielleicht wird auch durch diesen stil eine "vereinbarung" eingeleitet. nach einer "verständigung". also ein prozess des sich einigens ist möglich: geständnis + strafe, aber alles in maßen.)

es gibt also weinende und lachende und gescheiterte.

von allem etwas. die frauen scheinen mehr zu leiden als die männer. das passt dann in klassische muster. und am meisten angeschlagen ist helene b., die auch noch eine schwere krankheit überwinden muss, ja immer noch in u-haft sitzt, aber auch noch zwei schon ältere kinder (bzw. stiefkind) hat, die draußen ohne sie klarkommen müssen. außerdem scheint die alte mutter krank. sie selber ist zudem auch noch in ärzlicher behandlung, in der u-haft. vieles belastet.

und dann war das vorbei? dieser gerichtstag? mittags? kurz vor 12?

gewiss, aber vor dem "vorbei" kam der anwalt aus mönchengladbach, RA pohlen, also der von otto s.-k., der vorschlug, ob sich nicht alle prozessbeteiligten, halt: alle berufsbeteiligten in diesem prozess ... jetzt zusammensetzen könnten.

sie sprachen also?

sie haben gestern noch (intern) gesprochen oder "gedealt". es ging um eine "verständigung". das ist ja ergebnisoffen. man setzt sich halt zusammen.

inwiefern?

das wissen wir nicht. aber man könnte ja sagen: wenn wir dieses oder jenes gestehen, was bietet ihr dann? ("zur sache"haben die angeklagten ja bislang nichts gesagt.)

du meinst: was bietet ihr an strafen?

ja, an strafen. man gesteht, und man bekommt überschaubare strafen. und dann wäre der prozess vielleicht sehr schnell zuende.

das wäre ein skandal!

gewiss, denn wir wollen ja nicht nur über die angeklagten etwas erfahren, sondern wir wollen besonders auch erfahren, wie der kunstmarkt funktioniert.

wir wollen erfahren, wie fälschungen funktionieren.

wir wollen erfahren, wie fälscher den kunstmarkt überlisten und dieser sich überlisten ließ.

das geht nur, wenn der prozess stattfindet.

das geht nur, wenn wir die zeugen hören. (und wir wollen ein paar LIVE-gedichte schreiben: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm )

deshalb soll der prozess weitergehen, was immer richter, anwälte und staatsanwälte besprechen.

der prozess soll und muss weitergehen.

bis ins kleinste detail.

du sagtest eben: "deal".

ja?

das erinnert mich daran, wie der angeklagte maler sagte, dass er drogen ausprobiert hatte, einige jahre. nix hartes, aber wohl doch vieles.

ein lebemann eben.

und der richter fragte alle angeklagten ganz genau nach drogen und krankheiten. das scheint wohl wichtig zu sein.

drogen und krankheiten ... sollten sie zum fälschen geführt haben?

ich weiß es auch nicht recht, welches motiv dem allen zugrundeliegt. drogen und krankheiten sind offenbar bei dieser thematik sehr wichtig.

ist dir etwas aufgefallen?

ja, beide frauen haben eine krebserkrankung erlitten und wohl überstanden. das ist schon bemerkenswert: die beiden einfachen frauen aus einfachem elternhaus, die sich dann so hochgestrampelt haben im leben, bis die haft / der prozess dann wieder alles zunichte machte.

das leben ist ein auf und ab. wer möchte urteilen? - in den USA haben sie vor wenigen stunden wahrscheinlich einen unschuldigen getötet. wer möchte über all das urteilen, was der mensch in seinem wahn anrichtet?!

gefälschte bilder wirken da wie eine bagatelle.

eben: wenn man überlegt, was mit dem steuerabkommen (steuer-deal) mit der schweiz passieren soll. - was passiert mit diesen verbrechen und verbrechern, die jahrzehnte steuern nicht zahlten?

sie sollen nun saugut davonkommen, sogar finanziell mit geringerer belastung als die "redlichen" steuerzahler ... und gänzlich ohne strafe.

man fasst sich minütlich an den kopf. gerecht ist nix.




http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1814

Mittwoch, 28.09.2011

klau|s|ens erlebt den abkürzungs-geständnis-deal im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, au backe!

das kannst du laut sagen: sie haben eine "verständigung" herbeigeführt, in jenem kunstfälscherprozess zu köln. gestern wurde es amtlich. wir waren dabei. http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

haben sie?

ja, das gericht, die anwälte, die staatsanwaltschaft ... das haben sie.

alle sind sich einig? am ende auch die angeklagten?

so kann man es ausdrücken. das problem ist: es wird wohl nicht die schönen zeugenbefragungen geben.

es werden keine experten vorkommen?

wohl eher nein, denn diese werden ja so nicht mehr benötigt.

kein prof. dr. dr. hc werner spies, der falsche werke als echte beurteilt hatte?

leider nein.

kein prof. henrik hanstein vom kunsthaus lempertz, der falsche bilder sowohl kaufte als auch versteigerte?

auch da: leider nein.

sie alle werden nicht kommen?

man muss es befürchten. die idee ist es, und so kam es gestern: ihr gebt alle eure schuld zu, ihr angeklagten, ihr packt richtig aus, antwortet auf alle fragen, legt ein geständnis ab und seid immer schön hilfsbereit ...

und?

... dann werdet ihr mit überschaubaren strafen zurechtkommen können. das garantieren wir euch. angeboten sind: für den 60-jährigen kunstfälscher wolfgang b. eine höchststrafe von sechs Jahren, für seine ehefrau helene b. eine höchststrafe von vier jahren. für deren schwester jeanette s. eine bewährungsstrafe von zwei jahren. und der jetzt-krefelder otto s.-k. bekäme eine höchststrafe von bis zu fünf jahren haft.  so das "paket" bezogen auf die haftstrafen.

und was noch?

die verhandlungszeit wird so deutlich kürzer; und: das gericht muss sich nicht mit der kölner kunst und kunstszene bzw. mit der internationalen kunstszene und auch nicht der falsch-und-fälscher-szene herumschlagen.

du meinst auch oder vor allem: kunstmarkt.

ja, ja, sicher - denn köln lebt so sehr von der kunst.

da will man die stadt und die akteure der kunst in dieser stadt nicht weiter ärgern.

genau, der prozess schadet schon jetzt so. allein, weil es ihn gibt.

und dann ein name wie hanstein darin auftauchend, der für die kölner kunstmarktszene doch so wichtig ist!

genau so muss man denken. und prof. spies und max ernst - das passt zu brühl, liegt ja bei köln, max-ernst-museum. das schadet also alles der region. umsätze, ruhm, reputation. die kunst! - vielleicht denken die leute wirklich so, auch in der justiz.

und dann gibt es den deal, dem gestern alle zustimmten.

das hört sich so böse an: deal. es ist ja (in diesem fall: leider) legal.

legal, legal. wie denn? wo denn?

in der StPO, der strafprozessordnung steht es. da heißt es in 257 c ((Vorschrift eingefügt durch das Gesetz zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren vom 29.07.2009 (PDF-Format BGBl. I S. 2353) m.W.v. 04.08.2009.)) so:

§ 257c

(1) Das Gericht kann sich in geeigneten Fällen mit den Verfahrensbeteiligten nach Maßgabe der folgenden Absätze über den weiteren Fortgang und das Ergebnis des Verfahrens verständigen. § 244 Absatz 2 bleibt unberührt.

(2) Gegenstand dieser Verständigung dürfen nur die Rechtsfolgen sein, die Inhalt des Urteils und der dazugehörigen Beschlüsse sein können, sonstige verfahrensbezogene Maßnahmen im zugrundeliegenden Erkenntnisverfahren sowie das Prozessverhalten der Verfahrensbeteiligten. Bestandteil jeder Verständigung soll ein Geständnis sein. Der Schuldspruch sowie Maßregeln der Besserung und Sicherung dürfen nicht Gegenstand einer Verständigung sein.

(3) Das Gericht gibt bekannt, welchen Inhalt die Verständigung haben könnte. Es kann dabei unter freier Würdigung aller Umstände des Falles sowie der allgemeinen Strafzumessungserwägungen auch eine Ober- und Untergrenze der Strafe angeben. Die Verfahrensbeteiligten erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Verständigung kommt zustande, wenn Angeklagter und Staatsanwaltschaft dem Vorschlag des Gerichtes zustimmen.

(4) Die Bindung des Gerichtes an eine Verständigung entfällt, wenn rechtlich oder tatsächlich bedeutsame Umstände übersehen worden sind oder sich neu ergeben haben und das Gericht deswegen zu der Überzeugung gelangt, dass der in Aussicht gestellte Strafrahmen nicht mehr tat- oder schuldangemessen ist. Gleiches gilt, wenn das weitere Prozessverhalten des Angeklagten nicht dem Verhalten entspricht, das der Prognose des Gerichtes zugrunde gelegt worden ist. Das Geständnis des Angeklagten darf in diesen Fällen nicht verwertet werden. Das Gericht hat eine Abweichung unverzüglich mitzuteilen.

(5) Der Angeklagte ist über die Voraussetzungen und Folgen einer Abweichung des Gerichtes von dem in Aussicht gestellten Ergebnis nach Absatz 4 zu belehren.



aha, so ist es also. wie lautet noch jener § 244, Absatz 2?

so: "(2) Das Gericht hat zur Erforschung der Wahrheit die Beweisaufnahme von Amts wegen auf alle Tatsachen und Beweismittel zu erstrecken, die für die Entscheidung von Bedeutung sind." der bleibt unberührt. - dennoch: diese verständigung von gestern, dieser deal: alles ist legal.

der deal ist legal.

ja, ja.

aber wir erfahren nichts weiter über den kunstmarkt und die betrügereien, die dort ablaufen. beziehungsweise viel weniger, als erhofft.

das ist ein skandal!

ja, das ist ein skandal. viele hohe herren werden nun geschont.

das ist ein skandal!

ja, das ist ein skandal. wir haben nur die geständnisse der vier angeklagten ... und wolfgang b. durfte gestern direkt schon beginnen.

und?

er klagte den kunstmarkt an, war da sehr dezidiert. er nannte auch den namen von prof hanstein. immerhin, immerhin.

aber es ist dennoch ein skandal.

ja, dieser deal ist ein legaler skandal. aber das wort skandal bedeutet heutzutage auch nichts mehr.

um wenn geht es? um die kunst? die kunstfälscher? oder die falsch-und-fälscher-profiteure an den obersten schaltstellen des kunstmarktes?

gute fragen: aber die justiz wird sich dazu ganz ruhig verhalten.

die justiz? - wer ist das denn überhaupt?

wir alle, das gemeinwesen. auch du und ich.

soll das heißen, auch wir beide sind mit dem deal einverstanden?

vielleicht. wenn es der kunst dient. oder doch nicht?

es dient dem kunstmarkt, und von dem haben wir nichts. damit das mal klar ist! - der kunstmarkt ist für reiche und superreiche und halbreiche da.

nicht auch für scheinreiche und scheinheilige?





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Donnerstag, 29.09.2011

klau|s|ens und das geständnis des wolfgang b. im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, dann also das geständnis.

erst die "verständigung" nach § 257 c StPO und dann das erste geständnis, oder teilgeständnis. der beginn.

wann?

am 27.9.2011. wolfgang b. durfte anfangen.

was sagte er?

er sagte viel. zuerst meinte er, dass er alle bilder gemalt hätte, um die es ginge.

das haben wir schon vermutet.

dann nahm er aber irgendwie eine hauptschuld auf sich, indem er sagte, er allein habe entschieden, welche bilder wo und wie in den handel gelangten.

er will die anderen so freisprechen.

gewiss. so habe er seine frau gar nicht in diese geschäfte ziehen wollen, aber ...

es ist dann passiert.

und die schwester seine frau ... das war, als seine frau so schwer erkrankt war ...

dann musste die schwester ran.

ja, er will diese beiden personen schützen oder beschützen, auf jeden fall die schuld auf seite der frauen mildern.

das ist nobel.

gewiss: das ist nobel. so heißt es bei der schwester jeanette s., sie habe zwar gewusst, dass die provenienz der bilder nicht stimmte, aber sie habe nie gewusst, dass die bilder falsch seien. oder gefälscht seien. oder von ihm gefäscht seien. irgendwie so.

du musst schon genau sein!

ich muss mir so viel merken, in diesem saal da. so viele informationen. sie rufen dauernd ein schreibverbot aus, für das publikum, was auch wieder zeigt, wie die dinge in köln um die kunst und diesen prozess gehandhabt werden.

und hat er denn geschildert, wie er gefälscht hat?

gewiss, aber nicht alles. er will nicht, dass sein tricks und kniffs dann anderen fälschern dienen. (siehe auch LIVE-gedichte unter http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm )

das ist auch nobel.

ich denke, das ist klugheit.

wieso?

dieser mann, dieser wolfgang b., hat nun so viel wissen aufgehäuft, dass er nach der  haft eine neue karriere als legaler experte für kunst anfangen kann.

findest du?

man hört es, so wie er die dinge benennt ... und er verkündet es auch selbstbewusst: er weiß verdammt viel über alles. er lacht über derzeitige kunst-"experten" und fordert den freien und neutralen experten, der nicht anders noch in den kunstmarkt verstrickt ist.einen kunstmarkt, den er zudem verachtet, der wolfgang b.

was war denn der kern? des gestehens? also des fälschens?

es gibt viele kerne: nachlesen, angucken, museen aufsuchen, sich befassen, die werkgeschichte kennen, wissen, welche formate die künstler bevorzugten, alles das. da steckt also "zuwendung" zum künstler drin, den er fälschen will.

er musste also kunstexperte werden, um gut fälschen zu können.

und es hat ihn auch interessiert. ihm geht es nicht ums geld, meinte er. das glaubt man ihm sogar. wenn er geld hat, dann gibt er es aus und lebt und macht. er soll 5 millionen in das haus in freiburg gesteckt haben, wie er selber sagt.

viel!

ja, aber er will es dann auch so machen, wie er sich das vorstellt. das haus ist dann gewissermaßn auch sein "kunstwerk". es geht nicht ums geld, sondern um die sache. um die kunst. um die zuwendung.

dafür braucht er geld.

ja, irgendwann gibt es selbstläufer. du brauchst mehr und noch mehr.

so hat sich alles entwickelt.

seit 1984 wohl. da fing es an. in krefeld. im "das café" in der tannenstraße. da traf er auf jenen otto s.-k., mit dem er bis 1989 die ersten geschäfte zusammen machte. aber dann haben sie sich wohl überworfen. da ging es um die bezahlung eines bildes. ich vermute mal: um die geldaufteilung. es gab eine pause in der "werksbeziehung" der beiden.

seine frau?

die hat er doch erst 1992 kennengelernt. und er wollte wohl mit ihr zusammen offenbar bilder verkaufen, um nicht geld an o. s.-k. zu verlieren. die idee war wohl: was soll ich da noch leute beteiligen, wenn ich es billiger haben kann?

gedanken, die man auch von bankräubern kennt.

ja, aber wolfgang b. ist anders: er spielt. es macht ihm freude. er fälscht, und es ist schön, dass die fälschungen ankommen. dieses spiel ist ihm wichtiger als geld. geld ist auch mittel zum spielen.

so also.

und er hat sich dann bilder gekauft, in farben und formen, aus verschiedenen ländern, um auf "originalen" zu fälschen. er hatte dann ein kleines lager. spannrahmen und keilrahmen, länderspezifisch, altersspezifisch, größenspezifisch.

und wenn er dann fälschen wollte?

dann nahm er ein bild aus genau jenem land, aus genau jener zeit, mit genau jener größe ... und entfernte die vorfarbe. er hatte gerne bilder, wo kaum farbe drauf war, vom vorgängerkünstler.

und so konnte er dann auf scheinbar echtem material sein handwerk beginnen.

ja, genau so. und es klappte ja gut, bis hin in museen und werkverzeichnisse gelangten bilder von ihm. das befriedigte ihn: "meine bilder werden als bilder von großen malern angesehen. also bin ich auch einer." so ähnlich dachte er wohl.

das machte ihn stolz.

... was wir verstehen können. er, der durch die welt gondelte, von A nach B, im bus, und sonstwie, der auch in amsterdam wohnte, auf dem hausboot, er ist einer, der auch gerne als "hippie" bezeichnet wird, oder "freak". auf jeden fall hat er eine unbekümmerte art, die ihn sympathisch macht.

unspießerisch. locker. frei.

genau, und er wirkt auch sehr menschennett und freundlich vom wesen. ihm traut man das "spiel" als spiel zu, die freude an der fälschung, das hineinwachsen in ein thema ... bis hin zum versinken im strudel, und dann wird es schlimmer und schlimmer.

man braucht ein konto in andorra.

und für dieses konto hatte er eine wohnung da, oder ein appartement.

und so wurde alles schlimmer und schlimmer, die beträge höher, und die verstrickung zweier schwestern kam hinzu ...

... und auch die trennung und das wiederzusammenkommen mit o. s.-k. - der führte dann z.b. den ruhm-kunst-experten-professor spies nach frankreich, um ihm da das ernst-bild vorzustellen.

frankreich?

da hatten sie doch die domäne, bei montpellier. und da lässte man dann prof. spies als experten einfliegen, um ein bild zu bewerten.

große sache!

ja, eine große sache. aber wolfgang b. ist schlecht auf den kunstmarkt zu sprechen. auch schlecht auf prof. hanstein, der ihm damals ein bild abkaufte, ohne zu sagen, dass er es selber kaufte, auf eigene rechnung. wolfgang b. empfindet das als nicht fair und nicht anständig.

ach, er hat doch viel zu erzählen.

gewiss. aber dann  war erst einmal schluss. jetzt kommen die anderen drei. und dann kann wolfgang b. wieder dinge hinzufügen. über seine arbeit mit otto s.-k. sagte er praktisch nichts, meinte aber, er wolle erst diesem vortritt lassen und hören, was der zu sagen habe.

die haben sich über bilder gestritten?

es gab wohl fälle, wo die beträge, die erzielt wurden, nicht übereinstimmten. ein thema für sich: wer haut dann wen übers ohr, innerhalb der fäscher"bande"?

klau|s|ens, nicht dass du mich betrügst? wegen unserer bilder? und den millionen? tu's bitte nicht!



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1816

Freitag, 30.09.2011

klau|s|ens zu den weiteren zwei geständnissen im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, das geht jetzt munter weiter mit den geständnissen.

gewiss, nachdem die "verständigung", also der "deal" erzielt wurde ... muss jetzt auch gestanden werden.

heißt es so? gestehen? gestanden? ich habe gestanden?

es gibt wohl auch die begriffe "einlassungen" und "auslassungen". man sagt etwas. die angeklagten sprechen. sie geben ihre schuld zu, erläutern die details.

was waren die details?

gestern sprachen helene b., die ehefrau des malkünstlers wolfgang b., ... und dann die schwester von helene, jeanette s.

die also sprachen?

gewiss, und es gab auch alles schriftlich, denn es wird eher verlesen, abgelesen, und dann bekommen danach das gericht und die staatsanwaltschaft schön die kurzen papiere in die hand. zum nachlesen ... und dass sie nicht mitschreiben müssen.

das ist praktisch. was fiel auf?

die linie bleibt klar: da der fälscher und und macher wolfgang b. - dann seine ehefrau fast unfreiwillig reingerutscht, aber doch schuldig, ... und die schwester in wenigsten fällen als helferin, zumal eine, die - angeblich - nicht wusste, dass es sich um fälschungen handelte.

was bekam die schwester?

jeanette s.? - wohl 100.000 euro für hilfeleistungen in wenigen fällen, als sie bilder z.b. transportierte. nach paris. zur übergabe dort an das deutsche auktionshaus z.b.

mehr machte sie nicht?

angeblich eher nein.

dann bekam sie aber verdammt viel geld. für so wenig tun ... und bei kaum mitwissen, wie sie da in den geständnissen sagen.

ja, die dinge wirken doch etwas überteuert bei so viel nichtwissen und unschuld. 100.000 ist für mich da doch eher viel geld.

ich dachte, die jeanette habe auch verhandelt und briefe geschrieben.

das soll wohl eher helene b. gewesen sein, die sich unter dem namen der schwester ans telefonieren und ans briefeschreiben machte. - sie nahm also die rolle der schwester an, helene gab sich als jeanette aus.

holla!

gewiss: so stehen die dinge. wir wissen nicht, ob es 100 % stimmt, aber die geständnisse sagen es.

das ist auch ein problem: man kann die dinge absprechen

letztendlich ja. über verschiedene wege, aber auch durch die anwälte und anwältinnen lassen sich diese dinge genau planen und erwägen. so ist die welt der justiz.

was fiel dir auf?

mir fiel auf, dass sich helene b. bei sehr vielen entschuldigte, auch den geschädigten, und offenbar ihrem großen bereuen ausdruck geben wollte ... während jeanette, die ja auch viel weniger tatbeitrag hatte, sich wohl nur bei ihrem mann entschuldigte, der von alledem nichts wusste.

da war doch die mutter?

ja, die alte mutter. die musste einmal einen handschriftlichen brief verfassen, dass sie ein bild kenne. (demnach also ein bild aus der familiensammlung sein musste und keine fäslchung sein konnte.)

die arme mutter.

nur so konnte bewiesen werden, dass es das bild in der (vermeintlichen) "sammlung jägers" schon gegeben hat.

wieso?

weil das auktionshaus, ich glaube lempertz, ja eine geschichte zu den bildern haben muss, wegen der echtheit ... und die meinten wohl, wir brauchen einen beweis, dass es die bilder schon gab. kann das nicht ein familienangehöriger bestätigen? - die kunsthäuser wollen sich absichern und sichergehen. einerseits lockt profit, andererseits wollen sie keine fälschungen untergejubelt bekommen. (frage nur: wie viel tun diese dafür? wie genau wollen die es haben? oder machen die sich selber das leben der echtheit zu leicht? welche expertisen bedeuten wie was?)

und dann haben die fälscher die mama eingespannt.

offenbar ja. helene b. hat es in ihrer verzweiflung getan, was ihr wohl auch sehr leid tut. (sie weinte bei dem bericht dazu.) die mutter schrieb den brief ... und wurde mit in die dinge hineingezogen. wohl unwissentlich. mütter wollen ja dann helfen, auch wenn sie die dinge nicht immer verstehen. die sagen: "kind. ich habe kein gutes gefühl. aber wenn ich dir da helfen kann." diese mütter. später werden sie erschrocken und erschreckt ganz krank, wenn sie hören, die tochter sei verhaftet worden und sei in einer kunstfälscherbande.)

das sind ja wilde geschichten.

wer einmal fälscht, der fälscht dann immer weiter. und immer wieder neu. auch neue ideen müssen her. die verdeckung muss auf die spitze getrieben werden. da muss dann auch die mutter ran.

wie bei hochstaplern.

ja: es ist ein fass ohne boden, ein bild ohne rahmen, ein leben ohne grenze.

haben sie noch anders getäuscht?

o ja: wunderbar. ganz toll. das wäre wieder etwas für eine gaunerfilmkomödie.

was war das?

die brauchten eine idee, dass es die sammlung jägers beim großvater mal gab. was tun? beweise mussten her. beweise.

sie hatten ja keine fotos, um das nachzuweisen.

genau: aber sie machten diese. das hatte schon wolfgang b. erwähnt, nun sagte es auch helene b.

wie ging das?

sie machten auf altem fotopapier oder fotopapier, was sie hernach auf alt machten, abzüge von selbst "ertäuschten" fotos, die die großmutter vor der sammlung jägers zeigt, die es nie gab.

die großmutter?

auch die nicht, zumindest nicht vor der sammlung. aber es war so: helene b. wurde nun so verkleidet, als wäre sie ihre eigene großmutter.

ach, das geht?

das kannst du auch! theater. schauspiel. kostüme. tralalla. - aber dann alles so inszenieren und fotografieren und dann solche abzüge herzustellen, dass es wirklich wie eine alte aufnahme aussieht - das kann wohl nicht jeder.

da fällt mir nichts mehr ein. helene b. wird zu ihrer eigenen großmutter. das müsste doch das millowitsch-theater interessieren.

eben: tolle sache, kluge leute. der ideengeber solcher tricks und aktionen scheint aber wolfgang b. zu sein.

wolfgang b. wird noch einmal ganz groß.

ist er das nicht jetzt schon?

aber seine frau helene, was hatte die gestern noch zu sagen?

sie sprach noch von ihren problemen mit o. s.-k, dem mann aus krefeld, dem vierten im bunde.

und?

sie mag ihn nicht. es gibt probleme zwischen beiden. sie wollte sich nicht näher äußern. zumindest jetzt noch nicht. (vielleicht auch nie.)

aha.

sie sagte etwas mit: "problemen als frau" mit o. s.-k.

oho.

tja, man kann sich vieles zusammenreimen. aber wir wissen es ja nicht. ob es da anbändelungen gab, von einer seite nur? von der männlichen her? - auf jeden fall ist diese "viererbande" keine geschlossene sache. sondern eher eine 3-er-gruppe ... plus dem mann aus krefeld. und das bindeglied war dann wolfgang b., der mit o. s.-k. aus krefeld "konnte". und genau dieser krefelder verkäufer und vermittler, der hat ja noch nicht gestanden.

der hat jetzt zeit.

gewiss: er muss überlegen, wie er die dinge, die er gestern und vorvorgestern hören musste, nun in sein geständnis einarbeitet. . s.-k. steht ja auch qua anwalt etwas anders da. er hat die kanzlei aus mönchengladbach, pohlen + meister, während die 3 anderen quasi als 3-er-pack gemeinsam von der doppelachse der kanzleien aus köln (birkenstock) und aus freiburg (gillmeister, rode, trüg) vertreten werden.

diese details!

ja, ich liebe solche details. ( siehe auch: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm ) -  eigentlich ist es ein "lieber" prozess, bezogen auf alles. der richter ist so freundlich ...

... will aber nun zeugen ausladen.

das ist ja, was ich sagte: diese "verständigung" verschont einige leute (die jetzt schon schwitzten und zitterten!) womöglich vollkommen vom auftritt vor gericht.

jammer, aber auch! zeugen werden nun ausgeladen! schon die, die am 11.10. kommen sollten, werden wohl nicht mehr kommen müssen.

sie können ja noch kommen, später dann ... aber nur wenn man sie noch braucht. und genau das soll ja durch die "geständnisse" oder "einlassungen" oder "auslassungen" oder "vorträge" der angeklagten vermieden werden.

dann also weiter im prozess, der allerdings weniger über die machenschaften des kunstmarktes aufklären wird, als alle dereinst mal gehofft hatten!

die justiz will nicht. über die gründe haben wir schon teil-rum-spekuliert. es ändert aber nichts! man will nicht.



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1817

Samstag, 01.10.2011

klau|s|ens zum holzschnitt oder linolschnitt im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, es gibt wohl immer noch etwas zu schreiben und zu berichten über diesen prozess.

es stecken viele dinge drin, gewiss. da sind feine details.

du meinst, wie man bilder fälscht und wie man die fälschungen entdeckt.

das kunsthaus lempertz soll ja nun eine ganz tolle und neue maschine haben, um alles zu prüfen und zu checken.

ach ja, die technik.

wolfgang b., der große fälscher und angeklagte, meinte bei seinen auslassungen im prozess am dienstag, die technik und die entwicklung der technik mache das fälschen immer schwerer.

meinst du?

meinte er! zugleich aber glaubt er, dass er selber mehr erkennen könnte als maschinen und experten. schon nach wenige minuten will er vieles an einem kunstwerk durchschaut haben, die fälschung erkannt haben ... einfach als geübter kenner der materie.

das sagte er?

ja. und: man müsse nämlich verdammt viel wissen. über den künstler, die werkgeschichte, die materialien.  über alles. - und nur eine einzige expertin (aus amsterdam) habe ihn bislang richtig überzeugt, weil diese schicht für schicht seine fälschung abarbeitete, analysierte ... und dann genau so dargestellt hat, wie er sie selber auch zuvor anfertigte. - aber sonst seien die "experten" eher wohl keine!
die masse der experten könne fälschungen ja gar nicht erkennen!

und was sagen die experten, also "experten"?

deren ruf ist ja geschädigt. und sowohl wolfgang b. als auch seine frau helene b. zeigten sich äußerst überrascht, wenn nicht sogar empört, wie leicht sie mit ihren fälschungen den markt betreten konnten. sie hatten ja mehrere bilder im programm, die als verschollen galten. genau diese wurden von wolfgang b. also gefälscht. aber genau diese tauchten dann auch zeitgleich mehrfach auf dem markt auf.eine schwemme einst verschollener bilder. diese schwemme verschollener malereien muss jeden stutzen lassen.

gewiss, man kann sich wundern und wundern. aber man kann auch leichtgläubig sein, weil alles so sehr stimmt. diese vermeintliche "sammlung jägers" erklärte doch so vieles.

eben: auf der rückseite der bilder dann wiederum ein aufkleber des bekannten alfred flechtheim, der damals in den 10er, 20er, 30er jahren anerkannter kunsthändler und sammler war, bis die nationalsozialisten ihn böse ruinierten.

ach ja, dieser berühmte aufkleber hinten auf den bildern, der dann aber als falsch enttarnt wurde. (deshalb und wegen dem titanweiß flog man doch auf!)

gewiss, nicht nur die bilder waren falsch, auch die legende. und dazu gehörte der aufkleber.

und nun? was meinen die experten zu dem aufkleber?

die probleme in kunstkreisen sollen sogar so weit gegangen sein, dass dieser aufkleber von einzelnen fachleuten als "holzschnitt" bezeichnet wurde, wobei es doch ein linoldruck war. (hoffentlich verwechsele ich jetzt die dinge nicht! so habe ich es in erinnerung, aus dem prozess.)

was heißt das? holzschnitt? linoldruck?

es gibt menschen, die im kunstmarkt ganz wichtig sind, die als experten auftreten, aber den unterschied zwischen holzschnitt und linoldruck nicht (er)kennen. (zudem wurde noch experten-erdichtet, wonach die gestaltung des aufklebers von max pechstein stamme, wodurch der aufkleber selbst höchste weihen erhielt. lächerlich!)

wie findest du das?

ich finde es nicht überraschend, weil die welt voller blender ist. auch wir zwei sind blender, zweitklausens. allein unsere gedichte: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

ja, meinst du?

natürlich auf eine ganz andere art. wir blenden und blenden nicht. - aber: auch wir spielen mit wahr und falsch, mit kunst und können, mit wissen und nicht wissen, mit kenntnis und unkenntnis.

aber dieses spiel ist teil unserer kunst.

eben: und nun sieh es doch mal ganz neu!

wie denn?

diese "experten", die durch die kunstwelt geistern ...

ja, was ist mit denen?

... die spielen experten. es sind in wahrheit künstler, deren kunst darin besteht, den experten zu spielen.

genial!

das finde ich auch. da kann keine performance von joseph beuys oder otto muehl je mithalten. ein künstler, dessen kunst es ist, experte zu spielen und alle welt zu täuschen! holla!

ein leben lang vermeintlicher kunstexperte, keiner merkt es! was für ein geniales spiel der kunst in der kunst selbst.

die höchste form der verhüllung.

am ende ist einer der experten sogar günter wallraff.

wallraff versteht sich aber mehr als aufklärer, weniger als künstler.

und diese tollen super-experten?

... sind für  mich die erfüllung der kunst in der kunst des kunstmarktes, der ja wiederum die kunst erst zu dem macht, was sie ist.

warum sind wir beide nicht auf diese idee gekommen?! großartig.

man wird so unsterblich! auf alle fälle: unsterblich!

der experte ist in wahrheit ein künstler! ich fass' es nicht!

... und alles eine performance, ein leben lang.



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1822

Dienstag, 11.10.2011

klau|s|ens hört die einlassung des krefelder angeklagten im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com



klau|s|ens, nun also der vierte angeklagte bei seinen einlassungen oder auslassungen.

gewiss: sie wollten ja offen und ehrlich auspacken. (wegen dem deal! und: wegen des deals - die grammatik erlaubt ja beide fälle bei "wegen").

der deal in diesem kunstfälscherprozess.

so die idee, weil es dann kürzer wird, nicht mehr 40 + x verhandlungstage, und weil man keine oder kaum zeugen braucht, und weil dannn die justiz schneller durch ist, mit allem. und köln auch. der kunstmarkt erst recht.

und was macht er, der kunstmarkt?

du redest so wie alle "der kunstmarkt". als wäre das eine person, und eine gebrechliche und bedauernswerte dazu.

aber der kunstmarkt soll sich doch ändern. er soll gut werden, und anständig, und sauber, und voller guter und weiser experten, die nie auf das geld schauen.

der kunstmarkt und der bankensektor stehen sich wohl doch nicht so sehr nach: nach außen hin ist alles schick oder dezent-fein, irgendwie sauber, irgendwie reich ... und doch wohnen in diesen bereichen die schlimmsten betrüger und geldmacher. sie sehen nur nicht wie bankräuber oder einbrecher oder betrüger oder hochstapler aus.

du meinst diese fälscher?

nein, nein, nicht nur ... auch die, die abkauften. oder versteigerten. oder versteigern ließen. oder expertisen ausstellten. oder haben wollten.

ach, das hatten wir doch schon! dieser prozess wird die welt nicht ändern. dennoch: wir wollen alle geständnisse hören.

heute kam jedenfalls als letzter der vier der mann aus krefeld, eigentlich mal aus thüringen, aber in den letzten jahrzehnten krefeld. (zwischendurch mal ägypten, auch eine firma auf ibiza. aber eigentlich doch krefeld. wohl auch von der inneren heimat.)

ja, dieser otto s.-k.

dieser mann sollte heute als letzter "auspacken".

tat er es?

so wie die anderen drei auch: da ist die erklärung, die ist auf papier ... und in der zeit sind kaum mehr als 20 oder 25 oder 27 minuten vorgesehen. was soll in dieser spanne schon berichtet werden? (lies doch mal ein buch, und dann überlege, wie viele seiten du in der zeit von unter 30 minuten schaffst.)

so wenig wird "gestanden", vor gericht? von der zeit?

man kann die leute ja auch nicht überfordern: die richter, die schöffen, die staatsanwälte, die verteidiger der anderen - deshalb sind diese einlassungen nie lang, sondern nur irgendwie angemessen. (man darf ja auch noch fragen stellen. später im prozess.)

und der letzte im bunde, unser krefelder, der schon 68 ist, was sagte der denn?

der sagte selber nichts.

wieso denn? ist er stumm?

er ließ vorlesen. von seinem anwalt pohlen.

der anwalt las vor?

das könnten taktische spielchen und wahrheiten sein. die idee ist: der mandant ist beschädigt. er ist krank. er ist psychisch angegriffen. deshalb kann er selber nicht lesen. so tat es sein anwalt. das lesen. (und sprach dann auch als otto s.-k.-"ich" von dieser beschädigung des angeklagten.)

aber das wird am inhalt nichts geändert haben.

die inhalte werden bei allen vier angeklagten jeweils mit den anwälten durchgesprochen worden sein.

na also, dann ist doch die frage, welchen inhalt dieser anwalt für seinen mandanten aus krefeld vorlas.

es war nicht essentiell neues. (abgesehen von der aussage, dass er sich als haftgeschädigt bzw. "knastgeschädigt" empfindet. u-haft ist ja auch eine besondere haftform.) aber sonst war alles sehr glatt. - nach den aussagen von wolfgang b. und helene b. konnte man noch auf echte zerwürfnisse hoffen, wenn man als prozessvoyeuer dächte ... aber heute wurde alles glattgebügelt.

wie?

zum beispiel, dass er, otto s.-k, und helene b. sich nicht mochten, das beruhte auf gegenseitigkeit. ja, ja, man habe sich auch insgesamt nur 10 x etwa gesehen, in all den jahren. aber nicht mehr. antipathie. ja, ja, das ist doch normal. das kennt jeder.

wozu führt das? beim zuhören?

man sieht es als normal an: zwei menschen, deren chemie nicht stimmt, die aber über wolfgang b., den fälscher, auch irgendwie verknüpft waren und dann auch das nötigste zusammen machen mussten, sich aber doch meist aus dem wege gingen.

und der andere vorwurf, er habe erlös-geld statt an wolfgang b. in die eigene tasche gesteckt?

auch das wurde bestritten. otto s.-k. habe stets nur seine 20 %-anteil genommen und bekommen, vielleicht noch auslagen und spesen, aber er habe den wolfgang b. da nicht beschummelt.

dann ist alles rein und gut.

wenn man es "bandentechnisch" sieht, ist alles glattgebügelt. wolfgang b. sagte später noch, es waren auch mal nur 15 % provision, die dieser otto s.-k. bekam. das habe es in einzelnen fällen auch mal gegeben. (es geht ja um 55 falschbilder, von denen 14 in diesem prozess behandelt werden. aus prozessökonomischen gründen hat man sich beschränkt.)

dann sind sich alle einig?

auf der oberfläche ist alles eitel sonnenschein. wolfgang b. wurde auch heute als der macher der entscheidungen bezeichnet.

wie?

er legte fest, welches bild wann und wie auf den markt kam. er legte den preis fest, auch mit einer gewissen spanne. und wenn der dann unterschritten wurde oder werden sollte, musste o. s.-k. immer rücksprache halten. (meistens telefonisch.)

ach so.

ja, ja, aber wolfgang b. hat sich nie aktiv mit verkaufen, mit galerien und mit auktionshäusern befasst.

aber er war der festleger.

so ist die marschroute, die auch aus den anderen geständnissen = einlassungen vorher im prozess schon deutlich geworden war.

dann ist der rahmen grob gesteckt.

das kann man sagen. die staatsanwaltschaft fragte denn auch an, ob man nicht zusammenkommen könne, im kreis der direkten prozessbeteiligten, um das mal zu bewerten, was man bis hierher gehört hat.

weshalb?

die frage ist doch, ob die einlassungen genügend offen und ausführlich sind, damit der "deal" auch ein deal bleibt. man kann diese sache auch wieder rückgängig machen, wenn die angeklagten nicht als geständig genug scheinen oder neue vorwurfs-dinge bekannt werden.

und?

die staatsanwaltschaft hat da offenbar redebedarf.

und du?

ich schrieb "bei der linguistischen ausprägung der rechtsprechung kann es sich bisweilen um eine lockere plauderei handeln".(Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen am 11.10.2011, Dienstag, Landgericht Köln, Saal 7) Siehe auch: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

ein zitat?

ja, ab jetzt ein zitat von klau|s|ens und zweitklausens.

worauf bezieht es sich?

dass man später nach der einlassung auch locker sprach, hernach. die angeklagten konnten und wurden vom vorsitzenden richter befragt. so ging es um ein 25-meter-schiff, was wolfgang b. mal besessen hat und was auf mallorca lag. auf/in andratx (gesprochen "andratsch").

aha.

da geht es dann auf einmal sehr locker und leicht zu, im gericht.

und was denkst du dann?

ob es die "columbo-taktik" des richters ist? man gibt sich immer wieder jovial und allgemeinmenschlich, beobachtet aber zugleich genau die angeklagten und deren reaktionen. man baut so vielleicht die falle des verstehens auf.

aber du weißt es nicht? mit der taktik oder dem plaudern als solchem?

nein, du denn?

nein, ich weiß nur, dass morgen vollmond sein soll.

das ist mal 'ne ehrliche ansage.



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1823

Mittwoch, 12.10.2011

klau|s|ens mit weiteren berichten zum kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, es gäbe weiteres zu berichten?

zu berichten ist immer unendlich. ein prozesstag bietet so viel an stoff.

was meinst du?

zum einen die idee, man habe nicht auf großem fuß gelebt.

wer sagte das?

wolfgang b., der fälscher und logistiker der vier angeklagten.

warum?

weil die presse so vieles falsches schriebe.

stimmt das?

die presse schreibt immer falsch, auch wir schreiben falsch. denn nichts wird der wahrheit gerecht. wahrheit selbst ist aufgesplittet in interessen und sichtweisen. - die frage ist nur: schreiben wir absichtlich falsch, schreiben wir aus oberflächlichkeit falsch ... oder schreiben wir falsch, weil wir es nicht besser wissen konnten?

können die journalisten und journalistinnen es denn besser wissen?

viele: ja. aber dann müssen die redaktionen denen auch geld zahlen, um das alles sauber zu recherchieren. (und die journalisten müssen auch einen selbstauferlegten qualitätsanspruch an ihre arbeit haben. das ist bei vielen leider nicht der fall.)

hat die familie von wolfgang und helene b. denn nun "auf großem fuß" gelebt?

das wissen wir nicht. das haus in freiburg schien dann doch sehr teuer gewesen zu sein. aber ob sie die menschheit mit "rauschenden partys" überschüttet hat, diese familie b. - das scheint wohl eher nicht so gewesen zu sein.

und das anwesen in frankreich, bei montpellier?

da haben sie viele jahre angeblich eher vor sich hingewohnt. man kann bescheiden leben und glücklich sein. geld kann helfen, geld kann einen aber in langweilige kreise führen. man kann geld haben - ohne es auszugeben. und umgekehrt. und man kann ein schiff von 25 meter länge auch mal verschenken. (so behauptete es wolfgang b. von seiner yacht. er habe diese verschenkt.)

und der mann aus krefeld?

der meinte, er habe schon mal geld vergeben, an frauen. die wussten, was sie an ihm hatten. dann haben sie den wohl angerufen und er hat dann mal unbürokratisch geholfen.

also macht geld doch freunde.

ja, falsche freunde, die wissen, wo man es holen kann. brisant an der aussage von otto s.-k. war ja auch die nähe zu einem museumsdirektor, dem er geld geliehen habe, 150.000 EURO oder so, wovon er bis heute nur einen kleinen teil zurückbekommen habe. so sagte der angeklagte.

dann sind in der kunstszene seltsame verschwiegerungen und verschwägerungen möglich?

es kann offenbar sein, dass sich jemand geld von einem holt, der mit gefälschten bildern geld verdient.

frage wäre, ob der museumsdirektor davon wusste.

das sind diese fragen. man denkt sich vieles zusammen, aber man weiß: es sind immer auch dinge nachzuweisen. sonst macht es keinen sinn. sonst wird daraus schnell üble nachrede. und doch denkt man: ey, ey, wie die dinge "bei künstlers" so laufen. ey, ey.

war denn noch etwas auffällig?

ich erinne an eine expertise, zu einem wohl gefälschten bild (damals galt es noch als echt), von einem fachmann, die dann erneuert werden musste.

warum?

man stritt um die jahreszahl. es war die frage nach 1929 oder 1927. da sahen die einen die eine zahl, der experte zuvor die andere zahl. dann musste die expertise neugemacht werden.

dann hatte der experte eine falsche zahl gesehen?

so scheint es zu sein. es gibt bilder, da werden die zahlen ganz wild gemalt, sodass man diese kaum erkennen kann.

war das in diesem fall so?

wir sagen dazu nichts. wir stellen nur fest, dass man eine expertise neu machen lässt, weil der experte eine falsche jahreszahl "gelesen" hat. so ist die welt der expertisen gestrickt.

stimmen unsere gedichte denn? http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

sollen sie das denn? erfassen sie denn nicht stimmungen, gedanken und zustände um diesen prozess? sagen sie nicht etwas ganz anderes und dadurch eventuell viel mehr aus ... als die realität? (also als die angebliche realität des nüchternen prozesses.)

das ist meine meinung: falsch und wahr sind beide wahr und falsch.

eben: so funktioniert die welt - aus philosophischer sicht. oder aus künstlerischer.

ein neues klausensisches zitat also: FALSCH UND WAHR SIND BEIDE WAHR UND FALSCH.



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1824

Freitag, 14.10.2011

klau|s|ens erlebt das allmähliche auslaufen des kölner kunstfälscherprozesses - www.klausens.com




klau|s|ens, gestern war es eher zäh für die zuschauer in diesem prozess.

für die öffentlichkeit insgesamt, wozu auch die medien gehören.

aber wieso?

... weil der prozess eher hinter den türen als vor den türen stattfand. zuerst fing es später an als geplant ...

... fast eine stunde.

das hing wohl mit der verspätung zweier anwälte zusammen, die aus dem fernen freiburg kamen, aber nichts dafür konnten, weil es offenbar einen "personenschaden" gab, auf der strecke, sodass es zu dem veränderten ankommen des zuges in köln dann führte.

danach?

danach war kurz etwas vom prozess, sehr kurz, wenige minuten nur, denn es sprach kaum der richter und er übergab dann CDs mit den vielen dokumenten, die alle brauchten - 8-fach war diese CD (doppel-CD) wohl hergestellt worden -, dann war es schon fast wieder vorbei.

... für die öffentlichkeit.

eben, denn nun trat man die phase der "erörterung" zwischen den prozessbeteiligten. da sollte dann auf wunsch der staatsanwaltschaft abgeklärt werden, wie der stand der dinge in diesem prozess nun ist, wie diese verständigung läuft und alles das.

das findet dann ohne öffenltichkeit statt.

genau, so wartet dann die öffentlichkeit und wartet, und dann ist es schon fast halb zwei (13:30 uhr) ....

... als die tür zum saal aufgeht.

nun denkt man, es ginge weiter, aber nein, der prozess wird bis 15:00 uhr unterbrochen. mittagspause.

das ist nicht viel ertrag für die öffentlichkeit.

aber offenbar für den prozess. denn dann hieß es, es werden keine der 168 oder wie vielen zeugen geladen. null. nix. niemand. finito. aus.

das hattest du doch schon vorher so gesagt.

du doch auch.

dann wird der große prozess nun vollends kleingekocht.

ja, am 28.10.2011 soll spätestens das urteil fallen. dann wäre alles aus und vorbei. plädoyers nächste woche. also heute in einer woche am freitag. (gestern gab es für die öffentlichkeit noch kleine nachgeständnisse oder erweiterungen oder präzisierungen durch die angeklagten. das hatte man wohl vorher unter richtern, staatsanwälten und verteidigern so ausgehandelt.)

köln hat also bald wieder ruhe, der kunstmarkt hat ruhe, niemand wird weiter gerupft. die experten, die auktionshäuser, einige galerien. alle haben ruhe. niemand kommt vor gericht. niemand erscheint. (ein paar zivilprozesse zu diesem kunstfälscherkomplex laufen dann eher still noch weiter.)

über alles werden mäntel und decken gebreitet.

die kunst verschwindet hinter ihren fälschungen.

die welt hat gelacht. nun beginnt sie der kunst wieder zu glauben. man wird wieder kaufen und kaufen.

mit wolfgang b. und co wird es zugleich verhandlungen um drehbücher und filmrechte geben. was für ein stoff! was für ein fälscher!

aber das, was uns interessiert, werden wir in diesem prozess nicht weiter erfahren.

so wurde aus dem großen kölner kunstfälscherprozess dann der "kleine kölner kunstfälscherprozess".

und wir haben unsere homepage völlig falsch benannt: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

und unsere LIVE-zeichnung, die man hier in diesem blog(g) sehen kann?

die ist LIVE, ja, ja, aber nicht während des prozesses gemacht, sondern außerhalb, in der pause, noch im landgericht, aber nicht im prozess selbst ... weil ja die öffentlichkeit gestern so wenig von allem hatte.

es ist eine kunst, die kunst aus allem rauszuhalten.

in köln soll es zumindest in etwa gelingen. der prozess geht zuende. im oktober 2011 hat die kölner kunst wieder ihren gewohnten markt.

warum tut die justiz uns das an? warum?



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1828

Donnerstag, 20.10.2011

klau|s|ens und der tod von gaddafi und der kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, erst hat er noch gelebt, angeschossen, dann war er tot.

wir wissen es nicht.

aber sie sagen so. es soll auch bilder geben.

sie sollen ein video gemacht haben, und daraus dann bilder geschnitten haben ...

also: es stimmt.

oder es stimmt nicht.

wie meinst du?

sind nicht viele dieser personen real und doch fiktional? laufen sie nicht jahrelang durch kameras wie inszenierungen einer kunst? war gaddafi nicht selber der fälscher seiner eigenen kunst?

so weit willst du gehen?

fiktion und wahrheit sind eins oder keins. echt und falsch ist wahr und unwahr. wir wissen es nicht. aber wir wollen, dass die nachricht vom tod gaddafis echt ist.

wollen wir das?

wir wollen nicht belogen werden. nicht von den medien, nicht von der kunst. wir wollen nicht, dass gaddafi eine puppe war, die andere haben für uns und vor uns zappeln lassen.

oder osama bin laden.

auch bei diesem ist vieles ungewiss, noch mehr als bei gaddafi. osama könnte eine amerikanische fiktion sein. gaddafi hingegen könnte später erst zu einer geworden sein.

dann ist alles falsche auch wahr.

so ist es immer, auch bei jenen bildern.

du meinst den kölner kunstfälscherprozess.

ja, den meine ich, der nun so rasant auf das urteil hinausläuft.

vielleicht ahnten sie den tod von gaddafi.

du willst zwei sachen künstlich zusammenbringen.

da ist es doch: das wort künstlich. dazu unsere gedichte: künstlich. http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherpozess.htm

sie streiten sich jetzt.

die bande? die vier angeklagten?

nein, die im gericht: staatsanwaltschaft, der vorsitzende richter und die anwälte, z.b. der anwalt birkenstock.

sie streiten sich? ich dachte, alles ist durch.

gewiss, aber die frage ist ja "wie". immer "wie". die staatsanwältin wollte noch dokumente einbringen, also verlesen lassen. dokumente aus den akten. sie fragte das an. (es muss ja alles vorgetragen werden, damit es auch in den prozess reinkommt. mündlichkeitsprinzip.)

sie wollte etwas vorlesen?

der richter hatte doch auch, am mittwoch: ein paar verhöre (auszugsweise) und ein paar rechnungen. man braucht ja etwas "fleisch" in diesem prozess. etwas muss ja da sein, worüber man urteilen kann. wenn schon keine zeugen kommen, von den 160 oder 164 oder wie viele das waren ... oder hätten sein sollen ... dann ein paar dokumente, die zeigen: es wurde verschoben, es wurde geld bewegt, und die leute von der kunst waren doch da sehr großzügig, sehr naiv, oder auch sehr bewusst, wenn es darum ging für sammler bilder zur organisieren.

aber was war dann das andere?

da ging es um die eine angeklagte, diese jeanette s. - und dann sollte zu der noch ein mann hinzu - und dann haben wir jeanette und einen ungläubigen thomas ... und ging es da nicht um eine rechnung? war die nicht schon älter? sollte das dokument nicht beweisen, oder versuchen zu beweisen, dass es um eine "bande" geht, weil da und dort doch mehr vorsatz war. sollte da nicht noch eine nächste "sammlung" geschaffen werden? eine weitere? konnte man das nicht aus dem dokument schließen? sollte die dritte sammlung nicht neben der  scheinsammlung jägers und der scheinsammlung knops auch noch existieren? eine dritte sammlung? doch: diese dinge schienen es mir zu sein.

gut, die staatsanwältin erwägte das wohl ...

ja, ja, sie hat es erwogen, sie hat angefragt, ob man es einbringen solle. vorsichtig. sie suchte konsensus, auch mit dem richter.

und dann?

dann wird der bärige herr birkenstock ganz unbärig, also forsch, und der richter erregt sich dann über den herrn birkenstock, und plötzlich flimmert alles. die fugen wackeln, unter der gürtellinie tobt das wasser des möglichen orkans. birkenstock scheint die akten nicht zu kennen ... denn die blatt-sache der staatsanwältin ist aus den akten.

das sind aber auch viele, diese akten. wer soll die alle ganz genau kennen?

aber die staatsanwältin wusste, was sie wollte. "wer die akten kennt, kann." (neues klausensisches zitat!) aber so dann auch nicht. weil das diese "verständigung" wieder gefährdet hätte. denn alles, was man neu einbringt, schafft ja wieder neue zustände und abstände. dann muss neu befragt und verhört und gedacht werden, und schon haben wir einen anderen prozess, als den geplanten. das macht vielleicht alles zunichte, auch den abschluss der beweisaufnahme. solches spielt da mit. frage: gefährdet das verlesen eines dokumentes, von dem die verteidigung noch gar nichts rechtes weiß oder ahnt, den prozessverlauf?

du scheinst wenig konkrete ahnung von den fakten der akten zu haben.

aber ich kann erahnen. auch das ist "ahnung". gewiss: ich kennen die akten leider nicht, die alle anderen kennen (oder kennen sollten). aber ich kann zumindest LIVE den streit sehen. und ich kann da stimmungen erfühlen. ich kann kombinieren.

dem richter floss da etwas der prozess davon, am mittwoch. ganz plötzlich war alles anders, als es hätte sein sollen. die staatsanwältin franz brachte das gleichgewicht des prozesses in seinem so schön gedachten "deal" leicht aus dem lot.

eventuell, eventuell wäre es so gekommen. aber der herr RA birkenstock wollte das dokument erst sehen, bevor etwas passiert, es kennen, und dann war dieser eine rechtsanwaltmann da eher wütend und fordernd, das machte aber den richter wütend und fordernd, und die staatsanwältin ist eher leicht und zart und ruhig, aber dennoch bestimmt und durchdacht. die aber schwamm nun auch dahin. wer konnte das erahnen? wegen einem zu verlesenden blatt papier?

so schwammen alle kraulend und japsend dahin.

nein, nein, so schlimm noch nicht ... aber da war wut und fahrt, und der richter wollte ewig verhandeln, zumindest theoretisch, wenn jetzt alles wieder aufgeschnürt wird / würde - und der herr birkenstock spielte die durchsetzungskraft, die der andere später-verteidiger vom kachelmannprozess ihm vorher abgesprochen hatte. (du erinnerst: verteidiger schwenn. mannheim. freispruch. jörg kachelmann.)

und dann wird der anwalt mal laut! LAUT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das ist die taktik: irgendwann wirst du einfach laut, und schwupps werden alle zögerlich: so arbeiten anwälte.

und dann wird der richter laut, weil der sich immer jovial gibt, und dann kann er nicht ab, wie sich der herr birkenstock gebärdet, wo doch klar ist, warum die staatsanwältin dieses dokument verlesen lassen wollen würde. birkenstock aber schien sich absichtlich auf dumm zu stellen. das ärgerte den richter so sehr. man will den prozess schön und zügig beenden, und dann solche dinge.

so also geht's hin, so also geht's her. dann die pause. und am ende hat es die staatsanwältin nicht verlesen, das dokument nicht eingebracht. in den prozess ... jenes dokument um die angeklagte jeanette s. - die anwälte hatten daraufhin den part der siegesgewissen.

aber es war unruhe.

gewiss, es waren menschliche züge. charaktere, die tagelang ringen. so eine "verständigung" ist ja nicht per se leicht. vielleicht musste man sich auch mal abreagieren ... und bald ist dann alles vorbei. morgen noch der freitag und dann vielleicht der nächste freitag ... und das war's.

dann müsste morgen schon plädiert werden.

au ja, morgen wird wohl plädiert. - ich meine, herr gaddafi war ein guter diktator. man darf nicht nur das schlechte sehen. er hatte ja auch mal eine antiimperialistische ader und sein GRÜNES BUCH ...

ja, ja, die diktatoren der welt, die prozesse der welt, die kunst, die kunstfälschung und das wahre leben als andauernde fälschung.

man müsste das "wahre leben" für 30 millionen verkaufen können auf dem kunstmarkt, und dann wäre man berühmt und man hätte es geschafft.

ICH HABS!!! wir lassen unser leben als kunstwerk versteigern, klau|s|ens. morgen rufen wir bei lempertz (prof. hanstein) an, sie sollen uns und unser leben versteigern. für millionen.

als fälschung? sollen sie sagen, dass unser leben eine fälschung ist?

sie können doch bei gaddafi anfragen, als experten. gaddafi wird unser wahrheitsexperte, der beweist, dass wir keine fälschung sind, oder doch: dass wir eine super fälschung sind!

aber der ist doch angeblich tot. 20.10.2011. gaddafi finis. - und: 27.10.2011: vielleicht hat der kunstfälscherprozess sein finis. alles tot.


mir gehen deine gedanken zu sehr durcheinander. wie kann man den kölner prozess und den tod gaddafis zusammenbringen?

ach, jetzt kommen die herren "zensur" und "denkverbot". vielen dank aber auch!




http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1829

Freitag, 21.10.2011

klau|s|ens zu den plädoyers im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, gab es überraschungen?

nein, seitdem die "verständigung" feststeht, scheint alles klar und geritzt. die staatsanwältin plädierte auf und für ihre strafen ... die verteidiger wollten gerne milde oder mildere strafen ... also zeitlich gern etwas weniger.

konkret?

die staatsanwältin kathrin franz wollte 6 jahre für den maler wolfgang b., 5 jahre für den krefelder unterhändler otto s.-k.,  4 jahre für die ehefrau des malers, helene b. ... und zwei jahre auf bewährung für die schwester von helene: für jeanette s., die hier und da nur mithalf.

so war es doch schon lange gesagt und abgemacht und durchdacht.

heute wurde es eben offiziell noch aufgestellt. es sind eher formalia. aber man hofft ja doch auf brosamen der erkenntnis.

danach?

danach, sage es!

... kamen die anwälte. sie forderten milde, aber nie konkret. sie redeten so, sie redeten so. lediglich der anwalt des otto s.-k. nannte 4 jahre und 6 monate als möglich. der ton war bei allen höflich und teils umständlich und auch gerne noch freundlich bittend.

sie wollen also noch ein paar monate rausschinden, darum geht es. aber sie wissen: zu fordern gibt es hier nichts.

gewiss, noch ein bisschen stimmung machen, so oder so ... vielleicht hilft es ja. vielleicht bekommt man 6 monate noch runter, von den strafwerten.

gemäß der devise: das gericht kann etwas milder sein als die staatsanwältin.

die staatsanwältin ist ja schon milde, weil sie bei genau den höchststrafen blieb, die man vorher besprochen hatte. die milde war inhalt in der absprache zuvor. warum hätte sie heute diese milde noch unterbieten sollen? - die ausgehandelten höchststrafen sind aus ihrer sicht doch das ende der fahnenstange bzw. des malerpinsels.

in 14 fälschungs- und verkaufsfällen?

ja, nur 14. das war die prozessbeschränkung. für jeden fall wurde aufgelistet, wer der vier wie beteiligt war ... bzw. für jeden der vier, wann er wo und wie was gemacht hat, bei den 14 bildern: fall 1, fall 2, fall 3, fall 4 ... so ergeben sich dann die strafen. nicht durch addition, aber doch durch zusammenhäufeln der straftatmasse.

die anderen fälle, jenseits der 14?

die wurden ja eingestellt. demnach geht es nur um 14 falsche bilder, die man in den verkauf brachte.

wie ungerecht!

die anderen faslchbilder dürfen für die strafbeimessung und -zumessung keine rolle spielen, hieß es seitens der anwälte.

wer sagte das?

das sagte anwalt gillmeister aus freiburg, er sprach als letzter.

wie sprach er?

er sprach schön: frei, an die stuhllehne sich von hinten stellend, die stuhllehne greifend, und dann frei sprechend, auch akustisch gut, mit ein paar notizen. das kam gut.

wie machte er das?

hintergrund: er war am morgen beraubt worden, u.a. das plädoyer hatte man ihm entwendet, aber auch die brille, und viele dokumente, personalausweis, führerschein, die übliche liste. alles weg.

der anwalt ist also auch opfer?

an diesem tag wurde er opfer. der prozess musste später beginnen. aber dafür sprach er dann brillenlos und frei sein plädoyer. und ich würde sagen, dieser vortrag war von stil, ton und inhalt der gehaltsvollste. somit auch der beste.

du willst die anwälte jetzt bewerten?

nein, nein, aber der intellektuelle ertrag ist oft doch mager. man nehme den "strafverteidiger" als typus. dieser typus wird durch die prozesse und die klienten, die er betreut, etwas "abgewetzt" ... manchmal auch "abgewichst" - aber es gibt auch kluge erscheinungen unter ihnen. das wolllen wir immer feiern.

aber was wollten die anwälte, in ihrer gesamtheit?

sie wollten weniger, vielleicht, hoffentlich, eventuell: weniger. etwas weniger strafe. und sie führten dieses und jenes an, was mich als gericht nie umstimmen würde. einfach, weil ich ja weiß, was sie da spielen. das gericht kann dann nur den eigenen sympathiewert für die angeklagten walten lassen. die plädoyers der verteidigung werden eher wenig bewegt haben.

wird es das tun? milde sein? das gericht? also noch milder als die höchststrafen, die man schon ausgehandelt hatte?

wir wissen es nächste (kommende) woche donnerstag. eigentlich ist der prozess nur noch mäßg interessant, weil alles ja in den bahnen läuft, die seit dem deal vorgegeben sind.

haftverschonung?

wurde gefordert, ja, ja - raus aus der untersuchungshaft und dann unter auflagen schon rein ins leben. das scheint möglich. auch das.

unsere gedichte? http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherpozess.htm

die gehen weiter. wir versuchen an erkenntnis rauszuholen, was möglich ist, klau|s|ens.

danke, zweitklausens. ich merke, dass du von dem prozess doch etwas enttäuscht bist.

dazu morgen mehr.



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1830

Samstag, 22.10.2011

klau|s|ens zum nun-sinn des kölner kunstfälscherprozesses - www.klausens.com




klau|s|ens, bei den plädoyers am freitag ging es auch um die frage, was die justiz kann und soll.

demnach soll und muss die justiz nicht alles aufklären, was man aufklären kann.

die justiz ist nur die justiz.

aber sie ist für die klärung da!

sie sucht täter. bzw. sie bestätigt die findung der richtigen durch polizei und staatsanwaltschaft.

das auch, aber der prozess selber soll nicht nur die täterschaft belegen und absichern, er soll auch die vorgänge klarmachen. hintergründe. systeme.

woran denkst du?

an nahezu alles:
- kindesmissbrauch
- korruption
- körperliche gewalt
- wohnraumverluderung
- armut
- betrug
- kunstfälschung
- sexuelle unterdrückung
- raub
- NS-verbrechen
und ... und ... und ... die liste wäre 10 kilometer lang

alles passiert.

unsere bücher und medien leben davon. das verbrechen spiegelt die welt, nicht nur allgemein - sondern konkret.

das sollen wir also vor gericht erfahren?

muss nicht vor gericht geklärt werden, was mit der kleinen anna in bad honnef geschah und wer dafür verantwortlich war? muss nicht die ganze jugendamtstätigkeit aufgerollt werden? müssen nicht alle verantwortlichen, auch die bürokraten überführt werden? ist nicht die aufsicht und die offenbar aktiv erfolgte aktenbeseitigung zu hinterfragen? also bis hin zum bürgermeister? ganz intensiv? ganz genau?

doch, das soll geschehen, alles soll erforscht werden: aber doch nicht vor gericht.

doch, genau dort. viele dinge lassen sich nämlich nur vor gericht klären. nirgendwo anders.

wieso?

... weil man dort leute vorladen und befragen kann. man hat akten und protokolle und dokumente. (gewiss, es gibt auch kniffs und tricks, sich dem so oder so zu entziehen. aber die gerichte wissen auf lange sicht auch, wie sie das wieder umgehen können.)

und dieser WCCB-bau? bonn? hunderte millionen verlust für uns steuerzahler?

das ist es doch auch: auch dieser vorgang kann vor gericht einiges an aufklärung erfahren. (der prozess läuft ja gerade.)

aber nur "einiges". (übrigens frau bärbel dieckmann ist immer noch im amt bei der welthungerhilfe. die bonner ex-bürgermeisterin.)

klar, alle anderen müssen auch mitziehen. die medien, die parlamente und räte, die ausschüsse, die experten, die unis ... es muss auch symposien zu diesen dingen geben, alles das. aber wenn der gerichtsprozess stattfindet, gehen davon ja auch solche impulse an die gesellschaft aus.

der prozess fand doch statt! der kölner kunstfälscherprozess! http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

ja, ja, aber zeugen kamen nicht, und sie kamen auch nicht vor. köln war ein prozess ohne den eigentlichen inhalt: die szenerie, die den kunstbetrug per fälschung so gerne ermöglichte.

aber hatte nicht rechtsanwalt gillmeister aus freiburg (er vertritt helene b.) gesagt, die zeugen wären wohl gar nicht gekommen. nicht aus genf, nicht aus frankreich, nicht sonstwoher. man solle sich nichts vormachen. man lädt sie, aber sie kommen dann nicht.

das hat er gesagt, und er hat auch recht. er weiß das aus erfahrung.

dann lass es doch gut sein!

das tue ich aber nicht. dann können wir ja bei allen prozessen jetzt auf "verständigung" und "deal" setzen. (außerdem bei über 160 zeugen werden ein paar sich nicht drücken können!)

das wäre doch schön. "verständigung" hört sich super an. eine welt voll harmonie. nie mehr verbrechen. nur noch dialoge und übereinstimmung!

das wäre nur schön einfach ... für die justiz. dann hat man die leute, die gestehen, dann legt man die strafen fest ... und so ein prozess wie der kölner ist immer nach 8 tagen oder 9 tagen oder 10 tagen beendet.

eben.

aber die aufgabe der justiz ist nicht nur die der bestrafung, sondern auch der klarstellung aller beweggründe. und wann immer gesellschaft und verbrechen direkt zusammenhängen (was in hochhaussiedlungen wie köln-chorweiler oder bonn-tannenbusch so oft und fast schon klassisch der fall ist), dann sind diese dinge zu klären. nicht ausufernd, aber doch zu klären. wir wollen dazulernen. wir wollen danach etwas verändern. die gesellschaft muss dann umgebaut werden, da und dort.

dann kläre doch!

ich schreibe hier unseren blog(g), zweitklausens. ich trage also bei.

na also, dann sei doch froh. (aber es ist unser gemeinsamer blog!)

ich schreibe aber diesen blog(g)-beitrag u.a. deshalb, weil es diesen prozess gibt und wir diesen besuchen.

dann schreibe doch mehr und mehr und mehr ... über alle zusammenhänge, z.b. bei der kunst.

ich habe nicht das geld einer zeitung. ich kann nix recherchieren. das muss ja alles bezahlt werden. schon ein kleiner aufenthalt in genf ... der will bezahlt werden. recherche kostet viel geld. aber sie ist so wichtig!

dann lass es doch die presse machen. oder panorama.

sicher, aber die werden auch sagen: bei uns wird nichts mehr für recherche bezahlt. wir haben kein geld mehr. bei uns werden journalisten eher entlassen, ganze zeitungen werden zusammengelegt, es gibt nur noch eine redaktion, die mantelredaktion (man erinnert sich an hugenberg!) ...

... du meinst die sache bei berliner zeitung und frankfurter rundschau. die meinst du.

als beispiel: ja, ja, die kölner mediengruppe DUMONT-SCHAUBERG (MDS) als ein beispiel von vielen. die dinge sind ja immer im wandel.

du klagst also nun die justiz an!

nein, nein, das tue ich nicht. aber ich sage, dass ich diese verständigung nicht akzeptiere. nicht in diesem fall als solchen, sondern prinzipiell. ich will keine verständigung bei solchen prozessen, auch wenn sie geld erspart.

sprach nicht in diese richtung auch herr gillmeister, der anwalt aus freiburg?

ja, er sprach sich eher für das normale (ungekürzte) verfahren aus, allerdings nicht dogmatisch.

und bei der staatsanwältin, frau kathrin franz?

da war der hauptgesichtspunkt mehr der, dass die justiz nicht alles leisten könne. da müsse die öffentlichkeit sich mehr bewegen.

so also stehen sich die facetten der welt gegenüber.

ich rufe jetzt und hier auf, dass diese kunstfälschersache zum leitthema aller anwesenden zeitungen wird, von F.A.Z. bis SZ und SPIEGEL und HANDELSBLATT und wie sie alle heißen. sie sollen das thema nun unabhängig vom prozess vertiefen! auch die deutsche presseagentur!

ein schöner aufruf!

auch die radiosender und fernsehsender, die vertreten waren, sollen so tun. Deutschlandfunk/Deutschlandradio, ARD, WDR, ZDF, etc. -- ALLE SOLLEN ALLES AUFKLÄREN! ZUM BEISPIEL UM DIE KUNST! JETZT! LOS! FANGT AN!

auch ein schöner aufruf.

ich möchte, dass der kunstmarkt und der fälschermarkt durchleuchtet werden, von köln bis genf, von paris bis new york.

schön.

und experten wie jener professor werner spies mögen nun 1.000 interviews pro woche geben (müssen), wie es dazu kommen kann. zu diesen expertisen. und die galeristen, die diese bilder dann veräußern. die auch! und die leiter der auktionshäuser!

danke, es ist erhört worden.

schön.

aber es wird so nicht passieren.

ich weiß. - deshalb möchte ich ja, dass diese verständigung nicht eintritt, oder nur in seltenen fällen. nur als ultima ratio. einfach für das recht der öffentlichkeit auf wissen und aufklärung.

deshalb wollte man ja den gaddafi lebend.

das ist auch so ein gedanke: lieber ein prozess in den haag, und da kommt dann etwas an information raus, etwas an aufarbeitung, wenigstens: etwas.

du bist also letztlich für den prozess.

ich erwarte nicht viel vom prozess. aber ich erwarte noch weniger aufklärung ohne prozess ... oder bei einem deutlich zu kurzen prozess.

und wenn wir selber "kurzen prozess" machen?

mit der ganzen welt? bei der ETA hat es auch nichts gebracht. also: denk erst einmal nach ... es wird nie eine gute und reine welt geben. nie! aber vielleicht immer eine etwas bessere als die welt zuvor. dazu dient auch jeder gut geführte und genug ausführlich geführte prozess.

mich stört(e) schon das für das normale publikum ausgesprochene schreibverbot bei diesem prozess. da war die hauptlinie doch schon klar! wer dem publikum das schreiben verbietet, der ...

ein zu kurzer prozess mit teilweisem schreibverbot also: der kölner kunstfälscherprozess. - urteil am donnerstag, 27.10.2011.



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1834

Donnerstag, 27.10.2011

klau|s|ens zum urteil im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, nun also die urteile.

ja, alles wie gehabt. wir wussten es ja zuvor.

keine überraschungen, keine nachschläge? milderungen?

nein.

ansonsten?

urteil eben. der richter las alles vor, bild für bild, strafe für strafe, tat für tat.

es ging um 14 fälle.

nun kannst du überlegen, wer wann wo beteiligt war.

und dann?

dann kommt am ende etwas raus. bande, betrug, gewerbsmäßig, urkundenfälschung. StGB. § 263, 5. BETRUG:

"(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht."

StGB 267, 4. URKUNDENFÄLSCHUNG:
"(4) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer die Urkundenfälschung als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht."


was? konkret?

6 jahre wolfgang b.
5 jahre otto s.-k.
4 jahre helene b.
1 jahr und 9 monate (auf bewährung) jeanette s.

nun ja.

interessant war, dass der richter meinte, man könne nicht von "skandalös" sprechen, wenn es zu einer verständigung kommt, wo doch die verständigung (das wort "deal" sei negativ besetzt, deshalb auch "verständigung") vom gesetz vorgesehen sei.

das ist eine meinung.

offenbar hatte er das wort "skandalös" in den medien gefunden.

was meinen wir?

wir finden es dennoch skandalös, dass der prozess so kurz und schnell über die bühne ging. denn die justiz soll auch aufklären, im dienste der öffentlichkeit. und dieser tätigkeit ist die justiz in diesem verfahren nicht nachgegangen. (randnotiz: angeblich hat der prozess bis dato circa 72.000 euro gekostet.)

ja, ja, und dann der rettungsschirm, oder die preise mancher der bilder ... ja, ja, ... wieso wollte man nicht den langen und ausführlichen prozess?

... weil man nur die sache beenden wollte, aber nicht tiefer in die dinge rein wollte. kein zeuge wurde geladen. kein zeuge.

sie haben alles geglaubt.

eben: alles wurde von den geständnissen für wahr und glaubwürdig angenommen. das konnten wir heute erfahren. oder: man konnte ihnen nichts gegenteiliges beweisen.

so ist die welt. man muss ja quasi "glauben", solange alles stimmig scheint, wenn man auf zeugen verzichtet. wenn man auf tiefe und biss verzichtet.

man wird diese welt aber doch hinterfragen dürfen. deshalb muss man auch von "skandalös" sprechen dürfen, obwohl ich das wort so abgenutzt finde. alles ist heute skandalös. auch das/der kaugummi unter meinem schuh.

es lebe der kölner kunstmarkt. man wüsste wissen, wer wie mit diesem markt verbandelt ist.

in der justiz? bei den anwälten? bei den staatsanwälten? bei den journalisten? bei denen, die im saal als zuhörer weilten? bei den einfachen justizangestellten?

ja.

in diese materie wollen wir lieber nicht eintauchen. es ist die materie, die in vielen bereichen des gesellschaftlichen lebens seltsam ist.

seltsam ist auch, wenn man für die zuschauer ein schreibverbot ausstößt ...,

... dann aber manchen zuschauern sogar nichteingreifend und duldend genehmigt mit ihren handys alias iphones so zu filmen, als seien sie teil der offiziellen pressemeute.

ja, diese unterscheidung in presse und andere, die wurde sowieso seltsam gehandhabt. man muss vorne sitzen, irgendwie, und ist dann presse, irgendwie. die kuriosesten menschen sitzen auf der pressebank ... und unter den zuschauern sind auch noch seltsame menschen.

es gibt also vieles zu bemängeln?

gewiss, die geschichte wird diesen prozess so schnell nicht vergessen.

und wenn der richter nur dem recht diente? und das ganze gericht? und die beiden schöffen? dann noch ersatzrichter und ersatzschöffe? alle diese. alle justizangestellten. die staatsanwaltschaft. und viele andere mehr?

das schöne am recht ist ja, dass andauernd ausgelegt wird. recht und sprachbetrachtung gehören zusammen. der richter selber entwarf heute für die straffestlegung wieder das bild der waage.

deshalb schreiben wir ja auch LIVE-gedichte, wegen der sprache: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

und die anderen?

die schreiben und sprechen auch. es gibt auch aus den kreisen der journaille kritische stimmen gegen diesen so sehr kurzen ... und an den letzten tagen fast schon langweiligen (da fast informationslosen) gerichtsprozess.

und die geschädigten, was sagen die?

die kamen ja nicht vor, nur indirekt, aber nie als menschen, die man hätte befragen können. lediglich ein paar polizeiprotokolle wurden in den prozess eingeführt, das waren aber weniger geschädigte, sondern mehr an den dingen des kaufens, verkaufens und versteigerns beteiligte. die geschädigten stehen meist am ende der kette, weil sie dann ein falsches bild im wohnzimmer zu hängen haben.

EINGANGSBEREICH

Geschädigt sind
Die denen die
Bilder vom
Himmel fallen
Wie nackte
Gänse aus der
Tiefkühltruhe

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau/s/ens oder Klau#s#ens, LIVE geschrieben, am 27.10.2011, Landgericht Köln, Eingangsbereich innen, am Kamerakranz der Journalistenmeute, wo gerade gegen 13:22 der Anwalt Ferdinand Gillmeister vom Fernsehen befragt wurde.

und das bild hier unten. am blog dran. ist das echt?

es (also sie, die bilder!) wurde(n) heute um 27.10.2011 im parkhaus des landgerichtes köln aufgenommen, und dann zusammengesetzt. als collage. es ist sowohl echt, als auch unecht. es (das bild) und sie (die bilder) ist/sind wahr und falsch zugleich.




http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1835

Freitag, 28.10.2011

klau|s|ens mit weiterem im urteil zum kölner kunstfälscher-prozess - www.klausens.com




klau|s|ens, mehr und mehr lässt sich schreiben.

man kann jetzt beobachten, wie es mit den vier menschen weitergeht ... den angeklagten, die jetzt schuldig sind, weil sie gestanden haben und nun verurteilt wurden.

werden sie auftauchen, in der öffentlichkeit?

bei den frauen scheint es unsicher, sie wirken eher zurückhaltend, mehr privat. beim krefelder otto s.-k. vermutet man es nur partiell, vielleicht in krefeld. vielleicht bei einer eröffnung hier und einer anderen da.

und beim maler?

der maler wolfgang b. wird wieder auftauchen. entweder als künstler oder als experte für fälschungen oder als restaurator oder als alles.

dann hätten wir vier möglichkeiten.

sollte er den ruhm verstreichen lassen, den er durch den prozess bekam?

war es nicht auch so bei diesem "donald", der einst so groß erpresste. war es nicht die bahn? war er nicht so klug gewesen?

gewiss. ich erinnere: donald. halt, nein: dagobert nannte der sich. arno funke heißt der. der berühmte mann. er erpresste kaufhäuser, nicht die bahn.

der aber kam doch auch ganz anders zurück in die welt.

er war dann zeichner, gab sein buch heraus, man machte einen film über seine taten. ich sah ihn mal viele male im fernsehen. auch bei talkshows, aber jetzt ist es wieder ruhiger geworden.

oder burkhard driest.

bei dem war das eine das andere. er schreibt heute noch krimis und wohnt auf einer insel. war es nicht ibiza?

und seine tochter schreibt auch.

es ist am ende der ruhm.

man braucht nur irgendwie ruhm ... und dann kommt das geld wie von alleine.

das ist der daniela-katzenberger-effekt, dem alle nachhecheln: gib mir ruhm!

aber unser maler wolfgang b. aus dem kölner kunstfälscherprozess hat jetzt ruhm.

leider hat er auch schon ein gewisses alter. er erreicht bald die rente. zumindest das jetzt noch gängige alter dafür.

galt das nicht für den richter auch?

der richter schien eine sympathie mit diesem wolfgang zu haben.

und der mit dem richter?

auch das, auch das - obwohl diese auch gespielt sein kann, für ein mildes urteil. man weiß es ja nie. aber das lockere, das fanden beide gut.

vielleicht bedauerte der jurist, dass er nie richtig wild war.

das kann schon sein. wolfgang b. scheint wirklich irgendwie gelebt zu haben, während andere am schreibtisch und über den akten versauern ...

... oder über der literatur.

ich höre die spitze ... oder über der malerei, um zu wolfgang b. zurückzukommen. unsere gedichte stehen ja im internet-raum: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

vielleicht wollte der richter auch nur in ruhe seiner rente entgegengehen oder -prozessieren?

du meinst wegen der kurzen version des prozesses via verständigung?

ich dachte nur.

denken kann man vieles, aber man muss ja wissen.
vielleicht hat der richter nicht den bezug zur kunst.

das kann natürlich sein. du bekommst per zuteilung via aktenzeichen nach dem lotterieprozess einen gerichtsprozess ... und dann sind es keine mörder der guten alten art ... oder bankräuber ...

... sondern es ist kunst.

und wenn du dafür nichts übrig haben solltest, dann wäre ein langer prozess bis weit in 2012 der horror.

unser richter aber war auf derselben kölner schule wie max ernst.

woher weißt du das?

er hat es selber gesagt, zum ende hin, quasi als einen der letzten sätze des prozesses.

und wie heißt die schule?

dreimal darfst du raten. war es jetzt das max-ernst-gymnasium in brühl oder die max-ernst-gesamtschule in köln?

auf welche ging denn max ernst?

gute frage. wie lange war er denn in brühl? hat er da auch das gymnasium besucht?

was man alles wissen muss!

wer sich in die kunst begibt, muss alles wissen.

das hat uns wolfgang b. vorgemacht.

genau: er, der haupttäter, hat sich mit allen malern, die er fälschte, intensiv beschäftigt, hat viele originale beschaut, ist extra da und dorthin gefahren.

und es scheint ja so, als würde er als freigänger die 6 jahre haft (minus u-haft minus haftverkürzung durch gute führung) dann ablegen dürfen.

er legte die haft ab. schönes zitat.

"wolfgang legte die haft ab wie andere ihren smoking." zitat, klau|s|ens, 28.10.2011, königswinter-oberdollendorf.

ja, das gefällt mir. und dann: "er erbrach ein schloss wie andere schlechte speisen." (passt aber nicht zu wolfgang b.)

oder: "erst war er ergriffen, dann wurde er ergriffen."

alles saubere klausensische zitate. wo aber ist der ruhm?

du hättest die zitate fälschen sollen!



http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=1836

Samstag, 29.10.2011

klau|s|ens urteilt weiter über das urteil im kölner kunstfälscherprozess - www.klausens.com




klau|s|ens, die masse der medienkommentare spricht rückbetrachtend (nach dem urteil) von einer großen enttäuschung über den prozess.

dabei haben wir doch die LIVE-gedichte geschrieben: http://www.klausens.com/klausens-und-der-grosse-koelner-kunstfaelscherprozess.htm

die enttäuschung bezieht sich auf die radikale kürze von 9 verhandlungstagen, das verzichten auf jegliche zeugen und damit das minus in der allgemeinen aufklärung.

wir sollten mal den blick auf einen zeugen = experten werfen, der diesen prozess erst ausgelöst hatte.

du meinst ralph jentsch, dessen untersuchungen eigentlich überhaupt erst den anfang der erkenntnis ergaben, dass hier fälschungen vorhanden sind.

ralph jentsch hat sich mit dem (gefälschten) flechtheim-aufkleber beschäftigt, den wolfgang b. gemacht hatte. und er hat viel ahnung von der kunst, u.a. ist er ja DER experte für georg grosz ...

... und in dieser funktion hat er (ralph jentsch) doch eine aktuelle ausstellung im max ernst museum in brühl begleitet, als gastkurator ...

... wo er wiederum auf professor werner spies traf, was aber ein extra thema ist. ("Katalog mit 192 Seiten und 155 Abb., davon 133 farbig, sowie Beiträgen von Ralph Jentsch, Werner Spies und Jürgen Wilhelm".)

jentsch ist also eher gut.

nach dem, was wir wissen, hat er durch seine aufkleberforschung zum beginn der enthüllung der kunstfälschungen sehr wesentlich beigetragen ... er ist vielleicht der aufklärer an sich, wobei der hinweis, sich um diesen aufkleber mal zu kümmern, wiederum von anderer seite kam.

wir haben ihn im gericht zu köln (saal 7 = 007) aber nicht gehört, diesen klugen ralph jentsch.

das wollte ich sagen: noch nicht einmal diesem mann wurde der kleine triumph gegönnt, vor gericht über die "dechiffrierung" des aufklebers berichten zu dürfen.

er war aber da.

er war am ersten prozesstag da, saß auch vorne in der medien- und expertenbank, musste aber dann den saal verlassen.

warum denn?

weil zeugen nicht den prozess beobachten sollen, in dem sie selber aussagen. (das gilt generell. zeugen sollen draußen bleiben, bis zu dem tag und der stunde, wo sie selber aussagen.)

aber er hat doch nicht ausgesagt.

das war am ersten prozesstag noch nicht amtlich. die "verständigung" = "deal" kam ja später erst im prozess.

dann durfte ralph jentsch weder den prozess LIVE einfach nur beobachten, noch wurde er als zeuge bzw. als sachverständiger in diesem falle gehört?

so ist es richtig, zweitklausens.

das ist ungerecht, klau|s
|ens.

das ist nur eine kleine geschichte um die große geschichte der gefälschten kunst.

dafür war ralph jentsch aber öfters im fernsehen.

das stimmt, das fernsehen hat ihn dann belohnt. viele beiträge wollten ihn im o-ton und o-bild haben. er hat ja ruhm verdient. kluge leute haben immer ruhm verdient. wenn sie dann noch für die ehrlichkeit und gegen das unrecht eintreten, dann noch mehr.

wir wollen aber herrn jentsch nicht über den klee loben.

gewiss, weil wir nicht wissen, wo und wie er als experte auftritt. und "experten" werden uns tag für tag seltsamer. "experten" ... das ist eine art von mensch, die mehr und mehr in den bereich des zoos und der aussterbenden tierarten zu gehören scheint.

das finde ich fein gedacht. wie heißt denn diese ausstellung im max ernst musuem in brühl?

diese aktuelle? die lautet so:

"George Grosz »Deutschland, ein Wintermärchen«
Aquarelle, Zeichnungen, Collagen 1908-1958

11.9.2011 - 18.12.2011

George Grosz (1893-1959) gehörte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zu den führenden Vertretern der Berliner Dada-Bewegung. Seine politischen und sozialkritisch beißenden Satiren prägten die visuelle Kultur der Weimarer Republik entscheidend mit. Schonungslos nahm er mit ihnen die existenziellen Brüche der Kriegs- und Nachkriegszeit in den Blick, sezierte die Schattenseiten des großstädtischen Treibens und entlarvte aggressiv die gesellschaftliche Doppelmoral der herrschenden Klasse." (o-text museum)

gibt es da fälschungen?

das hoffen wir mal nicht. aber wissen tut man immer weniger. ich überlege, wenn unser wolfgang b. vielleicht sogar 500 bilder gefälscht hätte und in umlauf gebracht hätte ...

... dann muss man überall mit einer fälschung rechnen. du hast mal wieder so recht.

und wer sagt uns, dass es nicht auch 500 maler vom typ wolfgang b. gegeben hat. oder gibt?

weitere kunstfälscher?

vielleicht nicht solche, die so sehr vielschichtig wie wolfgang b. kopieren, aber es reicht doch, sich auf einen einzigen künstler/maler zu spezialisieren, und dann von diesem künstler jahr um jahr ein bild auf den markt zu bringen.

klau|s|ens, ich kopiere fortan dich, also ich fälsche dich.

zweitklausens, ich kopiere fortan dich, also ich fälsche dich.

bringen wir das geld dann nach andorra oder nach panama?

beides scheint mir klug. beides ist immer klug! - das doppelte ist aber das klügste an sich.





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   Der Bonner "EHRENMORD"-Prozess = über 83 LIVE-Gedichte aus dem Landgericht
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Prozess in Bonn = LIVE-Gedichte vom November 2012 bis Dezember 2012 klausens-und-der-prozess-um-die-toetung-von-trudel-ulmen
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KLAUSENS LIVE-ZEICHNUNG "IST FÄLSCH" VOM 1.9.2011, VOM ERSTEN PROZESSTAG.

Zwischen 9:20 Uhr und 10:30 Uhr etwa.

Im und bei dem Kölner Kunstfälscherprozesses.

Ein Kunstwerk über die Kunst der Fälschung vor Gericht, im Gericht LIVE zum Prozess entstanden.

©  Klau|s|ensĦķΩ7Klau's'ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
 

Die Fälschungen in der „Datenbank kritischer Werke“
SIEHE: http://service.kunstversteigerer.de/bdk/de/dkw/katalog.pd
Ermittelte Werke der sogenannten Sammlung "Jägers" (wozu dann ja auch die angebliche Sammlung Knops gehört)  - eine Service von www.kunstversteigerer.de
(BUNDESVERBAND DEUTSCHER KUNSTVERSTEIGER e.V.) + LANDESKRIMINALAMT BERLIN -- Im Dez. 2011 wohl 53 Werke erfasst, davon wohl noch 6 ohne Abbildung.  Zu allen anderen eine Abbildung.

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BUNDESVERBAND DEUTSCHER KUNSTVERSTEIGER e.V.

Pressemitteilung November 2011

Mitteilung der „Datenbank kritischer Werke“
 
BDK veröffentlicht alle ermittelten Werke der sog. Sammlung Jägers

In der Presse gehörte es in den letzten Monaten zur Top Berichterstattung: Der Kunstfälscherskandal der
vermeintlichen Sammlung Jägers. Nach Abschluss des Prozesses gegen Beltracchi und Co ist ein Urteil
gesprochen, aber es bleiben viele ungeklärte Fragen, die das Interesse nicht erlischen lassen. Die ZEIT
titelte am 17. November „Im großen Kunstfälscherprozess ist ein Urteil gesprochen, doch der Skandal zieht
weite Kreise. Noch immer ist der Großteil der gefälschten Bilder nicht gefunden“. Die ermittelten, aber
aufgrund der Verkürzung des Prozesses nicht verhandelten, Bilder zeigt der Bundesverband Deutscher
Kunstversteigerer (BDK) jetzt in einem exklusiven Onlinekatalog. In Zusammenarbeit mit dem LKA Berlin
werden sie erstmals über die „Datenbank kritischer Werke“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wegen der umfassenden Geständnisse der Angeklagten wurde der Prozess erheblich abgekürzt. Wolfgang Beltracchi,
Fälscher der Bilder und Kopf des Unternehmens, muss für sechs Jahr ins Gefängnis, seine Komplizin und Ehefrau
Helene Beltracchi für vier Jahre, Otto Schulte-Kellingshaus, der sich mit um den Vertrieb kümmerte, für fünf Jahre. Der
Gefängnisaufenthalt betrifft nur die Nächte.
Auf nur 14 bereits ausermittelte Bilder bezog sich der Prozess, weil das Verfahren, obwohl es als größter
Kunstfälscherprozess der Bundesrepublik galt, schon nach neun Verhandlungstagen beendet war. Aufgrund der Kürze
des Prozesses wurden die Ermittlungen zu jenen 39 Bildern, die noch nicht Teil der Anklage waren, eingestellt. Wo
sich diese Bilder befinden, ist zum Teil immer noch nicht geklärt.

Licht ins Dunkel bringt nun der Onlinekatalog, der alle 53 ermittelten Werke der sog. Sammlung Jägers zeigt, der in
Zusammenarbeit mit dem LKA Berlin nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Alle Werke werden in
die „Datenbank kritischer Werke“ aufgenommen, die dem Schutz vor Fälschungen dient und kontinuierlich von den
Mitgliedern des BDK weiter ausgebaut wird. Die Dokumentation hilft, eine Betrugsabsicht nachzuweisen, durch die
die Objekte schließlich ganz aus dem Verkehr gezogen werden können. „Die Veröffentlichung der ermittelten Werke
der Sammlung Jägers soll dazu dienen, dass sich die Spur dieser Fälschungen nicht verliert und die Gemälde in einigen
Jahren nicht erneut auf dem Kunstmarkt auftauchen“, so Markus Eisenbeis, Vizepräsident BDK und Initiator der
Datenbank kritischer Werke.

BDK
Friedrichstraße 45
65185 Wiesbaden
www.kunstversteigerer.de


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Copyright für die GEDICHTE dieser HOMEPAGE : Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen:
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